Man kann drüber streiten, was so ein »Event« bringt wie ein Konfitag. Ich schreibe hier, weil ich einige persönliche Fußnoten anbringen möchte und weniger über das Ding als Ganzes, seinen Sinn oder seine Berechtigung nachdenken. Weiterlesen
Zwei sehr unterschiedliche Gemeinden, beide in lutherischen Landeskirchen, beide Gemeinden sind seit Jahrzehnten partnerschaftlich verbunden. An diesem Wochenende fahren einige meiner Gemeinde in Hannover nach Sachsen und besuchen die Freunde. Weil die Freuden, Sorgen und Nöte unterschiedlich sind, vor allem jeweils zu unterschiedlichen Zeiten begegnen, darum ist es gut, wenn man miteinander im Gespräch […]
(weh dem, der an Karl Kraus denkt).
Seit 25 Jahren gibt es nunmehr Andi Güttes Hi-Fly Jazz Unit. Dies verdient besondere Beachtung, denn feine Jazzmusik ist ja nicht mehr allenthalben anzutreffen. Das Jubiläum wird auch mit einer neuen CD begangen, alte und neue Aufnahmen sollen kombiniert werden, wobei ich am Wochenende bei Nienburg […]
 Notensatz mit Pausen durch LilyPond-Software!
Gestern war Kirchenvorstand. Wenn man sich mit acht gewählten/berufenen Mitgliedern, dem Leiter der KiTa, dem Mitarbeitendenvertreter und Pastor und Pastorin einmal im Monat zusammensetzt, um die Dinge der Gemeinde zu bedenken und zu entscheiden, dann ist das eine gewöhnlich langwierige Angelegenheit. Unsere Sitzungen beginnen um 19:30 Uhr — und gestern war es 23:30 Uhr bis wir fertig wurden.
Ich bin zufrieden damit, dass wir kein »Abnickgremium« sind, dann ginge es etwas schneller, aber nicht viel. Früher war es so, dass ab 21:30 Uhr die Luft wirklich raus war. Alle hofften, um 22 Uhr fertig zu werden (etwas utopisch). Niemand hatte Kraft und Lust auf die zahlreichen Tagesordnungspunkte. Seit ich in dem Gremium bin, bemühe ich mich, einen Imbiss anzubieten. Ob ich ein Brot backe und Kräuterquark bereitstelle, eine Suppe koche oder wie gestern Blätterteig mit Tomate und Mozarella fülle: Es kommt weniger auf das »was« an als darauf, einmal für zehn Minuten die Tagesordnung zu verlassen, eine Suppe zu löffeln und sich über empfehlenswerte Zahnärzte oder den Urlaub auszutauschen. Weiterlesen
Heute ging es früh in den Harz, genauer nach Herzberg. Eine Kollegin aus dem Literarischen Quintett wohnt und arbeitet da. Und ihr Vorschlag war heute dran: Herta Müllers zweiter Roman »Herztier«. An der Soesetalsperre habe ich die Lektüre beendet. Früh ging es los, und ich hatte bis 11 Uhr Zeit, die letzten 40 Seiten […]
Am 1. Mai war die Gelegenheit für einen Photoausflug günstig. Mit Max ging es an drei Orte:
1. Nach Marienwerder, nahe der Leine. Da liefen wir beide mit schwarz-weiß Film in den Kameras und einem kleinen Taschenstativ und Gelbfilter durch die feine Landschaft. Max lief vor allem an einem Rapsfeld entlang, aber auch die […]
Sebastian Gerhard ist ein Medienirrwisch, einer der es schafft, auch wenn er gut unter der Haube ist, auf allen Hochzeiten zu tanzen, ohne dass er sich verzettelte. Sein Blog 2 ist wiedereröffnet, und es lohnt das Stöbern.
Ich schätze Sebastian sehr, empfehle daher sehr einen virtuellen Besuch. Die Photos von allerlei Musikern usw. […]
Burghard, mein früherer Geiger bei Paradawgma, hat die Angewohnheit, Musiker danach zu fragen, was die beste Weise zu üben sei. Herbie Hancock antwortete beispielsweise: »Don’t practise, just play!«- Jemand anderes (ich hab’s gerade vergessen) sagte: »Music is life. So don’t practise music, practise life!« Weiterlesen
Immer mal wieder sieht man im »Backend« eines WordPress-Blogs, wie und was die Menschen suchen, um auf meine Seiten zu kommen. Das sind also Stichworte, die bei google eingegeben wurden, und die dann auf meine Seite führten.
