Samstag morgens im Café…

Saturday Morning Café (Cappuccino)

Manch­mal zieht es mich in ein Café, vor allem, wenn ich einen ande­ren Ort brau­che, um etwas zu durch­den­ken. Guten Kaf­fee, Cap­puc­cino, sogar aus­ge­zeich­ne­ten Tee (Tee­kam­pa­gne, 1st Flush Dar­jee­ling!) habe ich auch zu Hause. Aber manch­mal ist der Tru­bel drum­herum hilf­reich, erlaubt mir, mich auf mei­nen Brief oder ein Kon­zept zu kon­zen­trie­ren. Zu Hause hätte ich leicht noch ande­res zu erle­di­gen, Anrufe kämen, mal eben eine Wasch­ma­schine in Gang brin­gen… Eigent­lich könnte ich doch noch… Wenn ich davon flie­hen möchte, dann gibt es Cafés. Wei­ter­le­sen

über Tinten und Tuschen.

Ich schätze es, mit einer fei­nen Text­ver­ar­bei­tung zu schrei­ben, bevor­zugt mit LaTeX oder LyX. Aber noch lie­ber schreibe ich mit der Hand. Ich liebe es, wenn Tinte aufs Papier fließt. Beson­ders schätze ich es, wenn die Farbe der Schrift oder Skizze mich anspricht. Dabei habe ich meh­rere Lieb­lingst­in­ten bzw. –tuschen: An Zei­chen­tu­sche, mit der ich viele Jahre lang meine Stu­di­en­no­ti­zen zu Papier gebracht habe, schätze ich für 0,25, 0,35 oder 0,5 mm Iso­graph bzw. mars­ma­tic schwarze Zei­chen­tu­sche, die bei den schma­len Linien sehr viel »schwär­zer« ist als alle Tin­ten. Wei­ter­le­sen

Werkzeuge gibt's: GodBlock schützt vor religiöser Netzverschmutzung

Mit dem Vor­wand, die Jugend zu schüt­zen, kann man hier­zu­lande Netz­sper­ren und Vor­rats­da­ten­spei­che­rung begrün­den. Aus dem sel­ben Vor­wurf (Ver­der­ben der Jugend) wurde Sokra­tes Schier­ling ser­viert. Und jetzt gibt es fin­dige Anbie­ter, die, ähn­lich einem Wer­be­fil­ter oder einem sons­ti­gen Internet-Filter, die Jugend vor angeb­li­cher reli­giö­ser Pro­pa­ganda bewah­ren sollen.

Das Pro­gramm god­block soll fol­gen­des leisten:

God­Block is a web fil­ter that blocks reli­gious con­tent. It is tar­ge­ted at par­ents and schools who wish to pro­tect their kids from the often vio­lent, sexual, and psy­cho­lo­gi­cally harm­ful mate­rial in many holy texts, and from being indoc­tri­na­ted into any reli­gion before they are of the age to make such deci­si­ons. When instal­led pro­perly, God­Block will test each page that your Wei­ter­le­sen

Warum Akustik-Gitarrenverstärker suboptimal seien können

In sei­nem Noten­buch »Rhythm, Sono­rity & Silence« von 1995 schreibt Michael Hedges, dass eine akus­ti­sche Gitarre ein wun­der­vol­les Instru­ment sei, sofern nicht mehr als ein Dut­zend Men­schen zuhö­ren und diese ruhig seien. — Andern­falls bedürfe es der Verstärkung.

Wenn ich für mich übe oder spiele, dann pas­siert das in der Regel akus­tisch. Aber schon mit einem zwei­ten Instru­ment, ich denke jetzt an eine gemein­same Probe, gar nicht an Auf­tritte oder der­glei­chen, ist meist die Gitarre zu leise. — So wie ich spiele, recht bass­las­tig näm­lich, da meist ohne Bass in der Band, pas­sen so genannte Akus­tik­gi­tar­ren­ver­stär­ker nicht gut, um mei­nen Ton zu ver­stär­ken, so meine Erfah­rung, als ich neu­lich aus­gie­big tes­tete. Wei­ter­le­sen

