Der Tag hat 28 Stunden – und es ist cool, Cocktails zu mixen!

Beim Masch­see­fest war es, da stand am Nord­ufer auch die­ser Cocktail-Stand. Mit der pas­sen­den musi­ka­li­schen Ein­stim­mung, staunte ich, dass trotz der Preise durch­aus Cock­tails ver­kauft wur­den und wie sehr diese Atmo­sphäre, dass die »real-sozialistische« Wirk­lich­keit eben bloß mit Rum oder Cock­tails erträg­lich würde, wenn man nicht gerade Musik expor­tiert wie Buena Vista, auch […]

Leica als Lehrer!? – Mike Johnston

Mike Johns­ton ist Pho­to­jour­na­list, Blog­ger, Pho­to­do­zent (also »Leh­rer«) und Pho­to­graph in den USA. Einer grö­ße­ren Öffent­lich­keit wurde er bekannt, als sein Pro­jekt »The Leica as a Teacher« viel beach­tet wurde und (auch hier­zu­lande) etli­che sich dem Pro­jekt anschlos­sen, ein Jahr lang, täg­lich eine Kamera, bevor­zugt eine Leica Mess­su­cher­ka­mera, mit genau einem Fest­brenn­wei­ten­ob­jek­tiv mit­zu­füh­ren, und zwar an jedem Tag, den gesam­ten Tag über. Es soll schwarz-weiß Film (eine Sorte, stets die selbe) ein­ge­setzt wer­den. Auf­gabe ist, in jeder Woche zwei Filme zu belich­ten und zu ent­wi­ckeln, sowie ent­spre­chende Kon­takt­ab­züge her­zu­stel­len. Pro Film sol­len ein bis sechs Arbeits­ver­grö­ße­run­gen erstellt wer­den und alle fünf bis zehn Filme eine aus­ge­ar­bei­tete Vergrößerung.

Bei all die­sen Bemü­hun­gen ist das Ziel, inner­halb eines Jah­res ein deut­lich bes­se­rer Pho­to­graph zu wer­den. — Warum es eine Leica seien soll? Muss keine sein, sagt auch Mike Johns­ton, aber bes­ser ist es, sagt er, hier. Wei­ter­le­sen

Tachihara als »conversation piece«

Heute war ich mit­tags im Berg­gar­ten in Her­ren­hau­sen. Bei dem unsi­che­ren Wet­ter hatte ich nach dem Kon­fi­tag ges­tern Lust, quasi »medi­ta­tiv« zu pho­to­gra­phie­ren. Also ent­schied ich ange­sichts des unsi­che­ren Wet­ters, dass Gewächs­häu­ser das Rich­tige wären, um genau hin­zu­se­hen, um wirk­lich kon­zen­triert Bil­der zu suchen und ent­spre­chend zu gestal­ten. Ein­fach zur Ent­span­nung und der Bil­der wegen.

Ich nahm die Tachihara Groß­bild­ka­mera, Sta­tiv und Belich­tungs­mes­ser mit und machte mich mit­tags auf nach Her­ren­hau­sen. — Schon vor dem Gelände hörte ich Jazz, und siehe da: Chris­toph Münch am Kla­vier, auch die Kol­le­gen in der Band kannte ich. Aber: In mei­nem Sinne attrak­tiv, dass viele der Musik lausch­ten, so konnte ich mich den Tro­pen­häu­sern zuwen­den. Bloß: So weit kommt man kaum, wenn man mit der Tachihara unter­wegs ist. Bestimmt zehn Per­so­nen spra­chen mich an: Was ich zu »digi­tal ver­sus ana­log« denke, ob es eine alte Kamera sei, warum ich die­ses Tuch über mei­nen Kopf zöge usw. usf. Kin­der woll­ten par­tout auf die Matt­scheibe sehen. Wer auf­fal­len möchte, kann sich eine rote Kra­vatte mit gro­ßen wei­ßen Punk­ten umbin­den, ober, quasi auch als »con­ver­sa­tion piece«, eine aus 300 Jahre altem japa­ni­schem Kirsch­baum gefer­tigte Groß­bild­ka­mera mit­füh­ren. — Wirk­sa­mer ist wahr­schein­lich das letz­tere, wenn man Auf­merk­sam­keit erre­gen möchte. Wei­ter­le­sen

viele Bilder versus »feine Bilder«

Das Beste an der digi­ta­len Pho­to­gra­phie ist, dass man alle Bil­der, die einem nicht gefal­len, hin­ter­her löschen kann.

Der Trend zur digi­ta­len Pho­to­gra­phie hält an. Die Kame­ras bie­ten vor allem eine gewisse Unab­hän­gig­keit von ande­ren: Man kann die Bil­der am Moni­tor anse­hen, selbst bear­bei­ten mit Soft­ware und fast belie­bige Men­gen an Bil­dern bevor­ra­ten. Wenn frü­her jemand nach dem Urlaub mit 12 oder 18 Dia­fil­men (à 36 Auf­nah­men also 342 bis 648 Bil­dern) heim­kehrte, grauste allen Freun­den und Anver­wand­ten schon vor den end­lo­sen Dia­aben­den. Auch damals bestand die Kunst bereits in der Aus­wahl, am bes­ten natür­lich vor dem Aus­lö­sen. Wenn das aber schwie­rig ist, weil sich jemand in das Aus­lö­se­ge­räusch sei­ner (mög­li­cher­weise moto­ri­sier­ten) Kamera ver­liebt hatte, dann wäre es hilf­reich gewe­sen, hin­ter­her zu sor­tie­ren. — Die schlech­ten ins (Abfall-)Töpfchen, die bes­ten ins Diamagazin.

