herzlich wilkommen Schön, dass Du oder Sie den Weg hierher gefunden haben. Auf diesen Seiten finden sich Texte und Bilder (evtl. auch andere Medien) von Frank Weber, Hannover-Anderten. Thematisch geht es um Alltag, Musik, Literatur, Theologie und Philosophie, Photographie und vieles mehr. Das ist auch die Tücke dieses Blogs: Kaum jemanden wird das alles interessieren.
Hier hilft es, die entsprechende Oberbegriffe anzuklicken (unter diesem Text), und schon gibt es das Angebot vorsortiert. Kommentare sind willkommen, kommerzielle Werbung ist (siehe Impressum) kostenpflichtig.
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Bereits in den 1990er Jahren fand ich einen Artikel in der Zeitschrift RoI (»Return on Investment«), in dem es um die TCO (»total cost of ownership«) von (damaligen) Apple– bzw. Microsoft-Systemen ging. Nun schreibe ich diesen Text an einem MacBook, okay, ich habe mich im Glaubensstreit der Systeme also erstmal bekannt. Aber worum es mir eigentlich geht, das ist eine Frustrationserfahrung, die mich etliche Stunden Lebenszeit gekostet hat, für Nichts und wieder nichts. Weiterlesen
Liebe Lesende,
das Thema der Negativ– und Diascans ist weit entfernt von dem, was die meisten annehmen: Ich beklagte mich über die automatischen Scans, die Rossmann (also Fuji) einem bietet, wenn man seinen schwarz-weiß Film auf Farbfilmbasis (»chromogenen Schwarzweißfilm«) dort zum Entwickeln und Scannen einschließlich Sicherung auf CD-R abgibt. Weiterlesen
Im Dezember haben Q-Bic nicht nur ein großartiges Konzert gespielt, sie ließen sich auch für die Presse– und Öffentlichkeitsarbeit von mir ablichten. Die Bilder gefielen, ob sie aber für den Zweck besonders geeignet sind, das wird sich zeigen. Wir haben jedenfalls viel versucht an einem Samstag vormittags, als Gitarrist Tobi mich mit seiner Schniefnase ansteckte und selbst alles andere als gesund erschien. Kalt war es, draußen zu photographieren, das war schwierig. Wir trafen uns in einem photogenen Café in der Innenstadt, wechselten in ein nahegelegenes Tonstudio und gingen schließlich an den Maschteich, wo auch diese Aufnahme entstand, die ich erst jetzt auf meinem letzten Film »wiederfand«. Zwischendrin hatte ich andere Materialien in der Kamera, weshalb erst jetzt der Film gefüllt und entwickelt wurde.
Es handelt sich um einen Kodak 400CN BW, also einen »chromogenen Schwarzweißfilm«, anders gesagt: Einen Farbfilm, der keine Farbe enthält, aber im C-41 Prozess entwickelt wird. Das habe ich mit einem automatischen Scan bei Rossmann erledigen lassen. Und wenn man auch bei der Entwicklung nichts zu Meckern findet: Das Scannen und auf CD-Packen, das hat keinen Zweck. Die sind hoffnungslos überfordert mit schwarz-weiß! Die Scans sind unbrauchbar, die Ausgabe für die CD war für die Tonne. Ich habe die Negative zu Hause gleich noch einmal gescannt, und nach entsprechender Nachbearbeitung gab es einige feine Bilder. — Übrigens ist es derselbe Film, auf dem auch die Rue Royale Aufnahmen entstanden.
Ein Kellerraum einer Kneipe in der Göttinger Innenstadt am 18. Februar dieses Jahres. Ein Kleinwagen voll Interessierter aus Hannover, einige weitere Bekannte, die in Göttingen zu uns stoßen. Danke an Katha, Sara, Max, Simon und Markus. Weiterlesen

Etwa drei Minuten sind es von meinem Schreibtisch bis in den Laatzener »Park der Sinne«. Öfters gehe ich dort spazieren, manchmal auch mit der Kamera. Dieses Bild entstand Anfang Oktober dort. Ich liebe diesen Tisch, der für eine Familie gedeckt ist. Allerdings müssten die Esser überproportional großwüchsig sein. Aufgenommen mit Zeiss Ikon ZM mit Leica M 2,0/50 auf Rollei Superpan 200, entwickelt in Rodinal, Scan vom Papierbild.

