gestern gesehen: Der große Diktator (von 1940)

Nach einem Tele­fo­nat mit einem Freund neu­lich habe ich ges­tern beschlos­sen, dass es an der Zeit sei, die klas­si­schen Chap­lin­filme wie­der mal zu sehen. Wenn ein Film, wie Chap­lins »Der große Dik­ta­tor« fünf Oscars erhält, dann kann er zumin­dest zu sei­ner Zeit nicht bedeu­tungs­los (gewe­sen) sein. Wei­ter­le­sen

frühere Synagoge in Kiel…

2008 urlaubte ich in Kiel. Bin viel in der Stadt her­um­ge­lau­fen, habe pho­to­gra­phiert, Kir­chen und Aus­stel­lun­gen ange­se­hen, habe viel in Cafés geses­sen und Briefe geschrie­ben, man­ches Kon­zert erlebt usw. Lei­der war so viel zu tun, dass ich man­che mei­ner Nega­tive noch immer nicht wei­ter als bis zum ent­wi­ckel­ten Film gebracht habe. — Das soll sich ändern, klar. Wei­ter­le­sen

Randbemerkungen zum Q-Bic Konzert am 19. Dez. 2009 im GiG-Saal in Linden

Nach­dem nun drei Tage Abstand sind, kann ich ja ohne das zu große Risiko emo­tio­na­ler Unaus­ge­wo­gen­heit im Affekt etwas über das Q-Bic Kon­zert vom letz­ten Sams­tag schrei­ben. Die Bot­schaft in Kurz­form lau­tet: Ich bin schwer beein­druckt. Es war eines der bes­ten Kon­zerte, die ich von Q-Bic gehört habe.

Hier gibt es erst­mal etwas zu sehen… Wei­ter­le­sen

Täter ersetzen Schild?

»Arbeit macht frei Schild« wurde in Polen gestoh­len? Nein, die Früh­nach­rich­ten im Deutsch­land­funk mel­de­ten ja, dass das gestoh­lene Schild überm KZ-Tor wie­der da ist, in meh­rere Teile zer­legt und in Nord­po­len auf­ge­fun­den. Einige Män­ner wären ver­haf­tet. Aber dies möchte ich den Lesen­den nicht vor­ent­hal­ten: Könnte doch auch sein, dass es bloß um eine Aktua­li­sie­rung im Rah­men von »for­dern und för­dern« sein? Wei­ter­le­sen

Eingeschlafen beim Scannen…

Das ist mir noch nie pas­siert. Da sitze ich und scanne, zwi­schen­durch wer­den (wäh­rend der Scan­ner 16-Bit Tiffs in schwarz weiß von mei­nen Nega­ti­ven macht) Fus­sel retu­schiert, Ton­wert­kor­rek­tu­ren vor­ge­nom­men usw. Und mit der Hand an der Maus schlief ich ein. Ein­fach so, noch nicht mal Mit­ter­nacht. Wei­ter­le­sen

ein alter Stein des Anstoßes — wiederbelebt:

Zu Weih­nach­ten vor einem Jahr schrieb ich in mei­nem Blog dies. Damals gab es einige Steine des Ansto­ßes. Lei­der sind beim Wech­sel der Domain (und damit der abso­lu­ten Adres­sen mei­ner Bei­träge) und dem Über­gang von einem Blog­sys­tem zu einem ande­ren die Kom­men­tare ver­lo­ren gegangen.

Jeden­falls scheint mir wie­der — und dies­mal vor dem Fest: Dass Weih­nach­ten wird, das ist ein Grund für »Sea­so­nal Gree­tings« oder für Jahresend-Ferien. Wir sind ziem­lich dabei, das Modell der Volks­kir­che (und des Kir­chen­volks) zu ver­las­sen. Natür­lich geht es dann mit Hül­len (wie bei den Koral­len) so, dass sie noch beste­hen, wenn die Lebe­we­sen längst aus­ge­zo­gen sind. Wei­ter­le­sen

Stoßstangenaufkleber und Zukunft…

Bildschirmfoto 2009-12-15 um 00.26.45Ges­tern abends sprach ich mit Mark. Der ist in Mal­den, USA, und ist Kir­chen­vor­ste­her. Wir spra­chen über deren Bum­per Sti­cker. Die First Lutheran Church muss ein­fach Mit­glie­der gewin­nen, sonst wird die Zukunft schwie­rig. Also müs­sen sie auf sich auf­merk­sam machen, und wenn Men­schen zu ihnen kom­men, dann müs­sen sie die wirk­lich anspre­chen, mit dem Got­tes­dienst ebenso wie beim Kir­chen­kaf­fee. Wei­ter­le­sen

Mal Fefes Blog zitiert:

Hier lei­tet Fefe her, dass File­sha­rer und Con­tent­pi­ra­ten bes­ser demo­kra­tisch legi­ti­miert sind als unsere Regierung…

Ja, ich finde, dass das auf­hor­chen lässt. Wenn man die Stra­fen hoch­setzt, so auf »Kopf-ab«, dann schafft das »neue Urhe­ber­recht« gleich einen Raum ohne Volk. Das wäre doch etwas für die Mir­gra­ti­ons­for­schung und auch Wirt­schafts­geo­gra­phen hät­ten ganz neue »räum­li­che Perspektiven«, […]