Seit der Digi­ta­li­sie­rung ist die­ser Trend unge­bro­chen, ja das beste ist: Man kann alles löschen (auf der Spei­cher­karte), aber es tut lei­der nie­mand! Also wer­den Tau­sende bedeu­tungs– weil aus­sa­ge­lo­ser Bil­der auf­ge­nom­men, eben weil es geht, und die Fest­plat­ten­in­dus­trie freut es ebenso wie alle ande­ren Lie­fe­ran­ten für Hard– und Soft­ware. Wei­ter­le­sen

Kussi Weiss (Gipsy-Connection) und Tontechnik

Kussi Weiss (Sinti Guitarist) Über­ra­schend zügig gin­gen die CD-Aufnahmen für die Hi-Fly Jazz Unit am 7. August. So hatte ich am 8. August dann doch noch Gele­gen­heit, einen der weni­gen mich inter­es­sie­ren­den Pro­gramm­punkte beim dies­jäh­ri­gen Masch­see­fest wahr­zu­neh­men: Das Kon­zert der Gipsy Con­nec­tion fea­turing Kussi Weiss. Die­ser Hil­des­hei­mer ist hörens­wert, und auch die Band war gut. Wei­ter­le­sen

Samstag morgens im Café…

Saturday Morning Café (Cappuccino)

Manch­mal zieht es mich in ein Café, vor allem, wenn ich einen ande­ren Ort brau­che, um etwas zu durch­den­ken. Guten Kaf­fee, Cap­puc­cino, sogar aus­ge­zeich­ne­ten Tee (Tee­kam­pa­gne, 1st Flush Dar­jee­ling!) habe ich auch zu Hause. Aber manch­mal ist der Tru­bel drum­herum hilf­reich, erlaubt mir, mich auf mei­nen Brief oder ein Kon­zept zu kon­zen­trie­ren. Zu Hause hätte ich leicht noch ande­res zu erle­di­gen, Anrufe kämen, mal eben eine Wasch­ma­schine in Gang brin­gen… Eigent­lich könnte ich doch noch… Wenn ich davon flie­hen möchte, dann gibt es Cafés. Wei­ter­le­sen

photographische Werkzeuge: Statt besser oder schlechter: Besser oder schlechter zu etwas geeignet

Hannover Herrenhausen - bridgeNeu­lich schrieb ich, dass wir am 1. Mai eine Pho­to­tour mach­ten, der Max mit Klein­bild­ka­mera und ich mit der zweiäu­gi­gen Rol­lei. Bei die­sem Motiv, einer alten Brü­cke an der »Was­ser­kunst« in Her­ren­hau­sen, fiel mir wie­der ein­mal auf, wie unter­schied­li­che Werk­zeuge unter­schied­li­che Bil­der nahe­le­gen oder bei­nahe »bedin­gen«. Durch die Stahl­trä­ger, die Gelän­der­pfos­ten und die Schat­ten auf dem Weg, gibt es eine große Anzahl an Linien, die im Bild­auf­bau unter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten bil­den. Wei­ter­le­sen

Kloster Marienwerder und Leine am 1. Mai – fraktal?

Marienwerder Abbey and River Leine on 1st May 2010Klos­ter Mari­en­wer­der beher­bergt heute ein Bibel­zen­trum. In der Nähe wohnt ein Freund und frü­he­rer Pas­tor mei­ner Gemeinde. In sei­ner Straße nah­men wir, Max und ich, unse­ren Aus­gangs­punkt zum Pho­to­spa­zier­gang am 1. Mai. Ich füllte ins­ge­samt drei oder 3,5 Roll­filme, Max beließ es bei etwa einem Klein­bild­film. Wir beide nutz­ten Gelb­fil­ter, wir beide haben neu­lich unsere Filme ent­wi­ckelt und ange­se­hen: Der Trick für bes­sere Bil­der ist: Gucken, was stört, und das beim nächs­ten Mal weg­las­sen. Mir fiel bei mei­nen und bei Max’ Auf­nah­men auf, dass sie jeweils zu kom­pli­ziert gedacht und gebaut sind. Klar kann man mit »Schulbuch-Komposiotionen« auch lang­wei­len. Das tut manch­mal Herr Rock­well, wenn er »SEX« als »Sim­plify & EXclude« defi­niert — hier. Er hat recht, wenn er fest­stellt, dass es hilft, über­flüs­sige Details weg­zu­las­sen. Aber mir scheint, dass das die Grund­lage ist. Aber eben nicht mehr. Wei­ter­le­sen

Der Gnomenbaum

Gnome-Tree River Leine, Hannover, Germany - 1st MayKom­men­ta­tor Peer fin­det, dass meine Bil­der zu leer seien. Hier gibt es einen Baum an der Leine, der doch immer­hin aus­sieht als böte er Her­berge für eine ganze Fami­lie von Wald­gno­men. Frei­lich weiß ich nicht, wie die Über­nach­tungs­ta­rife da sind, ob Fami­lien — wie beim Jugend­her­bergs­werk — eine beson­dere Ermä­ßi­gung erhal­ten und ich weiß nicht, ob das Früh­stück im Preis ent­hal­ten ist.