Vor einigen Jahren war ich auf Mallorca und habe dort eine Woche in Palma verbracht. Ich habe vor allem in der Stadt photographiert, habe einige Ausstellungen angesehen. Erst neulich habe ich die seinerzeit entwickelten Filme vergrößert. Nachdem ich meinen Scanner seit einiger Zeit mit großer Begeisterung mit VueScan betreibe, dachte ich mir: Warum nicht mal die Papierbilder bei Flickr einstellen? Die Scans sind sehr viel weniger hochauflösend als sonst üblich (wenn ich von Negativen scanne).
Beim Aufnehmen muss ich mich fast schon glücklich schätzen, nicht verhaftet worden zu sein. In Großbritannien ist es derzeit ja üblich, dass Menschen, die an öffentlichen Orten Kinder photographieren, verhaftet werden. Hier gleich noch einmal ein Beispiel… Wie gut, dass die Spanier, insbesondere auf Mallorca, nicht so übertrieben reagieren. Wohin wäre Cartier-Bresson wohl gekommen? Vermutlich als Pädophiler verhaftet! Im Nachhinein hätte das vermutlich gerechtfertigt, seine Verbindungsdaten nicht nur zu speichern, sondern auch auszuwerten. Und die neuere Kunstgeschichte hätte dann entsprechend den Tischgesprächen Luthers einige sehr dicke Aktenbände, quasi als Pariser Ausgabe in Analogie zur Weimarer Ausgabe (bei Luther). Oder ob man so etwas heute im Aktenordner à la StaSi aufbewahrt?
Die unsinnigen und völlig übertriebenen Regulierungen, die beute bereits bestehen, sei es durch das Recht am Bild, durch das Urheberrecht und durch eine große Anzahl anderer Bestimmungen, führen dazu, dass fast nichts mehr legal geht. Noch photographiere ich, auch außerhalb der eigenen Räume. Und ohne mich mit H.C.B. vergleichen zu wollen: Ich beobachte die Einschränkungen von Pressefreiheit, von Photographierendenrechten (siehe etwa hier bei Marco Maas, einem Hamburger Bildjournalisten), allen schaden, weil sie verhindern, dass Bilder entstehen, die einst zum ikonischen Gedächtnis gehören könnten.
Weitere Mallorca-Photos gibt es hier.
Ein Gottesdienst »kurz & gut«, wie meist am ersten Sonntag eines Monats. In diesen Gottesdiensten findet das Abendmahl nicht statt, der Gottesdienst soll überhaupt weniger Zugangshürden bieten, gerade auch, um Familien einzuladen, für deren Kinder eine Betreuung angeboten wird.
Der liturgische Ablauf ist etwas vereinfacht, und nach dem Gottesdienst gibt es beim Kirchenkaffee eine Gelegenheit zum Austausch und dafür, Kontakte zu knüpfen.
Musik spielt in diesen kurz & gut-Gottesdiensten immer eine wichtige Rolle. Und am kommenden Sonntag spielt »Three & me«, also Andy Gütte, e-piano, Peter Lomba, perc., F.W., guit. und Sara Roth singt. Wir werden vier Stücke zum Gottesdienst beitragen und laden herzlich ein. – Predigt und Leitung übernimmt in bewährter Weise Pn. Mirjam Schmale.
Heute früh ein guter Gottesdienst in einer Nachbargemeinde mit einem Freund, der auch bei den Kleinen Gruppen dabei ist. Es war fein. Anschließend, der Kollege wurde zum Mittagessen erwartet, habe ich im Saal alles für den Jugendgottesdienst aufgebaut, Stühle gerückt, Altar und Kerzen, Klavier an den rechten Ort, Tontechnik aufgebaut usw. Überzählige Stühle waren hinter einer Klapptür greifbar, sollten es mehr als vierzig Besuchende werden. Auf jeden Stuhl ein einladendes »Lebensweisen« Gesangbuch. Weiterlesen
Das war ein echtes Wechselbad. Zwei Gruppen VorkonfirmandInnen, die austesteten, wie weit sie gehen können. Das Thema »Abraham« schien Teile der zweiten Gruppe gar nicht zu interessieren, was schade wäre, denn Abraham ist ja »Vorbild des Glaubens«, und so haben wir auch versucht, das Thema aufzuzäumen, von Römer 4 her. Weiterlesen
Keineswegs bin ich mit allem glücklich (gewesen), was Frau Käßmann tat oder sagte. Ich finde es aber nicht einfach, in schwierigen Zeiten für die Landeskirche (Austritte, gesamtgesellschaftlicher Umbruch…) die leitende Person einfach zu wechseln. Hiermit meine ich mehr das Bischofsamt, denn der EKD-Ratsvorsitz ist zwar ein viel beachtetes Amt, aber mehr eines, das den Rat, ein mehr informelles Gremium, nach außen repräsentiert. Weiterlesen
Neben Lessing stehen in meinem Bücherschrank Kästner und Tucholsky besonders hoch im Kurs (und natürlich Eco, aber aus anderen Gründen). Tucholsky ist die Rücksichtsloseste von allen gewesen, so dass er auch weniger alt wurde als die anderen genannten. — Und Kästner stellt ja fest, dass Tucholsky für fünf arbeitete (unter seinen Pseudonymen schrieb er je unterschiedliche Texte).
