Mono­chrom-Cast Nr. 002 – Repro­duk­ti­on und Uni­ka­te

Mono­chrom-Cast Nr. 001 – Wor­in bes­ser wer­den?

Umzug abge­schlos­sen

Nach­dem mein bis­he­ri­ger Hos­ter sei­ne Ser­ver ins Aus­land ver­legt hat und mir lie­ber teu­re SSL-Zer­ti­fi­ka­te ver­kau­fen woll­te, als dass ich ein selbst erstell­tes kos­ten­lo­ses ein­bin­den konn­te, habe ich mich nach vie­len Jah­ren zum Umzug zu einem ande­ren Hos­ter ent­schie­den.

Das selbst ist schnell gemacht, aber statt alles wie­der her­zu­rich­ten wie gehabt, ist das ja eine Gele­gen­heit, man­ches neu und anders zu machen. – Habe also ent­schie­den, bei der Gele­gen­heit die Inhal­te neu zu struk­tu­rie­ren. Das macht selbst­ver­ständ­lich mehr Arbeit, und die bis­he­ri­gen Inhal­te, etwa mei­ne Mono­chrom-Cast-Pod­casts kom­men wie­der, müs­sen aber erst wie­der hier ein­ge­baut wer­den.

Schön, dass Du/Sie hier sind.

»In mei­ne Sai­ten greif ich ein…« -

Jazz­gi­tar­re, der Ton­ab­neh­mer und mei­ne Spiel­wei­se bestim­men den Ton.

Der Titel die­ses Bei­trags stammt aus Goe­thes Rat­ter­fän­ger­lied und steht gewis­ser­ma­ßen für eine popu­lä­re Musik-»Kultur«.

Um es mit Adam Raf­fer­ty zu sagen: Man hat die Wahl, drei Akkor­de vor tau­send Men­schen zu spie­len oder tau­send Akkor­de vor drei Men­schen. Ers­te­res ist Pop, letz­te­res ist Jazz.

Dass es mal eine Zeit gab, in der Jazz getanzt wur­de (ja, gibt es auch heu­te noch…), in der es eine Mas­sen­kul­tur war. Das wun­dert mich doch, denn wenn ich mit Motor­rad an der Ampel ste­he, ste­hen oft Autos da, deren Fah­rer Musik hören, die ich mithöre(n muss). – Das meis­te ist (vor­sich­tig for­mu­liert) »nicht mei­ne Musik«. – Ande­rer­seits ist »mei­ne« eine abso­lu­te Nische. 🙂

Weil mich immer wie­der mal Men­schen fra­gen zu mei­nem Ton und dazu, wie ich den erzeu­ge, hier ein Bei­trag zur Jazz­gi­tar­re; zu den akus­ti­schen kommt mög­li­cher­wei­se spä­ter etwas.

Es han­delt sich um eine Epi­pho­ne Broad­way, eine güns­ti­ge Vari­an­te zu den Gib­­son-Vor­­­bil­­dern. Aller­dings spie­le ich an Hals­po­si­ti­on (und nur die­ser Ton­ab­neh­mer ist im Ein­satz) statt des Ori­gi­na­len einen Bar­to­li­ni 1C-TA, einen Hum­bu­cker, der klingt wie ein Sin­g­le-Coil auf Dro­gen, Höhen ohne Ende, dabei stö­rungs­frei, wie es sich für einen Hum­bu­cker gehört. Den kann man bei E-Bay in den USA ein­fach bestel­len. Er ist deut­lich akus­ti­scher als die typi­schen Jazz-Ton­a­b­­neh­­mer, die sämt­lich etwas nasal klin­gen. Bill Bar­to­li­ni ent­wi­ckel­te die­sen Pick­up in Zusam­men­ar­beit mit Tuck And­ress. Der Pick­up ist ange­win­kelt mon­tiert, deut­lich näher an den hohen Sai­ten als an den tie­fen. Somit noch mehr strah­len­de Höhen – und die Bäs­se haben hin­rei­chend Platz, um zu schwin­gen.

