Überraschend zügig gingen die CD-Aufnahmen für die Hi-Fly Jazz Unit am 7. August. So hatte ich am 8. August dann doch noch Gelegenheit, einen der wenigen mich interessierenden Programmpunkte beim diesjährigen Maschseefest wahrzunehmen: Das Konzert der Gipsy Connection featuring Kussi Weiss. Dieser Hildesheimer ist hörenswert, und auch die Band war gut. Weiterlesen
(weh dem, der an Karl Kraus denkt).
Seit 25 Jahren gibt es nunmehr Andi Güttes Hi-Fly Jazz Unit. Dies verdient besondere Beachtung, denn feine Jazzmusik ist ja nicht mehr allenthalben anzutreffen. Das Jubiläum wird auch mit einer neuen CD begangen, alte und neue Aufnahmen sollen kombiniert werden, wobei ich am Wochenende bei Nienburg […]
Sebastian Gerhard ist ein Medienirrwisch, einer der es schafft, auch wenn er gut unter der Haube ist, auf allen Hochzeiten zu tanzen, ohne dass er sich verzettelte. Sein Blog 2 ist wiedereröffnet, und es lohnt das Stöbern.
Ich schätze Sebastian sehr, empfehle daher sehr einen virtuellen Besuch. Die Photos von allerlei Musikern usw. […]
Burghard, mein früherer Geiger bei Paradawgma, hat die Angewohnheit, Musiker danach zu fragen, was die beste Weise zu üben sei. Herbie Hancock antwortete beispielsweise: »Don’t practise, just play!«- Jemand anderes (ich hab’s gerade vergessen) sagte: »Music is life. So don’t practise music, practise life!« Weiterlesen
In seinem Notenbuch »Rhythm, Sonority & Silence« von 1995 schreibt Michael Hedges, dass eine akustische Gitarre ein wundervolles Instrument sei, sofern nicht mehr als ein Dutzend Menschen zuhören und diese ruhig seien. — Andernfalls bedürfe es der Verstärkung.
Wenn ich für mich übe oder spiele, dann passiert das in der Regel akustisch. Aber schon mit einem zweiten Instrument, ich denke jetzt an eine gemeinsame Probe, gar nicht an Auftritte oder dergleichen, ist meist die Gitarre zu leise. — So wie ich spiele, recht basslastig nämlich, da meist ohne Bass in der Band, passen so genannte Akustikgitarrenverstärker nicht gut, um meinen Ton zu verstärken, so meine Erfahrung, als ich neulich ausgiebig testete. Weiterlesen
Ich merke, dass meine Geschichte schon wieder mit Berlin beginnt, genauer mit dem Olympiastadion. Es ist der 15. Juli 2006, »Calling all Nations« ist ein evangelikales Großevent zu dem — neben rund 30.000 anderen — auch einige Leute aus meiner Gemeinde gefahren sind. Eine Jugendgruppe hatte eine Spende bekommen, so konnten wir es uns leisten, Eintrittskarten und Benzin zu bezahlen. Es ist früher Nachmittag. Begeisterte Leute ringsum, es wird auch einiges geboten, auffällige Fahnenschwenker, die goldene, silbern und Israel-Flaggen sichtbehindernd schwenken. Kurz: Für die MarTeenies als Ganzes war das nicht so richtig passend. Gott »bloß« immer wieder zu sagen, wie groß und großartig er ist, das ist in Ordnung, macht es aber weniger neu noch nützt es Gott. Weiterlesen
Im Januar war ich in Berlin. Es war bitterkalt, ich mit dem »Wochenend-Ticket« unterwegs, vor sechs los, 22:45 Uhr zurück. Schon am Bahnhof in Lehrte (nicht »Lehrter Bahnhof«), was von meiner Wohnung nicht weiter ist als der Hauptbahnhof, machte mir morgens vor 6 Uhr ein eisiger Wind klar, dass ich mir in Berlin warme Plätze suchen müsste.