Über Software und Mythologie

Vor Jah­ren fing SAP an, stellte eine feine und kleine Anwen­dung der Unter­neh­mens­soft­ware unter dem Namen mySAP vor. Naja, und die Comramo KID GmbH bie­tet nun — wie es sich für einen IT-Dienstleister für Kir­chen gehört — eine Fried­hofs­ver­wal­tungs­soft­ware an, die unter dem Namen myHA­DES® ver­trie­ben wird. Nichts gegen eine gute Ver­wal­tung, wenn der Fried­hof eine gewisse Größe hat, scha­det auch eine Soft­ware­lö­sung sicher nicht. Wei­ter­le­sen

Lebensmittelwerbung mit »ohne«...

Gute Pro­dukte spre­chen für sich, sollte man mei­nen. Nun ist oft die Bequem­lich­keit ein Hin­der­nis für Fri­sche, Geschmack oder andere »Neben­grö­ßen«. Wenn also Lebens­mit­tel heut­zu­tage »gewöhn­lich« nicht aus­kom­men ohne aller­lei Hilfs­stoffe, so ist gut zu ver­ste­hen, dass Mar­ke­ting­stra­te­gen ihre höher­prei­si­gen Pro­dukte gerade dadurch abzu­set­zen ver­su­chen von der brei­ten Masse (»Allein­stel­lungs­merk­mal«), dass sie drauf schrei­ben: »ohne künst­li­che Aro­ma­stoffe« oder »ohne Farb­stoff­zu­gabe«. Farb­lich fade mit gutem Gewis­sen ist aber auch keine Mar­ke­ting­stra­te­gie, die sich aus­zahlte. Wei­ter­le­sen

Wohlstandsfolgen und Überfluss: Wenn Haben fordert

Man­gel ist unan­ge­nehm. Er beherrscht schnell das Den­ken und alles ande­ren. Wo soll ich blei­ben? Was soll ich essen? Womit mich klei­den? — Ich bin froh, dass das nicht meine vor­ran­gi­gen Fra­gen sind.

Ande­rer­seits hat sich bei uns eine Kul­tur des Über­flus­ses ein­ge­bür­gert, die ähn­li­che Fol­gen mensch­li­cher Unfrei­heit bringt. Dazu schreibe ich heute etwas. Wenn ich Texte aus der Nach­kriegs­zeit lese, von Böll oder Schmidt, dann hat­ten Schrift­stel­ler gewöhn­lich Ärger mit den Inspek­to­ren vom Elek­tri­zi­täts­werk. — Und wel­che elek­tri­schen Geräte waren im Haus­halt ver­füg­bar? — Meist bloß Licht, also einige, oft schwa­che, Glüh­lam­pen. Kühl­schränke kamen erst spä­ter auf, elek­tri­sche Schreib­ma­schi­nen ebenso, an Com­pu­ter, Flach­bild­fern­se­her, die Wände füll­ten, war nicht zu den­ken. Musik kam bes­ten­falls aus dem Akkor­deon oder bei Groß­bür­gern vom Kla­vier. Gut, ein Radio, das kam dann gele­gent­lich als »Luxus« hinzu. Wei­ter­le­sen

Über Sandwich-Artisten und Feta: Subway's ist manchmal unterirdisch

Wenn ich mich rich­tig an mei­nen Eng­lisch­un­ter­richt erin­nere, dann sind 12 feet ein Inch. Also ca. 30,48 cm. — Manch­mal esse ich mit­tags bei Subway’s, die­ser »Systemgastronomie-Kette«, die Aus­bil­dun­gen zum »Fach­kraft für Sys­tem­gas­tro­no­mie« ebenso anbie­tet (Beginn: August 2010) wie Jobs als »Sand­wich Artist«® — auf 400 € Basis. Wei­ter­le­sen

Die billigen Preise bei Netto

Mer­ken die das eigent­lich nicht? Bil­lig ist ein Pro­dukt oder eine Haltung/Tat (»Wahr­haft wür­dig und recht, bil­lig und heil­sam ist es, dass wir dich, ewi­ger Gott, immer und über­all loben und dir dan­ken, durch unsern Herrn Jesus Chris­tus.«) Ein Pro­dukt mag »bil­lig« sein, aber das eben besagt, dass der Preis zur Qualität […]