Es häuft sich eine gewisse Suche nach »Zeugen Jehovas«, nach »Silberhochzeit« (insbesondere nach Ansprachen dazu) und nach Kochrezepten. Seit dem Start von RTLs »Alles, was zählt« mit Michael N. Kuehl begegnen hier zahlreiche Suchanfragen, wo es immer wieder darum geht, ob Michael Christ sei. Zunächst scheint mir das für seine Schauspiel-Fertigkeiten ein einigermaßen nebensächlicher Punkt. Er macht da ja kein missionarisches Straßentheater, sondern spielt in einer Geschichte, die sich Drehbuchschreiber ausdenken. Michael hat also kaum Möglichkeiten der Einwirkung auf die Story. Weiterlesen
Gute Produkte sprechen für sich, sollte man meinen. Nun ist oft die Bequemlichkeit ein Hindernis für Frische, Geschmack oder andere »Nebengrößen«. Wenn also Lebensmittel heutzutage »gewöhnlich« nicht auskommen ohne allerlei Hilfsstoffe, so ist gut zu verstehen, dass Marketingstrategen ihre höherpreisigen Produkte gerade dadurch abzusetzen versuchen von der breiten Masse (»Alleinstellungsmerkmal«), dass sie drauf schreiben: »ohne künstliche Aromastoffe« oder »ohne Farbstoffzugabe«. Farblich fade mit gutem Gewissen ist aber auch keine Marketingstrategie, die sich auszahlte. Weiterlesen
Gestern rief mich ein Freund an. Unter anderem sprachen wir über die Mühen, bei kirchlichen Strukturen etwas voranzubringen. Er empfahl, doch einfach »politischer« zu handeln, weniger deutlich zu sagen, was ich möchte, statt dessen zu sehen, welche Maßnahmen geeignet sind, die Ziele zu erreichen.
Er empfahl, Anreize zu setzen, also z.B. ein feines Essen zu bieten, wenn man nur 1. komme und 2. in meinem Sinne die Dinge abstimme usw. Weiterlesen
Es ist Freitag, einen musikinteressierten Freund eingeladen, ab nach Celle zum »Tag der Niedersachsen«, denn da spielt ja Q-Bic im Schlosspark. Anreise geht klar, überall Polizei, alles gesperrt, okay, parken wir eben etwas weiter weg und suchen uns unseren Weg. Rathaus, Garten, Schloss, Überall campieren hilflose Helfer: Rotes Kreuz, Malteser, DLRG, Polizei und Notärzte aller Art. Bloß »normale« Besucher gibt es wenige. Mein Begleiter L. sagt: »Sieht aus wie eine Messe für Rettungstechnik hier…« Zirkuszelt als Bühne. Gut. Wir haben es trotz der Hindernisse geschafft, 20:30 Uhr sind wir am Zelt, 20:30 Uhr soll es losgehen. Bis 22 Uhr sollen die »Tanzmusiker« spielen. Gerade rechtzeitig sind wir also da. Weiterlesen
Es ist nicht lange her. Und ich bitte herzlich: Lest noch einmal Sebis Artikel zur Zensur:
Zensur — zusammengefasst.
