Photographie

Hof-Pho­to­graph in Wei­mar – Bil­der unterwegs

Im All­tag sehen, lesen und hören wir viel Kurio­ses. Über das meis­te kom­men wir schnell weg, weil wir meist unter Stress ste­hen, unser Ziel errei­chen müs­sen, kei­ne Muße haben für die Din­ge und Men­schen um uns her­um. Das ist bei Fla­neu­ren anders. Ich schrieb hier bereits dazu. Drau­ßen, da, wo ande­re sind, zu sein, bloß …

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Schön­heit und Tra­gö­di­en – ein Spagat

Mit der Welt und der Poli­tik ist kei­nes­wegs alles zum Bes­ten gestellt. Die Nach­rich­ten läh­men mich zuneh­mend. Klar, ich kann ver­su­chen, Afgha­ni­stan aus­zu­blen­den, die Schlamm­schlach­ten vor der Bun­des­tags­wahl, die Migra­ti­ons­be­we­gun­gen und die durch­ge­wun­ke­nen Bun­destro­ja­ner. Aber ich mer­ke, wie mir dies zuneh­mend schwer fällt. Des­halb wer­de ich nicht unhöf­lich, wenn ich Men­schen in poli­ti­scher Ver­ant­wor­tung treffe. …

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Nach­den­ken schriftlich…

Bevor die Tages­ar­beit beginnt, teils aber auch in der Mit­tags­pau­se oder abends noch ein­mal grei­fe ich zu mei­nem Notiz­heft und einem Stift und den­ke über den Tag nach, über Ein­drü­cke und Gesprä­che. Das ist weder ein Tage­buch noch ein Log­Buch. Es ist ein Heft, in das ich sowohl in Kon­fe­ren­zen notie­re alsauch beim Lesen eines …

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ein Geburts­tags-Por­trait (vor 14 Jah­ren): M.

Als M. neun­zehn wur­de, habe ich ihm Por­traits von ihm und sei­ner dama­li­gen Freun­din (und jet­zi­gen Frau) geschenkt. Ges­tern war wie­der so ein Geburts­tag des M., jetzt ist er 33! – Und ich dach­te, dass das pas­sen könn­te, über mei­ne Por­traits etwas zu schrei­ben. – Einen Brief an M. habe ich ges­tern geschrie­ben und hoffe, …

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Sta­tik und Dyna­mik im Quadrat

Das Qua­drat lebt von der Ruhe und Aus­ge­wo­gen­heit. Jeden­falls schät­ze ich es dafür beson­ders. Das macht aber gera­de dra­ma­ti­sche Kom­po­si­tio­nen im Qua­drat nicht ein­fach. Für mei­nen Geschmack ist das Qua­drat beson­ders gut geeig­net für gera­de Drauf­sich­ten, eben ohne zu viel Per­spek­ti­ve. Ande­rer­seits wir­ken sol­che Bil­der leicht sehr sta­tisch. Per­spek­ti­ve ergibt sich aus bild­füh­ren­den Lini­en. In …

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noch ein Qua­drat in Kopen­ha­gen: Cus­tom House

An der glei­chen Pro­me­na­de, an der frü­her Fähr­schif­fe abfuh­ren, gab es bei die­sem Besuch in Kopen­ha­gen ein Café »Cus­tom House« (bei mei­nem letz­ten Besuch hieß es schon wie­der anders). Die­se Auf­nah­me ent­stand (wie die des letz­ten Bei­trags) mit einer zwei­äu­gi­gen 6×6 Spie­gel­re­flex­ka­me­ra (hier eine Roll­eiflex 2.8GX) und mit dem sel­ben Taschen­sta­tiv, das nicht viel an …

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Qua­drat mit nied­ri­gem Stand­punkt – Pro­me­na­de in Kopenhagen

Das Qua­drat ist einer­seits ein inter­es­san­tes Sei­ten­ver­hält­nis. Ande­rer­seits ist es nicht ein­fach, Flä­chen und Struk­tu­ren im Qua­drat zu ord­nen, weil hier um so schnel­ler und leich­ter auf­fällt, wenn etwas nicht ganz passt. Die Kom­po­si­ti­on jeden­falls gelingt mir mit einem Licht­schacht und eienr Matt­schei­be, auf die ich schaue, deut­lich bes­ser als mit Durch­­­sicht-Suchern. Ich hat­te mal …

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wer pho­to­gra­phiert schaut auf die Details. Struk­tu­ren, For­men, Kon­tras­te usw.

Wenn ich umher­strei­fe und Moti­ve suche, dann sehe ich anders auf die Din­ge. Gewöhn­lich las­sen wir den Blick schwei­fen, um zu erken­nen, wo Gefah­ren dro­hen, wo jemand kommt, der Vor­fahrt hat. Wir schau­en auf der Stra­ße nach Men­schen, um die wir lie­ber einen Bogen machen. In der Natur geht es man­chen dar­um, bestimm­te »Spots«, quasi …

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Bil­der, die erah­nen las­sen. – Geschich­te im Kopf der Betrachtenden

Das Bild oben ent­stand in einer Kaf­fee­bar in Kopen­ha­gen mit einer Klein­bild­ka­me­ra. Ich selbst saß da, trank mei­nen Kaf­fee und schrieb in mein Notiz­buch wie so oft, wenn ich durch Städ­te lau­fe und immer wie­der auch über das nach­den­ke, das ich da sehe. Wäh­rend ich mei­nen Kaf­fee trin­ke und in mein Notiz­heft schrei­be, lege ich …

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Bil­der, die viel zei­gen: Details

Wie­der­holt habe ich über Bil­der geschrie­ben, die zahl­rei­che Details bie­ten und so ein­la­den, in den Fein­hei­ten immer mehr und mehr zu ent­de­cken. Mit­­­tel­­for­­mat- oder Groß­­bild-Auf­­­nah­­men funk­tio­nie­ren oft so. Sie bie­ten Flä­che, Ruhe und las­sen den Blick auf die Struk­tu­ren und Details zu. Das gilt beson­ders dann, wenn ein nied­rig­emp­find­li­cher respek­ti­ve fein­kör­ni­ger Film benutzt wur­de. Solche …

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