über den Ver­zicht auf Bil­der von Men­schen…

Plä­doy­er für die Neu­tro­nen­bom­be

Wider Erwar­ten geht es hier nicht um die Euro­päi­sche Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung, es geht dar­um, wes­halb ich der­zeit kaum Bil­der von Men­schen auf­neh­me und wes­halb ich die­se – wenn eben doch – ana­log den Abge­bil­de­ten zukom­men las­se:

In den NATO-Nach­rüs­tungs­de­bat­ten for­der­te der Alt-Kon­ser­va­ti­ve Paul Carell (immer­hin im 3. Reich Pres­se­spre­cher des Außen­mi­nis­ters) die »Vor­ne­ver­tei­di­gungs­mög­lich­kei­ten« der Bun­des­wehr aus­zu­bau­en. Als Jour­na­list, als der er arbei­te­te, for­der­te er die Fer­ti­gung von Neu­tro­nen­waf­fen, die – so die Theo­rie – mehr Scha­den bei Mensch und Tier anrich­ten und weni­ger durch Spreng- und Brand­wir­kung scha­den. Zwar ver­ste­he ich wenig von Kern­waf­fen, aber doch so viel, um zu wis­sen, dass das rela­tiv zu ande­ren Nukle­ar­waf­fen zutrifft, aber doch nur rela­tiv klei­ne Unter­schie­de sind.

Das Bild oben könn­te so eine Stra­ßen­ca­fé-Auf­nah­me sein: Nach dem Ein­satz einer ent­spre­chen­den Neu­tro­nen­bom­be, eben ohne Mensch und Tier. Mir ist ein Pos­ter aus mei­ner Jugend im Kopf, das die­sen Auf­druck trug.

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Pal­ma – fast men­schen­leer

Pal­ma ist Balea­ren-Metro­po­le und gewöhn­lich voll. Tou­ris­ten, Geschäfts­leu­te, Hand­wer­ker, Aus­flüg­ler von den Kreuz­fahrt­schif­fen, die ein­mal Pla­ca Major angu­cken… Auf mei­nen Bil­dern hier sind keine/kaum Men­schen, weil ich die nicht im Inter­net zei­gen möch­te.

Ein Ankli­cken ver­grö­ßert die Bil­der.

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Aut­hor: Frank Webe­rA­per­tu­re: 4.5Iso: 100Copyright: www.frawemedia.deOrientation: 1
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Pho­to­gra­phie­ren und Nach­den­ken in Pal­ma

Stra­ßen­ca­fé, Notiz­heft, Nach­den­ken über Stadt­ent­wick­lung.

Zu Pho­to­gra­phie­ren ist eine inten­si­ve Art zu sehen, nicht allein mit den Augen, son­dern eben auch mit dem Ver­stand. Immer wie­der fällt mir dabei etwas auf. Hier war ich im März 2018 eini­ge Tage lang in Pal­ma auf Mal­lor­ca, lief durch die Stadt, pho­to­gra­phier­te.

Eini­ge Muse­en und Kir­chen habe ich besucht, vor allem aber habe ich über das nach­ge­dacht, was ich sah. Etwa über Gen­tri­fi­zie­rung und die Ver­mark­tung knap­per Räu­me an die, die viel zu zah­len bereit und in der Lage sind. Das sind eben oft nicht die Alt­ein­ge­ses­se­nen. Ich war aus­schließ­lich zu Fuß unter­wegs, habe immer mal wie­der eine Tas­se Kaf­fee getrun­ken und im Übri­gen das Wahr­neh­men (und Ord­nen in die Gren­zen des Bild­for­ma­tes) genos­sen. – Ein Ankli­cken des Bil­des lie­fert eine grö­ße­re Ver­si­on.

neue Sei­te »Pho­to­gra­phie«, neue Mit­tel­for­mat-Gale­rie

Oben in der Navi­ga­ti­on fin­det sich eine neue Sei­te »Pho­to­gra­phie«, auf der sowohl eini­ge Gale­ri­en als auch etwas zu den Werk­zeu­gen, Kame­ras, Fil­men, Papie­ren usw., die ich (gern) benut­ze.

