Konfitag mit zehn Gruppen und rund 80 Teilnehmenden

Man kann drü­ber strei­ten, was so ein »Event« bringt wie ein Kon­fi­tag. Ich schreibe hier, weil ich einige per­sön­li­che Fuß­no­ten anbrin­gen möchte und weni­ger über das Ding als Gan­zes, sei­nen Sinn oder seine Berech­ti­gung nach­den­ken. Wei­ter­le­sen

Bärenstein im Erzgebirge und Anderten am Rande Hannovers

Zwei sehr unter­schied­li­che Gemein­den, beide in luthe­ri­schen Lan­des­kir­chen, beide Gemein­den sind seit Jahr­zehn­ten part­ner­schaft­lich ver­bun­den. An die­sem Wochen­ende fah­ren einige mei­ner Gemeinde in Han­no­ver nach Sach­sen und besu­chen die Freunde. Weil die Freu­den, Sor­gen und Nöte unter­schied­lich sind, vor allem jeweils zu unter­schied­li­chen Zei­ten begeg­nen, darum ist es gut, wenn man mit­ein­an­der im Gespräch […]

feine Musik wirft Schatten voraus

(weh dem, der an Karl Kraus denkt).

Seit 25 Jah­ren gibt es nun­mehr Andi Güt­tes Hi-Fly Jazz Unit. Dies ver­dient beson­dere Beach­tung, denn feine Jazz­mu­sik ist ja nicht mehr allent­hal­ben anzu­tref­fen. Das Jubi­läum wird auch mit einer neuen CD began­gen, alte und neue Auf­nah­men sol­len kom­bi­niert wer­den, wobei ich am Wochen­ende bei Nienburg […]

Die Kunst der Pause...

Noten­satz mit Pau­sen durch LilyPond-Software!

Ges­tern war Kir­chen­vor­stand. Wenn man sich mit acht gewählten/berufenen Mit­glie­dern, dem Lei­ter der KiTa, dem Mit­ar­bei­ten­den­ver­tre­ter und Pas­tor und Pas­to­rin ein­mal im Monat zusam­men­setzt, um die Dinge der Gemeinde zu beden­ken und zu ent­schei­den, dann ist das eine gewöhn­lich lang­wie­rige Ange­le­gen­heit. Unsere Sit­zun­gen begin­nen um 19:30 Uhr — und ges­tern war es 23:30 Uhr bis wir fer­tig wurden.

Ich bin zufrie­den damit, dass wir kein »Abnick­gre­mium« sind, dann ginge es etwas schnel­ler, aber nicht viel. Frü­her war es so, dass ab 21:30 Uhr die Luft wirk­lich raus war. Alle hoff­ten, um 22 Uhr fer­tig zu wer­den (etwas uto­pisch). Nie­mand hatte Kraft und Lust auf die zahl­rei­chen Tages­ord­nungs­punkte.  Seit ich in dem Gre­mium bin, bemühe ich mich, einen Imbiss anzu­bie­ten. Ob ich ein Brot backe und Kräu­ter­quark bereit­stelle, eine Suppe koche oder wie ges­tern Blät­ter­teig mit Tomate und Moza­rella fülle: Es kommt weni­ger auf das »was« an als dar­auf, ein­mal für zehn Minu­ten die Tages­ord­nung zu ver­las­sen, eine Suppe zu löf­feln und sich über emp­feh­lens­werte Zahn­ärzte oder den Urlaub aus­zu­tau­schen. Wei­ter­le­sen

Herta Müllers »Herztier« ist unser 97. Buch im Literarischen Quintett

Heute ging es früh in den Harz, genauer nach Herz­berg. Eine Kol­le­gin aus dem Lite­ra­ri­schen Quin­tett wohnt und arbei­tet da. Und ihr Vor­schlag war heute dran: Herta Mül­lers zwei­ter Roman »Herz­tier«. An der Soe­s­e­tal­sperre habe ich die Lek­türe been­det. Früh ging es los, und ich hatte bis 11 Uhr Zeit, die letz­ten 40 Seiten […]

1. Mai: Photographieren mit Max

Am 1. Mai war die Gele­gen­heit für einen Pho­to­aus­flug güns­tig. Mit Max ging es an drei Orte:

1. Nach Mari­en­wer­der, nahe der Leine. Da lie­fen wir beide mit schwarz-weiß Film in den Kame­ras und einem klei­nen Taschen­sta­tiv und Gelb­fil­ter durch die feine Land­schaft. Max lief vor allem an einem Raps­feld ent­lang, aber auch die […]

Metablogger: blog2.de mit Neustart

Sebas­tian Ger­hard ist ein Medi­en­irr­wisch, einer der es schafft, auch wenn er gut unter der Haube ist, auf allen Hoch­zei­ten zu tan­zen, ohne dass er sich ver­zet­telte. Sein Blog 2 ist wie­der­er­öff­net, und es lohnt das Stöbern.

