Beim Maschseefest war es, da stand am Nordufer auch dieser Cocktail-Stand. Mit der passenden musikalischen Einstimmung, staunte ich, dass trotz der Preise durchaus Cocktails verkauft wurden und wie sehr diese Atmosphäre, dass die »real-sozialistische« Wirklichkeit eben bloß mit Rum oder Cocktails erträglich würde, wenn man nicht gerade Musik exportiert wie Buena Vista, auch […]
Mike Johnston ist Photojournalist, Blogger, Photodozent (also »Lehrer«) und Photograph in den USA. Einer größeren Öffentlichkeit wurde er bekannt, als sein Projekt »The Leica as a Teacher« viel beachtet wurde und (auch hierzulande) etliche sich dem Projekt anschlossen, ein Jahr lang, täglich eine Kamera, bevorzugt eine Leica Messsucherkamera, mit genau einem Festbrennweitenobjektiv mitzuführen, und zwar an jedem Tag, den gesamten Tag über. Es soll schwarz-weiß Film (eine Sorte, stets die selbe) eingesetzt werden. Aufgabe ist, in jeder Woche zwei Filme zu belichten und zu entwickeln, sowie entsprechende Kontaktabzüge herzustellen. Pro Film sollen ein bis sechs Arbeitsvergrößerungen erstellt werden und alle fünf bis zehn Filme eine ausgearbeitete Vergrößerung.
Bei all diesen Bemühungen ist das Ziel, innerhalb eines Jahres ein deutlich besserer Photograph zu werden. — Warum es eine Leica seien soll? Muss keine sein, sagt auch Mike Johnston, aber besser ist es, sagt er, hier. Weiterlesen
Heute war ich mittags im Berggarten in Herrenhausen. Bei dem unsicheren Wetter hatte ich nach dem Konfitag gestern Lust, quasi »meditativ« zu photographieren. Also entschied ich angesichts des unsicheren Wetters, dass Gewächshäuser das Richtige wären, um genau hinzusehen, um wirklich konzentriert Bilder zu suchen und entsprechend zu gestalten. Einfach zur Entspannung und der Bilder wegen.
Ich nahm die Tachihara Großbildkamera, Stativ und Belichtungsmesser mit und machte mich mittags auf nach Herrenhausen. — Schon vor dem Gelände hörte ich Jazz, und siehe da: Christoph Münch am Klavier, auch die Kollegen in der Band kannte ich. Aber: In meinem Sinne attraktiv, dass viele der Musik lauschten, so konnte ich mich den Tropenhäusern zuwenden. Bloß: So weit kommt man kaum, wenn man mit der Tachihara unterwegs ist. Bestimmt zehn Personen sprachen mich an: Was ich zu »digital versus analog« denke, ob es eine alte Kamera sei, warum ich dieses Tuch über meinen Kopf zöge usw. usf. Kinder wollten partout auf die Mattscheibe sehen. Wer auffallen möchte, kann sich eine rote Kravatte mit großen weißen Punkten umbinden, ober, quasi auch als »conversation piece«, eine aus 300 Jahre altem japanischem Kirschbaum gefertigte Großbildkamera mitführen. — Wirksamer ist wahrscheinlich das letztere, wenn man Aufmerksamkeit erregen möchte. Weiterlesen
Das Beste an der digitalen Photographie ist, dass man alle Bilder, die einem nicht gefallen, hinterher löschen kann.
Der Trend zur digitalen Photographie hält an. Die Kameras bieten vor allem eine gewisse Unabhängigkeit von anderen: Man kann die Bilder am Monitor ansehen, selbst bearbeiten mit Software und fast beliebige Mengen an Bildern bevorraten. Wenn früher jemand nach dem Urlaub mit 12 oder 18 Diafilmen (à 36 Aufnahmen also 342 bis 648 Bildern) heimkehrte, grauste allen Freunden und Anverwandten schon vor den endlosen Diaabenden. Auch damals bestand die Kunst bereits in der Auswahl, am besten natürlich vor dem Auslösen. Wenn das aber schwierig ist, weil sich jemand in das Auslösegeräusch seiner (möglicherweise motorisierten) Kamera verliebt hatte, dann wäre es hilfreich gewesen, hinterher zu sortieren. — Die schlechten ins (Abfall-)Töpfchen, die besten ins Diamagazin.
