Leica als Lehrer!? – Mike Johnston

Mike Johns­ton ist Pho­to­jour­na­list, Blog­ger, Pho­to­do­zent (also »Leh­rer«) und Pho­to­graph in den USA. Einer grö­ße­ren Öffent­lich­keit wurde er bekannt, als sein Pro­jekt »The Leica as a Teacher« viel beach­tet wurde und (auch hier­zu­lande) etli­che sich dem Pro­jekt anschlos­sen, ein Jahr lang, täg­lich eine Kamera, bevor­zugt eine Leica Mess­su­cher­ka­mera, mit genau einem Fest­brenn­wei­ten­ob­jek­tiv mit­zu­füh­ren, und zwar an jedem Tag, den gesam­ten Tag über. Es soll schwarz-weiß Film (eine Sorte, stets die selbe) ein­ge­setzt wer­den. Auf­gabe ist, in jeder Woche zwei Filme zu belich­ten und zu ent­wi­ckeln, sowie ent­spre­chende Kon­takt­ab­züge her­zu­stel­len. Pro Film sol­len ein bis sechs Arbeits­ver­grö­ße­run­gen erstellt wer­den und alle fünf bis zehn Filme eine aus­ge­ar­bei­tete Vergrößerung.

Bei all die­sen Bemü­hun­gen ist das Ziel, inner­halb eines Jah­res ein deut­lich bes­se­rer Pho­to­graph zu wer­den. — Warum es eine Leica seien soll? Muss keine sein, sagt auch Mike Johns­ton, aber bes­ser ist es, sagt er, hier. Wei­ter­le­sen

Bärenstein im Erzgebirge und Anderten am Rande Hannovers

Zwei sehr unter­schied­li­che Gemein­den, beide in luthe­ri­schen Lan­des­kir­chen, beide Gemein­den sind seit Jahr­zehn­ten part­ner­schaft­lich ver­bun­den. An die­sem Wochen­ende fah­ren einige mei­ner Gemeinde in Han­no­ver nach Sach­sen und besu­chen die Freunde. Weil die Freu­den, Sor­gen und Nöte unter­schied­lich sind, vor allem jeweils zu unter­schied­li­chen Zei­ten begeg­nen, darum ist es gut, wenn man mit­ein­an­der im Gespräch […]

Metablogger: blog2.de mit Neustart

Sebas­tian Ger­hard ist ein Medi­en­irr­wisch, einer der es schafft, auch wenn er gut unter der Haube ist, auf allen Hoch­zei­ten zu tan­zen, ohne dass er sich ver­zet­telte. Sein Blog 2 ist wie­der­er­öff­net, und es lohnt das Stöbern.

Ich schätze Sebas­tian sehr, emp­fehle daher sehr einen vir­tu­el­len Besuch. Die Pho­tos von aller­lei Musi­kern usw. […]

Amsterdam Photos

one week Amsterdam: Street Café
Ams­ter­dam war auch pho­to­gra­phisch sehr anspre­chend. Ich habe wäh­rend mei­ner Spa­zier­gänge durch die Stadt trotz hef­ti­ger Reduk­tion des pho­to­gra­phi­schen Bal­lasts es dann doch gemerkt, den gesam­ten Tag über (und meist war ich von 7:30 Uhr mor­gens bis 22:00 Uhr zu Fuß unter­wegs) die Mit­tel­for­mat­ka­mera im Ruck­sack zu haben. Über der Schul­ter hatte ich die Messsucher-Kamera, mit bloß einem Nor­mal­ob­jek­tiv. Ein Film­typ (APX-100), so bin ich her­um­ge­lau­fen. Die Bil­der von Men­schen sind im »Vor­bei­lau­fen« ent­stan­den, die Kamera hing über mei­ner Schul­ter und ich habe Ent­fer­nung und Belich­tung sowie Bild­aus­schnitt geschätzt und dann ein­fach aus­ge­löst. Wei­ter­le­sen

was die Menschen so suchen…

Mein Sudel­web merkt sich, wenn jemand über z.B. google sucht, wel­che Such­be­griffe dort ein­ge­ge­ben wur­den. Manch­mal bringt das leicht befremd­li­che Ergeb­nisse zu Tage.