Ich schätze Sebas­tian sehr, emp­fehle daher sehr einen vir­tu­el­len Besuch. Die Pho­tos von aller­lei Musi­kern usw. […]

noch einmal Musik: Übers Spielen und übers Üben...

Burg­hard, mein frü­he­rer Gei­ger bei Para­dawgma, hat die Ange­wohn­heit, Musi­ker danach zu fra­gen, was die beste Weise zu üben sei. Her­bie Han­cock ant­wor­tete bei­spiels­weise: »Don’t prac­tise, just play!«- Jemand ande­res (ich hab’s gerade ver­ges­sen) sagte: »Music is life. So don’t prac­tise music, prac­tise life!« Wei­ter­le­sen

Ist Michael N. Kuehl Christ? – Suchanfragen im Blog

Immer mal wie­der sieht man im »Backend« eines WordPress-Blogs, wie und was die Men­schen suchen, um auf meine Sei­ten zu kom­men. Das sind also Stich­worte, die bei google ein­ge­ge­ben wur­den, und die dann auf meine Seite führten.

Es häuft sich eine gewisse Suche nach »Zeu­gen Jeho­vas«, nach »Sil­ber­hoch­zeit« (ins­be­son­dere nach Anspra­chen dazu) und nach Koch­re­zep­ten. Seit dem Start von RTLs »Alles, was zählt« mit Michael N. Kuehl begeg­nen hier zahl­rei­che Such­an­fra­gen, wo es immer wie­der darum geht, ob Michael Christ sei. Zunächst scheint mir das für seine Schauspiel-Fertigkeiten ein eini­ger­ma­ßen neben­säch­li­cher Punkt. Er macht da ja kein mis­sio­na­ri­sches Stra­ßen­thea­ter, son­dern spielt in einer Geschichte, die sich Dreh­buch­schrei­ber aus­den­ken. Michael hat also kaum Mög­lich­kei­ten der Ein­wir­kung auf die Story. Wei­ter­le­sen

Lebensmittelwerbung mit »ohne«...

Gute Pro­dukte spre­chen für sich, sollte man mei­nen. Nun ist oft die Bequem­lich­keit ein Hin­der­nis für Fri­sche, Geschmack oder andere »Neben­grö­ßen«. Wenn also Lebens­mit­tel heut­zu­tage »gewöhn­lich« nicht aus­kom­men ohne aller­lei Hilfs­stoffe, so ist gut zu ver­ste­hen, dass Mar­ke­ting­stra­te­gen ihre höher­prei­si­gen Pro­dukte gerade dadurch abzu­set­zen ver­su­chen von der brei­ten Masse (»Allein­stel­lungs­merk­mal«), dass sie drauf schrei­ben: »ohne künst­li­che Aro­ma­stoffe« oder »ohne Farb­stoff­zu­gabe«. Farb­lich fade mit gutem Gewis­sen ist aber auch keine Mar­ke­ting­stra­te­gie, die sich aus­zahlte. Wei­ter­le­sen

Produktivität, Kooperation und Macht

Ges­tern rief mich ein Freund an. Unter ande­rem spra­chen wir über die Mühen, bei kirch­li­chen Struk­tu­ren etwas vor­an­zu­brin­gen. Er emp­fahl, doch ein­fach »poli­ti­scher« zu han­deln, weni­ger deut­lich zu sagen, was ich möchte, statt des­sen zu sehen, wel­che Maß­nah­men geeig­net sind, die Ziele zu erreichen.

Er emp­fahl, Anreize zu set­zen, also z.B. ein fei­nes Essen zu bie­ten, wenn man nur 1. komme und 2. in mei­nem Sinne die Dinge abstimme usw. Wei­ter­le­sen

Q-Bic beim Tag der Niedersachsen: Profis und Dilettanten...

Es ist Frei­tag, einen musik­in­ter­es­sier­ten Freund ein­ge­la­den, ab nach Celle zum »Tag der Nie­der­sach­sen«, denn da spielt ja Q-Bic im Schloss­park. Anreise geht klar, über­all Poli­zei, alles gesperrt, okay, par­ken wir eben etwas wei­ter weg und suchen uns unse­ren Weg. Rat­haus, Gar­ten, Schloss, Über­all cam­pie­ren hilf­lose Hel­fer: Rotes Kreuz, Mal­te­ser, DLRG, Poli­zei und Not­ärzte aller Art. Bloß »nor­male« Besu­cher gibt es wenige. Mein Beglei­ter L. sagt: »Sieht aus wie eine Messe für Ret­tungs­tech­nik hier…« Zir­kus­zelt als Bühne. Gut. Wir haben es trotz der Hin­der­nisse geschafft, 20:30 Uhr sind wir am Zelt, 20:30 Uhr soll es los­ge­hen. Bis 22 Uhr sol­len die »Tanz­mu­si­ker« spie­len. Gerade recht­zei­tig sind wir also da. Wei­ter­le­sen

Metablog: Blogosphäre vor einem Jahr

Es ist nicht lange her. Und ich bitte herz­lich: Lest noch ein­mal Sebis Arti­kel zur Zensur:

Zen­sur — zusammengefasst.