Wenn ich an das Geraune im Wald im »Wind in den Wei­den« denke, dann ist die­ser Platz fast der LOCUS AMOENUS der Was­ser­ratte: Hier könnte sie leben, ein Boot auf dem Fluss zum Pick­nick aus­stat­ten, um dem Maul­wurf zu zei­gen, dass das Leben am Was­ser, bes­ser noch: dar­auf!, das ein­zig wahre ist, das ein­zig wahre Leben. Bekannt­lich gibt es kein wah­res Leben im fal­schen (etwa dem im Maul­wurfs­bau alias »Villa Maul­wurfs­hü­gel«): Wei­ter­le­sen

niedersächsische Leinelandschaft: 1. Mai in Marienwerder

1st May - photo trip with Max - Marienwerder/HannoverWohl dem, der einen Gelb­fil­ter dabei hat und mit sei­nem Belich­tungs­mes­ser die pas­sen­den Kor­rek­tur­fak­to­ren ein­steu­ern kann. Dann las­sen sich mit den nie­der­säch­si­schen Wet­ter­ver­hält­nis­sen hin­rei­chend dra­ma­ti­sche Stim­mun­gen »generieren«.

Ken Rock­well schreibt hier, dass es offen­bar eine Frage der Hand­schrift ist, die die Unter­schrift bestimmt, und nicht so sehr aufs Schreib­ge­rät ankomme. Die Par­al­lele zur Pho­to­gra­phie ist deut­lich, und Rock­well trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn jemand keine Bil­der im Kopf hat, dann kann er sie auch nicht auf den Film (oder auf den Chip) ban­nen. Wei­ter­le­sen

1. Mai: Photographieren mit Max

Am 1. Mai war die Gele­gen­heit für einen Pho­to­aus­flug güns­tig. Mit Max ging es an drei Orte:

1. Nach Mari­en­wer­der, nahe der Leine. Da lie­fen wir beide mit schwarz-weiß Film in den Kame­ras und einem klei­nen Taschen­sta­tiv und Gelb­fil­ter durch die feine Land­schaft. Max lief vor allem an einem Raps­feld ent­lang, aber auch die […]

Metablogger: blog2.de mit Neustart

Sebas­tian Ger­hard ist ein Medi­en­irr­wisch, einer der es schafft, auch wenn er gut unter der Haube ist, auf allen Hoch­zei­ten zu tan­zen, ohne dass er sich ver­zet­telte. Sein Blog 2 ist wie­der­er­öff­net, und es lohnt das Stöbern.

Ich schätze Sebas­tian sehr, emp­fehle daher sehr einen vir­tu­el­len Besuch. Die Pho­tos von aller­lei Musi­kern usw. […]

Fußball-WM: Deutschland ist Weltmeister (im Recycling)

Ana­chro­nis­men bemerkt man oft erst hin­ter­her. Da ste­hen präch­tige Häu­ser. Und ich hatte gar nicht genauer hin­ge­se­hen. Flag­gen in schwarz-rot-gold sieht man die­ser Tage ja öfters. Der Deutsch­land­funk berich­tet von dem ein­ge­bür­ger­ten Laden­be­sit­zer in der Son­nen­al­lee, dem seine Groß­for­mat­flagge mehr­fach geraubt wurde. Jeden­falls bemerkte ich Ham­mer und Sichel erst spä­ter, nach der Aufnahme.

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Alles auf Zucker.

Im Januar war ich in Ber­lin. Es war bit­ter­kalt, ich mit dem »Wochenend-Ticket« unter­wegs, vor sechs los, 22:45 Uhr zurück. Schon am Bahn­hof in Lehrte (nicht »Lehr­ter Bahn­hof«), was von mei­ner Woh­nung nicht wei­ter ist als der Haupt­bahn­hof, machte mir mor­gens vor 6 Uhr ein eisi­ger Wind klar, dass ich mir in Ber­lin warme Plätze suchen müsste.

Ich hatte zwei Pho­to­aus­stel­lun­gen vor, aber das nur neben­bei, die habe ich gese­hen. Habe auch Jan und Mari­anne getrof­fen, fein. Mehr ging nicht, etwa mei­nen Chef-Kommentator Peer konnte ich lei­der nicht im Zeit­plan unter­brin­gen. Wei­ter­le­sen

Q-Bic beim Tag der Niedersachsen: Profis und Dilettanten...

