Nach vielen Jahren sah Gott wieder mal auf die Erde. Die Menschen waren verdorben und gewalttätig, und er beschloss, sie zu vertilgen, genau so, wie er es vor langer langer Zeit schon einmal getan hatte.
Er sprach zu Noah: »Noah, bau mir noch einmal eine Arche aus Zedernholz, so wie damals: 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Ich will eine zweite Sintflut über die Erde bringen. Die Menschen haben nichts dazu gelernt. Du aber gehe mit deiner Frau, deinen Söhnen und deren Frauen in die Arche und nimm von allen Tieren zwei mit, je ein Männchen und ein Weibchen. In sechs Monaten werde ich den großen Regen schicken.« Weiterlesen
Die Situation für die Landeskirchen ändert sich im gesellschaftlichen Umbruch deutlich. Da, wo früher eine Mitgliedschaft selbstverständlich war, gehört in den Städten nur noch eine Minderheit der Bevölkerung einer der beiden großen Kirchen an. Das alles ist aber nur die Spitze des Eisberges, im vergangenen Jahrhundert lief nicht nur das Kaisertum aus: Immer weniger scheinen die historischen Wurzeln des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche verständlich. Wer von den Mitgliedern im Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. hat schon die Staatskirchenrechtlichen Kontroversen zu den Rechtsfolgen aus dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 zur Kenntnis genommen, indem ja ein Gutteil des Landes von Kirchenbesitz in Staatsbesitz überführt wurde? Weiterlesen
Man & frau nehme:
für die Germklöße:
- 500 g Mehl
- 1 Würfel (ca. 40 g) Frischhefe
- 125 ml Vollmilch Weiterlesen
Die Menge reicht zum Sattessen für ca. 4–6 Personen:
- 300 g weiße Bohnen
- 100 g Kichererbsen (beides 12 Stunden lang in Brühe oder Wasser einweichen)
- Dann 1/4 l Rotwein zugeben und 30 Min. lang kochen. Weiterlesen
Menge: Das reicht für eine große Schüssel voll (weniger zu fertigen lohnt nicht), also für Parties oder dergleichen, wenn man die Menschen wirklich schätzt:
Man/frau nehme:
- 500 g Bulgur (eine Getreidezubereitung (hydrothermisch behandelt, anschließend Kleie entfernt, dann durch Grützeschneider)
- 3 rote Paprikaschoten Weiterlesen
Wenn Manufactum auf die Olympia Schreibmaschine 10 % Journalistenrabatt gewährt, so sollen die nicht journalistischen Kunden dies als zu ihrem eigenen Besten gutheißen. Es mag noch Menschen geben, die mit der Maschine schreiben, wahrscheinlich vor allem in den Online-Redaktionen. Dann wäre für den Online Shop doch die beste Idee, noch eine Texterkennungssoftware gleich mitzuliefern, wenn man die Olympia-Maschine in den Warenkorb legt. Überhaupt: Der Markenname klingt nach dem griechischen Götterhügel. Weiterlesen
Meine Geschichte mit dem 25. Oktober ist eine wechselhafte. Wie mit den meisten Tagen ist es auch hier ein wechselhafter Tag, siehe Wiki. Ich erinnere mich an ein Jahr, in dem ich meinen Geburtstag völlig vergessen hatte. Es war so viel los. Jedenfalls rief ich tags zuvor Freunde an, bat, doch vorbeizukommen. Gestern war es anders: Nach drei Tagen Kochen für Lecker Lyrik konnte ich mir »nicht mal« ein Kaffeetrinken mit Freunden vorstellen. Ich hatte einfach genug vom Trubel, von Küche & Co. und mir war nach Ruhe, nach Schweigen und Nachdenken. Weiterlesen
Am vergangenen Mittwoch war reichlich einzukaufen, denn vier Gänge mit hoher Fertigungstiefe für gut 90 Personen, das sind schon so zwei PKW voll, jedenfalls dann, wenn »PKW« einen französischen Kleinwagen bezeichnet, wie das bei mir ist. Am Donnerstag dann 4,5 kg weiße Bohnen und 1,5 kg Kichererbsen einweichen. Weiterlesen
Am Freitag wars. Das Kochen für Lecker Lyrik war für den Tag vorbei. Wir hatten 15 Kilo Tomaten verarbeitet, 23 l Suppe gekocht usw. Und was macht man, wenn man noch voller Elan ist, das Tagwerk hinter einem liegt? Ich fuhr zur CD-Release Veranstaltung der Deutschrockband »Kleemann« in den GiG-Saal am Lindener Marktplatz.