Q-Bic spielt am 19. Dez. in GiG-Saal am Lindener Markt

Liebe Leute, werte Freun­din­nen und Freunde hand­ge­mach­ter Disco-Funk-Musik aus dem Groß­raum Hannover,

die­ses ist ein außer­or­dent­lich wich­ti­ges Ereig­nis für die Anhän­ger die­ser Musik. Die Band ist gut drauf wie meis­tens, Ste­phan Emig muss einige neue Num­mern ler­nen, was aber keine Hürde dar­stellt, denn zu spie­len ler­nen macht, wie der Name sagt, Spaß. Wei­ter­le­sen

Womit ich photographiere - und warum... - Teil I (Fortsetzung in loser Folge)

Ich finde das eigent­lich eher neben­säch­lich, aber es ist ein Thema. Immer wie­der fra­gen mich die Leute: »Frank, womit machst Du eigent­lich Deine Pho­tos?« — Also mal eine öffent­li­che Ant­wort, um die Fra­gen­den zufrie­den zu stel­len (und zukünf­tig kann ich dann ein­fach auf diese Sei­ten verweisen):

Ich pho­to­gra­phiere im Mit­tel­for­mat mit einer Has­selb­lad 500C mit vier oder fünf Maga­zi­nen für 6×6 auf 120er Roll­film. Zu die­sem Gehäuse habe ich ein 3,5/60 mm Weit­win­kel­ob­jek­tiv, ein 3,5/100 mm län­ge­res Nor­mal und ein 150 mm Tele. Als wei­te­res Gehäuse nutze ich den Hasselblad-Flexbody, den ich mit den­sel­ben Objek­ti­ven betrei­ben kann. Wei­ter­le­sen

feine Photos und gute Gespräche am Wochenende...

am Frei­tag machte ich end­lich mal wie­der feine Por­traits mit Mit­tel­for­mat und Klein­bild. Meine Stu­dio­blitze kamen zum Ein­satz, und ins­ge­samt war es ein Ver­gnü­gen, S. & M. zu por­trai­tie­ren, weil beide gute Miene zum Spiel mach­ten. Wei­ter­le­sen

4. Dezember: 21 Uhr: Kleemann live und unplugged

Liebe Leute,

nach­dem ich eini­gen Wir­bel los­ge­tre­ten habe, weil ich im fal­schen Kon­zert war, möchte ich alle, die sich selbst ein Bild machen möch­ten, gerne auf den mor­gi­gen Live-Auftritt der Deutschrock-Band hin­wei­sen. Um 21 Uhr geht es los im La Boheme, Groß-Buchholzer-Kirchweg 71. Der Ein­tritt ist frei, Ein­lass um 20 Uhr, Beginn um 21 Uhr.

Ich werde nicht hingehen, […]

Wer Visionen hat, soll zum Psychiater gehen... (nach H. Schmidt)

wer kein Ziel vor­gibt, kann nicht ein­mal sagen, ob er/sie auf dem rich­ti­gen Weg ist. — Um es etwas wer­be­freund­li­cher mit Sebis Wor­ten zu sagen: You don’t need eyes to see, you need a vision…

Anders gesagt: Pro­phe­ten bräuchte man, wenn man ange­ben wollte, wel­che Maß­nah­men in der Kir­che heute erfor­der­lich sind, damit sie auch in Zukunft ihrer Auf­gabe als »Gemein­schaft der Hei­li­gen« nach­kom­men kann. Wei­ter­le­sen

Alice rächt sich mit »kein Anschluss unter dieser Nummer«…

Kaum geht alles, mel­den erste Freunde und die Fami­lie Zwei­fel an: Das geht ja doch nicht. Stimmt. Ein so genann­ter Por­tie­rungs­feh­ler ist auf­ge­tre­ten. Aus dem htp-Netz bin ich erreich­bar, kann auch tele­fo­nie­ren. Aber: Wer von außer­halb die­ses Net­zes anruft, bekommt von Alice noch eine Ansage zu hören, dass die Num­mer (MEINE NUMMER!) der­zeit nicht ver­ge­ben sei. […]

jetzt mit htp im Netz und Telefon unterwegs

So, nach zwei Tagen vir­tu­el­ler Absti­nenz (Arti­kel im Blog waren vor­her ver­öf­fent­licht) bin ich ab heute unter den alten Num­mern usw. beim neuen Anbie­ter erreich­bar. Bin guter Dinge, der Tech­ni­ker war aus­ge­spro­chen früh da und sehr schnell. Bis­her läuft alles aus­ge­zeich­net. So, wie ich mir das […]

Kommunikationsmüde…

Wenn ich den gesam­ten Tag über mit Kun­den in aller Welt kom­mu­ni­ziert habe, per email, Tele­fon, Fax und Brief, dann finde ich es zuneh­mend anstren­gend, ver­mit­telt zu kom­mu­ni­zie­ren. Jeman­den zu tref­fen, so rich­tig »von Mensch zu Mensch«, das ist etwas ande­res. Aber: Obwohl ich eigent­lich zu denen gehöre, die gerne Briefe schrei­ben: Oft genug habe ich ein­fach gar keine Lust. Möchte lie­ber schwei­gen als zu tele­fo­no­nie­ren, möchte lie­ber den Mond anse­hen (oder einen guten Bild­band von John oder Richard Sex­ton) als dass ich aufs Schreib­pa­pier oder den Moni­tor blickte. Wei­ter­le­sen