Mono­­chrom-Cast Nr. 018: Ergeb­nis und Pro­zess

In die­ser Fol­ge mei­nes Mono­chrom-Casts geht es um zwei Zugän­ge zum Pho­to­gra­phie­ren. Eini­gen berei­tet es Freu­de, die Kame­ra zu benut­zen, was sie dann da pho­to­gra­phie­ren und was dabei her­aus kommt, ist nicht gleich­gül­tig, aber doch gegen­über dem Pho­to­gra­phie­ren als Pro­zess nach­ge­ord­net. Bei ande­ren kommt es nicht drauf an, ob sie Zeich­nen oder eine (und wel­che) Kame­ra sie benut­zen: Sie schaf­fen jeweils ähn­li­che Bil­der, die ihrer Bild­spra­che ent­spre­chen.

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Mono­­chrom-Cast Nr. 017: Pho­to­gra­phie­ren als Neben­be­ruf?

Schwei­ne­geld für Schweine­mu­sik? Wenn sich Men­schen für den Markt ver­kau­fen, ist das nie schön. Beson­ders uner­freu­lich, wenn einem an einer Tätig­keit, einem Hob­by etwas liegt. Wenn den­noch eini­ge anstre­ben, reich und berühmt zu wer­den, ist das heu­te, in Zei­ten, in denen die Pho­to­tech­nikk deut­lich ein­fa­cher hand­zu­ha­ben ist, um so schwie­ri­ger als noch vor Jahr­zehn­ten. Damals gab es für vie­le kei­ne Alter­na­ti­ve zum Pho­to­gra­phen, der ein Ate­lier betrieb und davon leb­te. Heu­te sind die Smart­pho­nes der Text-Jour­na­lis­ten so gut, dass es reicht, eini­ge illus­trie­ren­de Bil­der mit den Tex­ten ein­zu­kau­fen. Bild­jour­na­lis­ten gel­ten eher als Luxus.

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Mono­­chrom-Cast Nr. 016: Wie­viel zei­gen wir, wie­viel Raum bleibt der Phan­ta­sie der Betrach­ten­den über­las­sen?

In der Zeit der Spiel­zeug­ka­me­ras und der bis an die Gren­zen gepush­ten Klein­bild­fil­me höchs­ter Emp­find­lich­kei­ten fes­seln mich Bil­der mit zahl­rei­chen Details. Ein Bild­jour­na­list kann sich die Bedin­gun­gen nicht aus­su­chen, da sind Bil­der auch mal ver­wa­ckelt oder weit­ge­hend im Dun­keln. Mei­ne Bil­der stre­ben etwas ande­res an. Es geht mir nicht um »bes­ser« oder »schlech­ter«, son­dern dar­um, dass bei­des legi­tim ist: Bil­der, die etwas im Betrach­ten­den aus­lö­sen, ohne es eigent­lich zu zei­gen. Und Bil­der, die Betrach­ten­de ein­la­den, immer mehr zu ent­de­cken.

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Mono­­chrom-Cast Nr. 015: wohin soll man wol­len mit sei­nen Bil­dern?

Jour­na­lis­ti­sche Bil­der illus­trie­ren. Pho­to­kunst möche bis­wei­len die Mög­lich­kei­ten des Medi­ums erkun­den. Wel­che Bil­der aber bewe­gen uns wirk­lich? Liegt das an dem Motiv? Liegt es an der tech­ni­schen Umset­zung oder an einem Zusam­men­spiel bei­der? Liegt es an mir allein, an den Rezi­pi­en­ten oder an bei­den? Sind Bil­der am Bild­schirm eine Alter­na­ti­ve zu Dru­cken oder Ver­grö­ße­run­gen?