Es ist April, der Som­mer ist bereits über­all spür­bar. In Dei­ner Straße ist ein Bäcker und ein hüb­sches Café, an der nächs­ten Ecke eine Kneipe und ein Lebens­mit­tel­la­den. In eini­gen Häu­sern woh­nen Men­schen, die fernsehen, […]

Bequemlichkeit mit gutem Gefühl: Food-Werbung

Public View­ing im Gemein­de­haus. Das Spiel des deut­schen Teams war natür­lich ein Ereig­nis. Im Hin­ter­grund, an der »Küchen­front« habe ich eini­ges »Grün­zeug« als Snack auf­be­rei­tet, vier kg Äpfel, aus­ge­schnit­ten und in zwölf bis sech­zehn Stü­cke geschnit­ten, eine Salat­gurke geschnit­ten, Paprika in Strei­fen und zwei kg Karot­ten geschabt und mund­ge­recht gestif­telt. Eigent­lich ein­fach und güns­tig. Und als Alter­na­tive oder Ergän­zung zur Brat­wurst gerne genom­men, zumal kos­ten­los abge­ge­ben. Wenn die Dinge so »mund­ge­recht« sind, grei­fen selbst die zu, die sonst keine Lust auf Obst oder Gemüse haben. Werk­zeug? Ein Küchen­mes­ser, ein Spar­schä­ler, ein Schneid­brett. Wei­ter­le­sen

zur Silberhochzeit eines befreundeten Paares, Ansprache am 29. Mai 2010

Vor­gabe: »Lie­ber Frank, geh doch in Dei­ner Anspra­che bitte auf unse­ren Trauspruch, 1. Kor. 13,13 oder über­haupt das 13. Kapi­tel ein, über das auch damals die Pre­digt ging.« Wei­ter­le­sen

Was wäre, wenn Max zur R.A.F. ginge oder: Israels Blockade des Gazastreifens

»und doch, wenn Freunde Feh­ler machen wol­len,
dann soll man ihnen nicht im Wege sein. «

Zuge­ge­ben, frei nach Käs­t­ners »Hotel­solo für eine Män­ner­stimme«. Bei Käs­t­ner beschreibt der von sei­ner Part­ne­rin Ver­las­sene seine Ein­sam­keit im Hotel­zim­mer, das zwei Bet­ten bie­tet, von denen er bloß eines braucht, weil er wie­der alleine ist. Und auch dann, wenn er sagt, dass er gerne allein wäre, so ist doch das Gegen­teil wahr. Er hätte die Part­ne­rin nicht gehen las­sen sol­len. Beson­ders des­halb, weil er sich um sie sorgt, weil die Welt groß sei und die Part­ne­rin sich drin ver­lau­fen werde. Er selbst plant, für sie zu beten und sich zu besau­fen. Keine Lösung, aber ein Plan für begrenzt hilf­rei­che nächste Schritte. Wei­ter­le­sen

Kommunikation von Mensch zu Mensch

Ein älte­res Buch von Albrecht Goes heißt so, »Von Mensch zu Mensch«. Ich lernte es ken­nen als ich über den Brief­wech­sel von Augus­tin und Hie­rony­mus eine Semi­nar­ar­beit schrieb. Fei­nes Buch, doch darum soll es nun nicht gehen.

Viel­mehr ist das eine uni­ver­selle Ent­schul­di­gung, warum ich, obwohl mir viel an Men­schen liegt, so viele unan­ge­mes­sen sel­ten sehe, spre­che oder brief­lich bedenke. Vor­weg: Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.

Bei der Arbeit kom­mu­ni­ziere ich viel. Das Tele­fon klin­gelt, die e-mail muss beant­wor­tet wer­den usw. Han­del ist Kom­mu­ni­ka­tion, glo­bale Beschaf­fung ist vor allem zuhö­ren, nach­den­ken, anbieten.

