Mono­­chrom-Cast Nr. 017: Pho­to­gra­phie­ren als Neben­be­ruf?

Schwei­ne­geld für Schweine­mu­sik? Wenn sich Men­schen für den Markt ver­kau­fen, ist das nie schön. Beson­ders uner­freu­lich, wenn einem an einer Tätig­keit, einem Hob­by etwas liegt. Wenn den­noch eini­ge anstre­ben, reich und berühmt zu wer­den, ist das heu­te, in Zei­ten, in denen die Pho­to­tech­nikk deut­lich ein­fa­cher hand­zu­ha­ben ist, um so schwie­ri­ger als noch vor Jahr­zehn­ten. Damals gab es für vie­le kei­ne Alter­na­ti­ve zum Pho­to­gra­phen, der ein Ate­lier betrieb und davon leb­te. Heu­te sind die Smart­pho­nes der Text-Jour­na­lis­ten so gut, dass es reicht, eini­ge illus­trie­ren­de Bil­der mit den Tex­ten ein­zu­kau­fen. Bild­jour­na­lis­ten gel­ten eher als Luxus.

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„Lesen wer­den Sie doch kön­nen…“ Johann Kuhn­aus „Bibli­sche His­to­ri­en“

Johann Kuh­nau war Bachs Vor­gän­ger als Tho­mas­kan­tor in Leip­zig. Für begab­te und bemit­tel­te Lai­en schrieb er sei­ne „Bibli­schen His­to­ri­en“, also qua­si Pro­gramm­mu­sik zu bibli­schen Erzäh­lun­gen.…

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Mono­­chrom-Cast Nr. 016: Wie­viel zei­gen wir, wie­viel Raum bleibt der Phan­ta­sie der Betrach­ten­den über­las­sen?

In der Zeit der Spiel­zeug­ka­me­ras und der bis an die Gren­zen gepush­ten Klein­bild­fil­me höchs­ter Emp­find­lich­kei­ten fes­seln mich Bil­der mit zahl­rei­chen Details. Ein Bild­jour­na­list kann sich die Bedin­gun­gen nicht aus­su­chen, da sind Bil­der auch mal ver­wa­ckelt oder weit­ge­hend im Dun­keln. Mei­ne Bil­der stre­ben etwas ande­res an. Es geht mir nicht um »bes­ser« oder »schlech­ter«, son­dern dar­um, dass bei­des legi­tim ist: Bil­der, die etwas im Betrach­ten­den aus­lö­sen, ohne es eigent­lich zu zei­gen. Und Bil­der, die Betrach­ten­de ein­la­den, immer mehr zu ent­de­cken.

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