warum ich mich mit Jehovas Zeugen treffe…

am ver­gan­ge­nen Frei­tag waren wir ver­ab­re­det, ein Ehe­paar, das sich zu Jeho­vas Zeu­gen zählt, und ich. Wir hat­ten uns in der Woche vor­her ver­ab­re­det. Und obwohl wir noch nicht in die Bear­bei­tung des klei­nen Büch­leins »Was die Bibel wirk­lich lehrt« ein­stie­gen, war es eine anre­gende Begeg­nung. Wei­ter­le­sen

heute ist der letzte Tag mit »Alice«

Ich habe die Nase voll von VoIP, jeden­falls dann, wenn es so funk­tio­niert wie bei mir. Beson­ders bei län­ge­ren Tele­fon­ge­sprä­chen (über meh­rere Stun­den), weil Mari­anne und ich kapi­tel­weise ihre Dok­tor­ar­beit durch­spra­chen (teils Satz für Satz), kam es immer wie­der zu Abbrü­chen. Wei­ter­le­sen

eine Woche ohne...

Arti­kel. Das geht doch nicht. Was sol­len denn die Lese­rin­nen und Leser den­ken? Die sind doch weg, und die Sta­tis­tik zeigt es tat­säch­lich: So rich­tig viele habe ich in den letz­ten Tagen hier nicht auf fra​we​me​dia​.de zu Gast gehabt.

Ich habe Im Novem­ber mit Schre­cken fest­ge­stellt, wie ich mich »gelebt« fühle, wie die Zeit sehr voll ist, und ich doch aller­hand Dinge, die ich schätze, immer wie­der zurück­stelle und schließ­lich gar nicht schaffe. Wei­ter­le­sen

Der Wind in den Weiden in Rowohlts Übersetzung sehr empfohlen

Liebe Leute,

heute mal zu einem Kin­der­buch, das ich in den letz­ten Tagen noch ein­mal durch­ge­le­sen habe. Der »Wind in den Wei­den« von Ken­neth Gra­hame ist in unter­schied­li­chen deut­schen Über­set­zun­gen im Han­del. Min­des­tens zwei habe ich gehabt. Die­je­nige, die Harry Rowohlt geschaf­fen hat, sei hier sehr emp­foh­len. Allein die Namen der Hel­den der Geschichte und ihrer Häu­ser »Villa Maul­wurfs­hü­gel« oder »Schloss Krö­tin­hall« für das Haus der Kröte sind lie­be­voll, krea­tiv und ein­fach pas­send gewählt. In eini­gen Punk­ten finde ich die Über­set­zung noch tref­fen­der als das eng­li­sche Ori­gi­nal (das sehr wohl­feil bei Pin­guin Books über Ama­zon zu haben ist). Wei­ter­le­sen

60 LPs durchgehört - 52 x Schrott

Zu mei­nem Geburts­tag vor über einem Jahr bekam ich rund 60 LPs geschenkt, die jemand hier gelas­sen hatte, der nach Süd­ame­rika sich hatte ver­set­zen las­sen. Ein Teil im sel­ben Kon­vo­lut stammt von einem frü­he­ren Nach­barn, der sich von dem Medium LP getrennt hat.

Ich habe end­lich mal die Zeit mir genom­men, in die Sachen hin­ein zu hören. Wei­ter­le­sen

20. Nov. live: Sara Roth, Andy Gütte und Frank Weber

Liebe Leute,

wir spie­len zur Eröff­nung der AWO-Seniorenberatung im Ander­ter Alten Rat­haus (Am Bache/Torgarten). Die Ver­an­stal­tung zur Eröff­nung beginnt um 15 Uhr mit Gruß­wor­ten usw. (auch vom Bür­ger­meis­ter), ab 15:30 Uhr machen wir Musik.

Wir haben ein neues Pro­gramm erar­bei­tet und wer­den mit Sara (voc.), Andy (piano) und mir an der akus­ti­schen Gitarre hof­fent­lich unter­hal­tende Wohl­klänge bieten.

Die Ver­an­stal­tung ist […]

Gefängnis, Resignation und Freiheit, die ich meine: Hier gibt es etwas umsonst!

Luft-SchlossDas Schloss ist ent­fernt: Bitte bedie­nen Sie sich. Habe meine Flickr-Bilder recht­lich rela­tiv frei gegeben.