Einen guten Teil der ver­füg­ba­ren Zeit nimmt bei mir die Gemein­de­ar­beit ein. Auch diese ist, ob bei der Klei­nen Gruppe, in einer Kir­chen­vor­stands­sit­zung oder im Got­tes­dienst, viel­fach hoch-kommunikativ. Wenn ich dann Auf­ga­ben über­nehme, Druck­sa­chen kon­zi­piere, unse­ren Hort ans Inter­net zu brin­gen suche, dann ist auch das wie­der damit ver­bun­den, Ange­bote ein­zu­ho­len, Hot­lines anzu­ru­fen, … Also auch Kom­mu­ni­ka­tion. Die Teil­nahme (oder Teil­habe) am Abend­mahl ist auch »Kom­mu­ni­ka­tion«, wenn­gleich in etwas ande­rer Bedeu­tung. Wei­ter­le­sen

Michael N. Kuehl – bei Tarantino und »Alles, was zählt«

Das ist Michael, der ab 11. Mai bei »Alles, was zählt« als einer der Stars dabei ist.

Dies Bild ist einige Jahre alt und ent­stand anläss­lich einer klei­nen Portrait-Serie. Inzwi­schen hat Michael sowohl einige klas­si­sche Thea­ter­er­fah­run­gen bei einer Haupt­rolle in »Romeo und Julia« sam­meln kön­nen, alsauch in eini­gen Fil­men mit­ge­wirkt, unter ande­rem bei […]

Kompliment, Kollegen: Feine Sitzung!

Es ist 23:28 Uhr, ich komme gerade vom Kir­chen­vor­stand. Wir haben rund drei­ein­halb Stun­den lang getagt und eine Menge wich­ti­ger The­men bespro­chen. Wir haben uns mit schwie­ri­ge­ren und ein­fa­che­ren Ent­schei­dun­gen befasst, nicht nur erfreu­li­che Sachen.

Aber was ich groß­ar­tig finde, das ist unser fei­nes Mit­ein­an­der, wo jede und jeder blei­ben darf, wie er/sie […]

Wieder Portraits mit 4 x 5 Zoll: Ch.

4x5 Portrait "Ch."

Vor vie­len Jah­ren gab es im Fern­se­hen eine Reihe »Das Auge Got­tes« mit Hans Cla­rin, der Stimme von Hui Buh, dem Schloss­ge­spenst. Er spielte dort einen Pho­to­gra­phen (Hans Schön), der ver­suchte, mit sei­nen Por­traits die »Seele« der Por­trai­tier­ten abzu­bil­den. Dabei gab es eine Menge Ver­wick­lun­gen und eine grö­ßere Anzahl an Schwie­rig­kei­ten, die quasi die natür­li­che Per­sön­lich­keit der Por­trai­tier­ten über­deckte. Bis zum Ende jeder Folge muss­ten Ver­bre­chen auf­ge­klärt und Kon­flikte gelöst wer­den. Meist steht am Ende einer Folge eine Aus­stel­lung groß­for­ma­ti­ger Por­traits, die der Pho­to­graph in sei­nem Wohn­mo­bil, mit dem er durch die Lande fährt und die Men­schen (auf)sucht, ent­wi­ckelt hat. Wei­ter­le­sen

Bildbetrachtung früher und heute...

Heute bekomme ich Besuch von einem Freund und frü­he­ren Kunst­leh­rer. Wir wer­den uns Bil­der anse­hen, so wie frü­her. Und doch nicht ganz. Frü­her war es so: Wir tra­fen uns, leg­ten Nega­tiv­hül­len auf ein Leucht­pult oder nah­men einige Kon­takt­ab­züge auf 24 cm x 30 cm Papie­ren in die Hand. Tausch­ten uns drü­ber aus, wel­che Nega­tive loh­nen könn­ten, wei­tere Arbeit in sie zu ste­cken. Wei­ter­le­sen

Lecker Lyrik Weblog: Kochen Tag 1

Heute nun ging es los, mit Lud­wig zum Ein­kauf. Und als der Gemü­se­händ­ler meinte, dass meine Bestel­lung nicht in/auf einen Ein­kaufs­wa­gen passe, er es darum in einem mann­ho­hen Roll­wa­gen gepackte hätte, da war mein Klein­wa­gen eigent­lich schon voll. Drei Palet­ten Spi­nat, 15 kg Joghurt, 10 kg Mehl und vie­les mehr. Lud­wig bekam eine große Tasche auf […]

Kontrastprogramm: Kleemann und Q-Bic live im GiG-Saal in Linden

Am Sams­tag gab es im GiG-Saal am Linde­ner Markt ein Dop­pel­kon­zert von »Klee­mann« und »Q-Bic«. Bei­des Bands aus der Hannover-Szene, und geeig­net für ein Kon­trast­pro­gramm, denn Klee­mann machen Deutsch­rock, so in die Rich­tung von Heinz-Rudolf Kunze. Q-Bic haben sich dem Disco-Funk ver­schrie­ben. Schon recht unter­schied­lich, und auch vom Her­an­ge­hen an die Musik ver­schie­den. Ich habe mit die­sem Arti­kel einige Aus­ein­an­der­set­zun­gen im Okto­ber los­ge­tre­ten. Nun war es also mein zwei­ter live-Kontakt mit der Band, die mich damals so gar nicht über­zeu­gen konnte. Wei­ter­le­sen

ich habe eine Meise

pho­to­gra­phiert.

