Arche Noah 2001 — Anonymer Internet-Fund

Nach vie­len Jah­ren sah Gott wie­der mal auf die Erde. Die Men­schen waren ver­dor­ben und gewalt­tä­tig, und er beschloss, sie zu ver­til­gen, genau so, wie er es vor lan­ger lan­ger Zeit schon ein­mal getan hatte.

Er sprach zu Noah: »Noah, bau mir noch ein­mal eine Arche aus Zedern­holz, so wie damals: 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Ich will eine zweite Sint­flut über die Erde brin­gen. Die Men­schen haben nichts dazu gelernt. Du aber gehe mit dei­ner Frau, dei­nen Söh­nen und deren Frauen in die Arche und nimm von allen Tie­ren zwei mit, je ein Männ­chen und ein Weib­chen. In sechs Mona­ten werde ich den gro­ßen Regen schi­cken.« Wei­ter­le­sen

Kirche wohin? Herausforderungen (nicht nur für Frau Käßmann)

Die Situa­tion für die Lan­des­kir­chen ändert sich im gesell­schaft­li­chen Umbruch deut­lich. Da, wo frü­her eine Mit­glied­schaft selbst­ver­ständ­lich war, gehört in den Städ­ten nur noch eine Min­der­heit der Bevöl­ke­rung einer der bei­den gro­ßen Kir­chen an. Das alles ist aber nur die Spitze des Eis­ber­ges, im ver­gan­ge­nen Jahr­hun­dert lief nicht nur das Kai­ser­tum aus: Immer weni­ger schei­nen die his­to­ri­schen Wur­zeln des Ver­hält­nis­ses zwi­schen Staat und Kir­che ver­ständ­lich. Wer von den Mit­glie­dern im Inter­na­tio­na­len Bund der Kon­fes­si­ons­lo­sen und Athe­is­ten e.V. hat schon die Staats­kir­chen­recht­li­chen Kon­tro­ver­sen zu den Rechts­fol­gen aus dem Reichs­de­pu­ta­ti­ons­haupt­schluss von 1803 zur Kennt­nis genom­men, indem ja ein Gut­teil des Lan­des von Kir­chen­be­sitz in Staats­be­sitz über­führt wurde? Wei­ter­le­sen

Rezept Germklöße mit Mohnbutter und Vanillesauce (Lecker Lyrik)

Man & frau nehme:

für die Germklöße:

  • 500 g Mehl
  • 1 Wür­fel (ca. 40 g) Frischhefe
  • 125 ml Voll­milch Wei­ter­le­sen

Rezept vegetarisches Bohnengulasch (Lecker Lyrik, Rezept: Katrin Arndt)

Die Menge reicht zum Sat­tes­sen für ca. 4–6 Personen:

  • 300 g weiße Bohnen
  • 100 g Kicher­erb­sen (bei­des 12 Stun­den lang in Brühe oder Was­ser einweichen)
  • Dann 1/4 l Rot­wein zuge­ben und 30 Min. lang kochen. Wei­ter­le­sen

Rezept Bulgursalat (Lecker Lyrik, Rezept: Markus Wolter)

Menge: Das reicht für eine große Schüs­sel voll (weni­ger zu fer­ti­gen lohnt nicht), also für Par­ties oder der­glei­chen, wenn man die Men­schen wirk­lich schätzt:

Man/frau nehme:

  • 500 g Bul­gur (eine Getrei­de­zu­be­rei­tung (hydro­ther­misch behan­delt, anschlie­ßend Kleie ent­fernt, dann durch Grützeschneider)
  • 3 rote Papri­ka­scho­ten Wei­ter­le­sen

Rezept Wiener Kartoffelsuppe (Lecker Lyrik)

Man/frau nehme:

Manufactum-Schreibpapier, höchst subjektiv

Wenn Manu­fac­tum auf die Olym­pia Schreib­ma­schine 10 % Jour­na­lis­ten­ra­batt gewährt, so sol­len die nicht jour­na­lis­ti­schen Kun­den dies als zu ihrem eige­nen Bes­ten gut­hei­ßen. Es mag noch Men­schen geben, die mit der Maschine schrei­ben, wahr­schein­lich vor allem in den Online-Redaktionen. Dann wäre für den Online Shop doch die beste Idee, noch eine Tex­ter­ken­nungs­soft­ware gleich mit­zu­lie­fern, wenn man die Olympia-Maschine in den Waren­korb legt. Über­haupt: Der Mar­ken­name klingt nach dem grie­chi­schen Göt­ter­hü­gel. Wei­ter­le­sen

ein ganz ruhiger 25. Oktober…

Meine Geschichte mit dem 25. Okto­ber ist eine wech­sel­hafte. Wie mit den meis­ten Tagen ist es auch hier ein wech­sel­haf­ter Tag, siehe Wiki. Ich erin­nere mich an ein Jahr, in dem ich mei­nen Geburts­tag völ­lig ver­ges­sen hatte. Es war so viel los. Jeden­falls rief ich tags zuvor Freunde an, bat, doch vor­bei­zu­kom­men. Ges­tern war es anders: Nach drei Tagen Kochen für Lecker Lyrik konnte ich mir »nicht mal« ein Kaf­fee­trin­ken mit Freun­den vor­stel­len. Ich hatte ein­fach genug vom Tru­bel, von Küche & Co. und mir war nach Ruhe, nach Schwei­gen und Nach­den­ken. Wei­ter­le­sen

Lecker Lyrik aus meiner Sicht…

Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch war reich­lich ein­zu­kau­fen, denn vier Gänge mit hoher Fer­ti­gungs­tiefe für gut 90 Per­so­nen, das sind schon so zwei PKW voll, jeden­falls dann, wenn »PKW« einen fran­zö­si­schen Klein­wa­gen bezeich­net, wie das bei mir ist. Am Don­ners­tag dann 4,5 kg weiße Boh­nen und 1,5 kg Kicher­erb­sen ein­wei­chen. Wei­ter­le­sen

Kleemann-Konzert, für mich falscher Film

Am Frei­tag wars. Das Kochen für Lecker Lyrik war für den Tag vor­bei. Wir hat­ten 15 Kilo Toma­ten ver­ar­bei­tet, 23 l Suppe gekocht usw. Und was macht man, wenn man noch vol­ler Elan ist, das Tag­werk hin­ter einem liegt? Ich fuhr zur CD-Release Ver­an­stal­tung der Deutschrock­band »Klee­mann« in den GiG-Saal am Linde­ner Marktplatz.

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Glückwunsch, Jöran — Leitfaden für Besseresser

und: warum sel­ber kochen kul­tu­rell dazu gehört.

Heute hat Jöran Geburts­tag. Er lebt der­zeit in Utrecht und ist somit gezwun­gen, auch selbst zu kochen, denn das Leben in den Nie­der­lan­den ist nicht eben güns­tig und zumin­dest wochen­ends ist die Men­sa­ver­sor­gung eingeschränkt.

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Stehender Termin — donnerstags und sonntags

Don­ners­tags und sonns­tags trifft sich bei mir die Kleine Gruppe. Mehr Infos dazu hier (Artikel […]

übers Planen...

Der Vater eines Freun­des putzte kaum, aber er hatte den Tick, aller­lei Rei­ni­ger und Wun­der­ge­räte fürs Put­zen zu kau­fen. Das war die ange­neh­mere Vari­ante. Ein Fensterputz-Wundertuch hilft, zumin­dest der eige­nen Befind­lich­keit, denn man hat den Ein­druck, dass das seit Jah­ren über­fäl­lige Fens­ter­put­zen mit die­sem Lap­pen um die Hälfte leich­ter erle­digt wer­den kann bzw. könnte. Nun, nach die­sem Ein­kauf, ist es ja auch nicht mehr so drängend…