Der Volu­­men- und Ton­po­ti sind voll auf­ge­dreht. Der zwei­te Pick­up ist nicht in Betrieb. Von hier geht es durch ein kur­zes Kabel in eine Sun­­­ri­­se-Buf­­fer­­box SB-1 (dar­in sind zwei 9 V Bat­te­ri­en – also 18 V ins­ge­samt), es han­delt sich um einen Vor­ver­stär­ker und Impe­danz­wand­ler, um die 1 M-Ohm auf Line-Pegel und -Impe­danz zu brin­gen. Von hier gehe ich in eine BSS-DI-Box (in der -20 dB Ein­gangs­stel­lung).  Das Ziel ist, mög­lichst wenig vom Klang (gera­de von den Höhen) zu ver­lie­ren. Ja, die Ein­gangs­im­pe­danz in der Stel­lung 0 dB der DI-Box ist auch auf 1 M-Ohm aus­ge­legt, aber es klingt nicht so gut und rund wie mit der Sun­­­ri­­se-Box.

Ich spie­le Ernie Ball Sai­ten, meist 11–52 oder 12–54. – Von der bss-Box geht es ent­we­der in mei­nen trag­ba­ren Ver­stär­ker (Schertler David) oder in eine vor­han­de­ne Saal­an­la­ge oder ins Misch­pult.

wie­der bei Flickr…

Nach­dem ich eini­ge Jah­re lang bei Flickr ange­mel­det (gewe­sen) war, dort eige­ne Bil­der gezeigt habe und die ande­rer ange­se­hen und teils kom­men­tiert hat­te, habe ich mich vor Jah­ren abge­mel­det und mei­ne Bil­der gelöscht.

Nun, ich kom­me nicht umhin: Flickr ist ein sehr anre­gen­der Ort, gera­de auch für Men­schen, die sich für ana­lo­ge Bil­der inter­es­sie­ren. Also habe ich mich vor eini­gen Tagen wie­der ange­mel­det. Eini­ge mei­ner Bil­der, die ich (ana­log) aufgenom­men habe, sind hier zu sehen.

Mir geht es vor allem dar­um, bestimm­ten Leu­ten dort fol­gen zu kön­nen, also regel­mä­ßig zu sehen, was sie an Bil­dern zei­gen. – Ein Tipp hier: Lajos Siro, ein unga­ri­scher Licht­bild­ner. Sei­ne vor allem mit einer Lin­hof-Fach­­ka­­me­­ra aufgenom­me­nen Arbei­ten (weni­ger die Edel­dru­cke) fin­de ich sehr anre­gend.

Fund­sa­che: Kurz-Video mit Andy Güt­te und mir live

Vor Jah­ren hat­te ich eine Pho­to­aus­stel­lung. Es gab aller­lei ana­lo­ge schwarz-wei­­ßen Por­traits (von Mit­­­tel­­for­­mat- und Groß­­bild-Nega­­ti­­ven) bei mir in der Kir­chen­ge­mein­de. Zum Auf­takt gab es einen Got­tes­dienst und eine klei­ne Ver­nis­sa­ge. Bei­des Anlass mit Andy Güt­te am Vibra­phon und mir an der Gitar­re, etwas Musik zu machen. Einen Video­clip davon hat Andy Güt­te sei­ner­zeit online gestellt.

Bei Face­book zwar, aber der Clip ist ohne Face­book-Regis­­trie­­rung zugäng­lich. – Ich emp­feh­le, die Qua­li­tät auf HD zu stel­len und die Bild­grö­ße auf Voll­for­mat. Hier ist der Video­clip.

Neben­bei: Ein gutes und geseg­ne­tes neu­es Jahr 2017 wün­sche ich allen.

mein Kalen­der 2017 geht in Druck

Mein Kalen­der 2017 ist druck­fer­tig. Am Sonn­tag (4. Dezem­ber) wer­de ich die erfor­der­li­che Men­ge bestel­len und dru­cken las­sen.

Weil ich regel­mä­ßig Wün­sche höre, wenn der Kalen­der fer­tig ist, kün­di­ge ich ihn hier an: Wer einen haben möch­te, kann ihn für 26,00 € bei mir bekom­men; wenn ich ihn ver­sen­den muss, kom­men 5,00 € dazu (ins­ge­samt also 31,00 €).

Gebo­ten wer­den zwölf Monats­blät­ter zuzüg­lich Titel­blatt, dazu jeweils ein Über­­­sichts-Blatt mit Kalen­da­ri­um je Monat.

Auf dem Deck­blatt ist übri­gens die Lei­ne­masch in Alt-Laa­t­­zen zu sehen.