Als ob ich auch nur eine Vor­stel­lung von den »Nut­zungs­ent­gel­ten« hätte… Aber offen­sicht­lich gibt es da Bedarf und ent­spre­chende Nach­frage. Viel­leicht wäre das etwas für die Bör­sen­ti­cker? »Amsterdam-Prostitution: seit gestern […]

Ostern haben alle anderes als das Internet vor...

frohe und geseg­nete Ostern zuvor.

Wenn ich die Besu­chen­den­zah­len der letz­ten Tage ansehe, dann spre­chen die dafür, dass nie­mand sich im Netz auf­hält, dass eher Eier­su­che mit der Fami­lie oder was auch immer ansteht, aber im Netz ist kaum jemand, zumin­dest auf mei­ner Seite bzw. auf ande­ren, in denen ich Ein­blick in die […]

Entspannte Niederlande... Amsterdam 4: Stadtklima und Aromatherapie

Wenn sich ein guter Teil des Lebens auf den Stra­ßen, in den Cafés und Loka­len, abspielt, dann spre­chen einige, etwa der Wirt­schafts­geo­graph Jöran, von Urba­ni­tät. Für die­je­ni­gen, deren Bedürf­nisse über »dou­ble choc, iced Ristretto« (also so eine Art bös­ar­tige Muta­tion  ame­ri­ka­ni­scher Kaf­fee­spe­zia­li­tä­ten) hin­aus­ge­hen, für die gehört Stra­ßen­mu­sik sicher dazu.  Wei­ter­le­sen

Entspannte Niederlande... Amsterdam 3: Straßenverkehr

Was beim zwi­schen­mensch­li­chen Ver­kehr offen­bar schnel­ler geht, das geht im sons­ti­gen Stra­ßen­ver­kehr eher gedul­di­ger und mehr Abstand zu. In vie­len ams­ter­da­mer Innen­stadt­stra­ßen ist die Zufahrt meist durch Pfähle ver­baut, die zeit­weise in den Unter­grund fah­ren und ansons­ten von der Müll­ab­fuhr, Poli­zei, Ret­tungs­diens­ten usw. ver­senkt wer­den kön­nen. Wei­ter­le­sen

Entspannte Niederlande... Amsterdam 2: Prostitution usw.

Pro­sti­tu­tion und ent­spre­chende öffent­li­che Ange­bote von Kon­do­men, mein Ams­ter­da­mer Hotel lag in der Straße des ältes­ten Fach­han­dels (angeb­lich seit Napo­le­ons Zei­ten) namens »dat gol­dene vliees«, Vibra­to­ren usw. tun so als gäbe es allein eine kör­per­li­che Liebe, als käme diese im »Prin­zip metho­di­scher Ord­nung« nicht rela­tiv weit hin­ten, als Form der Ver­traut­heit in sehr weitgehendem Maße.

Entspannte Niederlande... Amsterdam 1: Nachnutzung Kirchenbauten

Nach eini­gen Tagen in Ams­ter­dam melde ich mich hier zurück. Ich wohnte in einem Stadt­ho­tel, drit­ter Stock, nahe dem Haupt­bahn­hof (Ams­ter­dam Cen­tr­aal) im drit­ten Stock auf ca. 9 qm mit Dach­schräge. Die Trep­pen waren fast Lei­tern, jeden­falls war die Stei­gung nicht gerade senio­ren­taug­lich, aber noch bin ich das ja auch nicht. Bekanntlich sieht man anderswo das, was einem als selbst­ver­ständ­lich gilt, weil es eben nicht selbst­ver­ständ­lich ist. Inso­fern bil­det rei­sen. Wei­ter­le­sen

Geschlagen von meinem Seniorchef...