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und: warum selber kochen kulturell dazu gehört.
Heute hat Jöran Geburtstag. Er lebt derzeit in Utrecht und ist somit gezwungen, auch selbst zu kochen, denn das Leben in den Niederlanden ist nicht eben günstig und zumindest wochenends ist die Mensaversorgung eingeschränkt.
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Donnerstags und sonnstags trifft sich bei mir die Kleine Gruppe. Mehr Infos dazu hier (Artikel […]
Der Vater eines Freundes putzte kaum, aber er hatte den Tick, allerlei Reiniger und Wundergeräte fürs Putzen zu kaufen. Das war die angenehmere Variante. Ein Fensterputz-Wundertuch hilft, zumindest der eigenen Befindlichkeit, denn man hat den Eindruck, dass das seit Jahren überfällige Fensterputzen mit diesem Lappen um die Hälfte leichter erledigt werden kann bzw. könnte. Nun, nach diesem Einkauf, ist es ja auch nicht mehr so drängend…
Jedenfalls scheint es mir, dass ein guter Teil des schriftlichen Denkens, ob nun als Stoffsammlung, Gliederung, Ideenfindung oder wie auch immer, mittlerweile durch den Kauf von Produkten bzw. Software ersetzt zu werden scheint. Da gibt es einen Markt an Zeitplansystemen im Buchhandel, aber niemand hat Zeit. Es gibt Seminare über »getting-things-done« (GTD) und ein unüberschaubares Sortiment an Softwarehilfen in diesem Bereich. Weiterlesen
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
in der Regel denkt man sich als Web2.0-User, dass Infos und Hintergrundberichte, gerade auch zur jüngeren Zeitgeschichte, am einfachsten über Wikipedia zugänglich seien sollten. Offenbar haben sich das andere auch gedacht und die »freie Enzyklopädie« als zu frei erkannt.
Was da gerade läuft, dieser Edit-War, bei dem einer einen Artikel löscht, der nächste wieder herstellt, das lässt sich als Kulturkrieg im Internet beschreiben. Seht hier:
Zensursula
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Diese Seite wurde gelöscht. Es folgt ein Auszug aus dem Lösch– und Verschiebungs-Logbuch für diese Seite. Weiterlesen
gestern war ich in Wunstorf. Zweimal monatlich finden dort in Küsters Hof, einer Kneipe, Gottesdienste der Evangelisch-methodistischen Kirche statt. Die Termine gibt es hier. Ehrenfried Matt, ein Freund, predigte dort. Es ging um Müll, genauer darum, wie Gott aus dem Müll unseres Lebens Kunstwerke baut. Weiterlesen
Offenbar ist alles, was eine Tatze hat, verdächtig. Alles geklaut und so, von Jack Wolfskin. Jedenfalls lässt die Familien-Outdoor-Ausstatterei »KGaA« allerlei Tatzen-Produkte in zahlreichen Shops entfernen und schickt denen, die irgendwelche Tatzen benutzt haben, über eine Anwaltskanzlei Abmahnungen, knapp unter 1.000 EUR.
Hier ist der Artikel zu finden.
Wie werbeblogger richtig schreibt: Obsthändler müssten befürchten, von Apple abgemahnt zu […]
Etwa zehn Tage lang hatte ich Ärger mit meinem iPod-touch. Das Gerät hatte versucht, Software zu aktualisieren. Und sich dabei dermaßen aufgehängt, dass gar nichts mehr ging. Das ist ärgerlich, denn meine to-do Listen, die Möglichkeit, an allen möglichen und unmöglichen Orten Adressen und Kalender mitzuführen und auch die angenehmen podcasts, die ich im Auto […]
Ich habe über die Jahre immer wieder auch mal mit Gigabitfilm gearbeitet. Das ist wirklich ein ganz besonderes Material. Unter optimalen Umständen kann man damit fast beliebig vergrößerbare Negative erzielen. Nur: Das Material ist hinsichtlich der Verarbeitung auch einigermaßen anspruchsvoll.