Es ist April, der Sommer ist bereits überall spürbar. In Deiner Straße ist ein Bäcker und ein hübsches Café, an der nächsten Ecke eine Kneipe und ein Lebensmittelladen. In einigen Häusern wohnen Menschen, die fernsehen, […]
Public Viewing im Gemeindehaus. Das Spiel des deutschen Teams war natürlich ein Ereignis. Im Hintergrund, an der »Küchenfront« habe ich einiges »Grünzeug« als Snack aufbereitet, vier kg Äpfel, ausgeschnitten und in zwölf bis sechzehn Stücke geschnitten, eine Salatgurke geschnitten, Paprika in Streifen und zwei kg Karotten geschabt und mundgerecht gestiftelt. Eigentlich einfach und günstig. Und als Alternative oder Ergänzung zur Bratwurst gerne genommen, zumal kostenlos abgegeben. Wenn die Dinge so »mundgerecht« sind, greifen selbst die zu, die sonst keine Lust auf Obst oder Gemüse haben. Werkzeug? Ein Küchenmesser, ein Sparschäler, ein Schneidbrett. Weiterlesen
Vorgabe: »Lieber Frank, geh doch in Deiner Ansprache bitte auf unseren Trauspruch, 1. Kor. 13,13 oder überhaupt das 13. Kapitel ein, über das auch damals die Predigt ging.« Weiterlesen
»und doch, wenn Freunde Fehler machen wollen,
dann soll man ihnen nicht im Wege sein. «
Zugegeben, frei nach Kästners »Hotelsolo für eine Männerstimme«. Bei Kästner beschreibt der von seiner Partnerin Verlassene seine Einsamkeit im Hotelzimmer, das zwei Betten bietet, von denen er bloß eines braucht, weil er wieder alleine ist. Und auch dann, wenn er sagt, dass er gerne allein wäre, so ist doch das Gegenteil wahr. Er hätte die Partnerin nicht gehen lassen sollen. Besonders deshalb, weil er sich um sie sorgt, weil die Welt groß sei und die Partnerin sich drin verlaufen werde. Er selbst plant, für sie zu beten und sich zu besaufen. Keine Lösung, aber ein Plan für begrenzt hilfreiche nächste Schritte. Weiterlesen
Ein älteres Buch von Albrecht Goes heißt so, »Von Mensch zu Mensch«. Ich lernte es kennen als ich über den Briefwechsel von Augustin und Hieronymus eine Seminararbeit schrieb. Feines Buch, doch darum soll es nun nicht gehen.
Vielmehr ist das eine universelle Entschuldigung, warum ich, obwohl mir viel an Menschen liegt, so viele unangemessen selten sehe, spreche oder brieflich bedenke. Vorweg: Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.
Bei der Arbeit kommuniziere ich viel. Das Telefon klingelt, die e-mail muss beantwortet werden usw. Handel ist Kommunikation, globale Beschaffung ist vor allem zuhören, nachdenken, anbieten.
Einen guten Teil der verfügbaren Zeit nimmt bei mir die Gemeindearbeit ein. Auch diese ist, ob bei der Kleinen Gruppe, in einer Kirchenvorstandssitzung oder im Gottesdienst, vielfach hoch-kommunikativ. Wenn ich dann Aufgaben übernehme, Drucksachen konzipiere, unseren Hort ans Internet zu bringen suche, dann ist auch das wieder damit verbunden, Angebote einzuholen, Hotlines anzurufen, … Also auch Kommunikation. Die Teilnahme (oder Teilhabe) am Abendmahl ist auch »Kommunikation«, wenngleich in etwas anderer Bedeutung. Weiterlesen
Das ist Michael, der ab 11. Mai bei »Alles, was zählt« als einer der Stars dabei ist.
Dies Bild ist einige Jahre alt und entstand anlässlich einer kleinen Portrait-Serie. Inzwischen hat Michael sowohl einige klassische Theatererfahrungen bei einer Hauptrolle in »Romeo und Julia« sammeln können, alsauch in einigen Filmen mitgewirkt, unter anderem bei […]
Es ist 23:28 Uhr, ich komme gerade vom Kirchenvorstand. Wir haben rund dreieinhalb Stunden lang getagt und eine Menge wichtiger Themen besprochen. Wir haben uns mit schwierigeren und einfacheren Entscheidungen befasst, nicht nur erfreuliche Sachen.