Alle Bil­der sind far­big gedruck­te, geton­te schwarz-weiß Bil­der; ins­ge­samt 26 Sei­ten im For­mat 33 cm x 26 cm.

Fritz Sie­bert, Cem­ba­lo – auf­ge­nom­men von mir…

Bei die­ser CD han­delt es sich um eine klei­ne aber fei­ne musi­ka­li­sche Visi­ten­kar­te aus dem Jahr 2011, mit der sich der Cem­ba­list Fritz Sie­bert einem grö­ße­ren Publi­kum  prä­sen­tier­te. – Hier ein Stück zur Pro­be (Jean-Phil­ip­­pe Rame­au, Gavot­te et six dou­bles, dar­aus die Gavot­te).

Die Auf­nah­men mach­te ich in einem inzwi­schen abge­ris­se­nen, aber sehr wohl­klin­gen­den Gemein­de­haus in Han­no­ver. Mit nur zwei Neu­mann KM-184 in ORTF-Auf­­stel­­lung (wir haben vor­her ande­res ver­sucht) kamen wir zu die­sem Ergeb­nis, das uns über­zeug­te. Sehr direkt, schlicht.

An einem Frei­tag bau­ten wir das Cem­ba­lo auf, such­ten gut eine Stun­de lang den bes­ten Platz im Saal (viel Par­kett, getä­fel­te Wän­de, Fens­ter, deren Vor­hän­ge wir vor­ge­zo­gen hat­ten). Der Raum ist hoch und klang sehr gut. Allein: Eini­ge Lam­pen­ver­klei­dun­gen gerie­ten durch das Cem­ba­lo in Schwin­gung. Am Frei­tag waren Fritz Sie­bert und ich guter Din­ge. Die Auf­nah­men waren für den Sams­tag geplant.

Die größ­te Her­aus­for­de­rung aber bil­de­ten tags drauf die Vögel, die vor den Fens­tern schrien und san­gen. Abends waren die ruhig gewe­sen. Die Stra­ße ist hin­rei­chend weit weg. – Die Vögel aber hat­ten wir nicht erwar­tet.

In die Fens­ter­ni­schen bau­ten wir Tür­me aus Umzugs­kar­tons mit Ver­klei­dungs­ma­te­ri­al, Kos­tü­men usw. von einem Kin­­der-Musi­­cal. Wohl dem, der so etwas vor­fin­det… Ich habe auf­ge­nom­men mit einem Mac­Book und einem Fire­face von RME, auf den Ohren hat­te ich bei der Auf­nah­me mei­nen geschlos­se­nen Senn­hei­ser HD265-Kopf­­­hö­­rer, den in seit bald zwan­zig Jah­ren bei Auf­nah­me regel­mä­ßig nut­ze. Durch die geschlos­se­ne Bau­wei­se höre ich nur, was auf der Auf­nah­me ankommt. Da ich lei­se höre, dringt auch nichts bzw. nur sehr wenig nach drau­ßen.

Nach­be­ar­bei­tung

im enge­ren Sin­ne fand nicht statt. Ich habe geschnit­ten, ja. Wir haben jedes Stück mehr­fach auf­ge­nom­men, und teils zusam­men­ge­fügt. Beim Cem­ba­lo ist das bedeu­tend ein­fa­cher als beim Pia­no, weil hier ja kei­ne Dyna­mik im enge­ren Sin­ne eine Rol­le spielt. Das Erset­zen einer Pas­sa­ge durch einen ande­ren Take war also mög­lich, sofern das Tem­po pass­te. Ande­rer­seits ist der Klang des Cem­ba­los ja doch dadurch geprägt, dass vie­le Anschlä­ge erfol­gen – und oft klin­gen Töne wei­ter in den neu­en Ton hin­ein. Wer also erst­mals Cem­ba­lo schnei­det, was bei mir nicht der Fall war, der denkt es sich mög­li­cher­wei­se zu ein­fach.

Die Schnit­te haben Fritz Sie­bert und ich eng abge­spro­chen. Die Rei­hen­fol­ge der Stü­cke leg­te der Musi­ker fest und ich küm­mer­te mich um die Laut­stär­ke und Laut­heit und das abschlie­ßen­de Mas­te­ring (kei­ne Kom­pres­si­on, mini­ma­le Fre­quenz­gang­kor­rek­tu­ren). Die Gra­phik zur CD besorg­te der Bru­der des Musi­kers, bei­des, Gra­phik­da­tei­en und DDP schick­te ich dann in die Fer­ti­gung.