Seit der Digitalisierung ist dieser Trend ungebrochen, ja das beste ist: Man kann alles löschen (auf der Speicherkarte), aber es tut leider niemand! Also werden Tausende bedeutungs– weil aussageloser Bilder aufgenommen, eben weil es geht, und die Festplattenindustrie freut es ebenso wie alle anderen Lieferanten für Hard– und Software. Weiterlesen
Überraschend zügig gingen die CD-Aufnahmen für die Hi-Fly Jazz Unit am 7. August. So hatte ich am 8. August dann doch noch Gelegenheit, einen der wenigen mich interessierenden Programmpunkte beim diesjährigen Maschseefest wahrzunehmen: Das Konzert der Gipsy Connection featuring Kussi Weiss. Dieser Hildesheimer ist hörenswert, und auch die Band war gut. Weiterlesen

Manchmal zieht es mich in ein Café, vor allem, wenn ich einen anderen Ort brauche, um etwas zu durchdenken. Guten Kaffee, Cappuccino, sogar ausgezeichneten Tee (Teekampagne, 1st Flush Darjeeling!) habe ich auch zu Hause. Aber manchmal ist der Trubel drumherum hilfreich, erlaubt mir, mich auf meinen Brief oder ein Konzept zu konzentrieren. Zu Hause hätte ich leicht noch anderes zu erledigen, Anrufe kämen, mal eben eine Waschmaschine in Gang bringen… Eigentlich könnte ich doch noch… Wenn ich davon fliehen möchte, dann gibt es Cafés. Weiterlesen
Neulich schrieb ich, dass wir am 1. Mai eine Phototour machten, der Max mit Kleinbildkamera und ich mit der zweiäugigen Rollei. Bei diesem Motiv, einer alten Brücke an der »Wasserkunst« in Herrenhausen, fiel mir wieder einmal auf, wie unterschiedliche Werkzeuge unterschiedliche Bilder nahelegen oder beinahe »bedingen«. Durch die Stahlträger, die Geländerpfosten und die Schatten auf dem Weg, gibt es eine große Anzahl an Linien, die im Bildaufbau unterschiedliche Möglichkeiten bilden. Weiterlesen
Kloster Marienwerder beherbergt heute ein Bibelzentrum. In der Nähe wohnt ein Freund und früherer Pastor meiner Gemeinde. In seiner Straße nahmen wir, Max und ich, unseren Ausgangspunkt zum Photospaziergang am 1. Mai. Ich füllte insgesamt drei oder 3,5 Rollfilme, Max beließ es bei etwa einem Kleinbildfilm. Wir beide nutzten Gelbfilter, wir beide haben neulich unsere Filme entwickelt und angesehen: Der Trick für bessere Bilder ist: Gucken, was stört, und das beim nächsten Mal weglassen. Mir fiel bei meinen und bei Max’ Aufnahmen auf, dass sie jeweils zu kompliziert gedacht und gebaut sind. Klar kann man mit »Schulbuch-Komposiotionen« auch langweilen. Das tut manchmal Herr Rockwell, wenn er »SEX« als »Simplify & EXclude« definiert — hier. Er hat recht, wenn er feststellt, dass es hilft, überflüssige Details wegzulassen. Aber mir scheint, dass das die Grundlage ist. Aber eben nicht mehr. Weiterlesen
Kommentator Peer findet, dass meine Bilder zu leer seien. Hier gibt es einen Baum an der Leine, der doch immerhin aussieht als böte er Herberge für eine ganze Familie von Waldgnomen. Freilich weiß ich nicht, wie die Übernachtungstarife da sind, ob Familien — wie beim Jugendherbergswerk — eine besondere Ermäßigung erhalten und ich weiß nicht, ob das Frühstück im Preis enthalten ist.