Eben fand ich einen Beitrag für die Weltbühne von 1931, Weiterlesen
Neulich stand es im Zeit-Magazin: Bei den sogenannten virtuellen sozialen Netzwerken, facebook, studivz usw. ist es so einfach, »Freunde« zu einer Liste hinzuzufügen (zu »adden«), weil man eben nicht mehr mit ihnen zu tun haben muss als eben geschönte Statusmeldungen von denen angezeigt zu bekommen. Wer schreibt schon: »Mir geht es hundeelend!« — Genau: Statt dessen steht da »freue mich auf …« ein einziges Selbst-Marketing. Das ist in der Tat die Generation, die bei der Suche nach WG-Zimmern das erste Assessmentcenter zu absolvieren gewohnt ist. Immer muss man sich verkaufen! Weiterlesen
Wenn sich einige Leute mit größeren Mengen Feigen, mit Sesampaste und Kräutern, die duften wie auf dem Markt, im Gemeindehaus treffen, Kichererbsen pürieren und überhaupt seltsame Handgriffe ausführen, die Rohstoffe in Form zu bringen, dann geht es bei dieser »Transformation« um das Probekochen für die nächste Ausgabe von »Lecker Lyrik«, die am 17. April stattfinden wird.
Nach zwei Stunden ist alles zur Verkostung bereit. Couscous, Cumin und Kartoffel. Wir kosten die weiß-grüne Suppe, die ungewöhnlich ist: Nicht gewohnt, sondern wie ein Eintopf, aber viel leichter. Sehr ausgewogen. Weiterlesen
Ein wirklich feines Buch habe ich hier als Geschenk für alle, die mögen.
Als Reaktion auf den Namensgeber des Leibnizkekses verfasste Voltaire diese feine Novelle. Die alte Übersetzung ist nicht die genaueste, aber sie ist wunderbar und sprachlich, wenngleich sie manchmal etwas übertreibt, einfach nur klasse. Außerdem bietet sie den Vorzug, dass der Verfasser hinreichend lange tot ist, so dass der Text urheberrechtlich »gemeinfrei« ist. Daher habe ich vor einiger Zeit den Text neu gesetzt.
Hier gibt es den Download, 73 Seiten, von mir handgesetzt mit LaTeX.
Lange schon schätze ich Flickr, bereits deutlich länger als dass ich es selbst nutze. Das ist ein System, bei dem man seine Bilder einstellen kann und auch die anderer ansehen und kommentieren. Diese Form des Austausches ist mir lieb geworden und ich gucke gerne, was andere so machen. Etliche der Bilder hier auf der Seite sind auch bei Flickr abgelegt und hier nur verlinkt. Das spart Platz und Traffic auf dem eigenen Server.
Einige Freunde habe ich jetzt unter »Flickraten« verlinkt.
Guckt doch mal rein. Und alle, die selbst bei Flickr mitmachen, die können auch Kommentare zu den Bildern loswerden.
Zu einem meiner Artikel schrieb neulich Freund Peer:
Eine sehr geistreiche Auffassung.
Auch euer Bruder im Herrn Joseph Smith hat sich ja deshalb wohlweislich bei der Übersetzung eines Seer Stones bedient und aus einem verdunkelten Hut gelesen. Das ist, als Archetyp, das was du als ›Gott der den Text aufschließt‹ bezeichnest.
Verdunkeln, daß außer dem Text nichts vorhanden ist.
Keine Tafeln, kein Engel, kein Gott.
Nur menschliche Erfindung.