Ich emp­feh­le auch die aktu­el­le CD von Fritz Sie­bert sehr, die beim Label Cybe­­le-Records erschie­nen ist. Sie wur­de nomi­niert für den Preis der deut­schen Schall­plat­ten­kri­tik und spricht mich beson­ders durch die Aus­wahl der Wer­ke Johann Sebas­ti­an Bachs sehr an.

Herbst­pilz – ana­log mit Flex­bo­dy…

Herbst­pho­tos bedeu­ten für die meis­ten far­bi­ges Laub. Für den, der in schwarz-weiß pho­to­gra­phiert, bie­tet sich das nicht an. – Immer wie­der erin­ne­re ich mich an Paul Strands spä­te Bil­der. Er war ja 1951 aus den USA nach Orge­val in Frank­reich über­sie­delt. In sei­nen letz­ten Jah­ren pho­to­gra­phier­te er in sei­nem Gar­ten. Die Bil­der sind erstaun­lich und beein­dru­ckend. Ähn­lich redu­ziert wie am Anfang sei­ner Wirk­sam­keit: Ganz kon­zen­triert auf die Ton­wer­te und die For­men.

Nah- oder Makro­auf­nah­men mit Mit­tel­for­mat oder Groß­bild sind etwas für Maso­chis­ten? Irgend­wie stimmt es. Man hat nie genug Schärfen­tie­fe. Muss weit abblen­den, so dass ein Sta­tiv unver­zicht­bar wird. Wenn man aber hal­be Minu­ten lang belich­tet, dann kommt der Schwar­z­­schild-Effekt erschwe­rend hin­zu. Bei Digi­tal­ka­me­ras schaut man, ob es denn so passt. – Ana­log muss man es vor­her wis­sen. Also mes­sen und rech­nen. Weit weni­ger intui­tiv ist das.

Der Flex­bo­dy

Das Bild oben ist ein Scan vom 6x6-Film. – Der Flex­bo­dy ist ein Bal­gen. Hin­ten wird ein Has­sel­b­lad (V-System)-Magazin ange­schlos­sen, vor­ne sitzt ein Has­sel­b­lad Objek­tiv (mit Zen­tral­ver­schluss). Der Bal­gen kann ver­scho­ben wer­den (also Hoch-​/​­Tief­ver­stel­lung der Front). Er kann auch geneigt wer­den (neu­deutsch »Tilt«). Das lässt sich nut­zen, um die Schär­fee­be­ne nach Scheim­p­flug zu legen, und somit die sehr eng umgrenz­te Schärfen­tie­fe zumin­dest bewusst zu gestal­ten. Ein bis drei Grad Nei­gung und zwei bis fünf Mil­li­me­ter Ver­schie­bung, mehr brauch­te es nicht.

Die­se gerin­gen Ver­stel­lun­gen sind unver­zicht­bar. Das Arbei­ten mit dem Flex­bo­dy ist gleich­sam Groß­­bild-light. Moti­ve wie die­se sind es, bei denen ich den Spot-Beli­ch­­tungs­­­mes­­ser (ich habe einen von Minol­ta) ein­set­ze. Ich mes­se die Lich­ter und die Tie­fen aus, sehe mir den Kon­trast­um­fang an. Anschlie­ßend lege ich fest, was im fer­ti­gen Bild wie wie­der­ge­ge­ben wer­den soll. Der Rest ist Hand­werk. Rich­ti­ge Ver­län­ge­rungs­fak­to­ren, pas­sen­de Ent­wick­lung …

Beim Pho­to­gra­phie­ren auf der Stra­ße – wie etwa bei den Bil­dern von Max – geht es vor allem ums Motiv, um das, was gezeigt wird. Ja, es wird kom­po­niert, das Motiv im Rah­men des Nega­tivs gezeigt. Dort lebt alles von der Hand­lung. Wie in einem guten Kri­mi­nal­ro­man. – Bei Bil­dern wie mei­nem Pilz aber geht es eher um Rhyth­mus und Form an sich. Ein Pilz wie ande­re eben. Sonst nichts.  Alles liegt im Bild selbst, in den For­men und den Ton­wer­ten. Eine lite­ra­ri­sche Meta­pher bleibt den Lesen­den über­las­sen.