Eine Gale­rie mit Mit­tel­for­mat-Auf­nah­men, also sol­chen auf 120er Roll­film habe ich eben online gestellt (es emp­fiehlt sich, eines der Bil­der anzu­kli­cken, dann gibt es eine grö­ße­re Ansicht.)

von Nut­zen und Not des Sta­tiv­ge­brauchs…

frü­her…

Sta­ti­ve waren in Zei­ten nied­ri­ger Film­emp­find­lich­kei­ten und lang­sam bedien­ba­rer Kame­ras unab­ding­bar. Wenn man mit Groß­bild pho­to­gra­phiert, dann ist zwi­schen dem Ein­rich­ten der Kame­ra (mit schwar­zem Tuch auf der Matt­schei­be) und der Auf­nah­me stets die Film­kas­set­te ein­zu­ste­cken, das Objek­tiv (d.h. der Ver­schluss) zu schlie­ßen. Anschlie­ßend wird der Schutz­schie­ber gezo­gen, belich­tet. Erst dann kann es ans nächs­te Motiv gehen.

Die­se Art der Pho­to­gra­phie war in 19. und 20. Jahr­hun­dert üblich. Die Kame­ras wur­den hand­li­cher, bei einer Spie­gel­re­flex­ka­me­ra oder einer Sucherka­me­ra braucht es sel­ten Sta­ti­ve. – Es sei denn, jemand möch­te Was­ser im Fluss (= flie­ßend) zei­gen o.ä. Dann hel­fen Neu­tral­grau-Fil­ter und lan­ge Belich­tung. Und wenn man dann meh­re­re Sekun­den lang belich­tet, dann hilft so ein Sta­tiv natür­lich.

Heu­te geht es mir um ande­re Aspek­te des Sta­tiv­ge­brauchs. Klar ist: Ein Sta­tiv mit mir her­um­zu­tra­gen, das ist läs­tig. Am liebs­ten habe ich nur eine Kame­ra bei mir, ein Objek­tiv. Dann ist das Sta­tiv ein erheb­li­cher (Mehr-)Ballast. »von Nut­zen und Not des Sta­tiv­ge­brauchs…« wei­ter­le­sen

Zur CD-Ent­ste­hung…

Hier gibt es etwas Hin­ter­grund zur CD-Pro­duk­ti­on »Wort­klän­ge. Musik & Geschich­ten« von Simo­ne und Andy Güt­te. Über die (Musik-) Auf­nah­men habe ich ja hier auf der Sei­te geschrie­ben, über alles ande­re schreibt Simo­ne Güt­te.

Ja, so ging das. Span­nend, so ein Pro­jekt. Gute Tex­te, geüb­tes Lesen, gute Musik und trai­nier­te Fin­ger sind ein Teil des Gan­zen; Auf­nah­me, Sprach- und Musik­schnitt, Laut­stär­ken-Anpas­sun­gen usw. gehö­ren eben auch dazu. Wenn dann noch ein zwan­zig-sei­ti­ges Book­let mit allen Tex­ten mit­ge­lie­fert wer­den soll, erfor­dert auch dies eini­ge Zeit.

Aktu­el­le Auf­nah­me: Kurz­ge­schich­ten und Jazz-Pia­no

CD-Auf­nah­men Sep­tem­ber 2017

Ein Sams­tag im Sep­tem­ber: Mit einem Satz Mikro­pho­ne, Vor­ver­stär­ker und Auf­nah­me­ge­rät sowie Zube­hör besu­che ich den Pia­nis­ten, der den hei­mi­schen Flü­gel hat frisch stim­men las­sen.

Das Kon­zept der CD, die ent­steht, ist, dass Kurz­ge­schich­ten mit Pia­no­stü­cken gerah­met wer­den. Um die Auf­nah­men die­ser Stü­cke geht es heu­te. Wir neh­men sechs Spu­ren auf, eine mit XY-Klein­mem­bran­mi­kro­pho­nen, eine ORTF-Auf­stel­lung mit Groß­mem­bran­mi­kro­pho­nen, sowie ein M/S-Paar. »Aktu­el­le Auf­nah­me: Kurz­ge­schich­ten und Jazz-Pia­­­no« wei­ter­le­sen