Und ich rufe: »Das sei ferne!« Gerade diese Fragestellungen, wie man eine Auslegung als zutreffend, möglich, unwahrscheinlich oder unzutreffend beurteilen kann, das ist ja ein ganz wesentlicher Teil dessen, worum sich auch die Fachgebiete Altes und Neues Testament kümmern. Weiterlesen
Seit geraumer Zeit nutze ich als »Nachfolgerin« der Plaubel Makina 67 (dazu stand unten etwas) wieder eine Rolleiflex 2.8GX. Mir kommt das quadratische Format sehr entgegen, denn ich finde, dass sich vieles sehr elegant in eine ebenso breite wie hohe Fläche einbetten lässt. Vor allem aber, und das war mein Hauptgrund, die Plaubel Makina wieder zu verkaufen, fällt es mir bedeutend leichter auf der Mattscheibe Bilder zu »komponieren« als im Durchsichtsucher. Weiterlesen
In unserer Jugendarbeit ist manches im Schwinden. Derzeit gelingt es nicht gerade gut, nach der Konfirmation junge Leute anzusprechen. Wenn aber wenige kommen, wird es für die Leitenden und für die Teilnehmenden, die kommen, auch eher schwierig bzw. leicht frustrierend.
Das Gremium, das für die Leitung und Koordination dieser Arbeit zuständig ist, heißt »GemeindeJugendKonvent«, kurz GJK. Dort sitzen alle, die leitend in der Kinder– und Jugendarbeit der Gemeinde mitmachen, dazu berufene Mitglieder (Erwachsene), der Diakon als hauptamtlich in diesem Feld Tätiger und der Vertreter des Kirchenvorstands.
Wenn alle kämen, dann wären wir ein gutes Dutzend Menschen. Gestern war es wieder so weit, und viele waren nicht da. Die, die da waren, waren entweder »fälschlich« gekommen bzw. später. Man wollte schneller durchkommen mit der Tagesordnung. Effektives Arbeiten finde ich gut. Allgemein scheitert aber vieles daran, dass alle, die da sind, entweder sich als »völlig ausgebucht« verstehen, und die Prioritäten für Studium, Schule, … sämtlich über die Gemeindearbeit stellen und auch daran, dass es — so mein Eindruck — als Freizeitbelustigung verstanden wird, was wir da machen. Man kann’s ja auch lassen. Weiterlesen
In den vergangenen Jahren fanden in den Gemeinden der Charta Oecumenica immer wieder sogenannte »ökumenische Bibelwochen« statt. Im vergangenen Jahr waren wir in Anderten gastgebende Gemeinde, als es um »ich bin Worte« im Johannesevangelium ging. In diesem Jahr ist die röm.-kath. Pfarrgemeinde »Zu den Heiligen Engeln« Gastgeberin und es geht um Texte aus der Jakobserzählung. Mit einem Freund sprach ich über unser beider »nicht-ganz-glücklich-Sein« mit dem erlebten Abend (in unterschiedlichen Kleingruppen) und schrieb ihm, weil wir nicht ganz zu Ende kamen, eine mail, die ich (minimal bearbeitet) hier wiedergebe. Nebenbei: Ich bin begeistert davon, biblische Texte zu lesen und mit anderen zu bedenken. Aber nach dem Abend stellte sich ein »methodisches Unwohlsein« ein, das ich hier zu deuten versuche. — Dies ist ein Versuch einer Auto-Anamnese meines »Unwohlseins« und keine grundsätzliche Kritik an der Bibelwoche noch an denen, die etwas für die Gruppen vorbereitet haben. Mir ging es auch um die Zugänge zum Verstehen, um die Frage nach einer angemessenen Hermeneutik, gerade von Christen gegenüber alttestamentlichen Texten… — Noch mal: Ich möchte niemandem auf die Füße treten, denke aber, dass es noch besser gehen kann. Weiterlesen
Hier schreibt Sebi über das Bloggen an sich. Und seit ich dies selbst etwas mehr betreibe, merke ich, dass er in vielem sehr zutreffend beobachtet.
Sein Text ist älter, aber gut. — Und die nächste Ausgabe von Lecker Lyrik findet am 17. April 2010 statt.