Auf mei­nem Bal­kon ist der­zeit gro­ßer Andrang an unter­schied­li­chen Vögeln, die sich um das Fut­ter im Vogel­häus­chen bal­gen und — wie Freund Andy sagt – »ein Hei­den Tam­tam machen«, bloß um am Mei­sen­knö­del zu par­ti­zi­pie­ren. Teils sit­zen sechs oder sie­ben Vögel im oder am win­zi­gen Häus­chen oder dar­auf. Als ich freilich […]

Gedächtnismahl im Königreichsaal der Zeugen Jehovas

Heute (Arti­kel vor Mit­ter­nacht begon­nen) ist Pes­sach, das nach jüdi­scher Auf­fas­sung nach Son­nen­un­ter­gang beginnt. Ein befreun­de­tes Ehe­paar, das den Zeu­gen Jeho­vas zuge­hö­rig ist, lud mich ein, doch heute die beson­dere Ver­samm­lung zum Gedächt­nis­mahl zu besu­chen. Nach­dem ich zuvor bei einem frü­he­ren luthe­ri­schen Pas­to­ren einige Netz­werk­pro­bleme gelöst hatte, kam ich kurz nach Beginn der Ver­samm­lung, nach 21 Uhr,  im König­reich­saal in Wül­fel an. Wei­ter­le­sen

Manfred Krugs »Abgehauen« ist unbedingt lesenswert

Der­zeit fin­det mein lite­ra­ri­sches Quin­tett etwa vier­mal jähr­lich statt. Das läuft so: Wir, einige Men­schen mit Lust am Lesen, ver­ab­re­den, ein Buch zu lesen, dann tref­fen wir uns sams­tags um 11 Uhr zu einem lite­ra­ri­schen Früh­stück, unter­hal­ten uns also über den gele­se­nen Text. Der oder die Vor­schlä­ge­rin beginnt, stellt kurz das Buch vor, schil­dert Inhalt, bie­ten kur­zen Hin­ter­grund zum Autor oder der Auto­rin und sagt, wieso gerade die­ses Buch vor­ge­schla­gen wurde. Wei­ter­le­sen

Texte zu feilen ist auch ein Hobby

Im Jahr habe ich so zehn bis 15 län­gere schrift­li­che Arbei­ten von Stu­die­ren­den, Pro­mo­vie­ren­den oder Habi­li­tie­ren­den, die ich gerne lese, hier und da inhalt­li­che Vor­schläge zur Opti­mie­rung unter­breite, aber eben auch (und vor allem) über die For­ma­lia, vom Tipp­feh­ler bis zur Fuß­no­ten­for­ma­tie­rung gucke, um die Erschei­nung des Gesamt­wer­kes zu optimieren.

Ich liebe es, mich in die gedanklich-fachliche Welt ande­rer hin­ein­zu­den­ken, mich auf ihre The­men und ihre Spra­che ein­zu­las­sen, die kei­nes­falls zu mei­ner Spra­che wer­den dür­fen. Wei­ter­le­sen

der Platz, an dem ich schreibe...

Das Bild ent­stand in mei­nem Wohn­zim­mer; danke, Max, für die Auf­nahme mit mei­ner Camera. Kaf­fee­be­cher von Ikea, OMAS Tin­tenglas königs­blau, Kol­leg­block, Sie­mens Giga­set Tele­fon. Här­les Dog­ma­tik liegt auf dem Tisch. Im Hin­ter­grund wird erkenn­bar, dass ich einige Bücher beher­berge, Musik ist wich­tig, höre im Kern von CD und Deutsch­land­funk, aber auch DAT und Schall­platte fin­den Asyl, für die Plat­ten ist auch der Vor­ver­stär­ker zustän­dig, der so röh­ren­för­mig auf dem Jecklin-Kopfhörer-Vorverstärker steht, ist ja auch ein Röh­ren­ge­rät. Wei­ter­le­sen

Rue Royale live in Göttingen

Ein Kel­ler­raum einer Kneipe in der Göt­tin­ger Innen­stadt am 18. Februar die­ses Jah­res. Ein Klein­wa­gen voll Inter­es­sier­ter aus Han­no­ver, einige wei­tere Bekannte, die in Göt­tin­gen zu uns sto­ßen. Danke an Katha, Sara, Max, Simon und Mar­kus. Wei­ter­le­sen

Jugendgottesdienst als Nullnummer...