Pho­to­pro­jekt ab 1. Advent…

»You would’n find a talen­ted troll« (Sean Tucker, 2016)

Das Inter­net ist bequem. Belie­big vie­le Arbei­ten ande­rer kann man sich anse­hen. Eine gan­ze Anzahl von Lesen­den kom­men­tiert, und zwar oft nega­tiv. Wer sol­che Kom­men­ta­re erhält, kann sich immer­hin gewiss sein, dass das, was er/​sie online gestellt hat, beacht­lich ist. Sonst gäbe es kei­ne Auf­merk­sam­keit und kei­ne Trol­le. Kei­ne ent­spre­chen­den nega­ti­ven Kom­men­ta­re.

Wenn ich etwas schaf­fen möch­te, dann muss ich mich aufs Werk kon­zen­trie­ren, nicht auf das, was ande­re dazu den­ken. Das habe ich für einen Zeit­raum von sechs Mona­ten vor.

Ich habe beschlos­sen, ab dem 1. Advent ein ana­lo­ges Pho­to­pro­jekt zu star­ten. – Alle wesent­li­chen Din­ge im Leben gesche­hen wei­ter­hin ana­log. – Das soll ein hal­bes Jahr lang lau­fen. Ich wer­de wöchent­lich einen ana­lo­gen schwarz-weiß-Film belich­ten (gleich ob Klein­bild, Mit­tel­for­mat oder Groß­bild) und ent­wi­ckeln. Eini­ge der Auf­nah­men wer­de ich ver­grö­ßern, zumin­dest Kon­takt­ab­zü­ge will ich erstel­len.

Am Ende, nach einem hal­ben Jahr, möch­te ich eini­ge der Bil­der aus­stel­len. Ande­ren über­las­se ich es dann, sich ein Bild zu machen, ob ich in der Zeit Fort­schrit­te gemacht haben wer­de. (Sel­te­ne Gele­gen­heit für Futur II). – Ob ich hier Bil­der zei­ge, ent­schei­de ich dann.

Mono­­chrom-Cast

Wenn ande­re Ver­pflich­tun­gen mir die Zeit las­sen, dann wer­de ich über die Pho­tos und mei­ne Ein­sich­ten eine Rei­he an Audio-Pod­­casts anfer­ti­gen. Bis zum Ende des Pro­jekts wer­de ich hier kei­ne der Bil­der zei­gen. – In den Pod­casts aber, so hof­fe ich, erhal­ten Inter­es­sier­te einen Ein­blick. Viel­leicht ent­steht ein Bild im Kopf. Bei dem einen oder der ande­ren…

Die Zeit vor dem Moni­tor ist kost­bar. Wir alle haben viel zu tun, wobei wir nicht auf den Moni­tor sehen kön­nen. Ich den­ke, dass ein Pod­cast hilft, den man beim Kochen, Bügeln, Ein­schla­fen usw. hören kann. Selbst schät­ze ich Pod­casts. Fern­se­hen neh­me ich fast nicht wahr, ein Leben ohne Deutsch­land­funk und Pod­casts ist kaum denk­bar. Jeden­falls nicht wün­schens­wert.

War­um soll­te es in sol­chen Bei­trä­gen nicht um Bil­der gehen? Ums Arbei­ten im Labor, um das Nach­den­ken über Aus­schnitts­wahl, Gra­da­ti­on, Belich­tung, Ent­wick­ler? – War­um soll­te es nicht ums Pho­to­gra­phie­ren selbst gehen? Wenn ich eine Groß­bild­ka­me­ra mit­neh­me, fal­len Mikro­phon und Rekor­der kaum ins Gewicht.

Der durch­schnitt­li­che Pod­cast erreicht, so habe ich gele­sen, acht Fol­gen. Ich hof­fe, dass es bei mir mehr wer­den. Die wer­den in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den online gehen, kön­nen aber – z.B. über iTu­nesver­folgt wer­den. Als Titel habe ich »Mono­­chrom-Cast« (nicht zu ver­wech­seln mit »mono-Chro­­me­­cast«) gewählt.

Auch hier, auf mei­ner Web­site, wer­den die Fol­gen erschei­nen. – Für die säku­la­ri­sier­ten unten den Lesen­den: Der 1. Advent ist am Sonn­tag, 27. Novem­ber 2016 und damit beginnt das neue Kir­chen­jahr und mein Pro­jekt.