herzlich wilkommen

Schön, dass Du oder Sie den Weg hier­her gefun­den haben. Auf die­sen Sei­ten fin­den sich Texte und Bil­der (evtl. auch andere Medien) von Frank Weber, Hannover-Anderten. The­ma­tisch geht es um All­tag, Musik, Lite­ra­tur, Theo­lo­gie und Phi­lo­so­phie, Pho­to­gra­phie und vie­les mehr. Das ist auch die Tücke die­ses Blogs: Kaum jeman­den wird das alles inter­es­sie­ren.
Hier hilft es, die ent­spre­chende Ober­be­griffe anzu­kli­cken (unter die­sem Text), und schon gibt es das Ange­bot vor­sor­tiert. Kom­men­tare sind will­kom­men, kom­mer­zi­elle Wer­bung ist (siehe Impres­sum) kostenpflichtig.

Ober-Begriffe

Was war wann?

März 2010
M D M D F S S
« Feb    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

warum billig zu teuer ist...

Bereits in den 1990er Jah­ren fand ich einen Arti­kel in der Zeit­schrift RoI (»Return on Invest­ment«), in dem es um die TCO (»total cost of ownership«) von (dama­li­gen) Apple– bzw. Microsoft-Systemen ging. Nun schreibe ich die­sen Text an einem Mac­Book, okay, ich habe mich im Glau­bens­streit der Sys­teme also erst­mal bekannt. Aber worum es mir eigent­lich geht, das ist eine Frus­tra­ti­ons­er­fah­rung, die mich etli­che Stun­den Lebens­zeit gekos­tet hat, für Nichts und wie­der nichts. Wei­ter­le­sen

Filmscan einmal technisch...

Liebe Lesende,

das Thema der Nega­tiv– und Diascans ist weit ent­fernt von dem, was die meis­ten anneh­men: Ich beklagte mich über die auto­ma­ti­schen Scans, die Ross­mann (also Fuji) einem bie­tet, wenn man sei­nen schwarz-weiß Film auf Farb­film­ba­sis (»chro­mo­ge­nen Schwarz­weiß­film«) dort zum Ent­wi­ckeln und Scan­nen ein­schließ­lich Siche­rung auf CD-R abgibt. Wei­ter­le­sen

Nachschlag aus der Q-Bic Photo-Session

Im Dezem­ber haben Q-Bic nicht nur ein groß­ar­ti­ges Kon­zert gespielt, sie lie­ßen sich auch für die Presse– und Öffent­lich­keits­ar­beit von mir ablich­ten. Die Bil­der gefie­len, ob sie aber für den Zweck beson­ders geeig­net sind, das wird sich zei­gen. Wir haben jeden­falls viel ver­sucht an einem Sams­tag vor­mit­tags, als Gitar­rist Tobi mich mit sei­ner Schnief­nase ansteckte und selbst alles andere als gesund erschien. Kalt war es, drau­ßen zu pho­to­gra­phie­ren, das war schwie­rig. Wir tra­fen uns in einem pho­to­ge­nen Café in der Innen­stadt, wech­sel­ten in ein nahe­ge­le­ge­nes Ton­stu­dio und gin­gen schließ­lich an den Masch­teich, wo auch diese Auf­nahme ent­stand, die ich erst jetzt auf mei­nem letz­ten Film »wie­der­fand«. Zwi­schen­drin hatte ich andere Mate­ria­lien in der Kamera, wes­halb erst jetzt der Film gefüllt und ent­wi­ckelt wurde.

Es han­delt sich um einen Kodak 400CN BW, also einen »chro­mo­ge­nen Schwarz­weiß­film«, anders gesagt: Einen Farb­film, der keine Farbe ent­hält, aber im C-41 Pro­zess ent­wi­ckelt wird. Das habe ich mit einem auto­ma­ti­schen Scan bei Ross­mann erle­di­gen las­sen. Und wenn man auch bei der Ent­wick­lung nichts zu Meckern fin­det: Das Scan­nen und auf CD-Packen, das hat kei­nen Zweck. Die sind hoff­nungs­los über­for­dert mit schwarz-weiß! Die Scans sind unbrauch­bar, die Aus­gabe für die CD war für die Tonne. Ich habe die Nega­tive zu Hause gleich noch ein­mal gescannt, und nach ent­spre­chen­der Nach­be­ar­bei­tung gab es einige feine Bil­der. — Übri­gens ist es der­selbe Film, auf dem auch die Rue Royale Auf­nah­men entstanden.