Heute früh war für mich ein Familiengottesdienst. Nicht in dem Sinne, dass Kinder und ihre Eltern besonders zu ihren Rechten gekommen wären, sondern in der Hinsicht, dass ich eine Geschwisterkirche besucht habe. Das mache ich viel zu selten, weil ich einfach vielfach in Anderten eingebunden bin. Aber es ist gut und weitet den Horizont, wenn man mal anderswo ist. Weiterlesen
Einige Jahre lang habe ich nicht mit Kleinbild gearbeitet. Aber ganz ohne Kleinbild ist es auch keine Lösung. Zumal dann nicht, wenn die digitalen Bilder zwar für das Internet reichen, aber als Vergrößerung doch der »Biss« bzw. die feinen Strukturen fehlen, die ich mit einem feinkörnigen oder mittelempfindlichen Film erreichen kann. Weiterlesen
Im vergangenen September oder Oktober, ich weiß es nicht mehr genau, fuhr ich mit dem Auto eines späten Nachmittags bei herrlichem Wetter nach Sehnde, also auf der B65. Ich wollte bei einem gewitterträchtigen Himmel das eine oder andere feine Bild noch festhalten, bevor es langsam aber stetig immer dunkler wurde. Bilder sind wie Äpfel, sie müssen reifen. Und mit Zwang kann man nicht nur kein gutes Obst oder Gemüse erzeugen, mit Bildern ist es noch drastischer. Klar hilft es, das Handwerk einigermaßen zu beherrschen, aber: Dass sich im Kopf ein Bild ergibt, das erfordert mehr als den Wunsch, das Licht und eine Stunde Zeit. Weiterlesen

Neulich schrieb ich hier über die Großformat-Portraits. Ich schrieb, dass ich es schätze, mit dem Portraitierten zu interagieren, zu sprechen, gemeinsam an den Bildern zu arbeiten, und zwar so, dass ich hinter der Kamera meinen Teil tue, dass aber das Modell vor dem Objektiv seinen Teil beitragen muss. Weiterlesen
Liebe Leute,
nachdem einige Kollegen kaum mehr bloggen, habe ich einfach mal die Blogroll aufgeräumt. Neu hinzugekommen sind DASUXULLEBT. Feine Anregungen aus der Linux-Welt, zur Politik, zum Tierschutz und zu vielem anderen mehr. Weiterlesen
Am Samstag entstand eine Serie Portraits mit der Großbildkamera. Bloß eine Brennweite, das Rodenstock 5,6/210 mm. Und der Portraitierte M. musste einige Zeit nicht nur dem Einstelllicht meiner Blitze standhalten und anschließend teils über 1000 Joule bzw. Wattsekunden ertragen, damit ich auf ein paar Zentimeter Schärfentiefe kam, er musste vor allem zwischen Einstellen und Auslösen, wozu ja immer gehört: Weiterlesen
Liebe Lesende,
habe gestern ein paar Bilder gemacht von den Kameras, die ich benutze. Eben habe ich diese Bilder in die entsprechenden Artikel eingefügt.
Nur für die, die es interessiert. Weitere Artikel dazu und weitere Bilder folgen.
 
   
Ein Freund schenkte mir vor Jahren die Taschenausgabe dieses Bildbandes von Horst Hamann. Das Buch (teNeues, 2000) präsentiert Hamanns Hochformat-Panoramen aus dem Big Apple. Hamann hatte zehn Jahre zuvor eine gebrauchte Linhof Technorama Panorama-Kamera (Aufnahmeformat: 6 cm x 17 cm) gekauft. Deren 90 mm Objektiv nimmt, in Verbindung mit dem Filmformat, das auf einem Rollfilm 120 bloß noch vier Aufnahmen ermöglicht, quasi das gesamte Geschichtsfeld eines Menschen auf. — Bloß: Wir sehen gewöhnlich querformatig. In seinem Nachwort schreibt der Bildautor, dass er geraume Zeit habe üben müssen, das Bild wirklich von oben bis unten mit dem Auge zu prüfen: So eben, also Hochformat-Panorama sehen wir gewöhnlich nicht.
Hamanns Bilder sind in der kleinen Ausgabe des Buches, das ich habe, quasi ein Kontaktabzug des 6 cm x 17 cm großen Agfapan (100 bzw. 400) Negativs. Auf mich wirkt das World Trade Center, das auf Hamanns Bildern noch steht, viel befremdlicher als das teils etwas bemühte hochformatige Panorama. Weiterlesen
Liebe Leute,
ich bin hoffnungslos im Hintertreffen mit der Be– und Ausarbeitung meiner Bilder. Hier gibt es einige Bilder aus dem September 2008 aus der Nordstadt. An der Lutherkirche (und drum herum) habe ich damals viel photographiert, aber die Bilder, die ich bei Flickr zeige, sind alle an einem einzigen Vormittag entstanden.