Heute früh ein guter Got­tes­dienst in einer Nach­bar­ge­meinde mit einem Freund, der auch bei den Klei­nen Grup­pen dabei ist. Es war fein. Anschlie­ßend, der Kol­lege wurde zum Mit­tag­es­sen erwar­tet, habe ich im Saal alles für den Jugend­got­tes­dienst auf­ge­baut, Stühle gerückt, Altar und Ker­zen, Kla­vier an den rech­ten Ort, Ton­tech­nik auf­ge­baut usw. Über­zäh­lige Stühle waren hin­ter einer Klapptür greif­bar, soll­ten es mehr als vier­zig Besu­chende wer­den. Auf jeden Stuhl ein ein­la­den­des »Lebens­wei­sen« Gesang­buch. Wei­ter­le­sen

ein feiner Sonntag... mit feinen Menschen: Kleine Gruppe!

Neu­lich stand es im Zeit-Magazin: Bei den soge­nann­ten vir­tu­el­len sozia­len Netz­wer­ken, face­book, stu­divz usw. ist es so ein­fach, »Freunde« zu einer Liste hin­zu­zu­fü­gen (zu »adden«), weil man eben nicht mehr mit ihnen zu tun haben muss als eben geschönte Sta­tus­mel­dun­gen von denen ange­zeigt zu bekom­men. Wer schreibt schon: »Mir geht es hun­de­e­lend!« — Genau: Statt des­sen steht da »freue mich auf …« ein ein­zi­ges Selbst-Marketing. Das ist in der Tat die Gene­ra­tion, die bei der Suche nach WG-Zimmern das erste Assess­ment­cen­ter zu absol­vie­ren gewohnt ist. Immer muss man sich ver­kau­fen! Wei­ter­le­sen

Flickraten – Links hinzugefügt.

Lange schon schätze ich Flickr, bereits deut­lich län­ger als dass ich es selbst nutze. Das ist ein Sys­tem, bei dem man seine Bil­der ein­stel­len kann und auch die ande­rer anse­hen und kom­men­tie­ren. Diese Form des Aus­tau­sches ist mir lieb gewor­den und ich gucke gerne, was andere so machen. Etli­che der Bil­der hier auf der […]

Jugendkonvent: Frust oder (Gottes) Allmacht trotz meiner Ohnmacht?

In unse­rer Jugend­ar­beit ist man­ches im Schwin­den. Der­zeit gelingt es nicht gerade gut, nach der Kon­fir­ma­tion junge Leute anzu­spre­chen. Wenn aber wenige kom­men, wird es für die Lei­ten­den und für die Teil­neh­men­den, die kom­men, auch eher schwie­rig bzw. leicht frustrierend.

Das Gre­mium, das für die Lei­tung und Koor­di­na­tion die­ser Arbeit zustän­dig ist, heißt »Gemein­de­Ju­gend­Kon­vent«, kurz GJK. Dort sit­zen alle, die lei­tend in der Kin­der– und Jugend­ar­beit der Gemeinde mit­ma­chen, dazu beru­fene Mit­glie­der (Erwach­sene), der Dia­kon als haupt­amt­lich in die­sem Feld Täti­ger und der Ver­tre­ter des Kirchenvorstands.

Wenn alle kämen, dann wären wir ein gutes Dut­zend Men­schen. Ges­tern war es wie­der so weit, und viele waren nicht da. Die, die da waren, waren ent­we­der »fälsch­lich« gekom­men bzw. spä­ter. Man wollte schnel­ler durch­kom­men mit der Tages­ord­nung. Effek­ti­ves Arbei­ten finde ich gut. All­ge­mein schei­tert aber vie­les daran, dass alle, die da sind, ent­we­der sich als »völ­lig aus­ge­bucht« ver­ste­hen, und die Prio­ri­tä­ten für Stu­dium, Schule, … sämt­lich über die Gemein­de­ar­beit stel­len und auch daran, dass es — so mein Ein­druck — als Frei­zeit­be­lus­ti­gung ver­stan­den wird, was wir da machen. Man kann’s ja auch las­sen. Wei­ter­le­sen

Wieviele Zeilen haben 20 Minuten...? - Metablog

Hier schreibt Sebi über das Blog­gen an sich. Und seit ich dies selbst etwas mehr betreibe, merke ich, dass er in vie­lem sehr zutref­fend beobachtet.

Sein Text ist älter, aber gut. — Und die nächste Aus­gabe von Lecker Lyrik fin­det am 17. […]

Etwas zu den Großformat-Portraits

Markus (details 2 from full frame)
Neu­lich schrieb ich hier über die Großformat-Portraits. Ich schrieb, dass ich es schätze, mit dem Por­trai­tier­ten zu inter­agie­ren, zu spre­chen, gemein­sam an den Bil­dern zu arbei­ten, und zwar so, dass ich hin­ter der Kamera mei­nen Teil tue, dass aber das Modell vor dem Objek­tiv sei­nen Teil bei­tra­gen muss. Wei­ter­le­sen

seit 13:30 Uhr bin ich »Onkel«…

Ja, Peer wird mich bedau­ern, andere beglück­wün­schen, jeden­falls bin ich nun seit heute Onkel eines Kna­ben. Wei­tere Details habe ich noch nicht gehört, aber diese Tat­sa­che an sich finde ich erfreu­lich: Irgend­je­mand muss ja die Ren­ten der Zukunft verdienen!

