Im vergangenen September oder Oktober, ich weiß es nicht mehr genau, fuhr ich mit dem Auto eines späten Nachmittags bei herrlichem Wetter nach Sehnde, also auf der B65. Ich wollte bei einem gewitterträchtigen Himmel das eine oder andere feine Bild noch festhalten, bevor es langsam aber stetig immer dunkler wurde. Bilder sind wie Äpfel, sie müssen reifen. Und mit Zwang kann man nicht nur kein gutes Obst oder Gemüse erzeugen, mit Bildern ist es noch drastischer. Klar hilft es, das Handwerk einigermaßen zu beherrschen, aber: Dass sich im Kopf ein Bild ergibt, das erfordert mehr als den Wunsch, das Licht und eine Stunde Zeit. Weiterlesen

Neulich schrieb ich hier über die Großformat-Portraits. Ich schrieb, dass ich es schätze, mit dem Portraitierten zu interagieren, zu sprechen, gemeinsam an den Bildern zu arbeiten, und zwar so, dass ich hinter der Kamera meinen Teil tue, dass aber das Modell vor dem Objektiv seinen Teil beitragen muss. Weiterlesen
Liebe Leute,
nachdem einige Kollegen kaum mehr bloggen, habe ich einfach mal die Blogroll aufgeräumt. Neu hinzugekommen sind DASUXULLEBT. Feine Anregungen aus der Linux-Welt, zur Politik, zum Tierschutz und zu vielem anderen mehr. Weiterlesen
Am Samstag entstand eine Serie Portraits mit der Großbildkamera. Bloß eine Brennweite, das Rodenstock 5,6/210 mm. Und der Portraitierte M. musste einige Zeit nicht nur dem Einstelllicht meiner Blitze standhalten und anschließend teils über 1000 Joule bzw. Wattsekunden ertragen, damit ich auf ein paar Zentimeter Schärfentiefe kam, er musste vor allem zwischen Einstellen und Auslösen, wozu ja immer gehört: Weiterlesen
Liebe Lesende,
habe gestern ein paar Bilder gemacht von den Kameras, die ich benutze. Eben habe ich diese Bilder in die entsprechenden Artikel eingefügt.
Nur für die, die es interessiert. Weitere Artikel dazu und weitere […]
Ein Freund schenkte mir vor Jahren die Taschenausgabe dieses Bildbandes von Horst Hamann. Das Buch (teNeues, 2000) präsentiert Hamanns Hochformat-Panoramen aus dem Big Apple. Hamann hatte zehn Jahre zuvor eine gebrauchte Linhof Technorama Panorama-Kamera (Aufnahmeformat: 6 cm x 17 cm) gekauft. Deren 90 mm Objektiv nimmt, in Verbindung mit dem Filmformat, das auf einem Rollfilm 120 bloß noch vier Aufnahmen ermöglicht, quasi das gesamte Geschichtsfeld eines Menschen auf. — Bloß: Wir sehen gewöhnlich querformatig. In seinem Nachwort schreibt der Bildautor, dass er geraume Zeit habe üben müssen, das Bild wirklich von oben bis unten mit dem Auge zu prüfen: So eben, also Hochformat-Panorama sehen wir gewöhnlich nicht.
Hamanns Bilder sind in der kleinen Ausgabe des Buches, das ich habe, quasi ein Kontaktabzug des 6 cm x 17 cm großen Agfapan (100 bzw. 400) Negativs. Auf mich wirkt das World Trade Center, das auf Hamanns Bildern noch steht, viel befremdlicher als das teils etwas bemühte hochformatige Panorama. Weiterlesen
Liebe Leute,
ich bin hoffnungslos im Hintertreffen mit der Be– und Ausarbeitung meiner Bilder. Hier gibt es einige Bilder aus dem September 2008 aus der Nordstadt. An der Lutherkirche (und drum herum) habe ich damals viel photographiert, aber die Bilder, die ich bei Flickr zeige, sind alle an einem einzigen Vormittag entstanden.
Die Lutherkirche ist seit der EXPO-2000 »Jugendkirche«, wird also besonders dazu ge-/benutzt, Angebote für Jugendliche durch den Stadtkirchenverband zu bieten. Ich finde weniger die Angebote attraktiv als vielmehr die Nordstadt: Ein Viertel zwischen früherem Güterbahnhof und Uni, zwischen Herrenhausen und Parks einerseits, Migration und Hinterhof-Moschee andererseits. Und mittendrin entstanden diese Bilder.