Bequemlichkeit mit gutem Gefühl: Food-Werbung

Public View­ing im Gemein­de­haus. Das Spiel des deut­schen Teams war natür­lich ein Ereig­nis. Im Hin­ter­grund, an der »Küchen­front« habe ich eini­ges »Grün­zeug« als Snack auf­be­rei­tet, vier kg Äpfel, aus­ge­schnit­ten und in zwölf bis sech­zehn Stü­cke geschnit­ten, eine Salat­gurke geschnit­ten, Paprika in Strei­fen und zwei kg Karot­ten geschabt und mund­ge­recht gestif­telt. Eigent­lich ein­fach und güns­tig. Und als Alter­na­tive oder Ergän­zung zur Brat­wurst gerne genom­men, zumal kos­ten­los abge­ge­ben. Wenn die Dinge so »mund­ge­recht« sind, grei­fen selbst die zu, die sonst keine Lust auf Obst oder Gemüse haben. Werk­zeug? Ein Küchen­mes­ser, ein Spar­schä­ler, ein Schneid­brett. Wei­ter­le­sen

Ist aufgewärmter Spinat eigentlich giftig?

Nichts hält sich län­ger als Sagen und Legen­den. Und Ver­schwö­rungs­theo­rien sind der Stoff, aus dem man­che Web-Angebote sich spei­sen (ja, ich denke da an Fefe… — den ich selbst gerne besuche).

Bei unse­rer Spi­nat­suppe stell­ten einige im Küchen­team fest, dass ja auf­ge­wärm­ter Spi­nat gif­tig wäre, und hier gibt es noch etwas mehr, für alle, die sich für das Thema inter­es­sie­ren. Wei­ter­le­sen

Lecker Lyrik Weblog: Kochen Tag 1

Heute nun ging es los, mit Lud­wig zum Ein­kauf. Und als der Gemü­se­händ­ler meinte, dass meine Bestel­lung nicht in/auf einen Ein­kaufs­wa­gen passe, er es darum in einem mann­ho­hen Roll­wa­gen gepackte hätte, da war mein Klein­wa­gen eigent­lich schon voll. Drei Palet­ten Spi­nat, 15 kg Joghurt, 10 kg Mehl und vie­les mehr. Lud­wig bekam eine große Tasche auf […]

alles im Zeichen von Lecker Lyrik

Mor­gens beim Arzt prüfte ich im War­te­zim­mer meine Ein­kaufs­lis­ten. Ob 15 kg Spi­nat genü­gen für die Suppe? Kommt auf den Putz­ver­lust an. Eher doch mehr Gra­nat­ap­fel? Man weiß ja nicht, wie groß die sind, die der Gemü­se­händ­ler beschafft…? — Ker­bel zu den Min­zen und Peter­si­li­en­bün­den? Und wie­viel? Wel­che Sorte Kar­tof­feln eig­net sich beson­ders zu den Zitro­nen­kar­tof­feln? Ich werde mal den Gemü­se­händ­ler fra­gen. Wei­ter­le­sen

Werbung für Lecker Lyrik am 17. April 2010

»Lecker Lyrik« ist eine Ver­an­stal­tung der Evan­ge­li­schen Jugend in Ander­ten, bei der drei Blö­cke Texte (meist Dich­tung, aber auch Prosa fand bereits ihren Platz) mit einem von der Jugend zube­rei­te­ten Vier-Gänge Menü kom­bi­niert wer­den, das alles zu höchst trag­ba­ren Preisen.

Nach unse­rem aus­ge­spro­chen schmack­haf­ten Pro­be­ko­chen (ich habe hier geb­logt) und dem Quizz zum […]

was die Menschen so suchen…

Mein Sudel­web merkt sich, wenn jemand über z.B. google sucht, wel­che Such­be­griffe dort ein­ge­ge­ben wur­den. Manch­mal bringt das leicht befremd­li­che Ergeb­nisse zu Tage.

