ein Geburts­tags-Por­trait (vor 14 Jah­ren): M.

Als M. neun­zehn wur­de, habe ich ihm Por­traits von ihm und sei­ner dama­li­gen Freun­din (und jet­zi­gen Frau) geschenkt. Ges­tern war wie­der so ein Geburts­tag des M., jetzt ist er 33! – Und ich dach­te, dass das pas­sen könn­te, über mei­ne Por­traits etwas zu schrei­ben. – Einen Brief an M. habe ich ges­tern geschrie­ben und hoffe, …

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Sta­tik und Dyna­mik im Quadrat

Das Qua­drat lebt von der Ruhe und Aus­ge­wo­gen­heit. Jeden­falls schät­ze ich es dafür beson­ders. Das macht aber gera­de dra­ma­ti­sche Kom­po­si­tio­nen im Qua­drat nicht ein­fach. Für mei­nen Geschmack ist das Qua­drat beson­ders gut geeig­net für gera­de Drauf­sich­ten, eben ohne zu viel Per­spek­ti­ve. Ande­rer­seits wir­ken sol­che Bil­der leicht sehr sta­tisch. Per­spek­ti­ve ergibt sich aus bild­füh­ren­den Lini­en. In …

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noch ein Qua­drat in Kopen­ha­gen: Cus­tom House

An der glei­chen Pro­me­na­de, an der frü­her Fähr­schif­fe abfuh­ren, gab es bei die­sem Besuch in Kopen­ha­gen ein Café »Cus­tom House« (bei mei­nem letz­ten Besuch hieß es schon wie­der anders). Die­se Auf­nah­me ent­stand (wie die des letz­ten Bei­trags) mit einer zwei­äu­gi­gen 6×6 Spie­gel­re­flex­ka­me­ra (hier eine Roll­eiflex 2.8GX) und mit dem sel­ben Taschen­sta­tiv, das nicht viel an …

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Qua­drat mit nied­ri­gem Stand­punkt – Pro­me­na­de in Kopenhagen

Das Qua­drat ist einer­seits ein inter­es­san­tes Sei­ten­ver­hält­nis. Ande­rer­seits ist es nicht ein­fach, Flä­chen und Struk­tu­ren im Qua­drat zu ord­nen, weil hier um so schnel­ler und leich­ter auf­fällt, wenn etwas nicht ganz passt. Die Kom­po­si­ti­on jeden­falls gelingt mir mit einem Licht­schacht und eienr Matt­schei­be, auf die ich schaue, deut­lich bes­ser als mit Durch­­­sicht-Suchern. Ich hat­te mal …

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wer pho­to­gra­phiert schaut auf die Details. Struk­tu­ren, For­men, Kon­tras­te usw.

Wenn ich umher­strei­fe und Moti­ve suche, dann sehe ich anders auf die Din­ge. Gewöhn­lich las­sen wir den Blick schwei­fen, um zu erken­nen, wo Gefah­ren dro­hen, wo jemand kommt, der Vor­fahrt hat. Wir schau­en auf der Stra­ße nach Men­schen, um die wir lie­ber einen Bogen machen. In der Natur geht es man­chen dar­um, bestimm­te »Spots«, quasi …

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Bil­der, die erah­nen las­sen. – Geschich­te im Kopf der Betrachtenden

Das Bild oben ent­stand in einer Kaf­fee­bar in Kopen­ha­gen mit einer Klein­bild­ka­me­ra. Ich selbst saß da, trank mei­nen Kaf­fee und schrieb in mein Notiz­buch wie so oft, wenn ich durch Städ­te lau­fe und immer wie­der auch über das nach­den­ke, das ich da sehe. Wäh­rend ich mei­nen Kaf­fee trin­ke und in mein Notiz­heft schrei­be, lege ich …

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Bil­der, die viel zei­gen: Details

Wie­der­holt habe ich über Bil­der geschrie­ben, die zahl­rei­che Details bie­ten und so ein­la­den, in den Fein­hei­ten immer mehr und mehr zu ent­de­cken. Mit­­­tel­­for­­mat- oder Groß­­bild-Auf­­­nah­­men funk­tio­nie­ren oft so. Sie bie­ten Flä­che, Ruhe und las­sen den Blick auf die Struk­tu­ren und Details zu. Das gilt beson­ders dann, wenn ein nied­rig­emp­find­li­cher respek­ti­ve fein­kör­ni­ger Film benutzt wur­de. Solche …

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Groß­for­mat-Por­trait: D. – 4×5 Zoll

Für mei­ne Por­traits mag ich schlich­te Hin­ter­grün­de. In der Regel ist mir hell-grau oder weiß oder schwarz am liebs­ten. Ich neh­me ger­ne im Stu­dio auf, mit Blit­zen, denn bei Groß­­bild-Auf­­­nah­­men (aber auch schon beim Mit­tel­for­mat) brau­che ich viel Licht, um über­haupt eine hin­rei­chen­de Schä­fen­tie­fe zu erzie­len. Ich muss bei den grö­ße­ren Film­for­ma­ten ja mit einigen …

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Objek­ti­ve für schwarz-weiß-Bilder…

Grund­sätz­lich fin­den sich Objek­ti­ve, die sich bes­ser und weni­ger gut für bestimm­te Fel­der der Pho­to­gra­phie eig­nen. So sind eini­ge Objek­ti­ve mit wun­der­vol­lem Bokeh (also sehr sanf­ter Unschär­fe und gera­de auch Über­gän­gen zu unschar­fen Berei­chen) aus­ge­stat­tet, etwa die Nikon DC (»defo­cus con­trol«) Objek­ti­ve. Gut geeig­net für Por­traits oder ande­re Auf­ga­ben, in denen ein cre­mi­ges Bokeh, also …

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Der Anstrei­cher in Amsterdam

Mit der Stra­ßen­pho­to­gra­phie ist das so eine Sache. Die einen lie­ben die­ses Gen­re, weil sie es für ein authen­ti­sches Ein­fan­gen des Lebens hal­ten. – Die ande­ren leh­nen alles ab, bei dem die abge­bil­de­ten Per­so­nen nicht zustim­men. Für bei­de Posi­tio­nen gibt es gute Grün­de. Bei­de Argu­men­ta­ti­ons­wei­sen bewe­gen sich auf ganz unter­schied­li­chen Ebe­nen. Ein­mal geht es ums …

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