Wenn ich an das Geraune im Wald im »Wind in den Weiden« denke, dann ist dieser Platz fast der LOCUS AMOENUS der Wasserratte: Hier könnte sie leben, ein Boot auf dem Fluss zum Picknick ausstatten, um dem Maulwurf zu zeigen, dass das Leben am Wasser, besser noch: darauf!, das einzig wahre ist, das einzig wahre Leben. Bekanntlich gibt es kein wahres Leben im falschen (etwa dem im Maulwurfsbau alias »Villa Maulwurfshügel«): Weiterlesen
Wohl dem, der einen Gelbfilter dabei hat und mit seinem Belichtungsmesser die passenden Korrekturfaktoren einsteuern kann. Dann lassen sich mit den niedersächsischen Wetterverhältnissen hinreichend dramatische Stimmungen »generieren«.
Ken Rockwell schreibt hier, dass es offenbar eine Frage der Handschrift ist, die die Unterschrift bestimmt, und nicht so sehr aufs Schreibgerät ankomme. Die Parallele zur Photographie ist deutlich, und Rockwell trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn jemand keine Bilder im Kopf hat, dann kann er sie auch nicht auf den Film (oder auf den Chip) bannen. Weiterlesen
Am 1. Mai war die Gelegenheit für einen Photoausflug günstig. Mit Max ging es an drei Orte:
1. Nach Marienwerder, nahe der Leine. Da liefen wir beide mit schwarz-weiß Film in den Kameras und einem kleinen Taschenstativ und Gelbfilter durch die feine Landschaft. Max lief vor allem an einem Rapsfeld entlang, aber auch die […]
Sebastian Gerhard ist ein Medienirrwisch, einer der es schafft, auch wenn er gut unter der Haube ist, auf allen Hochzeiten zu tanzen, ohne dass er sich verzettelte. Sein Blog 2 ist wiedereröffnet, und es lohnt das Stöbern.
Ich schätze Sebastian sehr, empfehle daher sehr einen virtuellen Besuch. Die Photos von allerlei Musikern usw. […]
Anachronismen bemerkt man oft erst hinterher. Da stehen prächtige Häuser. Und ich hatte gar nicht genauer hingesehen. Flaggen in schwarz-rot-gold sieht man dieser Tage ja öfters. Der Deutschlandfunk berichtet von dem eingebürgerten Ladenbesitzer in der Sonnenallee, dem seine Großformatflagge mehrfach geraubt wurde. Jedenfalls bemerkte ich Hammer und Sichel erst später, nach der Aufnahme.
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Im Januar war ich in Berlin. Es war bitterkalt, ich mit dem »Wochenend-Ticket« unterwegs, vor sechs los, 22:45 Uhr zurück. Schon am Bahnhof in Lehrte (nicht »Lehrter Bahnhof«), was von meiner Wohnung nicht weiter ist als der Hauptbahnhof, machte mir morgens vor 6 Uhr ein eisiger Wind klar, dass ich mir in Berlin warme Plätze suchen müsste.
Ich hatte zwei Photoausstellungen vor, aber das nur nebenbei, die habe ich gesehen. Habe auch Jan und Marianne getroffen, fein. Mehr ging nicht, etwa meinen Chef-Kommentator Peer konnte ich leider nicht im Zeitplan unterbringen. Weiterlesen
Es ist Freitag, einen musikinteressierten Freund eingeladen, ab nach Celle zum »Tag der Niedersachsen«, denn da spielt ja Q-Bic im Schlosspark. Anreise geht klar, überall Polizei, alles gesperrt, okay, parken wir eben etwas weiter weg und suchen uns unseren Weg. Rathaus, Garten, Schloss, Überall campieren hilflose Helfer: Rotes Kreuz, Malteser, DLRG, Polizei und Notärzte aller Art. Bloß »normale« Besucher gibt es wenige. Mein Begleiter L. sagt: »Sieht aus wie eine Messe für Rettungstechnik hier…« Zirkuszelt als Bühne. Gut. Wir haben es trotz der Hindernisse geschafft, 20:30 Uhr sind wir am Zelt, 20:30 Uhr soll es losgehen. Bis 22 Uhr sollen die »Tanzmusiker« spielen. Gerade rechtzeitig sind wir also da. Weiterlesen
Kirchenzentrum Kronsberg. Leider sind in der jüngeren Generation, die in der Siedlung lebt, die zur EXPO-2000 entstanden ist, nicht so viele Lutheraner/innen, dass die »eigene Kirche« erforderlich wäre. So kommt es, dass man sich das Gebäude mit einer kleinen aber feinen Baptistengemeinde teilt, und mit den Betriebskosten damit im Rahmen bleibt. Der Raum ist nicht nur wirklich eindrücklich für einen neueren Kirchenbau, sondern was mir besonders gefällt, das ist die Akustik. Es ist ein Vergnügen hier zu musizieren!