Ich hatte zwei Photoausstellungen vor, aber das nur nebenbei, die habe ich gesehen. Habe auch Jan und Marianne getroffen, fein. Mehr ging nicht, etwa meinen Chef-Kommentator Peer konnte ich leider nicht im Zeitplan unterbringen. Weiterlesen
Es ist Freitag, einen musikinteressierten Freund eingeladen, ab nach Celle zum »Tag der Niedersachsen«, denn da spielt ja Q-Bic im Schlosspark. Anreise geht klar, überall Polizei, alles gesperrt, okay, parken wir eben etwas weiter weg und suchen uns unseren Weg. Rathaus, Garten, Schloss, Überall campieren hilflose Helfer: Rotes Kreuz, Malteser, DLRG, Polizei und Notärzte aller Art. Bloß »normale« Besucher gibt es wenige. Mein Begleiter L. sagt: »Sieht aus wie eine Messe für Rettungstechnik hier…« Zirkuszelt als Bühne. Gut. Wir haben es trotz der Hindernisse geschafft, 20:30 Uhr sind wir am Zelt, 20:30 Uhr soll es losgehen. Bis 22 Uhr sollen die »Tanzmusiker« spielen. Gerade rechtzeitig sind wir also da. Weiterlesen
Immer mal wieder fragen mich Menschen, wenn ich öffentlich Musik mache, wie ich diesen Gitarrenton erzeuge. Teils spielen die Frager selbst, und ich selbst weiß genau, wie auch ich mich für das »Know how« beim Ton anderer interessiere. Habe im Archiv Photos von Ian Melroses Effektbrett 1992 und erinnere mich, wie ich in Zeiten vor Google versuchte, über den einen oder anderen Mikrophonhersteller und Pickup-Lieferanten Informationen zu sammeln usw. — Zumindest die Informationsbeschaffung hat sich in den vergangenen 20 Jahren deutlich vereinfacht. Weiterlesen
Vor einigen Jahren schon entstanden diese Portraits von der »Hermelinband«, früher mal »Soaked in Red«: Es gibt ja Bands, die benennen sich bei jedem beliebigen Anlass um, das ist bei der Hermelinband anders: Die Besetzung ist zwar gleich geblieben, aber die Musik ist eine ganz andere geworden. Oft handelt es sich um Suiten (mehrere […]
Am Samstag gab es im GiG-Saal am Lindener Markt ein Doppelkonzert von »Kleemann« und »Q-Bic«. Beides Bands aus der Hannover-Szene, und geeignet für ein Kontrastprogramm, denn Kleemann machen Deutschrock, so in die Richtung von Heinz-Rudolf Kunze. Q-Bic haben sich dem Disco-Funk verschrieben. Schon recht unterschiedlich, und auch vom Herangehen an die Musik verschieden. Ich habe mit diesem Artikel einige Auseinandersetzungen im Oktober losgetreten. Nun war es also mein zweiter live-Kontakt mit der Band, die mich damals so gar nicht überzeugen konnte. Weiterlesen
Wenn sich ein guter Teil des Lebens auf den Straßen, in den Cafés und Lokalen, abspielt, dann sprechen einige, etwa der Wirtschaftsgeograph Jöran, von Urbanität. Für diejenigen, deren Bedürfnisse über »double choc, iced Ristretto« (also so eine Art bösartige Mutation amerikanischer Kaffeespezialitäten) hinausgehen, für die gehört Straßenmusik sicher dazu. Weiterlesen
Im Dezember haben Q-Bic nicht nur ein großartiges Konzert gespielt, sie ließen sich auch für die Presse– und Öffentlichkeitsarbeit von mir ablichten. Die Bilder gefielen, ob sie aber für den Zweck besonders geeignet sind, das wird sich zeigen. Wir haben jedenfalls viel versucht an einem Samstag vormittags, als Gitarrist Tobi mich mit seiner Schniefnase […]
Ein Kellerraum einer Kneipe in der Göttinger Innenstadt am 18. Februar dieses Jahres. Ein Kleinwagen voll Interessierter aus Hannover, einige weitere Bekannte, die in Göttingen zu uns stoßen. Danke an Katha, Sara, Max, Simon und Markus. Weiterlesen
Ein Gottesdienst »kurz & gut«, wie meist am ersten Sonntag eines Monats. In diesen Gottesdiensten findet das Abendmahl nicht statt, der Gottesdienst soll überhaupt weniger Zugangshürden bieten, gerade auch, um Familien einzuladen, für deren Kinder eine Betreuung angeboten wird.
Der liturgische Ablauf ist etwas vereinfacht, und nach dem Gottesdienst gibt es beim Kirchenkaffee eine […]
Nachdem nun drei Tage Abstand sind, kann ich ja ohne das zu große Risiko emotionaler Unausgewogenheit im Affekt etwas über das Q-Bic Konzert vom letzten Samstag schreiben. Die Botschaft in Kurzform lautet: Ich bin schwer beeindruckt. Es war eines der besten Konzerte, die ich von Q-Bic gehört habe.