Als ob ich auch nur eine Vor­stel­lung von den »Nut­zungs­ent­gel­ten« hätte… Aber offen­sicht­lich gibt es da Bedarf und ent­spre­chende Nach­frage. Viel­leicht wäre das etwas für die Bör­sen­ti­cker? »Amsterdam-Prostitution: seit gestern […]

Achtung, der Genuss dieses Buches wirkt anregend!

Falls Sie hof­fen, die­ses Buch könne Ihnen alle Fra­gen beant­wor­ten, müs­sen wir Sie lei­der ent­täu­schen. Es för­dert allen­falls noch mehr Fra­gen zu Tage. Wenn Sie damit klar­kom­men, kön­nen wir Ihnen die Lek­türe durch­aus empfehlen.

NGÜ – Das Neue Tes­ta­ment in der Spra­che von heute. Ein Buch, das dazu dient, Gott und uns selbst auf die Spur zu kom­men. Jesus Chris­tus spricht darin lebens­nah, anschau­lich und klar. Denn er will, dass seine Zuhö­rer ihn ver­ste­hen. Damals. Und heute. Wei­ter­le­sen

Gedächtnismahl im Königreichsaal der Zeugen Jehovas

Heute (Arti­kel vor Mit­ter­nacht begon­nen) ist Pes­sach, das nach jüdi­scher Auf­fas­sung nach Son­nen­un­ter­gang beginnt. Ein befreun­de­tes Ehe­paar, das den Zeu­gen Jeho­vas zuge­hö­rig ist, lud mich ein, doch heute die beson­dere Ver­samm­lung zum Gedächt­nis­mahl zu besu­chen. Nach­dem ich zuvor bei einem frü­he­ren luthe­ri­schen Pas­to­ren einige Netz­werk­pro­bleme gelöst hatte, kam ich kurz nach Beginn der Ver­samm­lung, nach 21 Uhr,  im König­reich­saal in Wül­fel an. Wei­ter­le­sen

Geschlagen von meinem Seniorchef...

Ges­tern ging es nach Aachen zu einem Geschäfts­ter­min. Früh mor­gens fuh­ren mein Seni­or­chef und ich los. Bis zum Kame­ner Kreuz saß er am Steuer sei­nes 5-er BMWs, dort über­nahm ich und fuhr (mit vie­len Bau­stel­len und Staus) nach Aachen und nach­mit­tags von dort zurück bis zum Kame­ner Kreuz. — Als ich das Steuer über­nahm, stand auf dem Ver­brauchs­an­zei­ger ein Durch­schnitts­ver­brauch von 11 l/100 km. Ich habe ein Inter­esse, mög­lichst wenig zu ver­brau­chen, schalte ent­spre­chend früh hoch und meide unnö­tige Beschleu­ni­gun­gen. Ins­be­son­dere bemühe ich mich, mög­lichst vor­aus­schau­end zu fah­ren. Mit dem BMW mei­nes Chefs schaffe ich in der Stadt gewöhn­lich knapp 8 l/100 km als Ver­brauch. Wei­ter­le­sen

alternative Mittagspause… Park der Sinne 2

small lake in Laatzen Parc of SensesNeu­lich schon schrieb ich, dass ich den Park der Sinne in Laat­zen schätze und dort öfters in mei­nen Mit­tags­pau­sen spa­zie­ren gehe. Einige mei­ner Bil­der habe ich schon län­ger ent­wi­ckelt, hatte aber lange keine Zeit und Muße, sie zu ver­grö­ßern oder zu scan­nen. Jetzt habe ich das etwas vor­an­ge­trie­ben. Hier sind drei Bil­der aus dem Park der Sinne, die in einer Pause, also alle bin­nen 30 Minu­ten, entstanden.

Wie üblich las­sen sich die Bil­der ver­grö­ßern durch Anklicken.

