Photographie

Fens­ter-Tür-Tür.

Wie im letz­ten Bei­trag geschrie­ben: Ich war zu einer Pro­be nahe Sulin­gen zu früh. Bin mit Kame­ra und Sta­tiv her­um­ge­lau­fen und habe län­ger kei­ne Bil­der wahr­ge­nom­men. Der Gedan­ke für die­sen Blog­bei­trag ist: Die Bil­der sind stets da, man muss sie bloß wahr­neh­men. Das aber ist genau die Schwie­rig­keit und Her­aus­for­de­rung. Manch­mal bin ich auf Motive …

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Wind-Augen (Win­dows)

Vor län­ge­rer Zeit habe ich Musik gemacht mit einem Trom­pe­ter, der sei­ner­zeit im nie­der­säch­si­schen Nir­gend­wo arbei­te­te. Die Fahr­zeit war nicht gut kal­ku­lier­bar, so dass ich manch­mal deut­lich frü­her ankam, und dann ein­fach noch eine Stun­de lang pho­to­gra­phier­te in der nächs­ten Stadt. Wie­der so ein »Architektur«-Bild, aber eigent­lich mehr ein Detail zur Auf­tei­lung einer Flä­che, eben …

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Gebäu­de im Qua­drat: Trip Trap Kopenhagen

Das Qua­drat ist ein For­mat, das mich her­aus­for­dert. Im Quer- oder Hoch­for­mat geht fast alles. Man kann etwas pho­to­gra­phie­ren. Je nach Aus­deh­nung des Motivs quer- oder hoch­for­ma­tig. Das Qua­drat muss sorg­sam ver­teilt wer­den mit den Flä­chen und Lini­en. Leicht fällt hier auf, wenn ein Detail nicht passt. Das macht es so schwie­rig, im Qua­drat Bilder …

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Bau­wer­ke spie­geln Geschich­te und erzäh­len Geschichten…

Die­ser Indus­trie­bau ent­hielt frü­her eine Sie­­mens-Betriebs­­­stä­t­­te. Anschlie­ßend (da war ich letzt­ma­lig drin) einen Musik­club »Trag­werk«. Das ist aber sicher auch schon über zehn Jah­re her. Inzwi­schen ist das Nut­zungs­kon­zept sicher noch ein­mal über­ar­bei­tet. Ich lie­be sol­che Gebäu­de. Denn sie sind anders als die heu­ti­gen Indus­trie­bau­ten eben nicht aus Fer­tig­ele­men­ten zusam­men­ge­fügt, son­dern archi­tek­to­nisch geplant. Auch Bauwerke …

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»kei­ne unge­klär­ten Tie­fen…« – Tonwert-Partituren

In der zeit­ge­nös­si­schen Pho­to­gra­phie gibt es einen Hang zur Dra­ma­ti­sie­rung. Vie­le dunk­le Pas­sa­gen wer­den rein schwarz wie­der­ge­ge­ben. Bei klei­nen Auf­nah­me­for­ma­ten, 35 mm Film etwa, und anschlie­ßen­den Ver­grö­ße­run­gen ist es schwie­rig, mehr als Korn in den dunk­len Berei­chen zu zei­gen. Man­che ver­stan­den die­se tech­ni­schen Ein­schrän­kun­gen als Tugen­den, denn sie woll­ten mit den klei­nen Kame­ras das Leben einfangen. …

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sehen und gese­hen wer­den – nicht bloß im Theater

Die Stra­ße ist eines der gro­ßen Thea­ter der Neu­zeit. Wir insze­nie­ren uns selbst durch Klei­dung, Hal­tung, Lek­tü­re. Wir trin­ken und essen öffent­lich, nicht um satt zu wer­den oder unse­ren Durst zu löschen. Das alles ist Teil einer Auf­füh­rung, deren Pre­mie­re die ande­ren, die Pas­san­ten und Beob­ach­ter, gera­de mit­er­le­ben kön­nen. Bei allen Kaf­­fee-Mode­­ge­­trän­­ken, mit Zimt und …

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zweck­frei und offen unter­wegs in der Stadt – Hamburg

Bil­der gibt es über­all, man muss sie bloß wahr­neh­men. Die Offen­heit dafür aber haben wir sel­ten, wenn wir zweck­ge­rich­tet unter­wegs sind. Mir geht es selbst so: Auf dem Weg zur Arbeit, eilends vor Laden­schluss zum Super­markt, da sehe ich kei­ne Moti­ve. Wenn ich aber rela­tiv »zweck­frei« umher­lau­fe, dann fin­den sich vie­le Details, man­che »Kon­stel­la­tio­nen« usw., …

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Fla­nie­ren­des Photographieren

»Der Fla­neur bezeich­net eine lite­ra­ri­sche Figur, die durch Stra­ßen und Pas­sa­gen der Groß­städ­te mit ihrer anony­men Men­schen­mas­se streift (fla­niert). Hier bie­tet sich ihm Stoff zur Refle­xi­on und Erzäh­lung. Der Fla­neur lässt sich durch die Men­ge trei­ben, schwimmt mit dem Strom, hält nicht inne, grüßt ande­re Fla­neu­re oben­hin. Der Fla­neur ist intel­lek­tu­ell und gewinnt sei­ne Reflexionen …

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Zu sehen erfor­dert Muße und Interesse…

Ich erin­ne­re mich an Zei­ten, da war es fast unmög­lich, mit mei­ner Schwes­ter spa­zie­ren zu gehen, weil sie (als Apo­the­ke­rin) jedes Kraut und Gras beim latei­ni­schen Vor- und Zuna­men benen­nen woll­te. Man kam ein­fach nicht vor­an. In der Schu­le lern­te ich John Ber­gers Buch »Sehen. Das Bild der Welt in der Bil­der­welt« ken­nen und schätzen. …

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nach sie­ben Wochen ohne Photographie…

… geht es wei­ter. Fer­tig­kei­ten, die gewon­nen sind, bedür­fen der regel­mä­ßi­gen Pfle­ge, wenn man sie erhal­ten möch­te. Mir fiel es außer­or­dent­lich schwer, mich in einer Zeit, in der es poli­tisch und gesell­schaft­lich brennt, hal­be Tage lang ins Pho­to­la­bor zu stel­len und »ein­fach so« an Ton­wer­ten zu fei­len. Das erschien mir unpas­send. So kam es, dass …

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