Rue Royale live in Göttingen

Ein Kel­ler­raum einer Kneipe in der Göt­tin­ger Innen­stadt am 18. Februar die­ses Jah­res. Ein Klein­wa­gen voll Inter­es­sier­ter aus Han­no­ver, einige wei­tere Bekannte, die in Göt­tin­gen zu uns sto­ßen. Danke an Katha, Sara, Max, Simon und Mar­kus. Wei­ter­le­sen

alternative Mittagspause: Park der Sinne

Laatzen, Parc of Senses (Park der Sinne)

Etwa drei Minu­ten sind es von mei­nem Schreib­tisch bis in den Laat­zener »Park der Sinne«. Öfters gehe ich dort spa­zie­ren, manch­mal auch mit der Kamera. Die­ses Bild ent­stand Anfang Okto­ber dort. Ich liebe die­sen Tisch, der für eine Fami­lie gedeckt ist. Aller­dings müss­ten die Esser über­pro­por­tio­nal groß­wüch­sig sein. Auf­ge­nom­men mit Zeiss Ikon ZM mit Leica M 2,0/50 auf Rol­lei Super­pan 200, ent­wi­ckelt in Rodi­nal, Scan vom Papierbild.

Palma de Mallorca-Photos bei Flickr

Casa Ambiente Heubel with young ladies

Vor eini­gen Jah­ren war ich auf Mal­lorca und habe dort eine Woche in Palma ver­bracht. Ich habe vor allem in der Stadt pho­to­gra­phiert, habe einige Aus­stel­lun­gen ange­se­hen. Erst neu­lich habe ich die sei­ner­zeit ent­wi­ckel­ten Filme ver­grö­ßert. Nach­dem ich mei­nen Scan­ner seit eini­ger Zeit mit gro­ßer Begeis­te­rung mit Vue­Scan betreibe, dachte ich mir: Warum nicht mal die Papier­bil­der bei Flickr ein­stel­len? Die Scans sind sehr viel weni­ger hoch­auf­lö­send als sonst üblich (wenn ich von Nega­ti­ven scanne).

Beim Auf­neh­men muss ich mich fast schon glück­lich schät­zen, nicht ver­haf­tet wor­den zu sein. In Groß­bri­tan­nien ist es der­zeit ja üblich, dass Men­schen, die an öffent­li­chen Orten Kin­der pho­to­gra­phie­ren, ver­haf­tet wer­den. Hier gleich noch ein­mal ein Bei­spiel… Wie gut, dass die Spa­nier, ins­be­son­dere auf Mal­lorca, nicht so über­trie­ben rea­gie­ren. Wohin wäre Cartier-Bresson wohl gekom­men? Ver­mut­lich als Pädo­phi­ler ver­haf­tet! Im Nach­hin­ein hätte das ver­mut­lich gerecht­fer­tigt, seine Ver­bin­dungs­da­ten nicht nur zu spei­chern, son­dern auch aus­zu­wer­ten. Und die neuere Kunst­ge­schichte hätte dann ent­spre­chend den Tisch­ge­sprä­chen Luthers einige sehr dicke Akten­bände, quasi als Pari­ser Aus­gabe in Ana­lo­gie zur Wei­ma­rer Aus­gabe (bei Luther). Oder ob man so etwas heute im Akten­ord­ner à la StaSi aufbewahrt?

Die unsin­ni­gen und völ­lig über­trie­be­nen Regu­lie­run­gen, die beute bereits beste­hen, sei es durch das Recht am Bild, durch das Urhe­ber­recht und durch eine große Anzahl ande­rer Bestim­mun­gen, füh­ren dazu, dass fast nichts mehr legal geht. Noch pho­to­gra­phiere ich, auch außer­halb der eige­nen Räume. Und ohne mich mit H.C.B. ver­glei­chen zu wol­len: Ich beob­achte die Ein­schrän­kun­gen von Pres­se­frei­heit, von Pho­to­gra­phie­ren­den­rech­ten (siehe etwa hier bei Marco Maas, einem Ham­bur­ger Bild­jour­na­lis­ten), allen scha­den, weil sie ver­hin­dern, dass Bil­der ent­ste­hen, die einst zum iko­ni­schen Gedächt­nis gehö­ren könnten.

Wei­tere Mallorca-Photos gibt es hier.

Three and me – live am 7. März im Gottesdienst

Ein Got­tes­dienst »kurz & gut«, wie meist am ers­ten Sonn­tag eines Monats. In die­sen Got­tes­diens­ten fin­det das Abend­mahl nicht statt, der Got­tes­dienst soll über­haupt weni­ger Zugangs­hür­den bie­ten, gerade auch, um Fami­lien ein­zu­la­den, für deren Kin­der eine Betreu­ung ange­bo­ten wird.

Der lit­ur­gi­sche Ablauf ist etwas ver­ein­facht, und nach dem Got­tes­dienst gibt es beim Kir­chen­kaf­fee eine Gele­gen­heit zum Aus­tausch und dafür, Kon­takte zu knüpfen.