Ein Expe­ri­ment: ana­log s/w pho­to­gra­phie­ren 005 bzw. 002A

Ein Freund wies mich auf die gro­ßen Unter­schie­de hin, die das Belich­tungs­mess­sys­tem sei­ner digi­ta­len Spie­gel­lo­sen anzeig­te im Ver­gleich zu der genann­ten App in Fol­ge 002 die­ser Blog-Fol­ge. Er ver­mu­te­te, dass die App von sehr zwei­fel­haf­ter Qua­li­tät wäre. Ich wer­de dies auch noch ein­mal aus­führ­lich prü­fen im Ver­gleich zu kali­brier­ten, guten Hand­be­lich­tungs­mes­sern. Ich den­ke aber, dass es sich eher um Unter­schie­de ande­rer Art han­delt: In der Kame­ra ist ein Mehr­be­reichs-Mess­sys­tem (»Matrix Mete­ring«) ein­ge­baut. Meh­re­re Berei­che im Bild wer­den – getrennt von­ein­an­der – aus­ge­mes­sen. Dar­auf wird ein Algo­rith­mus ange­wen­det, der sicher­stel­len soll, dass die hells­ten und die dun­kels­ten Stel­len nicht über- bzw. unter­be­lich­tet wer­den. Außer­dem wird so eine mehr oder weni­ger cle­ve­re Belich­tung unter schwie­ri­gen Ver­hält­nis­sen, etwa Gegen­licht, erleich­tert, weil die Kame­ra dies erkennt.

Ein ein­fa­cher Belich­tungs­mes­ser kann die­se kom­ple­xen Vor­gän­ge des Bewer­tens und in-Bezie­hung-Set­zens unter­schied­li­cher Mess­wer­te nicht. Er ist auf das so genann­te Mit­tel­grau kali­briert, die fest­ge­leg­te Mit­te zwi­schen schwarz und weiß. Die­ses Grau reflek­tiert 18 % des  ein­fal­len­den Lich­tes. – Und der Mess­wert, den ein Belich­tungs­mes­ser (ob nun ein teu­res Hand­ge­rät oder eine App) anzeigt, muss noch bewer­tet wer­den – durch den Men­schen. »Ein Expe­ri­ment: ana­log s/w pho­to­gra­phie­ren 005 bzw. 002A« wei­ter­le­sen

Walt Whit­man und Street Pho­to­gra­phy

Neu­lich hör­te ich wie­der ein­mal eini­ge Fol­gen von Jeff Cur­tos Came­ra Posi­ti­on Pod­cast über die krea­ti­ve Sei­te der Pho­to­gra­phie, so auch die Fol­ge 191 vom Janu­ar 2017. Cur­to kommt auf Whit­man, weil der im neun­zehn­ten Jahr­hun­dert ja auch das Demo­kra­ti­sche und Frei­heit­li­che der USA in den Blick genom­men hat. – Im Janu­ar 2017 zum neu­en Prä­si­den­ten viel­leicht etwas, das in Erin­ne­rung geru­fen wer­den soll­te.

Cur­to ist ja pen­sio­nier­ter Pho­to­gra­phie-Dozent; was ich anre­gend fin­de, ist sei­ne Beob­ach­tung, dass die Bil­der, die Whit­man von den Städ­ten, Stän­den und Beru­fen in sei­nen (metrisch-frei­en) Gedich­ten von den Men­schen, den Städ­ten und Stra­ßen der USA zeich­net, gera­de in ihrer fei­nen und typi­schen Beob­ach­tung an die klas­si­sche Street Pho­to­gra­phy etwa Car­tier-Bres­sons erin­nern. »Walt Whit­man und Street Pho­to­gra­phy« wei­ter­le­sen

Sei­te »Musik­pro­duk­ti­on« neu erstellt

Mei­ne Musik­pro­duk­ti­ons-Sei­te habe ich heu­te neu erstellt. Sie bie­tet eine ers­te Infor­ma­ti­on, ob wir zuein­an­der kom­men kön­nen, wenn Sie Beschal­lung oder Auf­nah­me, Audio­be­ar­bei­tung oder CD-/on­line-Musik-Ver­öf­fent­li­chung pla­nen.

Eini­ge Hin­wei­se zu den Sti­len, die mir ver­traut sind, fin­den Sie dort eben­so wie Hin­wei­se zu mei­ner tech­ni­schen Aus­stat­tung und den Kos­ten, wo dies eini­ger­ma­ßen pau­schal abge­schätzt wer­den kann.

Details kön­nen Sie gern anfra­gen, wenn es aber um Pro­duk­tio­nen geht, für die kein Bud­get zur Ver­fü­gung steht, ste­he ich in der Regel auch nicht zur Ver­fü­gung. Mei­ne Zeit ist kost­bar, die Ton­tech­nik betrei­be ich nicht (nur) zum Ver­gnü­gen.