Die Lutherkirche ist seit der EXPO-2000 »Jugendkirche«, wird also besonders dazu ge-/benutzt, Angebote für Jugendliche durch den Stadtkirchenverband zu bieten. Ich finde weniger die Angebote attraktiv als vielmehr die Nordstadt: Ein Viertel zwischen früherem Güterbahnhof und Uni, zwischen Herrenhausen und Parks einerseits, Migration und Hinterhof-Moschee andererseits. Und mittendrin entstanden diese Bilder.
Hier geht es zu meinem Flickr-Album. Weiterlesen
Ein Weinhändler aus den USA liebt es zu photographieren. Aber immer wieder und zunehmend mehr trat ihm die Technik in den Weg, zwischen die Idee und die Umsetzung einer Bildidee. Und seine Konsequenz zurück zum Film beschreibt er. Wer Lust hat auf einige feine Bilder, möge hier ins Flickr-Profil gucken.
I own a wine shop in rural NY and have always loved photography (especially black and white). I’ve recently re-discovered the wonders of Leica and film and it has been a wonderful, fulfilling experience. Weiterlesen
Hier versucht man, Störungen gar nicht erst in die Lebensmittelproduktion gelangen zu lassen, Insekten draußen zu halten usw. In den USA ist das Verfahren andersrum: Man versucht die Produkte so gut wie erforderlich (also z.B. durch Bestrahlung usw. nicht mehr gesundheitsschädlich) zu bekommen. Lest hier, sofern Ihr schon gegessen habt.
Bin ich froh über die deutlich andere Haltung bei z.B. »Lecker Lyrik«…
Liebe Leute,
dass ich kein Freund der elektronischen Entgeldtnachweise »Elena« bin, dürfte sich herumgesprochen haben. Wer noch nicht im Thema ist, kann hier in kurzer Zeit etwas zulernen: Wiederum ist »Zensursula« mit involviert, auch wenn sie mittlerweile ein anderes Ministerium betreut.
Und: Von wegen Datenautonomie, Auskunftsrecht über die zu einer Person gespeicherten Daten usw.: Ein Abruf der Daten (wie ja zur Auskunft erforderlich) wird nach derzeitigem Planungsstand erst frühestens ab 2012 möglich, obwohl ab 1. Januar dieses Jahres die Daten gesammelt werden. Guckt hier (unter »Selbstauskunft«).
Finde ich nicht sonderlich erfreulich, aber das sage ich ja, seit die Pläne in die Öffentlichkeit kamen.
Ja, Peer wird mich bedauern, andere beglückwünschen, jedenfalls bin ich nun seit heute Onkel eines Knaben. Weitere Details habe ich noch nicht gehört, aber diese Tatsache an sich finde ich erfreulich: Irgendjemand muss ja die Renten der Zukunft verdienen!
Herzlichen Gruß nach Braunschweig.
Ich photographiere mit einer Tachihara Field View 45 aus dem Jahr 1993. Ein Photo und einen (englischen) Artikel gibt es bei Ken Rockwell. Die Tachihara ist eine äußerst kompakte Großbildkamera mit einer außergewöhnlich hellen Einstellscheibe. Damit sind eigentlich die wesentlichen Eigenschaften auf den Punkt gebracht. Neben dem Format 4 x 5 Zoll (ca. 10,16 cm x 12,7 cm) setzte ich auch 9 cm x 12 cm Planfilmhalter ein und ein 6 cm x 7 cm Rollfilmrückteil zum Einstecken. Weiterlesen
Heute berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung, dass die Anzahl der Kirchenaustritte im ev.-luth. Stadtkirchenverband der Anzahl der Gemeindeglieder einer Gemeinde pro Jahr entspreche. Das klingt einerseits beängstigend. Zugegeben. Und wer dieses Phänomen allein betrachtet, könnte sich veranlasst sehen, entweder den Kopf geistlich in den Sand zu stecken oder aber selbst bei Zeiten austreten, so wie vor der Kreuzigung auch die Jünger das Weite suchten. »In der Welt, da habt ihr Angst…«