Jeden­falls scheint es mir, dass ein guter Teil des schrift­li­chen Den­kens, ob nun als Stoff­samm­lung, Glie­de­rung, Ide­en­fin­dung oder wie auch immer, mitt­ler­weile durch den Kauf von Pro­duk­ten bzw. Soft­ware ersetzt zu wer­den scheint. Da gibt es einen Markt an Zeit­plan­sys­te­men im Buch­han­del, aber nie­mand hat Zeit. Es gibt Semi­nare über »getting-things-done« (GTD) und ein unüber­schau­ba­res Sor­ti­ment an Soft­ware­hil­fen in die­sem Bereich. Wei­ter­le­sen

Wiki — und die Blockwärte

Liebe Lese­rin­nen, liebe Leser,

in der Regel denkt man sich als Web2.0-User, dass Infos und Hin­ter­grund­be­richte, gerade auch zur jün­ge­ren Zeit­ge­schichte, am ein­fachs­ten über Wiki­pe­dia zugäng­lich seien soll­ten. Offen­bar haben sich das andere auch gedacht und die »freie Enzy­klo­pä­die« als zu frei erkannt.

Was da gerade läuft, die­ser Edit-War, bei dem einer einen Arti­kel löscht, der nächste wie­der her­stellt, das lässt sich als Kul­tur­krieg im Inter­net beschrei­ben. Seht hier:

Zen­sur­sula

aus Wiki­pe­dia, der freien Enzyklopädie

Diese Seite wurde gelöscht. Es folgt ein Aus­zug aus dem Lösch– und Verschiebungs-Logbuch für diese Seite. Wei­ter­le­sen

Kneipengottesdienst in Wunstorf mit Müllkunst-Predigt

ges­tern war ich in Wunstorf. Zwei­mal monat­lich fin­den dort in Küs­ters Hof, einer Kneipe, EMK_Wunstorf 1Got­tes­dienste der Evangelisch-methodistischen Kir­che statt. Die Ter­mine gibt es hier. Ehren­fried Matt, ein Freund, pre­digte dort. Es ging um Müll, genauer darum, wie Gott aus dem Müll unse­res Lebens Kunst­werke baut. Wei­ter­le­sen

Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst

Offen­bar ist alles, was eine Tatze hat, ver­däch­tig. Alles geklaut und so, von Jack Wolfs­kin. Jeden­falls lässt die Familien-Outdoor-Ausstatterei »KGaA« aller­lei Tatzen-Produkte in zahl­rei­chen Shops ent­fer­nen und schickt denen, die irgend­wel­che Tat­zen benutzt haben, über eine Anwalts­kanz­lei Abmah­nun­gen, knapp unter 1.000 EUR.

Hier ist der Arti­kel zu finden.

Wie wer­be­b­log­ger rich­tig schreibt: Obst­händ­ler müss­ten befürch­ten, von Apple abge­mahnt zu […]

iPod Kulanz…

Etwa zehn Tage lang hatte ich Ärger mit mei­nem iPod-touch. Das Gerät hatte ver­sucht, Soft­ware zu aktua­li­sie­ren. Und sich dabei der­ma­ßen auf­ge­hängt, dass gar nichts mehr ging. Das ist ärger­lich, denn meine to-do Lis­ten, die Mög­lich­keit, an allen mög­li­chen und unmög­li­chen Orten Adres­sen und Kalen­der mit­zu­füh­ren und auch die ange­neh­men pod­casts, die ich im Auto […]

Gigabitfilm — geschenkt?!

Ich habe über die Jahre immer wie­der auch mal mit Giga­b­it­film gear­bei­tet. Das ist wirk­lich ein ganz beson­de­res Mate­rial. Unter opti­ma­len Umstän­den kann man damit fast belie­big ver­grö­ßer­bare Nega­tive erzie­len. Nur: Das Mate­rial ist hin­sicht­lich der Ver­ar­bei­tung auch eini­ger­ma­ßen anspruchsvoll.