Ges­tern ging es nach Aachen zu einem Geschäfts­ter­min. Früh mor­gens fuh­ren mein Seni­or­chef und ich los. Bis zum Kame­ner Kreuz saß er am Steuer sei­nes 5-er BMWs, dort über­nahm ich und fuhr (mit vie­len Bau­stel­len und Staus) nach Aachen und nach­mit­tags von dort zurück bis zum Kame­ner Kreuz. — Als ich das Steuer über­nahm, stand auf dem Ver­brauchs­an­zei­ger ein Durch­schnitts­ver­brauch von 11 l/100 km. Ich habe ein Inter­esse, mög­lichst wenig zu ver­brau­chen, schalte ent­spre­chend früh hoch und meide unnö­tige Beschleu­ni­gun­gen. Ins­be­son­dere bemühe ich mich, mög­lichst vor­aus­schau­end zu fah­ren. Mit dem BMW mei­nes Chefs schaffe ich in der Stadt gewöhn­lich knapp 8 l/100 km als Ver­brauch. Wei­ter­le­sen

frühere Synagoge in Kiel…

2008 urlaubte ich in Kiel. Bin viel in der Stadt her­um­ge­lau­fen, habe pho­to­gra­phiert, Kir­chen und Aus­stel­lun­gen ange­se­hen, habe viel in Cafés geses­sen und Briefe geschrie­ben, man­ches Kon­zert erlebt usw. Lei­der war so viel zu tun, dass ich man­che mei­ner Nega­tive noch immer nicht wei­ter als bis zum ent­wi­ckel­ten Film gebracht habe. — Das soll sich ändern, klar. Wei­ter­le­sen

ein ganz ruhiger 25. Oktober…

Meine Geschichte mit dem 25. Okto­ber ist eine wech­sel­hafte. Wie mit den meis­ten Tagen ist es auch hier ein wech­sel­haf­ter Tag, siehe Wiki. Ich erin­nere mich an ein Jahr, in dem ich mei­nen Geburts­tag völ­lig ver­ges­sen hatte. Es war so viel los. Jeden­falls rief ich tags zuvor Freunde an, bat, doch vor­bei­zu­kom­men. Ges­tern war es anders: Nach drei Tagen Kochen für Lecker Lyrik konnte ich mir »nicht mal« ein Kaf­fee­trin­ken mit Freun­den vor­stel­len. Ich hatte ein­fach genug vom Tru­bel, von Küche & Co. und mir war nach Ruhe, nach Schwei­gen und Nach­den­ken. Wei­ter­le­sen

Kneipengottesdienst in Wunstorf mit Müllkunst-Predigt

ges­tern war ich in Wunstorf. Zwei­mal monat­lich fin­den dort in Küs­ters Hof, einer Kneipe, EMK_Wunstorf 1Got­tes­dienste der Evangelisch-methodistischen Kir­che statt. Die Ter­mine gibt es hier. Ehren­fried Matt, ein Freund, pre­digte dort. Es ging um Müll, genauer darum, wie Gott aus dem Müll unse­res Lebens Kunst­werke baut. Wei­ter­le­sen

Statik und Dynamik

Ein­mal etwas über eines mei­ner Bilder:

Wer macht schon frei­wil­lig Urlaub in Wil­helms­ha­ven? – Ich habe es gewagt, es ist schon ein paar Jahre her. Meine Idee war, eine über­schau­bare Stadt zu erle­ben, die am Was­ser liegt, mög­lichst wollte ich eine Kom­bi­na­tion aus der mich immer wie­der fas­zi­nie­ren­den Indus­trie­ar­chi­tek­tur, beson­ders dann, wenn sie im Ver­rot­ten ist, mit mit­tel­städ­ti­scher Schön­heit, Kunst usw. Wei­ter­le­sen

Hallenser, Halloren und einfacher Lebensstil…

Wappen der Stadt Halle/Saale

Wap­pen der Stadt Halle/Saale

Die Rou­ten­pla­nung schreibt, über­ein­stim­mend mit dem Navi, dass es gut zwei Stun­den sind nach Halle an der Saale, der (noch) größ­ten Stadt Sachsen-Anhalts. Wiki­pe­dia weiß, dass es 230.000 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gibt. Der größte Arbeits­ge­ber sind die Stadt­werke Halle. – »Wir kön­nen ein­an­der doch nicht alle die Haare schnei­den, nein: mit Strom versorgen.«

Eben das scheint die Schwie­rig­kei­ten die­ser Stadt bes­ser als alles andere zu beschrei­ben: Martin-Luther Uni ist da, die Hal­len­ser schät­zen »Ihre« Stadt; bloß: Finan­zi­ell ist die Stadt dabei gestellt wie eine Kir­chen­maus. Das macht es nicht leich­ter für Kunst, Kul­tur und Sport. Wei­ter­le­sen