Ges­tern gab es mal wie­der eine Fort­bil­dung für Grup­pen­lei­tende. Es ging um Urhe­ber­recht, die kirch­li­chen Pau­schal­ver­träge mit GEMA und den Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten usw. Immer­hin gab es end­lich mal eine Fach­ju­ris­tin aus einem unse­rer Minis­te­rien, die juris­tisch die Zusam­men­hänge gut dar­stel­len konnte, obgleich dies nicht ihr Fach­ge­biet ist.

Ich selbst denke seit vie­len Jah­ren übers Urhe­ber­recht nach, dar­über, inwie­fern in der Post­mo­derne ein »Autor« pos­tu­liert wer­den kann. Wei­ter­le­sen

Swing-O-Matic Big Band live am Döhrener Turm

DSC_2343Liebe Lesende,

nach­dem meine letz­ten Äuße­run­gen zu einem Kon­zert unnö­tig hohe Wel­len schlu­gen, kann ich hier gleich beru­hi­gen: Kein Grund zur Panik, es war ein wun­der­ba­res Kon­zert. Swing-O-Matic ist eine Big­band unter Lei­tung von Helge Adam, die regel­mä­ßig in den Räu­men der Ev.-freikirchlichen Gemeinde (Bap­tis­ten) am Döh­re­ner Turm probt. Zum Dank für das musi­ka­li­sche Kir­chen­asyl ver­an­stal­tete die Big Band ein Kon­zert. Wei­ter­le­sen

Metablogger: JanChamp — zwischen völlig abgefahren und Suche nach Sinn…

janchamp

Ich finde es nett, das eine oder andere Blog auch ein­mal zu wür­di­gen. Ja, ich weiß, das Schrei­ben über das Schrei­ben, die pure Inter­text­ua­li­tät, das ist, als soll­ten in der Dienst­leis­tungs­ge­sell­schaft alle ein­an­der bloß noch die Haare schnei­den. Davon wird man nicht satt, oder wie Wirt­schafts­geo­graph Jöran immer sagt: »Die Sek­to­ren müs­sen alle vor­han­den seien…« — Ihr habt ja alle recht, aber mal kann man ja auch über andere Blogs schrei­ben. Wei­ter­le­sen

Eine Pinguinfabel in Buchform

Liebe Lesende,

neu­lich bekam ich »Das Pinguin-Prinzip. Wie Ver­än­de­rung zum Erfolg führt« von einem Freund geschenkt. Er hatte mir schon län­ger etwas ange­kün­digt, aber am Sonn­tag end­lich war das Buch da und ich bekam es über­reicht. Darin schil­dern (Klaus Ber­ger sprä­che sicher von »Remy­tho­lo­gi­sie­rung«) John Kot­ter und Hol­ger Rath­ge­ber (guter Name für einen Ratgeber-Verfasser) in einem Gleich­nis, wie eine Pin­guin­ko­lo­nie sich müh­sam dazu durch­ringt, den ver­trau­ten Eis­berg zu ver­las­sen. Wei­ter­le­sen

God's Politics… -- Gedanken zu Jim Wallis und Sojourners

Jim Wallis
links Wal­lis, rechts der Dolmetscher

Der Unter­ti­tel »Why the Right Gets It Wrong and the Left Doesn’t Get It«, der sagt alles. Jim Wal­lis ist Pas­tor in Washing­ton D.C. und dort in der Innen­stadt, in einer aus­ge­spro­chen armen und arm­se­li­gen Gegend. Dass die­ser Link­sevan­ge­li­kale den­noch seit Jahr­zehn­ten anre­gend denkt und mit sei­nen Fra­gen auch weit außer­halb der USA das Gesche­hen beein­flusst, tut beson­ders wegen sei­ner Gesprächs­kul­tur sehr gut. Wei­ter­le­sen

Vollbeschäftigung und konsistentes Internetrecht: Gehen wir doch nach Dänemark

Am Frei­tag kam die Mel­dung, dass die däni­schen Gerichte ent­schie­den haben, dass es nicht zuläs­sig ist, Internet-Anbieter zum Sper­ren bestimm­ter Inhalte zu zwin­gen, jeden­falls nicht von pri­va­ter Seite. Klä­ger waren Film– und Musi­k­an­bie­ter, die ver­hin­dern woll­ten, dass über die däni­schen Anbie­ter, ins­be­son­dere über Tele­nor, Zugriffe auf die Pira­te­Bay mög­lich sind.