Ich habe die Nase voll davon. Habe heute sechs kost­bare Planfilm-Negative, ver­mut­lich durch Ver­un­rei­ni­gun­gen in der Entwicklungsdose, […]

Statik und Dynamik

Ein­mal etwas über eines mei­ner Bilder:

Wer macht schon frei­wil­lig Urlaub in Wil­helms­ha­ven? – Ich habe es gewagt, es ist schon ein paar Jahre her. Meine Idee war, eine über­schau­bare Stadt zu erle­ben, die am Was­ser liegt, mög­lichst wollte ich eine Kom­bi­na­tion aus der mich immer wie­der fas­zi­nie­ren­den Indus­trie­ar­chi­tek­tur, beson­ders dann, wenn sie im Ver­rot­ten ist, mit mit­tel­städ­ti­scher Schön­heit, Kunst usw. Wei­ter­le­sen

Kluge Idee: Spiekzettel für die Koalitionsverhandlungen

vom Cha­os­Com­pu­ter­Club aus Hamburg

Fefe schreibt hier sehr zutreffend:

Da die Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen noch andau­ern, hat der CCC mal einen klei­nen Spick­zet­tel für die Ver­hand­ler ins Netz gestellt, um sie an die Ver­spre­chen vor der Wahl zu erin­nern. Ich fasse das mal kurz zusam­men: Wei­ter­le­sen

Ehrenamt? – So nicht mit mir!

Ges­tern fiel aus mei­ner ZEIT die aktu­elle Num­mer des Maga­zins Chris­mon. Auch wenn ich den Namen unglück­lich finde, ich las es in der Mit­tags­pause und nach der Arbeit. Da schreibt Frau Dr. Käß­mann, die Bischö­fin der Han­no­ver­schen Lan­des­kir­che, fol­gen­des:

Es geht darum, eine Art Frei­wil­li­gen­ma­nage­ment zu betrei­ben, das heißt: es als eine ihrer Auf­ga­ben anzu­se­hen, Frei­wil­li­ge­n­en­ga­ge­ment zu ermög­li­chen und zu koor­di­nie­ren. Und Frei­wil­lige zu gewin­nen, denn die Stu­die zeigt auch, dass die meis­ten Men­schen sich ehren­amt­lich enga­gie­ren, weil sie ganz kon­kret für eine Auf­gabe ange­fragt wurden.

Schön gesagt. Lest ruhig den gesam­ten Arti­kel. Mich aber über­zeugt die gesamte Rich­tung  nicht, Wei­ter­le­sen

wie Photographieren nicht ist:

Ein– bis zwei­mal jähr­lich sehe ich mir Michae­lan­gelo Anto­nio­nis Film »Blow Up« an.  Auch heute ist es wie­der so weit. Ich höre, dass Gene­ra­tio­nen von Pho­to­gra­phen, ob nun aus Frei­zeit­ver­gnü­gen oder zum Brot­er­werb, durch die­sen Film dazu ange­regt wur­den. Das ist bei mir nicht der Fall. Das Bild des Pho­to­gra­phen Tho­mas fand ich immer eher bedau­erns­wert denn erstreb­lich. Wei­ter­le­sen

Gemeinde-Internet: zeitgenössische Kommunikation als andere Baustelle

Liebe Leute,

warum ver­öf­fent­li­che ich in den letz­ten Tagen hier so wenig? Ganz ein­fach, weil viel in der Gemeinde zu tun war (und noch immer ist). Die bis­her allein sta­ti­schen Sei­ten der St. Mar­tin Gemeinde sind zu ergän­zen um eine ein­fa­che Mög­lich­keit, schnell und damit aktu­ell hin­zu­wei­sen und zu berich­ten, eine Pre­digt zugäng­lich zu machen oder andere Infor­ma­tio­nen, die ruhig ins Licht der Öffent­lich­keit kom­men sollen.