Aber was ich großartig finde, das ist unser feines Miteinander, wo jede und jeder bleiben darf, wie er/sie […]

Vor vielen Jahren gab es im Fernsehen eine Reihe »Das Auge Gottes« mit Hans Clarin, der Stimme von Hui Buh, dem Schlossgespenst. Er spielte dort einen Photographen (Hans Schön), der versuchte, mit seinen Portraits die »Seele« der Portraitierten abzubilden. Dabei gab es eine Menge Verwicklungen und eine größere Anzahl an Schwierigkeiten, die quasi die natürliche Persönlichkeit der Portraitierten überdeckte. Bis zum Ende jeder Folge mussten Verbrechen aufgeklärt und Konflikte gelöst werden. Meist steht am Ende einer Folge eine Ausstellung großformatiger Portraits, die der Photograph in seinem Wohnmobil, mit dem er durch die Lande fährt und die Menschen (auf)sucht, entwickelt hat. Weiterlesen
Heute bekomme ich Besuch von einem Freund und früheren Kunstlehrer. Wir werden uns Bilder ansehen, so wie früher. Und doch nicht ganz. Früher war es so: Wir trafen uns, legten Negativhüllen auf ein Leuchtpult oder nahmen einige Kontaktabzüge auf 24 cm x 30 cm Papieren in die Hand. Tauschten uns drüber aus, welche Negative lohnen könnten, weitere Arbeit in sie zu stecken. Weiterlesen
Heute nun ging es los, mit Ludwig zum Einkauf. Und als der Gemüsehändler meinte, dass meine Bestellung nicht in/auf einen Einkaufswagen passe, er es darum in einem mannhohen Rollwagen gepackte hätte, da war mein Kleinwagen eigentlich schon voll. Drei Paletten Spinat, 15 kg Joghurt, 10 kg Mehl und vieles mehr. Ludwig bekam eine große Tasche auf […]
Am Samstag gab es im GiG-Saal am Lindener Markt ein Doppelkonzert von »Kleemann« und »Q-Bic«. Beides Bands aus der Hannover-Szene, und geeignet für ein Kontrastprogramm, denn Kleemann machen Deutschrock, so in die Richtung von Heinz-Rudolf Kunze. Q-Bic haben sich dem Disco-Funk verschrieben. Schon recht unterschiedlich, und auch vom Herangehen an die Musik verschieden. Ich habe mit diesem Artikel einige Auseinandersetzungen im Oktober losgetreten. Nun war es also mein zweiter live-Kontakt mit der Band, die mich damals so gar nicht überzeugen konnte. Weiterlesen
photographiert.
Auf meinem Balkon ist derzeit großer Andrang an unterschiedlichen Vögeln, die sich um das Futter im Vogelhäuschen balgen und — wie Freund Andy sagt – »ein Heiden Tamtam machen«, bloß um am Meisenknödel zu partizipieren. Teils sitzen sechs oder sieben Vögel im oder am winzigen Häuschen oder darauf. Als ich freilich […]
Heute (Artikel vor Mitternacht begonnen) ist Pessach, das nach jüdischer Auffassung nach Sonnenuntergang beginnt. Ein befreundetes Ehepaar, das den Zeugen Jehovas zugehörig ist, lud mich ein, doch heute die besondere Versammlung zum Gedächtnismahl zu besuchen. Nachdem ich zuvor bei einem früheren lutherischen Pastoren einige Netzwerkprobleme gelöst hatte, kam ich kurz nach Beginn der Versammlung, nach 21 Uhr, im Königreichsaal in Wülfel an. Weiterlesen
Derzeit findet mein literarisches Quintett etwa viermal jährlich statt. Das läuft so: Wir, einige Menschen mit Lust am Lesen, verabreden, ein Buch zu lesen, dann treffen wir uns samstags um 11 Uhr zu einem literarischen Frühstück, unterhalten uns also über den gelesenen Text. Der oder die Vorschlägerin beginnt, stellt kurz das Buch vor, schildert Inhalt, bieten kurzen Hintergrund zum Autor oder der Autorin und sagt, wieso gerade dieses Buch vorgeschlagen wurde. Weiterlesen
Im Jahr habe ich so zehn bis 15 längere schriftliche Arbeiten von Studierenden, Promovierenden oder Habilitierenden, die ich gerne lese, hier und da inhaltliche Vorschläge zur Optimierung unterbreite, aber eben auch (und vor allem) über die Formalia, vom Tippfehler bis zur Fußnotenformatierung gucke, um die Erscheinung des Gesamtwerkes zu optimieren.
