Über Sandwich-Artisten und Feta: Subway's ist manchmal unterirdisch

Wenn ich mich rich­tig an mei­nen Eng­lisch­un­ter­richt erin­nere, dann sind 12 feet ein Inch. Also ca. 30,48 cm. — Manch­mal esse ich mit­tags bei Subway’s, die­ser »Systemgastronomie-Kette«, die Aus­bil­dun­gen zum »Fach­kraft für Sys­tem­gas­tro­no­mie« ebenso anbie­tet (Beginn: August 2010) wie Jobs als »Sand­wich Artist«® — auf 400 € Basis. Wei­ter­le­sen

Kommunikation von Mensch zu Mensch

Ein älte­res Buch von Albrecht Goes heißt so, »Von Mensch zu Mensch«. Ich lernte es ken­nen als ich über den Brief­wech­sel von Augus­tin und Hie­rony­mus eine Semi­nar­ar­beit schrieb. Fei­nes Buch, doch darum soll es nun nicht gehen.

Viel­mehr ist das eine uni­ver­selle Ent­schul­di­gung, warum ich, obwohl mir viel an Men­schen liegt, so viele unan­ge­mes­sen sel­ten sehe, spre­che oder brief­lich bedenke. Vor­weg: Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.

Bei der Arbeit kom­mu­ni­ziere ich viel. Das Tele­fon klin­gelt, die e-mail muss beant­wor­tet wer­den usw. Han­del ist Kom­mu­ni­ka­tion, glo­bale Beschaf­fung ist vor allem zuhö­ren, nach­den­ken, anbieten.

Einen guten Teil der ver­füg­ba­ren Zeit nimmt bei mir die Gemein­de­ar­beit ein. Auch diese ist, ob bei der Klei­nen Gruppe, in einer Kir­chen­vor­stands­sit­zung oder im Got­tes­dienst, viel­fach hoch-kommunikativ. Wenn ich dann Auf­ga­ben über­nehme, Druck­sa­chen kon­zi­piere, unse­ren Hort ans Inter­net zu brin­gen suche, dann ist auch das wie­der damit ver­bun­den, Ange­bote ein­zu­ho­len, Hot­lines anzu­ru­fen, … Also auch Kom­mu­ni­ka­tion. Die Teil­nahme (oder Teil­habe) am Abend­mahl ist auch »Kom­mu­ni­ka­tion«, wenn­gleich in etwas ande­rer Bedeu­tung. Wei­ter­le­sen

Metablog: ein 16.500 USD-Artikel eines Beraters

Bitte lest die­sen Arti­kel!

Das ist ein Bera­ter, der sich für die Pro­blem­ana­lyse und das Unter­brei­ten von Lösungs­vor­schlä­gen am MIT vor­be­rei­tet hat und hart arbei­tete. Als er in Dubai bei einer Bera­tungs­ge­sell­schaft anfängt, merkt er, dass Powerpoint-Heckmeck gefragt ist, dass aber wei­ter nichts erwünscht ist, ins­be­son­dere, dass seine Ana­ly­sen bitte nicht die anfra­gen­den Unter­neh­men stö­ren dür­fen, also nicht etwa deut­lich sagen, dass eine Mil­li­arde ver­lo­ren geht, wenn das Unter­neh­men wei­ter macht wie geplant. Wei­ter­le­sen

Geschlagen von meinem Seniorchef...

Ges­tern ging es nach Aachen zu einem Geschäfts­ter­min. Früh mor­gens fuh­ren mein Seni­or­chef und ich los. Bis zum Kame­ner Kreuz saß er am Steuer sei­nes 5-er BMWs, dort über­nahm ich und fuhr (mit vie­len Bau­stel­len und Staus) nach Aachen und nach­mit­tags von dort zurück bis zum Kame­ner Kreuz. — Als ich das Steuer über­nahm, stand auf dem Ver­brauchs­an­zei­ger ein Durch­schnitts­ver­brauch von 11 l/100 km. Ich habe ein Inter­esse, mög­lichst wenig zu ver­brau­chen, schalte ent­spre­chend früh hoch und meide unnö­tige Beschleu­ni­gun­gen. Ins­be­son­dere bemühe ich mich, mög­lichst vor­aus­schau­end zu fah­ren. Mit dem BMW mei­nes Chefs schaffe ich in der Stadt gewöhn­lich knapp 8 l/100 km als Ver­brauch. Wei­ter­le­sen

alternative Mittagspause: Park der Sinne

Etwa drei Minu­ten sind es von mei­nem Schreib­tisch bis in den Laat­zener »Park der Sinne«. Öfters gehe ich dort spa­zie­ren, manch­mal auch mit der Kamera. Die­ses Bild ent­stand Anfang Okto­ber dort. Ich liebe die­sen Tisch, der für eine Fami­lie gedeckt ist. Aller­dings müss­ten die Esser über­pro­por­tio­nal groß­wüch­sig sein. Auf­ge­nom­men mit Zeiss Ikon ZM mit […]

Barockkirche Ilten und Friedhof mit 9 cm x 12 cm

Im ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber oder Okto­ber, ich weiß es nicht mehr genau, fuhr ich mit dem Auto eines spä­ten Nach­mit­tags bei herr­li­chem Wet­ter nach Sehnde, also auf der B65. Ich wollte bei einem gewit­ter­träch­ti­gen Him­mel das eine oder andere feine Bild noch fest­hal­ten, bevor es lang­sam aber ste­tig immer dunk­ler wurde. Bil­der sind wie Äpfel, sie müs­sen rei­fen. Und mit Zwang kann man nicht nur kein gutes Obst oder Gemüse erzeu­gen, mit Bil­dern ist es noch dras­ti­scher. Klar hilft es, das Hand­werk eini­ger­ma­ßen zu beherr­schen, aber: Dass sich im Kopf ein Bild ergibt, das erfor­dert mehr als den Wunsch, das Licht und eine Stunde Zeit. Wei­ter­le­sen

Täter ersetzen Schild?