Ja, der Altar enthält das Taufbecken, klar, für baptistische Bedürfnisse zu klein, aber: Das Konzept, Wort und Sakrament (und zwar sowohl in Form des Abendmahles als auch der Taufe) zu verbinden, das finde ich ausgesprochen gut durchdacht. Weiterlesen
Vorgabe: »Lieber Frank, geh doch in Deiner Ansprache bitte auf unseren Trauspruch, 1. Kor. 13,13 oder überhaupt das 13. Kapitel ein, über das auch damals die Predigt ging.« Weiterlesen
Das ist Michael, der ab 11. Mai bei »Alles, was zählt« als einer der Stars dabei ist.
Dies Bild ist einige Jahre alt und entstand anlässlich einer kleinen Portrait-Serie. Inzwischen hat Michael sowohl einige klassische Theatererfahrungen bei einer Hauptrolle in »Romeo und Julia« sammeln können, alsauch in einigen Filmen mitgewirkt, unter anderem bei […]
Vor einigen Jahren schon entstanden diese Portraits von der »Hermelinband«, früher mal »Soaked in Red«: Es gibt ja Bands, die benennen sich bei jedem beliebigen Anlass um, das ist bei der Hermelinband anders: Die Besetzung ist zwar gleich geblieben, aber die Musik ist eine ganz andere geworden. Oft handelt es sich um Suiten (mehrere […]

Vor vielen Jahren gab es im Fernsehen eine Reihe »Das Auge Gottes« mit Hans Clarin, der Stimme von Hui Buh, dem Schlossgespenst. Er spielte dort einen Photographen (Hans Schön), der versuchte, mit seinen Portraits die »Seele« der Portraitierten abzubilden. Dabei gab es eine Menge Verwicklungen und eine größere Anzahl an Schwierigkeiten, die quasi die natürliche Persönlichkeit der Portraitierten überdeckte. Bis zum Ende jeder Folge mussten Verbrechen aufgeklärt und Konflikte gelöst werden. Meist steht am Ende einer Folge eine Ausstellung großformatiger Portraits, die der Photograph in seinem Wohnmobil, mit dem er durch die Lande fährt und die Menschen (auf)sucht, entwickelt hat. Weiterlesen
Heute bekomme ich Besuch von einem Freund und früheren Kunstlehrer. Wir werden uns Bilder ansehen, so wie früher. Und doch nicht ganz. Früher war es so: Wir trafen uns, legten Negativhüllen auf ein Leuchtpult oder nahmen einige Kontaktabzüge auf 24 cm x 30 cm Papieren in die Hand. Tauschten uns drüber aus, welche Negative lohnen könnten, weitere Arbeit in sie zu stecken. Weiterlesen

Amsterdam war auch photographisch sehr ansprechend. Ich habe während meiner Spaziergänge durch die Stadt trotz heftiger Reduktion des photographischen Ballasts es dann doch gemerkt, den gesamten Tag über (und meist war ich von 7:30 Uhr morgens bis 22:00 Uhr zu Fuß unterwegs) die Mittelformatkamera im Rucksack zu haben. Über der Schulter hatte ich die Messsucher-Kamera, mit bloß einem Normalobjektiv. Ein Filmtyp (APX-100), so bin ich herumgelaufen. Die Bilder von Menschen sind im »Vorbeilaufen« entstanden, die Kamera hing über meiner Schulter und ich habe Entfernung und Belichtung sowie Bildausschnitt geschätzt und dann einfach ausgelöst. Weiterlesen
photographiert.