Herz­li­chen Gruß […]

Randbemerkungen zum Q-Bic Konzert am 19. Dez. 2009 im GiG-Saal in Linden

Nach­dem nun drei Tage Abstand sind, kann ich ja ohne das zu große Risiko emo­tio­na­ler Unaus­ge­wo­gen­heit im Affekt etwas über das Q-Bic Kon­zert vom letz­ten Sams­tag schrei­ben. Die Bot­schaft in Kurz­form lau­tet: Ich bin schwer beein­druckt. Es war eines der bes­ten Kon­zerte, die ich von Q-Bic gehört habe.

Hier gibt es erst­mal etwas zu sehen… Wei­ter­le­sen

Stoßstangenaufkleber und Zukunft…

Bildschirmfoto 2009-12-15 um 00.26.45Ges­tern abends sprach ich mit Mark. Der ist in Mal­den, USA, und ist Kir­chen­vor­ste­her. Wir spra­chen über deren Bum­per Sti­cker. Die First Lutheran Church muss ein­fach Mit­glie­der gewin­nen, sonst wird die Zukunft schwie­rig. Also müs­sen sie auf sich auf­merk­sam machen, und wenn Men­schen zu ihnen kom­men, dann müs­sen sie die wirk­lich anspre­chen, mit dem Got­tes­dienst ebenso wie beim Kir­chen­kaf­fee. Wei­ter­le­sen

Q-Bic spielt am 19. Dez. in GiG-Saal am Lindener Markt

Liebe Leute, werte Freun­din­nen und Freunde hand­ge­mach­ter Disco-Funk-Musik aus dem Groß­raum Hannover,

die­ses ist ein außer­or­dent­lich wich­ti­ges Ereig­nis für die Anhän­ger die­ser Musik. Die Band ist gut drauf wie meis­tens, Ste­phan Emig muss einige neue Num­mern ler­nen, was aber keine Hürde dar­stellt, denn zu spie­len ler­nen macht, wie der Name sagt, Spaß. Wei­ter­le­sen

feine Photos und gute Gespräche am Wochenende...

am Frei­tag machte ich end­lich mal wie­der feine Por­traits mit Mit­tel­for­mat und Klein­bild. Meine Stu­dio­blitze kamen zum Ein­satz, und ins­ge­samt war es ein Ver­gnü­gen, S. & M. zu por­trai­tie­ren, weil beide gute Miene zum Spiel mach­ten. Wei­ter­le­sen

Alice rächt sich mit »kein Anschluss unter dieser Nummer«…

Kaum geht alles, mel­den erste Freunde und die Fami­lie Zwei­fel an: Das geht ja doch nicht. Stimmt. Ein so genann­ter Por­tie­rungs­feh­ler ist auf­ge­tre­ten. Aus dem htp-Netz bin ich erreich­bar, kann auch tele­fo­nie­ren. Aber: Wer von außer­halb die­ses Net­zes anruft, bekommt von Alice noch eine Ansage zu hören, dass die Num­mer (MEINE NUMMER!) der­zeit nicht ver­ge­ben sei. […]

Kommunikationsmüde…

Wenn ich den gesam­ten Tag über mit Kun­den in aller Welt kom­mu­ni­ziert habe, per email, Tele­fon, Fax und Brief, dann finde ich es zuneh­mend anstren­gend, ver­mit­telt zu kom­mu­ni­zie­ren. Jeman­den zu tref­fen, so rich­tig »von Mensch zu Mensch«, das ist etwas ande­res. Aber: Obwohl ich eigent­lich zu denen gehöre, die gerne Briefe schrei­ben: Oft genug habe ich ein­fach gar keine Lust. Möchte lie­ber schwei­gen als zu tele­fo­no­nie­ren, möchte lie­ber den Mond anse­hen (oder einen guten Bild­band von John oder Richard Sex­ton) als dass ich aufs Schreib­pa­pier oder den Moni­tor blickte. Wei­ter­le­sen

warum ich mich mit Jehovas Zeugen treffe…

am ver­gan­ge­nen Frei­tag waren wir ver­ab­re­det, ein Ehe­paar, das sich zu Jeho­vas Zeu­gen zählt, und ich. Wir hat­ten uns in der Woche vor­her ver­ab­re­det. Und obwohl wir noch nicht in die Bear­bei­tung des klei­nen Büch­leins »Was die Bibel wirk­lich lehrt« ein­stie­gen, war es eine anre­gende Begeg­nung. Wei­ter­le­sen

eine Woche ohne...