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Mono­­chrom-Cast Nr. 014: fei­ne Bil­der – mei­ne Erwar­tun­gen an mei­ne Bil­der

Man muss sich ent­schei­den, denn ein Nega­tiv oder eine Datei ist eben gera­de kein fei­nes Bild. Es han­delt sich um Zwi­schen­stu­fen, bis sich die Bild­au­toren fest­le­gen, wie genau ihr Bild gemeint ist. Dazu aber braucht es die ana­lo­ge Aus­ga­be, die Fest­le­gung statt zahl­rei­cher Vari­an­ten wie es denn sein könn­te.
Ich schil­de­re, wel­che Papie­re ich im Pho­to­la­bor und im Druck schät­ze und war­um es gera­de die­se sind. Außer­dem spre­che ich über die Grö­ße mei­ner Bil­der respek­ti­ve den Ver­grö­ße­rungs­fak­tor rela­tiv zum Nega­tiv und das Bild­for­mat rela­tiv zur Brenn­wei­te bzw. dem Bild­win­kel bei der Auf­nah­me: Ein Grund, Weit­win­kel-Auf­nah­men grö­ßer zu ver­grö­ßern als sol­che mit rela­tiv lan­gen Brenn­wei­ten.

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Mono­­chrom-Cast Nr. 013: hybrid, bloß wie? – Ob’s einen Kalen­der gibt?

Scan­ner waren vor über zehn Jah­ren auf ihrem Höhe­punkt. Seit­her ist es nicht ein­fa­cher oder bes­ser gewor­den mit der Film-Digi­ta­li­sie­rung. Wie die Nega­ti­ve in den Com­pu­ter kom­men, um von da aus gedruckt und zu einem eige­nen Kalen­der zusam­men­ge­stellt zu wer­den, das ist das The­ma die­ser Fol­ge mei­nes Mono­chrom-Cast. – Mein Kin­zept für einen Kalen­der für 2018: Deck­blatt und zwölf Monats­blät­ter, also ins­ge­samt 13 qua­dra­ti­sche Bil­der, dar­un­ter je ein Kalanda­ri­um, selbst gedruckt und Spi­ral-gebun­den.

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Mono­­chrom-Cast Nr. 012: Abs­trak­ti­on statt Motiv­pro­gramm

In die­ser Fol­ge geht es um ver­schie­de­ne Her­an­ge­hens­wei­se an Pho­tos: Ein Trend ist, bestimm­te Spots abzu­ha­ken, die rele­van­ten Moti­ve im pas­sen­den Licht (dafür gibt es Apps fürs Smart­pho­ne, die zei­gen, wann die Son­ne genau wo steht). – Das ist nicht mei­ne Welt, sol­che Bil­der inter­es­sie­ren mich nicht.

Statt des­sen brau­che ich die rich­ti­ge »Gestimmt­heit«, um zu fin­den, was mich anspricht, gleich wo. Poe­ti­sche Augen­bli­cke gibt es über­all. Aus­ge­wo­ge­ne Kom­po­si­tio­nen kön­nen auf dem Wald­bo­den eben­so ent­ste­hen wie in der Fer­ne.

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Mono­­chrom-Cast Nr. 011: Von schwarz und weiß

In die­ser Fol­ge geht es dar­um, dass schwarz und weiß in der ana­lo­gen Pho­to­gra­phie gar nicht ein­fach zu erzie­len sind. Dass es eine Viel­zahl von Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern gilt, um eine Ver­grö­ße­rung, so anzu­le­gen, dass schwarz und weiß pas­sen. Die Vor­stel­lung muss erst­mal da sein: Wie soll mein Bild aus­se­hen, wie soll es wir­ken? Es braucht, um vom Ist-Zustand zum Soll zu gelan­gen, mehr als bei der Kon­to­über­zie­hung. Ein gerüt­tel­tes Maß an Labor­tech­nik, die rich­ti­gen Papie­re und Ent­wick­ler braucht es, um die Ton­wer­te ent­spre­chend zu steu­ern.

Nicht alle Bil­der nut­zen die gesam­te Palet­te zwi­schen den Extre­men in glei­cher Wei­se: Gera­de sol­che, die bloß eini­ge weni­ge Ton­wer­te gebrau­chen, sind oft beson­ders anre­gend. Dar­auf gehe ich am Bei­spiel zwei­er Pho­tos Ansel Adams ein.