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Anmerkungen zu Medien

Seit fünf Mona­ten lese ich regel­mä­ßig DIE ZEIT, lei­der nicht immer voll­stän­dig. Der Mut, ein gan­zes Zeit-Magazin zu einem abge­fah­re­nen Thema zu gestal­ten, der Stil, der im posi­ti­ven Sinne die viel­fäl­ti­gen Zugänge mei­ner Gene­ra­tion zur Welt spie­gelt, das gefällt mir sehr. Es ist ein Ver­gnü­gen, gut geschrie­bene Texte zu lesen, fein gebaute Sei­ten zu betrach­ten und gute Typo­gra­phie bemerke ich. Da gibt es Unter­schiede, zwi­schen Trenn– und Halb­ge­vierts­tri­chen, die ande­ren Zei­tun­gen lange schon gleich­gül­tig sind. Wei­ter­le­sen

warum billig zu teuer ist...

Bereits in den 1990er Jah­ren fand ich einen Arti­kel in der Zeit­schrift RoI (»Return on Invest­ment«), in dem es um die TCO (»total cost of ownership«) von (dama­li­gen) Apple– bzw. Microsoft-Systemen ging. Nun schreibe ich die­sen Text an einem Mac­Book, okay, ich habe mich im Glau­bens­streit der Sys­teme also erst­mal bekannt. Aber worum es mir eigent­lich geht, das ist eine Frus­tra­ti­ons­er­fah­rung, die mich etli­che Stun­den Lebens­zeit gekos­tet hat, für Nichts und wie­der nichts. Wei­ter­le­sen

Filmscan einmal technisch...

Liebe Lesende,

das Thema der Nega­tiv– und Diascans ist weit ent­fernt von dem, was die meis­ten anneh­men: Ich beklagte mich über die auto­ma­ti­schen Scans, die Ross­mann (also Fuji) einem bie­tet, wenn man sei­nen schwarz-weiß Film auf Farb­film­ba­sis (»chro­mo­ge­nen Schwarz­weiß­film«) dort zum Ent­wi­ckeln und Scan­nen ein­schließ­lich Siche­rung auf CD-R abgibt. Wei­ter­le­sen

heute: Probekochen Lecker Lyrik

Wenn sich einige Leute mit grö­ße­ren Men­gen Fei­gen, mit Sesam­paste und Kräu­tern, die duf­ten wie auf dem Markt, im Gemein­de­haus tref­fen, Kicher­erb­sen pürie­ren und über­haupt selt­same Hand­griffe aus­füh­ren, die Roh­stoffe in Form zu brin­gen, dann geht es bei die­ser »Trans­for­ma­tion« um das Pro­be­ko­chen für die nächste Aus­gabe von »Lecker Lyrik«, die am 17. April statt­fin­den wird.

Nach zwei Stun­den ist alles zur Ver­kos­tung bereit. Cous­cous, Cumin und Kar­tof­fel. Wir kos­ten die weiß-grüne Suppe, die unge­wöhn­lich ist: Nicht gewohnt, son­dern wie ein Ein­topf, aber viel leich­ter. Sehr aus­ge­wo­gen. Wei­ter­le­sen

Womit ich photographiere – und warum: Teil 4 (Fortsetzung in loser Folge)

Seit gerau­mer Zeit nutze ich als »Nach­fol­ge­rin« der Plau­bel Makina 67 (dazu stand unten etwas) wie­der eine Roll­eif­lex 2.8GX. Mir kommt das qua­dra­ti­sche For­mat sehr ent­ge­gen, denn ich finde, dass sich vie­les sehr ele­gant in eine ebenso breite wie hohe Flä­che ein­bet­ten lässt. Vor allem aber, und das war mein Haupt­grund, die Plau­bel Makina wie­der zu ver­kau­fen, fällt es mir bedeu­tend leich­ter auf der Matt­scheibe Bil­der zu »kom­po­nie­ren« als im Durch­sicht­su­cher. Wei­ter­le­sen

Womit ich photographiere - und warum: Teil 3 (Fortsetzung in loser Folge)

Einige Jahre lang habe ich nicht mit Klein­bild gear­bei­tet. Aber ganz ohne Klein­bild ist es auch keine Lösung. Zumal dann nicht, wenn die digi­ta­len Bil­der zwar für das Inter­net rei­chen, aber als Ver­grö­ße­rung doch der »Biss« bzw. die fei­nen Struk­tu­ren feh­len, die ich mit einem fein­kör­ni­gen oder mit­t­el­emp­find­li­chen Film errei­chen kann. Wei­ter­le­sen

neue Photos der benutzten Kameras.