Auf meinem Balkon ist derzeit großer Andrang an unterschiedlichen Vögeln, die sich um das Futter im Vogelhäuschen balgen und — wie Freund Andy sagt – »ein Heiden Tamtam machen«, bloß um am Meisenknödel zu partizipieren. Teils sitzen sechs oder sieben Vögel im oder am winzigen Häuschen oder darauf. Als ich freilich […]


Mich faszinieren Tonwerte. Schärfe ist gut, aber es geht mir mehr um die fein abgestuften Wiedergaben von Tonwertskalen. Und das ist ein Grund dafür, dass ich eine gute Zeit lang vor allem im Mittelformat und Großbild photographiert habe. Da hat man andere Sorgen, aber in den Negativen ist mit Sicherheit genug Information, um feine Bilder zu schaffen, weil ich nur in geringem Maße die Negative vergrößern muss. Erstaunlich sind in dieser Hinsicht die sehr hochauflösenden Dokumentenfilme, die freilich, um für gewöhnliche Kontraste nutzbar zu werden, spezielle Entwickler benötigen. Üblicherweise werden ja diese Materialien eingesetzt, um Mikroverfilmungen von Schrift usw. zu erreichen. Und dabei wird ja höchste Auflösung, aber bloß schwarz und weiß (also keine Halbtöne dazwischen) benötigt. Weiterlesen
Wie gesagt: Ich kam endlich etwas zum Scannen. Einige Negative aus dem vergangenen Jahr, übrigens vom selben Film wie beim Park der Sinne, habe ich im Hermann-Löns-Park belichtet. Es handelt sich um einen Neopan Acros 100 Film, der bei mir effektiv ISO 80/20° bekommt (bei N-Entwicklung). Entsprechend musste ich die Kamera auf ein steinernes […]
Neulich schon schrieb ich, dass ich den Park der Sinne in Laatzen schätze und dort öfters in meinen Mittagspausen spazieren gehe. Einige meiner Bilder habe ich schon länger entwickelt, hatte aber lange keine Zeit und Muße, sie zu vergrößern oder zu scannen. Jetzt habe ich das etwas vorangetrieben. Hier sind drei Bilder aus dem Park der Sinne, die in einer Pause, also alle binnen 30 Minuten, entstanden.
Wie üblich lassen sich die Bilder vergrößern durch Anklicken.
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Liebe Lesende,
das Thema der Negativ– und Diascans ist weit entfernt von dem, was die meisten annehmen: Ich beklagte mich über die automatischen Scans, die Rossmann (also Fuji) einem bietet, wenn man seinen schwarz-weiß Film auf Farbfilmbasis (»chromogenen Schwarzweißfilm«) dort zum Entwickeln und Scannen einschließlich Sicherung auf CD-R abgibt. Weiterlesen
Im Dezember haben Q-Bic nicht nur ein großartiges Konzert gespielt, sie ließen sich auch für die Presse– und Öffentlichkeitsarbeit von mir ablichten. Die Bilder gefielen, ob sie aber für den Zweck besonders geeignet sind, das wird sich zeigen. Wir haben jedenfalls viel versucht an einem Samstag vormittags, als Gitarrist Tobi mich mit seiner Schniefnase […]
Ein Kellerraum einer Kneipe in der Göttinger Innenstadt am 18. Februar dieses Jahres. Ein Kleinwagen voll Interessierter aus Hannover, einige weitere Bekannte, die in Göttingen zu uns stoßen. Danke an Katha, Sara, Max, Simon und Markus. Weiterlesen
Etwa drei Minuten sind es von meinem Schreibtisch bis in den Laatzener »Park der Sinne«. Öfters gehe ich dort spazieren, manchmal auch mit der Kamera. Dieses Bild entstand Anfang Oktober dort. Ich liebe diesen Tisch, der für eine Familie gedeckt ist. Allerdings müssten die Esser überproportional großwüchsig sein. Aufgenommen mit Zeiss Ikon ZM mit […]