Ich habe die Nase voll davon. Habe heute sechs kostbare Planfilm-Negative, vermutlich durch Verunreinigungen in der Entwicklungsdose, […]
Einmal etwas über eines meiner Bilder:
Wer macht schon freiwillig Urlaub in Wilhelmshaven? – Ich habe es gewagt, es ist schon ein paar Jahre her. Meine Idee war, eine überschaubare Stadt zu erleben, die am Wasser liegt, möglichst wollte ich eine Kombination aus der mich immer wieder faszinierenden Industriearchitektur, besonders dann, wenn sie im Verrotten ist, mit mittelstädtischer Schönheit, Kunst usw. Weiterlesen
vom ChaosComputerClub aus Hamburg
Fefe schreibt hier sehr zutreffend:
Da die Koalitionsverhandlungen noch andauern, hat der CCC mal einen kleinen Spickzettel für die Verhandler ins Netz gestellt, um sie an die Versprechen vor der Wahl zu erinnern. Ich fasse das mal kurz zusammen: Weiterlesen
Gestern fiel aus meiner ZEIT die aktuelle Nummer des Magazins Chrismon. Auch wenn ich den Namen unglücklich finde, ich las es in der Mittagspause und nach der Arbeit. Da schreibt Frau Dr. Käßmann, die Bischöfin der Hannoverschen Landeskirche, folgendes:
Es geht darum, eine Art Freiwilligenmanagement zu betreiben, das heißt: es als eine ihrer Aufgaben anzusehen, Freiwilligenengagement zu ermöglichen und zu koordinieren. Und Freiwillige zu gewinnen, denn die Studie zeigt auch, dass die meisten Menschen sich ehrenamtlich engagieren, weil sie ganz konkret für eine Aufgabe angefragt wurden.
Schön gesagt. Lest ruhig den gesamten Artikel. Mich aber überzeugt die gesamte Richtung nicht, Weiterlesen
Ein– bis zweimal jährlich sehe ich mir Michaelangelo Antonionis Film »Blow Up« an. Auch heute ist es wieder so weit. Ich höre, dass Generationen von Photographen, ob nun aus Freizeitvergnügen oder zum Broterwerb, durch diesen Film dazu angeregt wurden. Das ist bei mir nicht der Fall. Das Bild des Photographen Thomas fand ich immer eher bedauernswert denn erstreblich. Weiterlesen
Liebe Leute,
warum veröffentliche ich in den letzten Tagen hier so wenig? Ganz einfach, weil viel in der Gemeinde zu tun war (und noch immer ist). Die bisher allein statischen Seiten der St. Martin Gemeinde sind zu ergänzen um eine einfache Möglichkeit, schnell und damit aktuell hinzuweisen und zu berichten, eine Predigt zugänglich zu machen oder andere Informationen, die ruhig ins Licht der Öffentlichkeit kommen sollen.
Das ist bei Gemeinden ja das meiste, denn wir leben ja im neuen Licht Gottes. So weit die Theorie. In der Praxis ist da einiges zu klären an Fragen des Datenschutzes. Weiterlesen
Predigt am und zum 11. Okt. 2009
(18. Sonntag nach Trinitatis)
Lesung des Predigttextes Markus 12,28–34
Die Frage nach dem höchsten Gebot
Und es trat zu ihm einer von den Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Und als er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen? Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften« (5.Mose 6,4–5). Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Weiterlesen
 Wappen der Stadt Halle/Saale
Die Routenplanung schreibt, übereinstimmend mit dem Navi, dass es gut zwei Stunden sind nach Halle an der Saale, der (noch) größten Stadt Sachsen-Anhalts. Wikipedia weiß, dass es 230.000 Bürgerinnen und Bürger gibt. Der größte Arbeitsgeber sind die Stadtwerke Halle. – »Wir können einander doch nicht alle die Haare schneiden, nein: mit Strom versorgen.«
Eben das scheint die Schwierigkeiten dieser Stadt besser als alles andere zu beschreiben: Martin-Luther Uni ist da, die Hallenser schätzen »Ihre« Stadt; bloß: Finanziell ist die Stadt dabei gestellt wie eine Kirchenmaus. Das macht es nicht leichter für Kunst, Kultur und Sport. Weiterlesen
 Q-Bic im Eve-Klub am 8. Okt. 2009 live
Gestern war’s in Hannovers Rotlichtbezirk. Der Eve-Klub ist schon so ein Laden mit ganz eigenem Flair. Viele kleine Disco-Kugeln unter der Decke, die Bühne grenzwertig dunkel, ein Engländer, der den Club betreibt und gut deutsch spricht, die Musiker aber auf englisch ansagt und seltsame Musik vor dem Konzert spielt, besonders die Übergänge zwischen den LP-tracks sind eher markant denn elegant. Und dann, gegen 22 Uhr, eine Stunde nach dem angekündigten Beginn des Konzertes, geht es los. Weiterlesen
Mit einem Freund sprach ich neulich drüber, dass wir das meiste, das wir so sagen, so zu sagen versuchen, dass wir damit niemandem auf die Füße treten, dass wir so verstanden werden, wie wir verstanden werden möchten. Dass also etwa Kritik nicht persönlich genommen wird, sondern als sachliceh Anregung verstanden werden möge. Besonders tückisch ist das bei der Kommunikation per e-mail (denn die wird schneller als Briefe geschrieben, oft nicht noch einmal durchgelesen und sie erlaubt anders als ein Telephongespräch kein Hören auf Zwischentöne). Weiterlesen
was war heute bemerkenswert? Was habe ich heute eigentlich besonders gedacht, was fiel mir ein oder auf?
