Im Dezember haben Q-Bic nicht nur ein großartiges Konzert gespielt, sie ließen sich auch für die Presse– und Öffentlichkeitsarbeit von mir ablichten. Die Bilder gefielen, ob sie aber für den Zweck besonders geeignet sind, das wird sich zeigen. Wir haben jedenfalls viel versucht an einem Samstag vormittags, als Gitarrist Tobi mich mit seiner Schniefnase ansteckte und selbst alles andere als gesund erschien. Kalt war es, draußen zu photographieren, das war schwierig. Wir trafen uns in einem photogenen Café in der Innenstadt, wechselten in ein nahegelegenes Tonstudio und gingen schließlich an den Maschteich, wo auch diese Aufnahme entstand, die ich erst jetzt auf meinem letzten Film »wiederfand«. Zwischendrin hatte ich andere Materialien in der Kamera, weshalb erst jetzt der Film gefüllt und entwickelt wurde.
Es handelt sich um einen Kodak 400CN BW, also einen »chromogenen Schwarzweißfilm«, anders gesagt: Einen Farbfilm, der keine Farbe enthält, aber im C-41 Prozess entwickelt wird. Das habe ich mit einem automatischen Scan bei Rossmann erledigen lassen. Und wenn man auch bei der Entwicklung nichts zu Meckern findet: Das Scannen und auf CD-Packen, das hat keinen Zweck. Die sind hoffnungslos überfordert mit schwarz-weiß! Die Scans sind unbrauchbar, die Ausgabe für die CD war für die Tonne. Ich habe die Negative zu Hause gleich noch einmal gescannt, und nach entsprechender Nachbearbeitung gab es einige feine Bilder. — Übrigens ist es derselbe Film, auf dem auch die Rue Royale Aufnahmen entstanden.
Es fällt sofort auf, dass die Bandmitglieder lächeln. Der eine, der es nicht tut, schaut wenigstens freundlich. Oft denkt man, es müsse ein Gesetz geben, das Bandmitglieder bei Androhung von Freiheitsstrafe dazu verpflichtet, grimmig und/oder verächtlich dreinzuschauen.
Hallo, kulibaliku,
ja, denen macht das Musikmachen offenbar ebensolchen Spaß wie die Bilder, bei denen es einfach nett zuging. Ich meine: Wenn es schon bitter kalt ist, und man draußen gerne ein paar Photos hätte, warum soll man dann nicht über allerhand nachdenken und auch scherzen: Macht es für alle angenehmer, und außerdem, ums mal »medizinisch zu sagen«: Gleich haben wir es geschafft. Dann kann man etwas essen! Wenn das keine Perspektiven für einen Samstag mittag sind?
Gruß
Frank
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