Es ist Frei­tag, einen musik­in­ter­es­sier­ten Freund ein­ge­la­den, ab nach Celle zum »Tag der Nie­der­sach­sen«, denn da spielt ja Q-Bic im Schloss­park. Anreise geht klar, über­all Poli­zei, alles gesperrt, okay, par­ken wir eben etwas wei­ter weg und suchen uns unse­ren Weg. Rat­haus, Gar­ten, Schloss, Über­all cam­pie­ren hilf­lose Hel­fer: Rotes Kreuz, Mal­te­ser, DLRG, Poli­zei und Not­ärzte aller Art. Bloß »nor­male« Besu­cher gibt es wenige. Mein Beglei­ter L. sagt: »Sieht aus wie eine Messe für Ret­tungs­tech­nik hier…« Zir­kus­zelt als Bühne. Gut. Wir haben es trotz der Hin­der­nisse geschafft, 20:30 Uhr sind wir am Zelt, 20:30 Uhr soll es los­ge­hen. Bis 22 Uhr sol­len die »Tanz­mu­si­ker« spie­len. Gerade recht­zei­tig sind wir also da. Wei­ter­le­sen

Kirchenbau in der Gegenwart

Kirchenzentrum Kronsberg (Church Center Kronsberg), Hannover, GermanyKir­chen­zen­trum Krons­berg. Lei­der sind in der jün­ge­ren Gene­ra­tion, die in der Sied­lung lebt, die zur EXPO-2000 ent­stan­den ist, nicht so viele Lutheraner/innen, dass die »eigene Kir­che« erfor­der­lich wäre. So kommt es, dass man sich das Gebäude mit einer klei­nen aber fei­nen Bap­tis­ten­ge­meinde teilt, und mit den Betriebs­kos­ten damit im Rah­men bleibt. Der Raum ist nicht nur wirk­lich ein­drück­lich für einen neue­ren Kir­chen­bau, son­dern was mir beson­ders gefällt, das ist die Akus­tik. Es ist ein Ver­gnü­gen hier zu musizieren!

Ja, der Altar ent­hält das Tauf­be­cken, klar, für bap­tis­ti­sche Bedürf­nisse zu klein, aber: Das Kon­zept, Wort und Sakra­ment (und zwar sowohl in Form des Abend­mah­les als auch der Taufe) zu ver­bin­den, das finde ich aus­ge­spro­chen gut durch­dacht. Wei­ter­le­sen

zur Silberhochzeit eines befreundeten Paares, Ansprache am 29. Mai 2010

Vor­gabe: »Lie­ber Frank, geh doch in Dei­ner Anspra­che bitte auf unse­ren Trauspruch, 1. Kor. 13,13 oder über­haupt das 13. Kapi­tel ein, über das auch damals die Pre­digt ging.« Wei­ter­le­sen

Michael N. Kuehl – bei Tarantino und »Alles, was zählt«

Das ist Michael, der ab 11. Mai bei »Alles, was zählt« als einer der Stars dabei ist.

Dies Bild ist einige Jahre alt und ent­stand anläss­lich einer klei­nen Portrait-Serie. Inzwi­schen hat Michael sowohl einige klas­si­sche Thea­ter­er­fah­run­gen bei einer Haupt­rolle in »Romeo und Julia« sam­meln kön­nen, alsauch in eini­gen Fil­men mit­ge­wirkt, unter ande­rem bei […]

Hermelinband: Etwas ältere Bilder...

Vor eini­gen Jah­ren schon ent­stan­den diese Por­traits von der »Her­me­lin­band«, frü­her mal »Soa­ked in Red«: Es gibt ja Bands, die benen­nen sich bei jedem belie­bi­gen Anlass um, das ist bei der Her­me­lin­band anders: Die Beset­zung ist zwar gleich geblie­ben, aber die Musik ist eine ganz andere gewor­den. Oft han­delt es sich um Sui­ten (mehrere […]

Wieder Portraits mit 4 x 5 Zoll: Ch.

4x5 Portrait "Ch."

Vor vie­len Jah­ren gab es im Fern­se­hen eine Reihe »Das Auge Got­tes« mit Hans Cla­rin, der Stimme von Hui Buh, dem Schloss­ge­spenst. Er spielte dort einen Pho­to­gra­phen (Hans Schön), der ver­suchte, mit sei­nen Por­traits die »Seele« der Por­trai­tier­ten abzu­bil­den. Dabei gab es eine Menge Ver­wick­lun­gen und eine grö­ßere Anzahl an Schwie­rig­kei­ten, die quasi die natür­li­che Per­sön­lich­keit der Por­trai­tier­ten über­deckte. Bis zum Ende jeder Folge muss­ten Ver­bre­chen auf­ge­klärt und Kon­flikte gelöst wer­den. Meist steht am Ende einer Folge eine Aus­stel­lung groß­for­ma­ti­ger Por­traits, die der Pho­to­graph in sei­nem Wohn­mo­bil, mit dem er durch die Lande fährt und die Men­schen (auf)sucht, ent­wi­ckelt hat. Wei­ter­le­sen

Bildbetrachtung früher und heute...

Heute bekomme ich Besuch von einem Freund und frü­he­ren Kunst­leh­rer. Wir wer­den uns Bil­der anse­hen, so wie frü­her. Und doch nicht ganz. Frü­her war es so: Wir tra­fen uns, leg­ten Nega­tiv­hül­len auf ein Leucht­pult oder nah­men einige Kon­takt­ab­züge auf 24 cm x 30 cm Papie­ren in die Hand. Tausch­ten uns drü­ber aus, wel­che Nega­tive loh­nen könn­ten, wei­tere Arbeit in sie zu ste­cken. Wei­ter­le­sen