Arti­kel. Das geht doch nicht. Was sol­len denn die Lese­rin­nen und Leser den­ken? Die sind doch weg, und die Sta­tis­tik zeigt es tat­säch­lich: So rich­tig viele habe ich in den letz­ten Tagen hier nicht auf fra​we​me​dia​.de zu Gast gehabt.

Ich habe Im Novem­ber mit Schre­cken fest­ge­stellt, wie ich mich »gelebt« fühle, wie die Zeit sehr voll ist, und ich doch aller­hand Dinge, die ich schätze, immer wie­der zurück­stelle und schließ­lich gar nicht schaffe. Wei­ter­le­sen

Metablogger: JanChamp — zwischen völlig abgefahren und Suche nach Sinn…

janchamp

Ich finde es nett, das eine oder andere Blog auch ein­mal zu wür­di­gen. Ja, ich weiß, das Schrei­ben über das Schrei­ben, die pure Inter­text­ua­li­tät, das ist, als soll­ten in der Dienst­leis­tungs­ge­sell­schaft alle ein­an­der bloß noch die Haare schnei­den. Davon wird man nicht satt, oder wie Wirt­schafts­geo­graph Jöran immer sagt: »Die Sek­to­ren müs­sen alle vor­han­den seien…« — Ihr habt ja alle recht, aber mal kann man ja auch über andere Blogs schrei­ben. Wei­ter­le­sen

Eine Pinguinfabel in Buchform

Liebe Lesende,

neu­lich bekam ich »Das Pinguin-Prinzip. Wie Ver­än­de­rung zum Erfolg führt« von einem Freund geschenkt. Er hatte mir schon län­ger etwas ange­kün­digt, aber am Sonn­tag end­lich war das Buch da und ich bekam es über­reicht. Darin schil­dern (Klaus Ber­ger sprä­che sicher von »Remy­tho­lo­gi­sie­rung«) John Kot­ter und Hol­ger Rath­ge­ber (guter Name für einen Ratgeber-Verfasser) in einem Gleich­nis, wie eine Pin­guin­ko­lo­nie sich müh­sam dazu durch­ringt, den ver­trau­ten Eis­berg zu ver­las­sen. Wei­ter­le­sen

Rezept vegetarisches Bohnengulasch (Lecker Lyrik, Rezept: Katrin Arndt)

Die Menge reicht zum Sat­tes­sen für ca. 4–6 Personen:

  • 300 g weiße Bohnen
  • 100 g Kicher­erb­sen (bei­des 12 Stun­den lang in Brühe oder Was­ser einweichen)
  • Dann 1/4 l Rot­wein zuge­ben und 30 Min. lang kochen. Wei­ter­le­sen

Rezept Bulgursalat (Lecker Lyrik, Rezept: Markus Wolter)

Menge: Das reicht für eine große Schüs­sel voll (weni­ger zu fer­ti­gen lohnt nicht), also für Par­ties oder der­glei­chen, wenn man die Men­schen wirk­lich schätzt:

Man/frau nehme:

  • 500 g Bul­gur (eine Getrei­de­zu­be­rei­tung (hydro­ther­misch behan­delt, anschlie­ßend Kleie ent­fernt, dann durch Grützeschneider)
  • 3 rote Papri­ka­scho­ten Wei­ter­le­sen

ein ganz ruhiger 25. Oktober…

Meine Geschichte mit dem 25. Okto­ber ist eine wech­sel­hafte. Wie mit den meis­ten Tagen ist es auch hier ein wech­sel­haf­ter Tag, siehe Wiki. Ich erin­nere mich an ein Jahr, in dem ich mei­nen Geburts­tag völ­lig ver­ges­sen hatte. Es war so viel los. Jeden­falls rief ich tags zuvor Freunde an, bat, doch vor­bei­zu­kom­men. Ges­tern war es anders: Nach drei Tagen Kochen für Lecker Lyrik konnte ich mir »nicht mal« ein Kaf­fee­trin­ken mit Freun­den vor­stel­len. Ich hatte ein­fach genug vom Tru­bel, von Küche & Co. und mir war nach Ruhe, nach Schwei­gen und Nach­den­ken. Wei­ter­le­sen

Lecker Lyrik aus meiner Sicht…

Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch war reich­lich ein­zu­kau­fen, denn vier Gänge mit hoher Fer­ti­gungs­tiefe für gut 90 Per­so­nen, das sind schon so zwei PKW voll, jeden­falls dann, wenn »PKW« einen fran­zö­si­schen Klein­wa­gen bezeich­net, wie das bei mir ist. Am Don­ners­tag dann 4,5 kg weiße Boh­nen und 1,5 kg Kicher­erb­sen ein­wei­chen. Wei­ter­le­sen