Hier gibt es erstmal etwas zu sehen… Weiterlesen
Liebe Leute, werte Freundinnen und Freunde handgemachter Disco-Funk-Musik aus dem Großraum Hannover,
dieses ist ein außerordentlich wichtiges Ereignis für die Anhänger dieser Musik. Die Band ist gut drauf wie meistens, Stephan Emig muss einige neue Nummern lernen, was aber keine Hürde darstellt, denn zu spielen lernen macht, wie der Name sagt, Spaß. Weiterlesen
am Freitag machte ich endlich mal wieder feine Portraits mit Mittelformat und Kleinbild. Meine Studioblitze kamen zum Einsatz, und insgesamt war es ein Vergnügen, S. & M. zu portraitieren, weil beide gute Miene zum Spiel machten. Weiterlesen
Liebe Leute,
nachdem ich einigen Wirbel losgetreten habe, weil ich im falschen Konzert war, möchte ich alle, die sich selbst ein Bild machen möchten, gerne auf den morgigen Live-Auftritt der Deutschrock-Band hinweisen. Um 21 Uhr geht es los im La Boheme, Groß-Buchholzer-Kirchweg 71. Der Eintritt ist frei, Einlass um 20 Uhr, Beginn um 21 Uhr.
Ich werde nicht hingehen, […]
Artikel. Das geht doch nicht. Was sollen denn die Leserinnen und Leser denken? Die sind doch weg, und die Statistik zeigt es tatsächlich: So richtig viele habe ich in den letzten Tagen hier nicht auf frawemedia.de zu Gast gehabt.
Ich habe Im November mit Schrecken festgestellt, wie ich mich »gelebt« fühle, wie die Zeit sehr voll ist, und ich doch allerhand Dinge, die ich schätze, immer wieder zurückstelle und schließlich gar nicht schaffe. Weiterlesen
Zu meinem Geburtstag vor über einem Jahr bekam ich rund 60 LPs geschenkt, die jemand hier gelassen hatte, der nach Südamerika sich hatte versetzen lassen. Ein Teil im selben Konvolut stammt von einem früheren Nachbarn, der sich von dem Medium LP getrennt hat.
Ich habe endlich mal die Zeit mir genommen, in die Sachen hinein zu hören. Weiterlesen
Liebe Leute,
wir spielen zur Eröffnung der AWO-Seniorenberatung im Anderter Alten Rathaus (Am Bache/Torgarten). Die Veranstaltung zur Eröffnung beginnt um 15 Uhr mit Grußworten usw. (auch vom Bürgermeister), ab 15:30 Uhr machen wir Musik.
Wir haben ein neues Programm erarbeitet und werden mit Sara (voc.), Andy (piano) und mir an der akustischen Gitarre hoffentlich unterhaltende Wohlklänge bieten.
Die Veranstaltung ist […]
Das Schloss ist entfernt: Bitte bedienen Sie sich. Habe meine Flickr-Bilder rechtlich relativ frei gegeben.
Gestern gab es mal wieder eine Fortbildung für Gruppenleitende. Es ging um Urheberrecht, die kirchlichen Pauschalverträge mit GEMA und den Verwertungsgesellschaften usw. Immerhin gab es endlich mal eine Fachjuristin aus einem unserer Ministerien, die juristisch die Zusammenhänge gut darstellen konnte, obgleich dies nicht ihr Fachgebiet ist.