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Mono­­chrom-Cast Nr. 010: Kom­po­si­ti­on oder Impro­vi­sa­ti­on?!

In die­ser Fol­ge geht es um Bild-Bau­er und Bild-Sucher (ich bin eher das zwei­te). Die hohe Kunst besteht dar­in, sen­si­bel für die Umge­bung zu wer­den, dabei aber das Hand­werk so zu beherr­schen, dass die Impro­vi­sa­ti­on eines Augen­blicks wie ein kom­po­nier­tes Bild funk­tio­niert. Gleich­sam voll­kom­men.

Dies ist die ers­te Fol­ge, die ohne Manu­skript, qua­si als Impro­vi­sa­ti­on vor dem Mikro­phon, ent­stand. Auch dies­be­züg­lich gilt es zu üben. Noch bin ich (auch hin­sicht­lich des Edi­tie­rens) nicht ganz zufrie­den. Vor­her eine Poin­te aus­zu­for­mu­lie­ren ist eines, sie in der Audio­be­ar­bei­tung her­zu­stel­len aus meh­re­ren Sät­zen, das ist etwas ande­res.

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Mono­­chrom-Cast Nr. 009: ana­log trai­niert auch digi­tal

Es gibt viel zu beach­ten, damit die Bil­der im Kopf auch anschlie­ßend mit den Bil­dern erreicht wer­den. Dabei hilft das digi­ta­le Arbei­ten durch sei­ne sofor­ti­ge Kon­trol­le und auch durch sei­ne »Duld­sam­keit«, die Feh­ler las­sen sich oft noch aus­glei­chen. Ande­rer­seits hilft die Pau­se zwi­schen Auf­nah­me und Bild, dem selbst gemach­ten Bild kri­tisch gegen­über zu tre­ten. Die eige­ne Inten­ti­on lässt sich deut­lich bes­ser mit zeit­li­chem Abstand beur­tei­len, ob wir sie näm­lich erreicht haben oder nicht.

In den 1990er Jah­ren kali­brier­te ich lan­ge Fil­me und Ent­wick­ler. Inzwi­schen weiß ich um die Kon­trast­um­fän­ge und gebrau­che dies, mei­ne ana­lo­gen Auf­nah­men auf die Schat­ten zu mes­sen, so dass die­se durch­ge­zeich­net wer­den. Die Ent­wick­lung sorgt dann dafür, dass der Kon­trast­um­fang passt und die Lich­ter da lan­den, wo sie gebraucht wer­den. – Digi­tal belich­te ich eher auf die Lich­ter (»expo­se to the right«), auf dass die nicht aus­bren­nen.

Mei­ne Nach­läs­sig­keit fiel mir auf, als ich neu­lich digi­ta­le Por­traits von 25 Men­schen in Fol­ge anfer­tig­te: Ich stell­te erst in Ligh­troom fest, dass ich bei einem Ter­min (von bis­her zwei­en) sämt­li­che Auf­nah­men um 0,4 Stu­fen reich­li­cher hät­te belich­ten sol­len. Kein Pro­blem in Ligh­troom zu kor­ri­gie­ren, aber ich hät­te die­sen Feh­ler ana­log nicht gemacht, weil ich mit mei­nem Blitz­be­lich­tungs­mes­ser alles vor­her aus­ge­mes­sen hät­te. – So blieb es bei einem kur­zen Blick aufs Rück­dis­play und auf das His­to­gramm.

Was ich digi­tal aber ler­ne (durch die sofor­ti­ge Kon­trol­le oder auch in der Nach­be­ar­bei­tung), das kann ich sofort ana­log nut­zen. Was ich ana­log ler­ne, das hilft mir auch bei den digi­ta­len Auf­nah­men. Wer viel ler­nen möch­te, kommt ana­log wei­ter, denn das Medi­um ist weni­ger feh­ler­to­le­rant.

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