Das ist bei Gemein­den ja das meiste, denn wir leben ja im neuen Licht Got­tes. So weit die Theo­rie. In der Pra­xis ist da eini­ges zu klä­ren an Fra­gen des Daten­schut­zes. Wei­ter­le­sen

Doppelte Liebe? (Mk.12,28–34)

Pre­digt am und zum 11. Okt. 2009

(18. Sonn­tag nach Trinitatis)

Lesung des Pre­digt­tex­tes Mar­kus 12,28–34

Die Frage nach dem höchs­ten Gebot
Und es trat zu ihm einer von den Schrift­ge­lehr­ten, der ihnen zuge­hört hatte, wie sie mit­ein­an­der strit­ten. Und als er sah, dass er ihnen gut geant­wor­tet hatte, fragte er ihn: Wel­ches ist das höchste Gebot von allen?  Jesus aber ant­wor­tete ihm: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein,  und du sollst den Herrn, dei­nen Gott, lie­ben von gan­zem Her­zen, von gan­zer Seele, von gan­zem Gemüt und von allen dei­nen Kräf­ten« (5.Mose 6,4–5). Das andre ist dies: »Du sollst dei­nen Nächs­ten lie­ben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Wei­ter­le­sen

Hallenser, Halloren und einfacher Lebensstil…

Wappen der Stadt Halle/Saale

Wap­pen der Stadt Halle/Saale

Die Rou­ten­pla­nung schreibt, über­ein­stim­mend mit dem Navi, dass es gut zwei Stun­den sind nach Halle an der Saale, der (noch) größ­ten Stadt Sachsen-Anhalts. Wiki­pe­dia weiß, dass es 230.000 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gibt. Der größte Arbeits­ge­ber sind die Stadt­werke Halle. – »Wir kön­nen ein­an­der doch nicht alle die Haare schnei­den, nein: mit Strom versorgen.«

Eben das scheint die Schwie­rig­kei­ten die­ser Stadt bes­ser als alles andere zu beschrei­ben: Martin-Luther Uni ist da, die Hal­len­ser schät­zen »Ihre« Stadt; bloß: Finan­zi­ell ist die Stadt dabei gestellt wie eine Kir­chen­maus. Das macht es nicht leich­ter für Kunst, Kul­tur und Sport. Wei­ter­le­sen

Q-Bic live… »What’s moving your feet?«

Q-Bic im Eve-Klub am 8. Okt. 2009 live

Q-Bic im Eve-Klub am 8. Okt. 2009 live

Ges­tern war’s in Han­no­vers Rot­licht­be­zirk. Der Eve-Klub ist schon so ein Laden mit ganz eige­nem Flair. Viele kleine Disco-Kugeln unter der Decke, die Bühne grenz­wer­tig dun­kel, ein Eng­län­der, der den Club betreibt und gut deutsch spricht, die Musi­ker aber auf eng­lisch ansagt und selt­same Musik vor dem Kon­zert spielt, beson­ders die Über­gänge zwi­schen den LP-tracks sind eher mar­kant denn ele­gant. Und dann, gegen 22 Uhr, eine Stunde nach dem ange­kün­dig­ten Beginn des Kon­zer­tes, geht es los. Wei­ter­le­sen

Vorsicht ist Mutter der Beziehungskiste oder Meinung klar sagen?

Mit einem Freund sprach ich neu­lich drü­ber, dass wir das meiste, das wir so sagen, so zu sagen ver­su­chen, dass wir damit nie­man­dem auf die Füße tre­ten, dass wir so ver­stan­den wer­den, wie wir ver­stan­den wer­den möch­ten. Dass also etwa Kri­tik nicht per­sön­lich genom­men wird, son­dern als sach­li­ceh Anre­gung ver­stan­den wer­den möge. Beson­ders tückisch ist das bei der Kom­mu­ni­ka­tion per e-mail (denn die wird schnel­ler als Briefe geschrie­ben, oft nicht noch ein­mal durch­ge­le­sen und sie erlaubt anders als ein Tele­phon­ge­spräch kein Hören auf Zwi­schen­töne). Wei­ter­le­sen

einfach nur ein Tag… – 6. Oktober 2009

was war heute bemer­kens­wert? Was habe ich heute eigent­lich beson­ders gedacht, was fiel mir ein oder auf?