Vor einigen Jahren war ich auf Mallorca und habe dort eine Woche in Palma verbracht. Ich habe vor allem in der Stadt photographiert, habe einige Ausstellungen angesehen. Erst neulich habe ich die seinerzeit entwickelten Filme vergrößert. Nachdem ich meinen Scanner seit einiger Zeit mit großer Begeisterung mit VueScan betreibe, dachte ich mir: Warum nicht mal die […]
Lange schon schätze ich Flickr, bereits deutlich länger als dass ich es selbst nutze. Das ist ein System, bei dem man seine Bilder einstellen kann und auch die anderer ansehen und kommentieren. Diese Form des Austausches ist mir lieb geworden und ich gucke gerne, was andere so machen. Etliche der Bilder hier auf der […]
Seit geraumer Zeit nutze ich als »Nachfolgerin« der Plaubel Makina 67 (dazu stand unten etwas) wieder eine Rolleiflex 2.8GX. Mir kommt das quadratische Format sehr entgegen, denn ich finde, dass sich vieles sehr elegant in eine ebenso breite wie hohe Fläche einbetten lässt. Vor allem aber, und das war mein Hauptgrund, die Plaubel Makina wieder zu verkaufen, fällt es mir bedeutend leichter auf der Mattscheibe Bilder zu »komponieren« als im Durchsichtsucher. Weiterlesen
Einige Jahre lang habe ich nicht mit Kleinbild gearbeitet. Aber ganz ohne Kleinbild ist es auch keine Lösung. Zumal dann nicht, wenn die digitalen Bilder zwar für das Internet reichen, aber als Vergrößerung doch der »Biss« bzw. die feinen Strukturen fehlen, die ich mit einem feinkörnigen oder mittelempfindlichen Film erreichen kann. Weiterlesen
Im vergangenen September oder Oktober, ich weiß es nicht mehr genau, fuhr ich mit dem Auto eines späten Nachmittags bei herrlichem Wetter nach Sehnde, also auf der B65. Ich wollte bei einem gewitterträchtigen Himmel das eine oder andere feine Bild noch festhalten, bevor es langsam aber stetig immer dunkler wurde. Bilder sind wie Äpfel, sie müssen reifen. Und mit Zwang kann man nicht nur kein gutes Obst oder Gemüse erzeugen, mit Bildern ist es noch drastischer. Klar hilft es, das Handwerk einigermaßen zu beherrschen, aber: Dass sich im Kopf ein Bild ergibt, das erfordert mehr als den Wunsch, das Licht und eine Stunde Zeit. Weiterlesen

Neulich schrieb ich hier über die Großformat-Portraits. Ich schrieb, dass ich es schätze, mit dem Portraitierten zu interagieren, zu sprechen, gemeinsam an den Bildern zu arbeiten, und zwar so, dass ich hinter der Kamera meinen Teil tue, dass aber das Modell vor dem Objektiv seinen Teil beitragen muss. Weiterlesen
Am Samstag entstand eine Serie Portraits mit der Großbildkamera. Bloß eine Brennweite, das Rodenstock 5,6/210 mm. Und der Portraitierte M. musste einige Zeit nicht nur dem Einstelllicht meiner Blitze standhalten und anschließend teils über 1000 Joule bzw. Wattsekunden ertragen, damit ich auf ein paar Zentimeter Schärfentiefe kam, er musste vor allem zwischen Einstellen und Auslösen, wozu ja immer gehört: Weiterlesen
Liebe Lesende,
habe gestern ein paar Bilder gemacht von den Kameras, die ich benutze. Eben habe ich diese Bilder in die entsprechenden Artikel eingefügt.