Ich selbst denke seit vielen Jahren übers Urheberrecht nach, darüber, inwiefern in der Postmoderne ein »Autor« postuliert werden kann. Weiterlesen
Liebe Lesende,
nachdem meine letzten Äußerungen zu einem Konzert unnötig hohe Wellen schlugen, kann ich hier gleich beruhigen: Kein Grund zur Panik, es war ein wunderbares Konzert. Swing-O-Matic ist eine Bigband unter Leitung von Helge Adam, die regelmäßig in den Räumen der Ev.-freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) am Döhrener Turm probt. Zum Dank für das musikalische Kirchenasyl veranstaltete die Big Band ein Konzert. Weiterlesen
Liebe Leserin, lieber Leser,
gestern machte mich ein Freund darauf aufmerksam, dass ich meine »alten« Seiten ja fast unerreichbar gemacht hätte. Tatsächlich. Das war gar nicht meine Absicht. Ich habe nur die Startseite gleich aufs »Sudelweb« umgeleitet. Dass aber der Link auf »meine sonstigen Seiten« eben leider nur eine Schleife wieder ins Sudelweb wurde, weil ein Link falsch […]
Am Wochenende habe ich intensiv die Audioschnipsel auf der Kleemann Internet-Seite durchgehört. Meine Frage dabei war, wie sich die Musik verändert hat, seit Christoph Reuter an den Tasten ist. Mit anderen Worten: Wie unterscheidet sich die Band und ihre Musik auf der aktuellen CD »Euphorie & Praxis« von der Musik der früheren CDs »Land des Lächelns« und »Kleiner Held«? Weiterlesen
Am Freitag wars. Das Kochen für Lecker Lyrik war für den Tag vorbei. Wir hatten 15 Kilo Tomaten verarbeitet, 23 l Suppe gekocht usw. Und was macht man, wenn man noch voller Elan ist, das Tagwerk hinter einem liegt? Ich fuhr zur CD-Release Veranstaltung der Deutschrockband »Kleemann« in den GiG-Saal am Lindener Marktplatz.
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Etwa zehn Tage lang hatte ich Ärger mit meinem iPod-touch. Das Gerät hatte versucht, Software zu aktualisieren. Und sich dabei dermaßen aufgehängt, dass gar nichts mehr ging. Das ist ärgerlich, denn meine to-do Listen, die Möglichkeit, an allen möglichen und unmöglichen Orten Adressen und Kalender mitzuführen und auch die angenehmen podcasts, die ich im Auto […]
 Q-Bic im Eve-Klub am 8. Okt. 2009 live
Gestern war’s in Hannovers Rotlichtbezirk. Der Eve-Klub ist schon so ein Laden mit ganz eigenem Flair. Viele kleine Disco-Kugeln unter der Decke, die Bühne grenzwertig dunkel, ein Engländer, der den Club betreibt und gut deutsch spricht, die Musiker aber auf englisch ansagt und seltsame Musik vor dem Konzert spielt, besonders die Übergänge zwischen den LP-tracks sind eher markant denn elegant. Und dann, gegen 22 Uhr, eine Stunde nach dem angekündigten Beginn des Konzertes, geht es los. Weiterlesen
Das Konzert am Tag der deutschen Einheit war der passende Abschluss für einen Feiertag. Der obenstehende Text ist die Ankündigung im Programm des hannoverschen Jazz-Clubs, und das ist nicht übertrieben.
MIKE MAINIERI & MARNIX BUSSTRA QUARTET / INT
Vor zwei Jahren gab er ein herausragendes Konzert. Keine Frage, die Gelegenheit, Mike Mainieri wieder im Club zu hören, ist mehr als willkommen. Der 1939 in der Bronx/NY geborene Vibraphonist startete seine Karriere als 17-Jähriger in der Band Buddy Richs. Danach etablierte er sich als Studiomusiker und spielte unter anderem mit Benny Goodman, Billy Holiday und Wes Montgomery. In den 60er Jahren war er dann einer der Fusion– und Jazzrock-Pioniere in Bands wie Jeremy & The Satyrs, White Elephant und ab 1979 in der Band Steps. Unter der Leitung Mike Mainieris zählt Steps Ahead zu den erfolgreichsten Formationen der letzten Jahrzehnte. Weiterlesen
neulich beim Friseur las ich, dass die Jungs von »Tokio Hotel« von Fans verfolgt werden, dass dies bis zum Stalking reiche. Die Tücke der Prominenz. Das gehört ja auch irgendwie dazu. — Ist das so?
Wurde eigentlich auch Elvin Jones entsprechend verfolgt? Liegt das alles am Alter der Fans? Markus muss das wissen, der hat gerade eine Klausur zu Adoleszenz geschrieben, der alte Erzieher. — Weiterlesen
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herzlich wilkommen Schön, dass Du oder Sie den Weg hierher gefunden haben. Auf diesen Seiten finden sich Texte und Bilder (evtl. auch andere Medien) von Frank Weber, Hannover-Anderten. Thematisch geht es um Alltag, Musik, Literatur, Theologie und Philosophie, Photographie und vieles mehr. Das ist auch die Tücke dieses Blogs: Kaum jemanden wird das alles interessieren.
Hier hilft es, die entsprechende Oberbegriffe anzuklicken (unter diesem Text), und schon gibt es das Angebot vorsortiert. Kommentare sind willkommen, kommerzielle Werbung ist (siehe Impressum) kostenpflichtig.
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