In der Firma leckt unsere Kaf­fee­ma­schine und das ließ mich dar­über nach­den­ken, wie zutref­fend das doch ist mit der Theo­rie der zen­tra­len Orte. Wenn Koni­ca­Mi­nolta mit dem Bizz­Hub, dem dru­cken­den und scan­nen­den Büro­ko­pie­rer, die eier­le­gende Woll­milch­sau zu erschaf­fen meinte, so hat es doch unsere Saeco Kaf­fee­ma­schine zum zen­tra­len Ort geschafft. Da trifft man sich immer wie­der, die Abtei­lung Inlands­ver­kauf trifft auf die Sri Lanka Pro­jekt­ma­na­ger, mein Seni­or­chef wünscht sei­nen Espresso schwarz, mein Juni­or­chef beküm­mert sich weni­ger um die Boh­nen, schätzt aber den Voll­au­to­ma­ten ebenso wie ich selbst. Wei­ter­le­sen

so muss live-Musik sein… Mike Mainieri im Jazz-Club

Mike Mainieri at Jazz Club HannoverDas Kon­zert am Tag der deut­schen Ein­heit war der pas­sende Abschluss für einen Fei­er­tag. Der oben­ste­hende Text ist die Ankün­di­gung im Pro­gramm des han­no­ver­schen Jazz-Clubs, und das ist nicht übertrieben.

MIKE MAINIERI & MARNIX BUSSTRA QUARTET / INT
Vor zwei Jah­ren gab er ein her­aus­ra­gen­des Kon­zert. Keine Frage, die Gele­gen­heit, Mike Mai­nieri wie­der im Club zu hören, ist mehr als will­kom­men. Der 1939 in der Bronx/NY gebo­rene Vibra­pho­nist star­tete seine Kar­riere als 17-Jähriger in der Band Buddy Richs. Danach eta­blierte er sich als Stu­dio­mu­si­ker und spielte unter ande­rem mit Benny Good­man, Billy Holi­day und Wes Mont­go­mery. In den 60er Jah­ren war er dann einer der Fusion– und Jazzrock-Pioniere in Bands wie Jeremy & The Satyrs, White Ele­phant und ab 1979 in der Band Steps. Unter der Lei­tung Mike Mai­nie­ris zählt Steps Ahead zu den erfolg­reichs­ten For­ma­tio­nen der letz­ten Jahr­zehnte. Wei­ter­le­sen

Pop-Kultur? – Gedanken nach einem Gespräch mit Jan G.

neu­lich beim Fri­seur las ich, dass die Jungs von »Tokio Hotel« von Fans ver­folgt wer­den, dass dies bis zum Stal­king rei­che. Die Tücke der Pro­mi­nenz. Das gehört ja auch irgend­wie dazu. — Ist das so?

Wurde eigent­lich auch Elvin Jones ent­spre­chend ver­folgt? Liegt das alles am Alter der Fans? Mar­kus muss das wis­sen, der hat gerade eine Klau­sur zu Ado­les­zenz geschrie­ben, der alte Erzie­her. — Wei­ter­le­sen

Marcus Baltzer — »Das Sottrum Projekt«

Komme eben zurück aus der Süd­städ­ter Biblio­thek, wo es eine Lesung mit Mar­cus Balt­zer zu erle­ben gab. »Das Sott­rum Pro­jekt« geht zurück auf einen Wer­be­zet­tel des Fami­li­en­parks »Sott­rum«, nahe Hil­des­heim. Der Autor war nie da, ich auch nicht. Aber die­ser Wer­be­zet­tel lis­tet 125 Sen­sa­tio­nen oder Attrak­tio­nen. Und zu jeder ein­zel­nen Attrak­tion ent­stand in Balt­zers klei­ner Hand­schrift in einem Heft ein Text, nie län­ger als eine Seite. Wei­ter­le­sen