Ich liebe es, mich in die gedanklich-fachliche Welt anderer hineinzudenken, mich auf ihre Themen und ihre Sprache einzulassen, die keinesfalls zu meiner Sprache werden dürfen. Weiterlesen
Das Bild entstand in meinem Wohnzimmer; danke, Max, für die Aufnahme mit meiner Camera. Kaffeebecher von Ikea, OMAS Tintenglas königsblau, Kollegblock, Siemens Gigaset Telefon. Härles Dogmatik liegt auf dem Tisch. Im Hintergrund wird erkennbar, dass ich einige Bücher beherberge, Musik ist wichtig, höre im Kern von CD und Deutschlandfunk, aber auch DAT und Schallplatte finden Asyl, für die Platten ist auch der Vorverstärker zuständig, der so röhrenförmig auf dem Jecklin-Kopfhörer-Vorverstärker steht, ist ja auch ein Röhrengerät. Weiterlesen
Ein Kellerraum einer Kneipe in der Göttinger Innenstadt am 18. Februar dieses Jahres. Ein Kleinwagen voll Interessierter aus Hannover, einige weitere Bekannte, die in Göttingen zu uns stoßen. Danke an Katha, Sara, Max, Simon und Markus. Weiterlesen
Heute früh ein guter Gottesdienst in einer Nachbargemeinde mit einem Freund, der auch bei den Kleinen Gruppen dabei ist. Es war fein. Anschließend, der Kollege wurde zum Mittagessen erwartet, habe ich im Saal alles für den Jugendgottesdienst aufgebaut, Stühle gerückt, Altar und Kerzen, Klavier an den rechten Ort, Tontechnik aufgebaut usw. Überzählige Stühle waren hinter einer Klapptür greifbar, sollten es mehr als vierzig Besuchende werden. Auf jeden Stuhl ein einladendes »Lebensweisen« Gesangbuch. Weiterlesen
Neulich stand es im Zeit-Magazin: Bei den sogenannten virtuellen sozialen Netzwerken, facebook, studivz usw. ist es so einfach, »Freunde« zu einer Liste hinzuzufügen (zu »adden«), weil man eben nicht mehr mit ihnen zu tun haben muss als eben geschönte Statusmeldungen von denen angezeigt zu bekommen. Wer schreibt schon: »Mir geht es hundeelend!« — Genau: Statt dessen steht da »freue mich auf …« ein einziges Selbst-Marketing. Das ist in der Tat die Generation, die bei der Suche nach WG-Zimmern das erste Assessmentcenter zu absolvieren gewohnt ist. Immer muss man sich verkaufen! Weiterlesen
Lange schon schätze ich Flickr, bereits deutlich länger als dass ich es selbst nutze. Das ist ein System, bei dem man seine Bilder einstellen kann und auch die anderer ansehen und kommentieren. Diese Form des Austausches ist mir lieb geworden und ich gucke gerne, was andere so machen. Etliche der Bilder hier auf der […]
In unserer Jugendarbeit ist manches im Schwinden. Derzeit gelingt es nicht gerade gut, nach der Konfirmation junge Leute anzusprechen. Wenn aber wenige kommen, wird es für die Leitenden und für die Teilnehmenden, die kommen, auch eher schwierig bzw. leicht frustrierend.
Das Gremium, das für die Leitung und Koordination dieser Arbeit zuständig ist, heißt »GemeindeJugendKonvent«, kurz GJK. Dort sitzen alle, die leitend in der Kinder– und Jugendarbeit der Gemeinde mitmachen, dazu berufene Mitglieder (Erwachsene), der Diakon als hauptamtlich in diesem Feld Tätiger und der Vertreter des Kirchenvorstands.
Wenn alle kämen, dann wären wir ein gutes Dutzend Menschen. Gestern war es wieder so weit, und viele waren nicht da. Die, die da waren, waren entweder »fälschlich« gekommen bzw. später. Man wollte schneller durchkommen mit der Tagesordnung. Effektives Arbeiten finde ich gut. Allgemein scheitert aber vieles daran, dass alle, die da sind, entweder sich als »völlig ausgebucht« verstehen, und die Prioritäten für Studium, Schule, … sämtlich über die Gemeindearbeit stellen und auch daran, dass es — so mein Eindruck — als Freizeitbelustigung verstanden wird, was wir da machen. Man kann’s ja auch lassen. Weiterlesen
Hier schreibt Sebi über das Bloggen an sich. Und seit ich dies selbst etwas mehr betreibe, merke ich, dass er in vielem sehr zutreffend beobachtet.