Amsterdam Photos

one week Amsterdam: Street Café
Ams­ter­dam war auch pho­to­gra­phisch sehr anspre­chend. Ich habe wäh­rend mei­ner Spa­zier­gänge durch die Stadt trotz hef­ti­ger Reduk­tion des pho­to­gra­phi­schen Bal­lasts es dann doch gemerkt, den gesam­ten Tag über (und meist war ich von 7:30 Uhr mor­gens bis 22:00 Uhr zu Fuß unter­wegs) die Mit­tel­for­mat­ka­mera im Ruck­sack zu haben. Über der Schul­ter hatte ich die Messsucher-Kamera, mit bloß einem Nor­mal­ob­jek­tiv. Ein Film­typ (APX-100), so bin ich her­um­ge­lau­fen. Die Bil­der von Men­schen sind im »Vor­bei­lau­fen« ent­stan­den, die Kamera hing über mei­ner Schul­ter und ich habe Ent­fer­nung und Belich­tung sowie Bild­aus­schnitt geschätzt und dann ein­fach aus­ge­löst. Wei­ter­le­sen

ich habe eine Meise

pho­to­gra­phiert.

Auf mei­nem Bal­kon ist der­zeit gro­ßer Andrang an unter­schied­li­chen Vögeln, die sich um das Fut­ter im Vogel­häus­chen bal­gen und — wie Freund Andy sagt – »ein Hei­den Tam­tam machen«, bloß um am Mei­sen­knö­del zu par­ti­zi­pie­ren. Teils sit­zen sechs oder sie­ben Vögel im oder am win­zi­gen Häus­chen oder dar­auf. Als ich freilich […]

Spaziergang zwischen den Jahren

Sunday Walk Hannover Animal Park (Tiergarten)
Locked

Mich fas­zi­nie­ren Ton­werte. Schärfe ist gut, aber es geht mir mehr um die fein abge­stuf­ten Wie­der­ga­ben von Ton­werts­ka­len. Und das ist ein Grund dafür, dass ich eine gute Zeit lang vor allem im Mit­tel­for­mat und Groß­bild pho­to­gra­phiert habe. Da hat man andere Sor­gen, aber in den Nega­ti­ven ist mit Sicher­heit genug Infor­ma­tion, um feine Bil­der zu schaf­fen, weil ich nur in gerin­gem Maße die Nega­tive ver­grö­ßern muss. Erstaun­lich sind in die­ser Hin­sicht die sehr hoch­auf­lö­sen­den Doku­men­ten­filme, die frei­lich, um für gewöhn­li­che Kon­traste nutz­bar zu wer­den, spe­zi­elle Ent­wick­ler benö­ti­gen. Übli­cher­weise wer­den ja diese Mate­ria­lien ein­ge­setzt, um Mikro­ver­fil­mun­gen von Schrift usw. zu errei­chen. Und dabei wird ja höchste Auf­lö­sung, aber bloß schwarz und weiß (also keine Halb­töne dazwi­schen) benö­tigt. Wei­ter­le­sen

Löns-Park

Wie gesagt: Ich kam end­lich etwas zum Scan­nen. Einige Nega­tive aus dem ver­gan­ge­nen Jahr, übri­gens vom sel­ben Film wie beim Park der Sinne, habe ich im Hermann-Löns-Park belich­tet. Es han­delt sich um einen Neo­pan Acros 100 Film, der bei mir effek­tiv ISO 80/20° bekommt (bei N-Entwicklung). Ent­spre­chend musste ich die Kamera auf ein steinernes […]

alternative Mittagspause… Park der Sinne 2

small lake in Laatzen Parc of SensesNeu­lich schon schrieb ich, dass ich den Park der Sinne in Laat­zen schätze und dort öfters in mei­nen Mit­tags­pau­sen spa­zie­ren gehe. Einige mei­ner Bil­der habe ich schon län­ger ent­wi­ckelt, hatte aber lange keine Zeit und Muße, sie zu ver­grö­ßern oder zu scan­nen. Jetzt habe ich das etwas vor­an­ge­trie­ben. Hier sind drei Bil­der aus dem Park der Sinne, die in einer Pause, also alle bin­nen 30 Minu­ten, entstanden.

Wie üblich las­sen sich die Bil­der ver­grö­ßern durch Anklicken.

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Filmscan einmal technisch...

Liebe Lesende,

das Thema der Nega­tiv– und Diascans ist weit ent­fernt von dem, was die meis­ten anneh­men: Ich beklagte mich über die auto­ma­ti­schen Scans, die Ross­mann (also Fuji) einem bie­tet, wenn man sei­nen schwarz-weiß Film auf Farb­film­ba­sis (»chro­mo­ge­nen Schwarz­weiß­film«) dort zum Ent­wi­ckeln und Scan­nen ein­schließ­lich Siche­rung auf CD-R abgibt. Wei­ter­le­sen

Nachschlag aus der Q-Bic Photo-Session

Im Dezem­ber haben Q-Bic nicht nur ein groß­ar­ti­ges Kon­zert gespielt, sie lie­ßen sich auch für die Presse– und Öffent­lich­keits­ar­beit von mir ablich­ten. Die Bil­der gefie­len, ob sie aber für den Zweck beson­ders geeig­net sind, das wird sich zei­gen. Wir haben jeden­falls viel ver­sucht an einem Sams­tag vor­mit­tags, als Gitar­rist Tobi mich mit sei­ner Schniefnase […]

