Mono­­chrom-Cast Nr. 016: Wie­viel zei­gen wir, wie­viel Raum bleibt der Phan­ta­sie der Betrach­ten­den über­las­sen?

In der Zeit der Spiel­zeug­ka­me­ras und der bis an die Gren­zen gepush­ten Klein­bild­fil­me höchs­ter Emp­find­lich­kei­ten fes­seln mich Bil­der mit zahl­rei­chen Details. Ein Bild­jour­na­list kann sich die Bedin­gun­gen nicht aus­su­chen, da sind Bil­der auch mal ver­wa­ckelt oder weit­ge­hend im Dun­keln. Mei­ne Bil­der stre­ben etwas ande­res an. Es geht mir nicht um »bes­ser« oder »schlech­ter«, son­dern dar­um, dass bei­des legi­tim ist: Bil­der, die etwas im Betrach­ten­den aus­lö­sen, ohne es eigent­lich zu zei­gen. Und Bil­der, die Betrach­ten­de ein­la­den, immer mehr zu ent­de­cken.

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Mono­­chrom-Cast Nr. 011: Von schwarz und weiß

In die­ser Fol­ge geht es dar­um, dass schwarz und weiß in der ana­lo­gen Pho­to­gra­phie gar nicht ein­fach zu erzie­len sind. Dass es eine Viel­zahl von Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern gilt, um eine Ver­grö­ße­rung, so anzu­le­gen, dass schwarz und weiß pas­sen. Die Vor­stel­lung muss erst­mal da sein: Wie soll mein Bild aus­se­hen, wie soll es wir­ken? Es braucht, um vom Ist-Zustand zum Soll zu gelan­gen, mehr als bei der Kon­to­über­zie­hung. Ein gerüt­tel­tes Maß an Labor­tech­nik, die rich­ti­gen Papie­re und Ent­wick­ler braucht es, um die Ton­wer­te ent­spre­chend zu steu­ern.

Nicht alle Bil­der nut­zen die gesam­te Palet­te zwi­schen den Extre­men in glei­cher Wei­se: Gera­de sol­che, die bloß eini­ge weni­ge Ton­wer­te gebrau­chen, sind oft beson­ders anre­gend. Dar­auf gehe ich am Bei­spiel zwei­er Pho­tos Ansel Adams ein.

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