In der Firma leckt unsere Kaffeemaschine und das ließ mich darüber nachdenken, wie zutreffend das doch ist mit der Theorie der zentralen Orte. Wenn KonicaMinolta mit dem BizzHub, dem druckenden und scannenden Bürokopierer, die eierlegende Wollmilchsau zu erschaffen meinte, so hat es doch unsere Saeco Kaffeemaschine zum zentralen Ort geschafft. Da trifft man sich immer wieder, die Abteilung Inlandsverkauf trifft auf die Sri Lanka Projektmanager, mein Seniorchef wünscht seinen Espresso schwarz, mein Juniorchef bekümmert sich weniger um die Bohnen, schätzt aber den Vollautomaten ebenso wie ich selbst. Weiterlesen
Das Konzert am Tag der deutschen Einheit war der passende Abschluss für einen Feiertag. Der obenstehende Text ist die Ankündigung im Programm des hannoverschen Jazz-Clubs, und das ist nicht übertrieben.
MIKE MAINIERI & MARNIX BUSSTRA QUARTET / INT
Vor zwei Jahren gab er ein herausragendes Konzert. Keine Frage, die Gelegenheit, Mike Mainieri wieder im Club zu hören, ist mehr als willkommen. Der 1939 in der Bronx/NY geborene Vibraphonist startete seine Karriere als 17-Jähriger in der Band Buddy Richs. Danach etablierte er sich als Studiomusiker und spielte unter anderem mit Benny Goodman, Billy Holiday und Wes Montgomery. In den 60er Jahren war er dann einer der Fusion– und Jazzrock-Pioniere in Bands wie Jeremy & The Satyrs, White Elephant und ab 1979 in der Band Steps. Unter der Leitung Mike Mainieris zählt Steps Ahead zu den erfolgreichsten Formationen der letzten Jahrzehnte. Weiterlesen
neulich beim Friseur las ich, dass die Jungs von »Tokio Hotel« von Fans verfolgt werden, dass dies bis zum Stalking reiche. Die Tücke der Prominenz. Das gehört ja auch irgendwie dazu. — Ist das so?
Wurde eigentlich auch Elvin Jones entsprechend verfolgt? Liegt das alles am Alter der Fans? Markus muss das wissen, der hat gerade eine Klausur zu Adoleszenz geschrieben, der alte Erzieher. — Weiterlesen
Komme eben zurück aus der Südstädter Bibliothek, wo es eine Lesung mit Marcus Baltzer zu erleben gab. »Das Sottrum Projekt« geht zurück auf einen Werbezettel des Familienparks »Sottrum«, nahe Hildesheim. Der Autor war nie da, ich auch nicht. Aber dieser Werbezettel listet 125 Sensationen oder Attraktionen. Und zu jeder einzelnen Attraktion entstand in Baltzers kleiner Handschrift in einem Heft ein Text, nie länger als eine Seite. Weiterlesen
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herzlich wilkommen Schön, dass Du oder Sie den Weg hierher gefunden haben. Auf diesen Seiten finden sich Texte und Bilder (evtl. auch andere Medien) von Frank Weber, Hannover-Anderten. Thematisch geht es um Alltag, Musik, Literatur, Theologie und Philosophie, Photographie und vieles mehr. Das ist auch die Tücke dieses Blogs: Kaum jemanden wird das alles interessieren.
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