Nur für die, die es interessiert. Weitere Artikel dazu und weitere […]
Ein Freund schenkte mir vor Jahren die Taschenausgabe dieses Bildbandes von Horst Hamann. Das Buch (teNeues, 2000) präsentiert Hamanns Hochformat-Panoramen aus dem Big Apple. Hamann hatte zehn Jahre zuvor eine gebrauchte Linhof Technorama Panorama-Kamera (Aufnahmeformat: 6 cm x 17 cm) gekauft. Deren 90 mm Objektiv nimmt, in Verbindung mit dem Filmformat, das auf einem Rollfilm 120 bloß noch vier Aufnahmen ermöglicht, quasi das gesamte Geschichtsfeld eines Menschen auf. — Bloß: Wir sehen gewöhnlich querformatig. In seinem Nachwort schreibt der Bildautor, dass er geraume Zeit habe üben müssen, das Bild wirklich von oben bis unten mit dem Auge zu prüfen: So eben, also Hochformat-Panorama sehen wir gewöhnlich nicht.
Hamanns Bilder sind in der kleinen Ausgabe des Buches, das ich habe, quasi ein Kontaktabzug des 6 cm x 17 cm großen Agfapan (100 bzw. 400) Negativs. Auf mich wirkt das World Trade Center, das auf Hamanns Bildern noch steht, viel befremdlicher als das teils etwas bemühte hochformatige Panorama. Weiterlesen
Liebe Leute,
ich bin hoffnungslos im Hintertreffen mit der Be– und Ausarbeitung meiner Bilder. Hier gibt es einige Bilder aus dem September 2008 aus der Nordstadt. An der Lutherkirche (und drum herum) habe ich damals viel photographiert, aber die Bilder, die ich bei Flickr zeige, sind alle an einem einzigen Vormittag entstanden.
Die Lutherkirche ist seit der EXPO-2000 »Jugendkirche«, wird also besonders dazu ge-/benutzt, Angebote für Jugendliche durch den Stadtkirchenverband zu bieten. Ich finde weniger die Angebote attraktiv als vielmehr die Nordstadt: Ein Viertel zwischen früherem Güterbahnhof und Uni, zwischen Herrenhausen und Parks einerseits, Migration und Hinterhof-Moschee andererseits. Und mittendrin entstanden diese Bilder.
Hier geht es zu meinem Flickr-Album. Weiterlesen
Ein Weinhändler aus den USA liebt es zu photographieren. Aber immer wieder und zunehmend mehr trat ihm die Technik in den Weg, zwischen die Idee und die Umsetzung einer Bildidee. Und seine Konsequenz zurück zum Film beschreibt er. Wer Lust hat auf einige feine Bilder, möge hier ins Flickr-Profil gucken.
I own a wine shop in rural NY and have always loved photography (especially black and white). I’ve recently re-discovered the wonders of Leica and film and it has been a wonderful, fulfilling experience. Weiterlesen
Ich photographiere mit einer Tachihara Field View 45 aus dem Jahr 1993. Ein Photo und einen (englischen) Artikel gibt es bei Ken Rockwell. Die Tachihara ist eine äußerst kompakte Großbildkamera mit einer außergewöhnlich hellen Einstellscheibe. Damit sind eigentlich die wesentlichen Eigenschaften auf den Punkt gebracht. Neben dem Format 4 x 5 Zoll (ca. 10,16 cm x 12,7 cm) setzte ich auch 9 cm x 12 cm Planfilmhalter ein und ein 6 cm x 7 cm Rollfilmrückteil zum Einstecken. Weiterlesen
Nach einem Telefonat mit einem Freund neulich habe ich gestern beschlossen, dass es an der Zeit sei, die klassischen Chaplinfilme wieder mal zu sehen. Wenn ein Film, wie Chaplins »Der große Diktator« fünf Oscars erhält, dann kann er zumindest zu seiner Zeit nicht bedeutungslos (gewesen) sein. Weiterlesen
2008 urlaubte ich in Kiel. Bin viel in der Stadt herumgelaufen, habe photographiert, Kirchen und Ausstellungen angesehen, habe viel in Cafés gesessen und Briefe geschrieben, manches Konzert erlebt usw. Leider war so viel zu tun, dass ich manche meiner Negative noch immer nicht weiter als bis zum entwickelten Film gebracht habe. — Das soll sich ändern, klar. Weiterlesen
Nachdem nun drei Tage Abstand sind, kann ich ja ohne das zu große Risiko emotionaler Unausgewogenheit im Affekt etwas über das Q-Bic Konzert vom letzten Samstag schreiben. Die Botschaft in Kurzform lautet: Ich bin schwer beeindruckt. Es war eines der besten Konzerte, die ich von Q-Bic gehört habe.