Wenn es so ist, dass Menschen die Kirche formal verlassen, weil sie ohnehin keine Bindung haben, dann ist das lediglich eine Art Inventur (für beide Seiten): Wer innerlich nichts mit den anderen Christenmenschen, der Lehre und den Bekenntnissen der Kirche anzufangen weiß, der kann ja ruhig austreten, denn sie nutzt ihm nicht (nach eigener Einschätzung), er ihr aber auch nicht, außer der Kirchensteuer, und die zu nehmen, sonst aber keine Beziehung zu wünschen, das wäre kirchlicherseits verlogen. Weiterlesen
Nach einem Telefonat mit einem Freund neulich habe ich gestern beschlossen, dass es an der Zeit sei, die klassischen Chaplinfilme wieder mal zu sehen. Wenn ein Film, wie Chaplins »Der große Diktator« fünf Oscars erhält, dann kann er zumindest zu seiner Zeit nicht bedeutungslos (gewesen) sein. Weiterlesen
2008 urlaubte ich in Kiel. Bin viel in der Stadt herumgelaufen, habe photographiert, Kirchen und Ausstellungen angesehen, habe viel in Cafés gesessen und Briefe geschrieben, manches Konzert erlebt usw. Leider war so viel zu tun, dass ich manche meiner Negative noch immer nicht weiter als bis zum entwickelten Film gebracht habe. — Das soll sich ändern, klar. Weiterlesen
Nachdem nun drei Tage Abstand sind, kann ich ja ohne das zu große Risiko emotionaler Unausgewogenheit im Affekt etwas über das Q-Bic Konzert vom letzten Samstag schreiben. Die Botschaft in Kurzform lautet: Ich bin schwer beeindruckt. Es war eines der besten Konzerte, die ich von Q-Bic gehört habe.
Hier gibt es erstmal etwas zu sehen… Weiterlesen
»Arbeit macht frei Schild« wurde in Polen gestohlen? Nein, die Frühnachrichten im Deutschlandfunk meldeten ja, dass das gestohlene Schild überm KZ-Tor wieder da ist, in mehrere Teile zerlegt und in Nordpolen aufgefunden. Einige Männer wären verhaftet. Aber dies möchte ich den Lesenden nicht vorenthalten: Könnte doch auch sein, dass es bloß um eine Aktualisierung im Rahmen von »fordern und fördern« sein? Weiterlesen
Das ist mir noch nie passiert. Da sitze ich und scanne, zwischendurch werden (während der Scanner 16-Bit Tiffs in schwarz weiß von meinen Negativen macht) Fussel retuschiert, Tonwertkorrekturen vorgenommen usw. Und mit der Hand an der Maus schlief ich ein. Einfach so, noch nicht mal Mitternacht. Weiterlesen
Zu Weihnachten vor einem Jahr schrieb ich in meinem Blog dies. Damals gab es einige Steine des Anstoßes. Leider sind beim Wechsel der Domain (und damit der absoluten Adressen meiner Beiträge) und dem Übergang von einem Blogsystem zu einem anderen die Kommentare verloren gegangen.
Jedenfalls scheint mir wieder — und diesmal vor dem Fest: Dass Weihnachten wird, das ist ein Grund für »Seasonal Greetings« oder für Jahresend-Ferien. Wir sind ziemlich dabei, das Modell der Volkskirche (und des Kirchenvolks) zu verlassen. Natürlich geht es dann mit Hüllen (wie bei den Korallen) so, dass sie noch bestehen, wenn die Lebewesen längst ausgezogen sind. Weiterlesen
Gestern abends sprach ich mit Mark. Der ist in Malden, USA, und ist Kirchenvorsteher. Wir sprachen über deren Bumper Sticker. Die First Lutheran Church muss einfach Mitglieder gewinnen, sonst wird die Zukunft schwierig. Also müssen sie auf sich aufmerksam machen, und wenn Menschen zu ihnen kommen, dann müssen sie die wirklich ansprechen, mit dem Gottesdienst ebenso wie beim Kirchenkaffee. Weiterlesen
Hier leitet Fefe her, dass Filesharer und Contentpiraten besser demokratisch legitimiert sind als unsere Regierung…
Ja, ich finde, dass das aufhorchen lässt. Wenn man die Strafen hochsetzt, so auf »Kopf-ab«, dann schafft das »neue Urheberrecht« gleich einen Raum ohne Volk. Das wäre doch etwas für die Mirgrationsforschung und auch Wirtschaftsgeographen hätten ganz neue »räumliche Perspektiven«, stimmt’s Jöran?
