zweck­frei und offen unter­wegs in der Stadt – Hamburg

Bil­der gibt es über­all, man muss sie bloß wahr­neh­men. Die Offen­heit dafür aber haben wir sel­ten, wenn wir zweck­ge­rich­tet unter­wegs sind. Mir geht es selbst so: Auf dem Weg zur Arbeit, eilends vor Laden­schluss zum Super­markt, da sehe ich kei­ne Moti­ve. Wenn ich aber rela­tiv »zweck­frei« umher­lau­fe, dann fin­den sich vie­le Details, man­che »Kon­stel­la­tio­nen« usw., …

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Fla­nie­ren­des Photographieren

»Der Fla­neur bezeich­net eine lite­ra­ri­sche Figur, die durch Stra­ßen und Pas­sa­gen der Groß­städ­te mit ihrer anony­men Men­schen­mas­se streift (fla­niert). Hier bie­tet sich ihm Stoff zur Refle­xi­on und Erzäh­lung. Der Fla­neur lässt sich durch die Men­ge trei­ben, schwimmt mit dem Strom, hält nicht inne, grüßt ande­re Fla­neu­re oben­hin. Der Fla­neur ist intel­lek­tu­ell und gewinnt sei­ne Reflexionen …

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Zu sehen erfor­dert Muße und Interesse…

Ich erin­ne­re mich an Zei­ten, da war es fast unmög­lich, mit mei­ner Schwes­ter spa­zie­ren zu gehen, weil sie (als Apo­the­ke­rin) jedes Kraut und Gras beim latei­ni­schen Vor- und Zuna­men benen­nen woll­te. Man kam ein­fach nicht vor­an. In der Schu­le lern­te ich John Ber­gers Buch »Sehen. Das Bild der Welt in der Bil­der­welt« ken­nen und schätzen. …

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nach sie­ben Wochen ohne Photographie…

… geht es wei­ter. Fer­tig­kei­ten, die gewon­nen sind, bedür­fen der regel­mä­ßi­gen Pfle­ge, wenn man sie erhal­ten möch­te. Mir fiel es außer­or­dent­lich schwer, mich in einer Zeit, in der es poli­tisch und gesell­schaft­lich brennt, hal­be Tage lang ins Pho­to­la­bor zu stel­len und »ein­fach so« an Ton­wer­ten zu fei­len. Das erschien mir unpas­send. So kam es, dass …

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Drei Mit­tel­for­mat­por­traits (Teil 3): – »S.«

Neu­lich habe ich von drei Freun­den – alle drei hat­ten kurz zuvor Geburts­tag – ana­lo­ge Por­traits ange­fer­tigt. Hier der drit­te: Dies ist S., ein Freund, der gera­de zwan­zig gewor­den war. – Film erlaubt mir eine höhe­re Dyna­mik als ein Chip, wobei der anschlie­ßend zum Ein­satz kam. Ich habe hier mit einer Mami­ya 645pro und einem …

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Drei Mit­tel­for­mat­por­traits (Teil 2): – »J.«

Neu­lich habe ich von drei Freun­den – alle drei hat­ten kurz zuvor Geburts­tag – ana­lo­ge Por­traits ange­fer­tigt. Hier der zwei­te: Dies ist J., ein Freund, der gera­de neun­zehn gewor­den war. – Film erlaubt mir eine höhe­re Dyna­mik als ein Chip, wobei der anschlie­ßend zum Ein­satz kam. Ich habe hier mit einer Mami­ya 645pro und einem …

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Drei Mit­tel­for­mat­por­traits: (Teil 1) – »D.«

Neu­lich habe ich von drei Freun­den – alle drei hat­ten kurz zuvor Geburts­tag – ana­lo­ge Por­traits ange­fer­tigt. Hier der ers­te: Dies ist D., ein Freund, der gera­de acht­zehn gewor­den war. – Film erlaubt mir eine höhe­re Dyna­mik als ein Chip, wobei der anschlie­ßend zum Ein­satz kam. Ich habe hier mit einer Mami­ya 645pro und einem …

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Mono018 Mono­­chrom-Cast Nr. 018: Ergeb­nis und Prozess

In die­ser Fol­ge mei­nes Mono­chrom-Cas­ts geht es um zwei Zugän­ge zum Pho­to­gra­phie­ren. Eini­gen berei­tet es Freu­de, die Kame­ra zu benut­zen, was sie dann da pho­to­gra­phie­ren und was dabei her­aus kommt, ist nicht gleich­gül­tig, aber doch gegen­über dem Pho­to­gra­phie­ren als Pro­zess nach­ge­ord­net. Bei ande­ren kommt es nicht drauf an, ob sie Zeich­nen oder eine (und wel­che) Kame­ra sie benut­zen: Sie schaf­fen jeweils ähn­li­che Bil­der, die ihrer Bild­spra­che entsprechen.

Mono017 Mono­­chrom-Cast Nr. 017: Pho­to­gra­phie­ren als Nebenberuf?

Schwei­ne­geld für Schwei­ne­mu­sik? Wenn sich Men­schen für den Markt ver­kau­fen, ist das nie schön. Beson­ders uner­freu­lich, wenn einem an einer Tätig­keit, einem Hob­by etwas liegt. Wenn den­noch eini­ge anstre­ben, reich und berühmt zu wer­den, ist das heu­te, in Zei­ten, in denen die Pho­to­tech­nikk deut­lich ein­fa­cher hand­zu­ha­ben ist, um so schwie­ri­ger als noch vor Jahr­zehn­ten. Damals gab es für vie­le kei­ne Alter­na­ti­ve zum Pho­to­gra­phen, der ein Ate­lier betrieb und davon leb­te. Heu­te sind die Smart­pho­nes der Text-Jour­na­lis­ten so gut, dass es reicht, eini­ge illus­trie­ren­de Bil­der mit den Tex­ten ein­zu­kau­fen. Bild­jour­na­lis­ten gel­ten eher als Luxus.

über Pho­to­gra­phie sprechen…

In ana­lo­gen Zei­ten hat­te man weni­ge Freun­de, die sich auch für Pho­to­gra­phie und Bil­der inter­es­sier­ten. Mit denen traf man sich von Zeit zu Zeit und zeig­te ein­an­der ein paar aktu­el­le Bil­der. Ich hielt es jeden­falls so. Von Zeit zu Zeit mache ich das noch immer, und es hat eine ganz eige­ne Qua­li­tät, über Bil­der zu …

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