Pho­to­gra­phie­ren und Nach­den­ken in Pal­ma

Zu Pho­to­gra­phie­ren ist eine inten­si­ve Art zu sehen, nicht allein mit den Augen, son­dern eben auch mit dem Ver­stand. Immer wie­der fällt mir dabei etwas auf. Hier war ich im März 2018 eini­ge Tage lang in Pal­ma auf Mal­lor­ca, lief durch die Stadt, pho­to­gra­phier­te.

Eini­ge Muse­en und Kir­chen habe ich besucht, vor allem aber habe ich über das nach­ge­dacht, was ich sah. Etwa über Gen­tri­fi­zie­rung und die Ver­mark­tung knap­per Räu­me an die, die viel zu zah­len bereit und in der Lage sind. Das sind eben oft nicht die Alt­ein­ge­ses­se­nen. Ich war aus­schließ­lich zu Fuß unter­wegs, habe immer mal wie­der eine Tas­se Kaf­fee getrun­ken und im Übri­gen das Wahr­neh­men (und Ord­nen in die Gren­zen des Bild­for­ma­tes) genos­sen.