»Arbeit macht frei Schild« wurde in Polen gestoh­len? Nein, die Früh­nach­rich­ten im Deutsch­land­funk mel­de­ten ja, dass das gestoh­lene Schild überm KZ-Tor wie­der da ist, in meh­rere Teile zer­legt und in Nord­po­len auf­ge­fun­den. Einige Män­ner wären ver­haf­tet. Aber dies möchte ich den Lesen­den nicht vor­ent­hal­ten: Könnte doch auch sein, dass es bloß um eine Aktua­li­sie­rung im Rah­men von »for­dern und för­dern« sein? Wei­ter­le­sen

Alice rächt sich mit »kein Anschluss unter dieser Nummer«…

Kaum geht alles, mel­den erste Freunde und die Fami­lie Zwei­fel an: Das geht ja doch nicht. Stimmt. Ein so genann­ter Por­tie­rungs­feh­ler ist auf­ge­tre­ten. Aus dem htp-Netz bin ich erreich­bar, kann auch tele­fo­nie­ren. Aber: Wer von außer­halb die­ses Net­zes anruft, bekommt von Alice noch eine Ansage zu hören, dass die Num­mer (MEINE NUMMER!) der­zeit nicht ver­ge­ben sei. […]

Eine Pinguinfabel in Buchform

Liebe Lesende,

neu­lich bekam ich »Das Pinguin-Prinzip. Wie Ver­än­de­rung zum Erfolg führt« von einem Freund geschenkt. Er hatte mir schon län­ger etwas ange­kün­digt, aber am Sonn­tag end­lich war das Buch da und ich bekam es über­reicht. Darin schil­dern (Klaus Ber­ger sprä­che sicher von »Remy­tho­lo­gi­sie­rung«) John Kot­ter und Hol­ger Rath­ge­ber (guter Name für einen Ratgeber-Verfasser) in einem Gleich­nis, wie eine Pin­guin­ko­lo­nie sich müh­sam dazu durch­ringt, den ver­trau­ten Eis­berg zu ver­las­sen. Wei­ter­le­sen

übers Planen...

Der Vater eines Freun­des putzte kaum, aber er hatte den Tick, aller­lei Rei­ni­ger und Wun­der­ge­räte fürs Put­zen zu kau­fen. Das war die ange­neh­mere Vari­ante. Ein Fensterputz-Wundertuch hilft, zumin­dest der eige­nen Befind­lich­keit, denn man hat den Ein­druck, dass das seit Jah­ren über­fäl­lige Fens­ter­put­zen mit die­sem Lap­pen um die Hälfte leich­ter erle­digt wer­den kann bzw. könnte. Nun, nach die­sem Ein­kauf, ist es ja auch nicht mehr so drängend…

Jeden­falls scheint es mir, dass ein guter Teil des schrift­li­chen Den­kens, ob nun als Stoff­samm­lung, Glie­de­rung, Ide­en­fin­dung oder wie auch immer, mitt­ler­weile durch den Kauf von Pro­duk­ten bzw. Soft­ware ersetzt zu wer­den scheint. Da gibt es einen Markt an Zeit­plan­sys­te­men im Buch­han­del, aber nie­mand hat Zeit. Es gibt Semi­nare über »getting-things-done« (GTD) und ein unüber­schau­ba­res Sor­ti­ment an Soft­ware­hil­fen in die­sem Bereich. Wei­ter­le­sen

einfach nur ein Tag… – 6. Oktober 2009

was war heute bemer­kens­wert? Was habe ich heute eigent­lich beson­ders gedacht, was fiel mir ein oder auf?

In der Firma leckt unsere Kaf­fee­ma­schine und das ließ mich dar­über nach­den­ken, wie zutref­fend das doch ist mit der Theo­rie der zen­tra­len Orte. Wenn Koni­ca­Mi­nolta mit dem Bizz­Hub, dem dru­cken­den und scan­nen­den Büro­ko­pie­rer, die eier­le­gende Woll­milch­sau zu erschaf­fen meinte, so hat es doch unsere Saeco Kaf­fee­ma­schine zum zen­tra­len Ort geschafft. Da trifft man sich immer wie­der, die Abtei­lung Inlands­ver­kauf trifft auf die Sri Lanka Pro­jekt­ma­na­ger, mein Seni­or­chef wünscht sei­nen Espresso schwarz, mein Juni­or­chef beküm­mert sich weni­ger um die Boh­nen, schätzt aber den Voll­au­to­ma­ten ebenso wie ich selbst. Wei­ter­le­sen