Sein Text ist älter, aber gut. — Und die nächste Ausgabe von Lecker Lyrik findet am 17. […]

Neulich schrieb ich hier über die Großformat-Portraits. Ich schrieb, dass ich es schätze, mit dem Portraitierten zu interagieren, zu sprechen, gemeinsam an den Bildern zu arbeiten, und zwar so, dass ich hinter der Kamera meinen Teil tue, dass aber das Modell vor dem Objektiv seinen Teil beitragen muss. Weiterlesen
Ja, Peer wird mich bedauern, andere beglückwünschen, jedenfalls bin ich nun seit heute Onkel eines Knaben. Weitere Details habe ich noch nicht gehört, aber diese Tatsache an sich finde ich erfreulich: Irgendjemand muss ja die Renten der Zukunft verdienen!
Herzlichen Gruß […]
Nachdem nun drei Tage Abstand sind, kann ich ja ohne das zu große Risiko emotionaler Unausgewogenheit im Affekt etwas über das Q-Bic Konzert vom letzten Samstag schreiben. Die Botschaft in Kurzform lautet: Ich bin schwer beeindruckt. Es war eines der besten Konzerte, die ich von Q-Bic gehört habe.
Hier gibt es erstmal etwas zu sehen… Weiterlesen
Gestern abends sprach ich mit Mark. Der ist in Malden, USA, und ist Kirchenvorsteher. Wir sprachen über deren Bumper Sticker. Die First Lutheran Church muss einfach Mitglieder gewinnen, sonst wird die Zukunft schwierig. Also müssen sie auf sich aufmerksam machen, und wenn Menschen zu ihnen kommen, dann müssen sie die wirklich ansprechen, mit dem Gottesdienst ebenso wie beim Kirchenkaffee. Weiterlesen
Liebe Leute, werte Freundinnen und Freunde handgemachter Disco-Funk-Musik aus dem Großraum Hannover,
dieses ist ein außerordentlich wichtiges Ereignis für die Anhänger dieser Musik. Die Band ist gut drauf wie meistens, Stephan Emig muss einige neue Nummern lernen, was aber keine Hürde darstellt, denn zu spielen lernen macht, wie der Name sagt, Spaß. Weiterlesen
am Freitag machte ich endlich mal wieder feine Portraits mit Mittelformat und Kleinbild. Meine Studioblitze kamen zum Einsatz, und insgesamt war es ein Vergnügen, S. & M. zu portraitieren, weil beide gute Miene zum Spiel machten. Weiterlesen
Kaum geht alles, melden erste Freunde und die Familie Zweifel an: Das geht ja doch nicht. Stimmt. Ein so genannter Portierungsfehler ist aufgetreten. Aus dem htp-Netz bin ich erreichbar, kann auch telefonieren. Aber: Wer von außerhalb dieses Netzes anruft, bekommt von Alice noch eine Ansage zu hören, dass die Nummer (MEINE NUMMER!) derzeit nicht vergeben sei. […]
Wenn ich den gesamten Tag über mit Kunden in aller Welt kommuniziert habe, per email, Telefon, Fax und Brief, dann finde ich es zunehmend anstrengend, vermittelt zu kommunizieren. Jemanden zu treffen, so richtig »von Mensch zu Mensch«, das ist etwas anderes. Aber: Obwohl ich eigentlich zu denen gehöre, die gerne Briefe schreiben: Oft genug habe ich einfach gar keine Lust. Möchte lieber schweigen als zu telefononieren, möchte lieber den Mond ansehen (oder einen guten Bildband von John oder Richard Sexton) als dass ich aufs Schreibpapier oder den Monitor blickte. Weiterlesen
am vergangenen Freitag waren wir verabredet, ein Ehepaar, das sich zu Jehovas Zeugen zählt, und ich. Wir hatten uns in der Woche vorher verabredet. Und obwohl wir noch nicht in die Bearbeitung des kleinen Büchleins »Was die Bibel wirklich lehrt« einstiegen, war es eine anregende Begegnung. Weiterlesen
Artikel. Das geht doch nicht. Was sollen denn die Leserinnen und Leser denken? Die sind doch weg, und die Statistik zeigt es tatsächlich: So richtig viele habe ich in den letzten Tagen hier nicht auf frawemedia.de zu Gast gehabt.