Hier geht es zu meinem Flickr-Album. Weiterlesen
Ein Weinhändler aus den USA liebt es zu photographieren. Aber immer wieder und zunehmend mehr trat ihm die Technik in den Weg, zwischen die Idee und die Umsetzung einer Bildidee. Und seine Konsequenz zurück zum Film beschreibt er. Wer Lust hat auf einige feine Bilder, möge hier ins Flickr-Profil gucken.
I own a wine shop in rural NY and have always loved photography (especially black and white). I’ve recently re-discovered the wonders of Leica and film and it has been a wonderful, fulfilling experience. Weiterlesen
Hier versucht man, Störungen gar nicht erst in die Lebensmittelproduktion gelangen zu lassen, Insekten draußen zu halten usw. In den USA ist das Verfahren andersrum: Man versucht die Produkte so gut wie erforderlich (also z.B. durch Bestrahlung usw. nicht mehr gesundheitsschädlich) zu bekommen. Lest hier, sofern Ihr schon gegessen habt.
Bin ich froh über die deutlich andere Haltung […]
Liebe Leute,
dass ich kein Freund der elektronischen Entgeldtnachweise »Elena« bin, dürfte sich herumgesprochen haben. Wer noch nicht im Thema ist, kann hier in kurzer Zeit etwas zulernen: Wiederum ist »Zensursula« mit involviert, auch wenn sie mittlerweile ein anderes Ministerium betreut.
Und: Von wegen Datenautonomie, Auskunftsrecht über die zu einer Person gespeicherten Daten usw.: Ein Abruf der Daten […]
Ja, Peer wird mich bedauern, andere beglückwünschen, jedenfalls bin ich nun seit heute Onkel eines Knaben. Weitere Details habe ich noch nicht gehört, aber diese Tatsache an sich finde ich erfreulich: Irgendjemand muss ja die Renten der Zukunft verdienen!
Herzlichen Gruß […]
Ich photographiere mit einer Tachihara Field View 45 aus dem Jahr 1993. Ein Photo und einen (englischen) Artikel gibt es bei Ken Rockwell. Die Tachihara ist eine äußerst kompakte Großbildkamera mit einer außergewöhnlich hellen Einstellscheibe. Damit sind eigentlich die wesentlichen Eigenschaften auf den Punkt gebracht. Neben dem Format 4 x 5 Zoll (ca. 10,16 cm x 12,7 cm) setzte ich auch 9 cm x 12 cm Planfilmhalter ein und ein 6 cm x 7 cm Rollfilmrückteil zum Einstecken. Weiterlesen
Heute berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung, dass die Anzahl der Kirchenaustritte im ev.-luth. Stadtkirchenverband der Anzahl der Gemeindeglieder einer Gemeinde pro Jahr entspreche. Das klingt einerseits beängstigend. Zugegeben. Und wer dieses Phänomen allein betrachtet, könnte sich veranlasst sehen, entweder den Kopf geistlich in den Sand zu stecken oder aber selbst bei Zeiten austreten, so wie vor der Kreuzigung auch die Jünger das Weite suchten. »In der Welt, da habt ihr Angst…«
Wenn es so ist, dass Menschen die Kirche formal verlassen, weil sie ohnehin keine Bindung haben, dann ist das lediglich eine Art Inventur (für beide Seiten): Wer innerlich nichts mit den anderen Christenmenschen, der Lehre und den Bekenntnissen der Kirche anzufangen weiß, der kann ja ruhig austreten, denn sie nutzt ihm nicht (nach eigener Einschätzung), er ihr aber auch nicht, außer der Kirchensteuer, und die zu nehmen, sonst aber keine Beziehung zu wünschen, das wäre kirchlicherseits verlogen. Weiterlesen
|
herzlich wilkommen Schön, dass Du oder Sie den Weg hierher gefunden haben. Auf diesen Seiten finden sich Texte und Bilder (evtl. auch andere Medien) von Frank Weber, Hannover-Anderten. Thematisch geht es um Alltag, Musik, Literatur, Theologie und Philosophie, Photographie und vieles mehr. Das ist auch die Tücke dieses Blogs: Kaum jemanden wird das alles interessieren.
Hier hilft es, die entsprechende Oberbegriffe anzuklicken (unter diesem Text), und schon gibt es das Angebot vorsortiert. Kommentare sind willkommen, kommerzielle Werbung ist (siehe Impressum) kostenpflichtig.
|
Letzte Kommentare