von Nut­zen und Not des Sta­tiv­ge­brauchs…

frü­her…

Sta­ti­ve waren in Zei­ten nied­ri­ger Film­emp­find­lich­kei­ten und lang­sam bedien­ba­rer Kame­ras unab­ding­bar. Wenn man mit Groß­bild pho­to­gra­phiert, dann ist zwi­schen dem Ein­rich­ten der Kame­ra (mit schwar­zem Tuch auf der Matt­schei­be) und der Auf­nah­me stets die Film­kas­set­te ein­zu­ste­cken, das Objek­tiv (d.h. der Ver­schluss) zu schlie­ßen. Anschlie­ßend wird der Schutz­schie­ber gezo­gen, belich­tet. Erst dann kann es ans nächs­te Motiv gehen.

Die­se Art der Pho­to­gra­phie war in 19. und 20. Jahr­hun­dert üblich. Die Kame­ras wur­den hand­li­cher, bei einer Spie­gel­re­flex­ka­me­ra oder einer Sucherka­me­ra braucht es sel­ten Sta­ti­ve. – Es sei denn, jemand möch­te Was­ser im Fluss (= flie­ßend) zei­gen o.ä. Dann hel­fen Neu­tral­grau-Fil­ter und lan­ge Belich­tung. Und wenn man dann meh­re­re Sekun­den lang belich­tet, dann hilft so ein Sta­tiv natür­lich.

Heu­te geht es mir um ande­re Aspek­te des Sta­tiv­ge­brauchs. Klar ist: Ein Sta­tiv mit mir her­um­zu­tra­gen, das ist läs­tig. Am liebs­ten habe ich nur eine Kame­ra bei mir, ein Objek­tiv. Dann ist das Sta­tiv ein erheb­li­cher (Mehr-)Ballast. »von Nut­zen und Not des Sta­tiv­ge­brauchs…« wei­ter­le­sen