Ich habe Im November mit Schrecken festgestellt, wie ich mich »gelebt« fühle, wie die Zeit sehr voll ist, und ich doch allerhand Dinge, die ich schätze, immer wieder zurückstelle und schließlich gar nicht schaffe. Weiterlesen

Ich finde es nett, das eine oder andere Blog auch einmal zu würdigen. Ja, ich weiß, das Schreiben über das Schreiben, die pure Intertextualität, das ist, als sollten in der Dienstleistungsgesellschaft alle einander bloß noch die Haare schneiden. Davon wird man nicht satt, oder wie Wirtschaftsgeograph Jöran immer sagt: »Die Sektoren müssen alle vorhanden seien…« — Ihr habt ja alle recht, aber mal kann man ja auch über andere Blogs schreiben. Weiterlesen
Liebe Lesende,
neulich bekam ich »Das Pinguin-Prinzip. Wie Veränderung zum Erfolg führt« von einem Freund geschenkt. Er hatte mir schon länger etwas angekündigt, aber am Sonntag endlich war das Buch da und ich bekam es überreicht. Darin schildern (Klaus Berger spräche sicher von »Remythologisierung«) John Kotter und Holger Rathgeber (guter Name für einen Ratgeber-Verfasser) in einem Gleichnis, wie eine Pinguinkolonie sich mühsam dazu durchringt, den vertrauten Eisberg zu verlassen. Weiterlesen
Die Menge reicht zum Sattessen für ca. 4–6 Personen:
- 300 g weiße Bohnen
- 100 g Kichererbsen (beides 12 Stunden lang in Brühe oder Wasser einweichen)
- Dann 1/4 l Rotwein zugeben und 30 Min. lang kochen. Weiterlesen
Menge: Das reicht für eine große Schüssel voll (weniger zu fertigen lohnt nicht), also für Parties oder dergleichen, wenn man die Menschen wirklich schätzt:
Man/frau nehme:
- 500 g Bulgur (eine Getreidezubereitung (hydrothermisch behandelt, anschließend Kleie entfernt, dann durch Grützeschneider)
- 3 rote Paprikaschoten Weiterlesen
Meine Geschichte mit dem 25. Oktober ist eine wechselhafte. Wie mit den meisten Tagen ist es auch hier ein wechselhafter Tag, siehe Wiki. Ich erinnere mich an ein Jahr, in dem ich meinen Geburtstag völlig vergessen hatte. Es war so viel los. Jedenfalls rief ich tags zuvor Freunde an, bat, doch vorbeizukommen. Gestern war es anders: Nach drei Tagen Kochen für Lecker Lyrik konnte ich mir »nicht mal« ein Kaffeetrinken mit Freunden vorstellen. Ich hatte einfach genug vom Trubel, von Küche & Co. und mir war nach Ruhe, nach Schweigen und Nachdenken. Weiterlesen
Am vergangenen Mittwoch war reichlich einzukaufen, denn vier Gänge mit hoher Fertigungstiefe für gut 90 Personen, das sind schon so zwei PKW voll, jedenfalls dann, wenn »PKW« einen französischen Kleinwagen bezeichnet, wie das bei mir ist. Am Donnerstag dann 4,5 kg weiße Bohnen und 1,5 kg Kichererbsen einweichen. Weiterlesen
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herzlich wilkommen Schön, dass Du oder Sie den Weg hierher gefunden haben. Auf diesen Seiten finden sich Texte und Bilder (evtl. auch andere Medien) von Frank Weber, Hannover-Anderten. Thematisch geht es um Alltag, Musik, Literatur, Theologie und Philosophie, Photographie und vieles mehr. Das ist auch die Tücke dieses Blogs: Kaum jemanden wird das alles interessieren.
Hier hilft es, die entsprechende Oberbegriffe anzuklicken (unter diesem Text), und schon gibt es das Angebot vorsortiert. Kommentare sind willkommen, kommerzielle Werbung ist (siehe Impressum) kostenpflichtig.
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