Rue Royale live in Göttingen

Ein Kel­ler­raum einer Kneipe in der Göt­tin­ger Innen­stadt am 18. Februar die­ses Jah­res. Ein Klein­wa­gen voll Inter­es­sier­ter aus Han­no­ver, einige wei­tere Bekannte, die in Göt­tin­gen zu uns sto­ßen. Danke an Katha, Sara, Max, Simon und Mar­kus. Wei­ter­le­sen

alternative Mittagspause: Park der Sinne

Etwa drei Minu­ten sind es von mei­nem Schreib­tisch bis in den Laat­zener »Park der Sinne«. Öfters gehe ich dort spa­zie­ren, manch­mal auch mit der Kamera. Die­ses Bild ent­stand Anfang Okto­ber dort. Ich liebe die­sen Tisch, der für eine Fami­lie gedeckt ist. Aller­dings müss­ten die Esser über­pro­por­tio­nal groß­wüch­sig sein. Auf­ge­nom­men mit Zeiss Ikon ZM mit […]

Palma de Mallorca-Photos bei Flickr

Vor eini­gen Jah­ren war ich auf Mal­lorca und habe dort eine Woche in Palma ver­bracht. Ich habe vor allem in der Stadt pho­to­gra­phiert, habe einige Aus­stel­lun­gen ange­se­hen. Erst neu­lich habe ich die sei­ner­zeit ent­wi­ckel­ten Filme ver­grö­ßert. Nach­dem ich mei­nen Scan­ner seit eini­ger Zeit mit gro­ßer Begeis­te­rung mit Vue­Scan betreibe, dachte ich mir: Warum nicht mal die […]

Flickraten – Links hinzugefügt.

Lange schon schätze ich Flickr, bereits deut­lich län­ger als dass ich es selbst nutze. Das ist ein Sys­tem, bei dem man seine Bil­der ein­stel­len kann und auch die ande­rer anse­hen und kom­men­tie­ren. Diese Form des Aus­tau­sches ist mir lieb gewor­den und ich gucke gerne, was andere so machen. Etli­che der Bil­der hier auf der […]

Womit ich photographiere – und warum: Teil 4 (Fortsetzung in loser Folge)

Seit gerau­mer Zeit nutze ich als »Nach­fol­ge­rin« der Plau­bel Makina 67 (dazu stand unten etwas) wie­der eine Roll­eif­lex 2.8GX. Mir kommt das qua­dra­ti­sche For­mat sehr ent­ge­gen, denn ich finde, dass sich vie­les sehr ele­gant in eine ebenso breite wie hohe Flä­che ein­bet­ten lässt. Vor allem aber, und das war mein Haupt­grund, die Plau­bel Makina wie­der zu ver­kau­fen, fällt es mir bedeu­tend leich­ter auf der Matt­scheibe Bil­der zu »kom­po­nie­ren« als im Durch­sicht­su­cher. Wei­ter­le­sen

Womit ich photographiere - und warum: Teil 3 (Fortsetzung in loser Folge)

Einige Jahre lang habe ich nicht mit Klein­bild gear­bei­tet. Aber ganz ohne Klein­bild ist es auch keine Lösung. Zumal dann nicht, wenn die digi­ta­len Bil­der zwar für das Inter­net rei­chen, aber als Ver­grö­ße­rung doch der »Biss« bzw. die fei­nen Struk­tu­ren feh­len, die ich mit einem fein­kör­ni­gen oder mit­t­el­emp­find­li­chen Film errei­chen kann. Wei­ter­le­sen

Barockkirche Ilten und Friedhof mit 9 cm x 12 cm

Im ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber oder Okto­ber, ich weiß es nicht mehr genau, fuhr ich mit dem Auto eines spä­ten Nach­mit­tags bei herr­li­chem Wet­ter nach Sehnde, also auf der B65. Ich wollte bei einem gewit­ter­träch­ti­gen Him­mel das eine oder andere feine Bild noch fest­hal­ten, bevor es lang­sam aber ste­tig immer dunk­ler wurde. Bil­der sind wie Äpfel, sie müs­sen rei­fen. Und mit Zwang kann man nicht nur kein gutes Obst oder Gemüse erzeu­gen, mit Bil­dern ist es noch dras­ti­scher. Klar hilft es, das Hand­werk eini­ger­ma­ßen zu beherr­schen, aber: Dass sich im Kopf ein Bild ergibt, das erfor­dert mehr als den Wunsch, das Licht und eine Stunde Zeit. Wei­ter­le­sen

Etwas zu den Großformat-Portraits

Markus (details 2 from full frame)
Neu­lich schrieb ich hier über die Großformat-Portraits. Ich schrieb, dass ich es schätze, mit dem Por­trai­tier­ten zu inter­agie­ren, zu spre­chen, gemein­sam an den Bil­dern zu arbei­ten, und zwar so, dass ich hin­ter der Kamera mei­nen Teil tue, dass aber das Modell vor dem Objek­tiv sei­nen Teil bei­tra­gen muss. Wei­ter­le­sen

Portraits in 10,16 cm x 12,7 cm (4 Zoll x 5 Zoll)

Am Sams­tag ent­stand eine Serie Por­traits mit der Groß­bild­ka­mera. Bloß eine Brenn­weite, das Roden­stock 5,6/210 mm. Und der Por­trai­tierte M. musste einige Zeit nicht nur dem Ein­stell­licht mei­ner Blitze stand­hal­ten und anschlie­ßend teils über 1000 Joule bzw. Watt­se­kun­den ertra­gen, damit ich auf ein paar Zen­ti­me­ter Schärf­en­tiefe kam, er musste vor allem zwi­schen Ein­stel­len und Aus­lö­sen, wozu ja immer gehört: Wei­ter­le­sen

neue Photos der benutzten Kameras.