Aus Prin­zip befand Tele­nor, dass man als Internet-Serviceanbieter für den Ser­vice zustän­dig sei, und nicht für den Inhalt. Zitat:

»This would be the same as deman­ding that the pos­tal ser­vice should open all let­ters, and decide which ones should be deli­vered,« said Tele­nor boss Rag­nar Kår­hus. Wei­ter­le­sen

Staatsschutz und A5-Tiegel

Am Sams­tag war ich bei einer Geburts­tags­feier. Ein Gast las eine Kurzer­zäh­lung vor, selbst ver­fasst, über die Zeit der wil­den 1970er Jahre. Er hatte für einen »hal­ben Monats­lohn« eine A5-Buchdruckpresse gekauft von einem Buch­bin­der, der mit dem Gerät nur genu­tet hatte und gestanzt. Mit einer Buch­druck­presse geht das, weil man neben dem Ein­satz erha­be­ner Typen aus dem Setz­kas­ten eben auch mit Klin­gen oder »Falz­kan­ten« die Bedruck­stoffe behan­deln kann.  Wei­ter­le­sen

über schlechte und gute Neuigkeiten…

Liebe Lese­rin, lie­ber Leser,

in der lau­fen­den Woche hat mein Kleemann-Text alle ande­ren im Besuch über­holt. Warum bloß? Was unter­schei­det die­sen Text von den ande­ren? Mir scheint, dass die Pri­vat­sen­der schon recht haben: Kata­stro­phen schei­nen zu unter­hal­ten. Je nied­ri­ger die bedien­ten Triebe, desto inter­es­san­ter? Viel­leicht sollte ich regel­mä­ßig Schlag­worte wie »Kin­der­porno«, »unzen­siert« usw. mit mei­nen Tex­ten ver­bin­den? Wäre sicher ein Mit­tel, die Quan­ti­tät der Besu­chen­den zu stei­gern.  Wei­ter­le­sen

Übereifer beim Übergang aufs Neue

Liebe Lese­rin, lieber Leser,

ges­tern machte mich ein Freund dar­auf auf­merk­sam, dass ich meine »alten« Sei­ten ja fast uner­reich­bar gemacht hätte. Tat­säch­lich. Das war gar nicht meine Absicht. Ich habe nur die Start­seite gleich aufs »Sudel­web« umge­lei­tet. Dass aber der Link auf »meine sons­ti­gen Sei­ten« eben lei­der nur eine Schleife wie­der ins Sudel­web wurde, weil ein Link falsch […]

Photographie analog und digital: Ziemlich unfrisierte Gedanken!

Ges­tern, am 3. Novem­ber, schrieb Ken Rock­well auf sei­ner Seite, dass die Schnapp­schuss Pho­to­gra­phie­ren­den mitt­ler­weile auf digi­tal umge­stellt haben, Rock­wells Mut­ter etwa. Er stellt aber auch fest, dass bei den ernst­haft pho­to­gra­phie­ren­den (denn »Pho­to­graph« ist ja eine geschützte Berufs­be­zeich­nung hier­zu­lande) eben­so­viel wie frü­her ana­log pho­to­gra­phiert werde. Wei­ter­le­sen

Friedhofs-Schach: Mancher Spieler hat bereits verloren.

FriedhofsschachWer so etwas auf sei­nen Grab­stein mei­ßeln lässt, der dürfte kein guter Schach­spie­ler sein, denn dass die­ser Stein auf dem Grab steht, ist ja ein Zei­chen des eige­nen Schach­matts. Am Sams­tag ent­stand die­ses Bild, und der Herbst ist ja ohne­hin die Zeit, um Fried­höfe zu besu­chen, ob nun am Refor­ma­ti­ons­tag oder in der Zeit bis zum Ewig­keits­sonn­tag. Wei­ter­le­sen

Nachschlag »Kleemann«

Am Wochen­ende habe ich inten­siv die Audio­schnip­sel auf der Klee­mann Internet-Seite durch­ge­hört. Meine Frage dabei war, wie sich die Musik ver­än­dert hat, seit Chris­toph Reu­ter an den Tas­ten ist. Mit ande­ren Wor­ten: Wie unter­schei­det sich die Band und ihre Musik auf der aktu­el­len CD »Eupho­rie & Pra­xis« von der Musik der frü­he­ren CDs »Land des Lächelns« und »Klei­ner Held«? Wei­ter­le­sen