Liebe Leute, werte Freundinnen und Freunde handgemachter Disco-Funk-Musik aus dem Großraum Hannover,
dieses ist ein außerordentlich wichtiges Ereignis für die Anhänger dieser Musik. Die Band ist gut drauf wie meistens, Stephan Emig muss einige neue Nummern lernen, was aber keine Hürde darstellt, denn zu spielen lernen macht, wie der Name sagt, Spaß. Weiterlesen
Ich finde das eigentlich eher nebensächlich, aber es ist ein Thema. Immer wieder fragen mich die Leute: »Frank, womit machst Du eigentlich Deine Photos?« — Also mal eine öffentliche Antwort, um die Fragenden zufrieden zu stellen (und zukünftig kann ich dann einfach auf diese Seiten verweisen):
Ich photographiere im Mittelformat mit einer Hasselblad 500C mit vier oder fünf Magazinen für 6×6 auf 120er Rollfilm. Zu diesem Gehäuse habe ich ein 3,5/60 mm Weitwinkelobjektiv, ein 3,5/100 mm längeres Normal und ein 150 mm Tele. Als weiteres Gehäuse nutze ich den Hasselblad-Flexbody, den ich mit denselben Objektiven betreiben kann. Weiterlesen
am Freitag machte ich endlich mal wieder feine Portraits mit Mittelformat und Kleinbild. Meine Studioblitze kamen zum Einsatz, und insgesamt war es ein Vergnügen, S. & M. zu portraitieren, weil beide gute Miene zum Spiel machten. Weiterlesen
Liebe Leute,
nachdem ich einigen Wirbel losgetreten habe, weil ich im falschen Konzert war, möchte ich alle, die sich selbst ein Bild machen möchten, gerne auf den morgigen Live-Auftritt der Deutschrock-Band hinweisen. Um 21 Uhr geht es los im La Boheme, Groß-Buchholzer-Kirchweg 71. Der Eintritt ist frei, Einlass um 20 Uhr, Beginn um 21 Uhr.
Ich werde nicht hingehen, wünsche aber allen, die es einrichten können, einen richtig guten Abend, besonders natürlich der Band Kleemann.
wer kein Ziel vorgibt, kann nicht einmal sagen, ob er/sie auf dem richtigen Weg ist. — Um es etwas werbefreundlicher mit Sebis Worten zu sagen: You don’t need eyes to see, you need a vision…
Anders gesagt: Propheten bräuchte man, wenn man angeben wollte, welche Maßnahmen in der Kirche heute erforderlich sind, damit sie auch in Zukunft ihrer Aufgabe als »Gemeinschaft der Heiligen« nachkommen kann. Weiterlesen
Kaum geht alles, melden erste Freunde und die Familie Zweifel an: Das geht ja doch nicht. Stimmt. Ein so genannter Portierungsfehler ist aufgetreten. Aus dem htp-Netz bin ich erreichbar, kann auch telefonieren. Aber: Wer von außerhalb dieses Netzes anruft, bekommt von Alice noch eine Ansage zu hören, dass die Nummer (MEINE NUMMER!) derzeit nicht vergeben sei. So geht das ja nicht, finde ich.
HTP meldete Alice den Fehler, sagte, dass, wäre es die Telekom, es bloß 1–2 Stunden dauere, dass aber Alice/Hansenet mitunter Tage oder noch länger brauche, um die Fehlschaltung zu beheben. Das macht Mut. HTP versicherte mir, dass sie es nicht beeinflussen könnten, leider. Sie könnten den Portierungsfehler bloß an den bisherigen Anbieter melden, und dann liege alles in dessen Hand.
Wer also von außerhalb des HTP-Netzes versucht, mich zu erreichen, der möge doch meine alternative SIP-GATE Nummer 0511/16589768 benutzen. Die klingt vielleicht nicht ganz so gut usw. Aber sie geht aus allen Netzen. Und sie ist für Festnetz-Flatrateer/innen kostenfrei.
Schönen Gruß
Frank
So, nach zwei Tagen virtueller Abstinenz (Artikel im Blog waren vorher veröffentlicht) bin ich ab heute unter den alten Nummern usw. beim neuen Anbieter erreichbar. Bin guter Dinge, der Techniker war ausgesprochen früh da und sehr schnell. Bisher läuft alles ausgezeichnet. So, wie ich mir das vorgestellt hatte.
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