Hier gibt es erstmal etwas zu sehen… Weiterlesen
Das ist mir noch nie passiert. Da sitze ich und scanne, zwischendurch werden (während der Scanner 16-Bit Tiffs in schwarz weiß von meinen Negativen macht) Fussel retuschiert, Tonwertkorrekturen vorgenommen usw. Und mit der Hand an der Maus schlief ich ein. Einfach so, noch nicht mal Mitternacht. Weiterlesen
Ich finde das eigentlich eher nebensächlich, aber es ist ein Thema. Immer wieder fragen mich die Leute: »Frank, womit machst Du eigentlich Deine Photos?« — Also mal eine öffentliche Antwort, um die Fragenden zufrieden zu stellen (und zukünftig kann ich dann einfach auf diese Seiten verweisen):
Ich photographiere im Mittelformat mit einer Hasselblad 500C mit vier oder fünf Magazinen für 6×6 auf 120er Rollfilm. Zu diesem Gehäuse habe ich ein 3,5/60 mm Weitwinkelobjektiv, ein 3,5/100 mm längeres Normal und ein 150 mm Tele. Als weiteres Gehäuse nutze ich den Hasselblad-Flexbody, den ich mit denselben Objektiven betreiben kann. Weiterlesen
am Freitag machte ich endlich mal wieder feine Portraits mit Mittelformat und Kleinbild. Meine Studioblitze kamen zum Einsatz, und insgesamt war es ein Vergnügen, S. & M. zu portraitieren, weil beide gute Miene zum Spiel machten. Weiterlesen
Artikel. Das geht doch nicht. Was sollen denn die Leserinnen und Leser denken? Die sind doch weg, und die Statistik zeigt es tatsächlich: So richtig viele habe ich in den letzten Tagen hier nicht auf frawemedia.de zu Gast gehabt.
Ich habe Im November mit Schrecken festgestellt, wie ich mich »gelebt« fühle, wie die Zeit sehr voll ist, und ich doch allerhand Dinge, die ich schätze, immer wieder zurückstelle und schließlich gar nicht schaffe. Weiterlesen
Das Schloss ist entfernt: Bitte bedienen Sie sich. Habe meine Flickr-Bilder rechtlich relativ frei gegeben.
Gestern gab es mal wieder eine Fortbildung für Gruppenleitende. Es ging um Urheberrecht, die kirchlichen Pauschalverträge mit GEMA und den Verwertungsgesellschaften usw. Immerhin gab es endlich mal eine Fachjuristin aus einem unserer Ministerien, die juristisch die Zusammenhänge gut darstellen konnte, obgleich dies nicht ihr Fachgebiet ist.
Ich selbst denke seit vielen Jahren übers Urheberrecht nach, darüber, inwiefern in der Postmoderne ein »Autor« postuliert werden kann. Weiterlesen
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herzlich wilkommen Schön, dass Du oder Sie den Weg hierher gefunden haben. Auf diesen Seiten finden sich Texte und Bilder (evtl. auch andere Medien) von Frank Weber, Hannover-Anderten. Thematisch geht es um Alltag, Musik, Literatur, Theologie und Philosophie, Photographie und vieles mehr. Das ist auch die Tücke dieses Blogs: Kaum jemanden wird das alles interessieren.
Hier hilft es, die entsprechende Oberbegriffe anzuklicken (unter diesem Text), und schon gibt es das Angebot vorsortiert. Kommentare sind willkommen, kommerzielle Werbung ist (siehe Impressum) kostenpflichtig.
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