Liebe Lesende,

habe ges­tern ein paar Bil­der gemacht von den Kame­ras, die ich benutze. Eben habe ich diese Bil­der in die ent­spre­chen­den Arti­kel eingefügt.

Nur für die, die es inter­es­siert. Wei­tere Arti­kel dazu und weitere […]

zu: Horst Hamann »New York vertical«

Ein Freund schenkte mir vor Jah­ren die Taschen­aus­gabe die­ses Bild­ban­des von Horst Hamann. Das Buch (teNeues, 2000) prä­sen­tiert Hamanns Hochformat-Panoramen aus dem Big Apple. Hamann hatte zehn Jahre zuvor eine gebrauchte Lin­hof Tech­norama Panorama-Kamera (Auf­nah­me­for­mat: 6 cm x 17 cm) gekauft. Deren 90 mm Objek­tiv nimmt, in Ver­bin­dung mit dem Film­for­mat, das auf einem Roll­film 120 bloß noch vier Auf­nah­men ermög­licht, quasi das gesamte Geschichts­feld eines Men­schen auf. — Bloß: Wir sehen gewöhn­lich quer­for­ma­tig. In sei­nem Nach­wort schreibt der Bild­au­tor, dass er geraume Zeit habe üben müs­sen, das Bild wirk­lich von oben bis unten mit dem Auge zu prü­fen: So eben, also Hochformat-Panorama sehen wir gewöhn­lich nicht.

Hamanns Bil­der sind in der klei­nen Aus­gabe des Buches, das ich habe, quasi ein Kon­takt­ab­zug des 6 cm x 17 cm gro­ßen Agfa­pan (100 bzw. 400) Nega­tivs. Auf mich wirkt das World Trade Cen­ter, das auf Hamanns Bil­dern noch steht, viel befremd­li­cher als das teils etwas bemühte hoch­for­ma­tige Pan­orama. Wei­ter­le­sen

Nordstadt-Photos (einige) bei Flickr

former shop, now a flat next to Luther Church, HannoverLiebe Leute,

ich bin hoff­nungs­los im Hin­ter­tref­fen mit der Be– und Aus­ar­bei­tung mei­ner Bil­der. Hier gibt es einige Bil­der aus dem Sep­tem­ber 2008 aus der Nord­stadt. An der Luther­kir­che (und drum herum) habe ich damals viel pho­to­gra­phiert, aber die Bil­der, die ich bei Flickr zeige, sind alle an einem ein­zi­gen Vor­mit­tag entstanden.

Die Luther­kir­che ist seit der EXPO-2000 »Jugend­kir­che«, wird also beson­ders dazu ge-/benutzt, Ange­bote für Jugend­li­che durch den Stadt­kir­chen­ver­band zu bie­ten. Ich finde weni­ger die Ange­bote attrak­tiv als viel­mehr die Nord­stadt: Ein Vier­tel zwi­schen frü­he­rem Güter­bahn­hof und Uni, zwi­schen Her­ren­hau­sen und Parks einer­seits, Migra­tion und Hinterhof-Moschee ande­rer­seits. Und mit­ten­drin ent­stan­den diese Bilder.

Hier geht es zu mei­nem Flickr-AlbumWei­ter­le­sen

photographierender Weinhändler durch Film befreit

Ein Wein­händ­ler aus den USA liebt es zu pho­to­gra­phie­ren. Aber immer wie­der und zuneh­mend mehr trat ihm die Tech­nik in den Weg, zwi­schen die Idee und die Umset­zung einer Bild­idee. Und seine Kon­se­quenz zurück zum Film beschreibt er. Wer Lust hat auf einige feine Bil­der, möge hier ins Flickr-Profil gucken.

I own a wine shop in rural NY and have always loved pho­to­gra­phy (espe­cially black and white). I’ve recently re-discovered the won­ders of Leica and film and it has been a won­der­ful, ful­fil­ling expe­ri­ence. Wei­ter­le­sen

Womit ich photographiere - und warum: Teil 2 (Fortsetzung in loser Folge)

Ich pho­to­gra­phiere mit einer Tachihara Field View 45 aus dem Jahr 1993. Ein Photo und einen (eng­li­schen) Arti­kel gibt es bei Ken Rock­well. Die Tachihara ist eine äußerst kom­pakte Groß­bild­ka­mera mit einer außer­ge­wöhn­lich hel­len Ein­stell­scheibe. Damit sind eigent­lich die wesent­li­chen Eigen­schaf­ten auf den Punkt gebracht. Neben dem For­mat 4 x 5 Zoll (ca. 10,16 cm x 12,7 cm) setzte ich auch 9 cm x 12 cm Plan­film­hal­ter ein und ein 6 cm x 7 cm Roll­film­rück­teil zum Ein­ste­cken. Wei­ter­le­sen

gestern gesehen: Der große Diktator (von 1940)