Liebe Lesende,

habe ges­tern ein paar Bil­der gemacht von den Kame­ras, die ich benutze. Eben habe ich diese Bil­der in die ent­spre­chen­den Arti­kel eingefügt.

Nur für die, die es inter­es­siert. Wei­tere Arti­kel dazu und weitere […]

Lebensmittelhygiene in den Vereinigten Staaten von Amerika…

Hier ver­sucht man, Stö­run­gen gar nicht erst in die Lebens­mit­tel­pro­duk­tion gelan­gen zu las­sen, Insek­ten drau­ßen zu hal­ten usw. In den USA ist das Ver­fah­ren anders­rum: Man ver­sucht die Pro­dukte so gut wie erfor­der­lich (also z.B. durch Bestrah­lung usw. nicht mehr gesund­heits­schäd­lich) zu bekom­men. Lest hier, sofern Ihr schon gegessen habt.

Bin ich froh über die deut­lich andere Haltung […]

Womit ich photographiere - und warum: Teil 2 (Fortsetzung in loser Folge)

Ich pho­to­gra­phiere mit einer Tachihara Field View 45 aus dem Jahr 1993. Ein Photo und einen (eng­li­schen) Arti­kel gibt es bei Ken Rock­well. Die Tachihara ist eine äußerst kom­pakte Groß­bild­ka­mera mit einer außer­ge­wöhn­lich hel­len Ein­stell­scheibe. Damit sind eigent­lich die wesent­li­chen Eigen­schaf­ten auf den Punkt gebracht. Neben dem For­mat 4 x 5 Zoll (ca. 10,16 cm x 12,7 cm) setzte ich auch 9 cm x 12 cm Plan­film­hal­ter ein und ein 6 cm x 7 cm Roll­film­rück­teil zum Ein­ste­cken. Wei­ter­le­sen

gestern gesehen: Der große Diktator (von 1940)

Nach einem Tele­fo­nat mit einem Freund neu­lich habe ich ges­tern beschlos­sen, dass es an der Zeit sei, die klas­si­schen Chap­lin­filme wie­der mal zu sehen. Wenn ein Film, wie Chap­lins »Der große Dik­ta­tor« fünf Oscars erhält, dann kann er zumin­dest zu sei­ner Zeit nicht bedeu­tungs­los (gewe­sen) sein. Wei­ter­le­sen

Womit ich photographiere - und warum... - Teil I (Fortsetzung in loser Folge)

Ich finde das eigent­lich eher neben­säch­lich, aber es ist ein Thema. Immer wie­der fra­gen mich die Leute: »Frank, womit machst Du eigent­lich Deine Pho­tos?« — Also mal eine öffent­li­che Ant­wort, um die Fra­gen­den zufrie­den zu stel­len (und zukünf­tig kann ich dann ein­fach auf diese Sei­ten verweisen):

Ich pho­to­gra­phiere im Mit­tel­for­mat mit einer Has­selb­lad 500C mit vier oder fünf Maga­zi­nen für 6×6 auf 120er Roll­film. Zu die­sem Gehäuse habe ich ein 3,5/60 mm Weit­win­kel­ob­jek­tiv, ein 3,5/100 mm län­ge­res Nor­mal und ein 150 mm Tele. Als wei­te­res Gehäuse nutze ich den Hasselblad-Flexbody, den ich mit den­sel­ben Objek­ti­ven betrei­ben kann. Wei­ter­le­sen

