Mono­chrom-Cast Nr. 004 – nicht nach­äf­fen, son­dern mit pho­to­gra­phi­schen Mit­teln

Blatt und Tachihara In der vier­ten Fol­ge mei­nes Mono­chrom-Cast geht es dar­um, wie die Mit­tel des pho­to­gra­phi­schen Medi­ums bei mir auf die Art der Dar­stel­lung ein­wir­ken sol­len. Ganz prak­ti­sch spre­che ich über Schärf­en­tie­fe und Blen­de, über digi­ta­le Fokus-Stacks und ana­lo­ge Ver­stel­lun­gen, so dass die Schär­fe dem Motiv folgt.

In die­ser Fol­ge geht es um »strai­ght pho­to­gra­phy«, die rei­ne Pho­to­gra­phie, die die Grup­pe f/​64 von Edward Wes­t­on und Ansel Adams so präg­te, im Gegen­satz zu der pic­to­ria­lis­ti­schen Pho­to­gra­phie ande­rer.

Es geht um Details und um die tech­ni­schen Mit­tel, mit denen sich die­se Details abbil­den las­sen.

Am Bei­spiel mei­nes Bil­des eines Gum­mi­baum-Blat­tes kom­me ich auf unse­re Wahr­neh­mung eines sol­chen Blat­tes. Wenn nur ein Teil des Blat­tes scharf wie­der­ge­ge­ben wür­de, wäre das kon­tra-intui­tiv. Wie kom­men wir aus dem Dilem­ma?