Nach einem Tele­fo­nat mit einem Freund neu­lich habe ich ges­tern beschlos­sen, dass es an der Zeit sei, die klas­si­schen Chap­lin­filme wie­der mal zu sehen. Wenn ein Film, wie Chap­lins »Der große Dik­ta­tor« fünf Oscars erhält, dann kann er zumin­dest zu sei­ner Zeit nicht bedeu­tungs­los (gewe­sen) sein. Wei­ter­le­sen

frühere Synagoge in Kiel…

2008 urlaubte ich in Kiel. Bin viel in der Stadt her­um­ge­lau­fen, habe pho­to­gra­phiert, Kir­chen und Aus­stel­lun­gen ange­se­hen, habe viel in Cafés geses­sen und Briefe geschrie­ben, man­ches Kon­zert erlebt usw. Lei­der war so viel zu tun, dass ich man­che mei­ner Nega­tive noch immer nicht wei­ter als bis zum ent­wi­ckel­ten Film gebracht habe. — Das soll sich ändern, klar. Wei­ter­le­sen

Randbemerkungen zum Q-Bic Konzert am 19. Dez. 2009 im GiG-Saal in Linden

Nach­dem nun drei Tage Abstand sind, kann ich ja ohne das zu große Risiko emo­tio­na­ler Unaus­ge­wo­gen­heit im Affekt etwas über das Q-Bic Kon­zert vom letz­ten Sams­tag schrei­ben. Die Bot­schaft in Kurz­form lau­tet: Ich bin schwer beein­druckt. Es war eines der bes­ten Kon­zerte, die ich von Q-Bic gehört habe.

Hier gibt es erst­mal etwas zu sehen… Wei­ter­le­sen

Eingeschlafen beim Scannen…

Das ist mir noch nie pas­siert. Da sitze ich und scanne, zwi­schen­durch wer­den (wäh­rend der Scan­ner 16-Bit Tiffs in schwarz weiß von mei­nen Nega­ti­ven macht) Fus­sel retu­schiert, Ton­wert­kor­rek­tu­ren vor­ge­nom­men usw. Und mit der Hand an der Maus schlief ich ein. Ein­fach so, noch nicht mal Mit­ter­nacht. Wei­ter­le­sen

Womit ich photographiere - und warum... - Teil I (Fortsetzung in loser Folge)

Ich finde das eigent­lich eher neben­säch­lich, aber es ist ein Thema. Immer wie­der fra­gen mich die Leute: »Frank, womit machst Du eigent­lich Deine Pho­tos?« — Also mal eine öffent­li­che Ant­wort, um die Fra­gen­den zufrie­den zu stel­len (und zukünf­tig kann ich dann ein­fach auf diese Sei­ten verweisen):

Ich pho­to­gra­phiere im Mit­tel­for­mat mit einer Has­selb­lad 500C mit vier oder fünf Maga­zi­nen für 6×6 auf 120er Roll­film. Zu die­sem Gehäuse habe ich ein 3,5/60 mm Weit­win­kel­ob­jek­tiv, ein 3,5/100 mm län­ge­res Nor­mal und ein 150 mm Tele. Als wei­te­res Gehäuse nutze ich den Hasselblad-Flexbody, den ich mit den­sel­ben Objek­ti­ven betrei­ben kann. Wei­ter­le­sen

feine Photos und gute Gespräche am Wochenende...

am Frei­tag machte ich end­lich mal wie­der feine Por­traits mit Mit­tel­for­mat und Klein­bild. Meine Stu­dio­blitze kamen zum Ein­satz, und ins­ge­samt war es ein Ver­gnü­gen, S. & M. zu por­trai­tie­ren, weil beide gute Miene zum Spiel mach­ten. Wei­ter­le­sen

eine Woche ohne...

Arti­kel. Das geht doch nicht. Was sol­len denn die Lese­rin­nen und Leser den­ken? Die sind doch weg, und die Sta­tis­tik zeigt es tat­säch­lich: So rich­tig viele habe ich in den letz­ten Tagen hier nicht auf fra​we​me​dia​.de zu Gast gehabt.

Ich habe Im Novem­ber mit Schre­cken fest­ge­stellt, wie ich mich »gelebt« fühle, wie die Zeit sehr voll ist, und ich doch aller­hand Dinge, die ich schätze, immer wie­der zurück­stelle und schließ­lich gar nicht schaffe. Wei­ter­le­sen

Gefängnis, Resignation und Freiheit, die ich meine: Hier gibt es etwas umsonst!

Luft-SchlossDas Schloss ist ent­fernt: Bitte bedie­nen Sie sich. Habe meine Flickr-Bilder recht­lich rela­tiv frei gegeben.

Ges­tern gab es mal wie­der eine Fort­bil­dung für Grup­pen­lei­tende. Es ging um Urhe­ber­recht, die kirch­li­chen Pau­schal­ver­träge mit GEMA und den Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten usw. Immer­hin gab es end­lich mal eine Fach­ju­ris­tin aus einem unse­rer Minis­te­rien, die juris­tisch die Zusam­men­hänge gut dar­stel­len konnte, obgleich dies nicht ihr Fach­ge­biet ist.

Ich selbst denke seit vie­len Jah­ren übers Urhe­ber­recht nach, dar­über, inwie­fern in der Post­mo­derne ein »Autor« pos­tu­liert wer­den kann. Wei­ter­le­sen