Alice rächt sich mit »kein Anschluss unter dieser Nummer«…

Kaum geht alles, mel­den erste Freunde und die Fami­lie Zwei­fel an: Das geht ja doch nicht. Stimmt. Ein so genann­ter Por­tie­rungs­feh­ler ist auf­ge­tre­ten. Aus dem htp-Netz bin ich erreich­bar, kann auch tele­fo­nie­ren. Aber: Wer von außer­halb die­ses Net­zes anruft, bekommt von Alice noch eine Ansage zu hören, dass die Num­mer (MEINE NUMMER!) der­zeit nicht ver­ge­ben sei. […]

jetzt mit htp im Netz und Telefon unterwegs

So, nach zwei Tagen vir­tu­el­ler Absti­nenz (Arti­kel im Blog waren vor­her ver­öf­fent­licht) bin ich ab heute unter den alten Num­mern usw. beim neuen Anbie­ter erreich­bar. Bin guter Dinge, der Tech­ni­ker war aus­ge­spro­chen früh da und sehr schnell. Bis­her läuft alles aus­ge­zeich­net. So, wie ich mir das […]

heute ist der letzte Tag mit »Alice«

Ich habe die Nase voll von VoIP, jeden­falls dann, wenn es so funk­tio­niert wie bei mir. Beson­ders bei län­ge­ren Tele­fon­ge­sprä­chen (über meh­rere Stun­den), weil Mari­anne und ich kapi­tel­weise ihre Dok­tor­ar­beit durch­spra­chen (teils Satz für Satz), kam es immer wie­der zu Abbrü­chen. Wei­ter­le­sen

Rezept Germklöße mit Mohnbutter und Vanillesauce (Lecker Lyrik)

Man & frau nehme:

für die Germklöße:

  • 500 g Mehl
  • 1 Wür­fel (ca. 40 g) Frischhefe
  • 125 ml Voll­milch Wei­ter­le­sen

Rezept vegetarisches Bohnengulasch (Lecker Lyrik, Rezept: Katrin Arndt)

Die Menge reicht zum Sat­tes­sen für ca. 4–6 Personen:

  • 300 g weiße Bohnen
  • 100 g Kicher­erb­sen (bei­des 12 Stun­den lang in Brühe oder Was­ser einweichen)
  • Dann 1/4 l Rot­wein zuge­ben und 30 Min. lang kochen. Wei­ter­le­sen

Rezept Wiener Kartoffelsuppe (Lecker Lyrik)

Man/frau nehme:

Manufactum-Schreibpapier, höchst subjektiv

Wenn Manu­fac­tum auf die Olym­pia Schreib­ma­schine 10 % Jour­na­lis­ten­ra­batt gewährt, so sol­len die nicht jour­na­lis­ti­schen Kun­den dies als zu ihrem eige­nen Bes­ten gut­hei­ßen. Es mag noch Men­schen geben, die mit der Maschine schrei­ben, wahr­schein­lich vor allem in den Online-Redaktionen. Dann wäre für den Online Shop doch die beste Idee, noch eine Tex­ter­ken­nungs­soft­ware gleich mit­zu­lie­fern, wenn man die Olympia-Maschine in den Waren­korb legt. Über­haupt: Der Mar­ken­name klingt nach dem grie­chi­schen Göt­ter­hü­gel. Wei­ter­le­sen

übers Planen...

Der Vater eines Freun­des putzte kaum, aber er hatte den Tick, aller­lei Rei­ni­ger und Wun­der­ge­räte fürs Put­zen zu kau­fen. Das war die ange­neh­mere Vari­ante. Ein Fensterputz-Wundertuch hilft, zumin­dest der eige­nen Befind­lich­keit, denn man hat den Ein­druck, dass das seit Jah­ren über­fäl­lige Fens­ter­put­zen mit die­sem Lap­pen um die Hälfte leich­ter erle­digt wer­den kann bzw. könnte. Nun, nach die­sem Ein­kauf, ist es ja auch nicht mehr so drängend…

Jeden­falls scheint es mir, dass ein guter Teil des schrift­li­chen Den­kens, ob nun als Stoff­samm­lung, Glie­de­rung, Ide­en­fin­dung oder wie auch immer, mitt­ler­weile durch den Kauf von Pro­duk­ten bzw. Soft­ware ersetzt zu wer­den scheint. Da gibt es einen Markt an Zeit­plan­sys­te­men im Buch­han­del, aber nie­mand hat Zeit. Es gibt Semi­nare über »getting-things-done« (GTD) und ein unüber­schau­ba­res Sor­ti­ment an Soft­ware­hil­fen in die­sem Bereich. Wei­ter­le­sen