Musik spielt in die­sen kurz & gut-Gottesdiensten immer eine wich­tige Rolle. Und am kom­men­den Sonn­tag spielt »Three & me«, also Andy Gütte, e-piano, Peter Lomba, perc., F.W., guit. und Sara Roth singt. Wir wer­den vier Stü­cke zum Got­tes­dienst bei­tra­gen und laden herz­lich ein. – Pre­digt und Lei­tung über­nimmt in bewähr­ter Weise Pn. Mir­jam Schmale.

Jugendgottesdienst als Nullnummer...

Heute früh ein guter Got­tes­dienst in einer Nach­bar­ge­meinde mit einem Freund, der auch bei den Klei­nen Grup­pen dabei ist. Es war fein. Anschlie­ßend, der Kol­lege wurde zum Mit­tag­es­sen erwar­tet, habe ich im Saal alles für den Jugend­got­tes­dienst auf­ge­baut, Stühle gerückt, Altar und Ker­zen, Kla­vier an den rech­ten Ort, Ton­tech­nik auf­ge­baut usw. Über­zäh­lige Stühle waren hin­ter einer Klapptür greif­bar, soll­ten es mehr als vier­zig Besu­chende wer­den. Auf jeden Stuhl ein ein­la­den­des »Lebens­wei­sen« Gesang­buch. Wei­ter­le­sen

gestern: erst Konfis, dann Zeugen Jehovas...

Das war ein ech­tes Wech­sel­bad. Zwei Grup­pen Vor­kon­fir­man­dIn­nen, die aus­tes­te­ten, wie weit sie gehen kön­nen. Das Thema »Abra­ham« schien Teile der zwei­ten Gruppe gar nicht zu inter­es­sie­ren, was schade wäre, denn Abra­ham ist ja »Vor­bild des Glau­bens«, und so haben wir auch ver­sucht, das Thema auf­zu­zäu­men, von Römer 4 her. Wei­ter­le­sen

Frau Käßmanns Rücktritt – unfrisierte Gedanken

Kei­nes­wegs bin ich mit allem glück­lich (gewe­sen), was Frau Käß­mann tat oder sagte. Ich finde es aber nicht ein­fach, in schwie­ri­gen Zei­ten für die Lan­des­kir­che (Aus­tritte, gesamt­ge­sell­schaft­li­cher Umbruch…) die lei­tende Per­son ein­fach zu wech­seln. Hier­mit meine ich mehr das Bischofs­amt, denn der EKD-Ratsvorsitz ist zwar ein viel beach­te­tes Amt, aber mehr eines, das den Rat, ein mehr infor­mel­les Gre­mium, nach außen reprä­sen­tiert. Wei­ter­le­sen

Wirtschaftskrise historisch betrachtet

Neben Les­sing ste­hen in mei­nem Bücher­schrank Käs­t­ner und Tucholsky beson­ders hoch im Kurs (und natür­lich Eco, aber aus ande­ren Grün­den). Tucholsky ist die Rück­sichts­lo­seste von allen gewe­sen, so dass er auch weni­ger alt wurde als die ande­ren genann­ten. — Und Käs­t­ner stellt ja fest, dass Tucholsky für fünf arbei­tete (unter sei­nen Pseud­ony­men schrieb er je unter­schied­li­che Texte).

Eben fand ich einen Bei­trag für die Welt­bühne von 1931, Wei­ter­le­sen

ein feiner Sonntag... mit feinen Menschen: Kleine Gruppe!

Neu­lich stand es im Zeit-Magazin: Bei den soge­nann­ten vir­tu­el­len sozia­len Netz­wer­ken, face­book, stu­divz usw. ist es so ein­fach, »Freunde« zu einer Liste hin­zu­zu­fü­gen (zu »adden«), weil man eben nicht mehr mit ihnen zu tun haben muss als eben geschönte Sta­tus­mel­dun­gen von denen ange­zeigt zu bekom­men. Wer schreibt schon: »Mir geht es hun­de­e­lend!« — Genau: Statt des­sen steht da »freue mich auf …« ein ein­zi­ges Selbst-Marketing. Das ist in der Tat die Gene­ra­tion, die bei der Suche nach WG-Zimmern das erste Assess­ment­cen­ter zu absol­vie­ren gewohnt ist. Immer muss man sich ver­kau­fen! Wei­ter­le­sen

heute: Probekochen Lecker Lyrik

Wenn sich einige Leute mit grö­ße­ren Men­gen Fei­gen, mit Sesam­paste und Kräu­tern, die duf­ten wie auf dem Markt, im Gemein­de­haus tref­fen, Kicher­erb­sen pürie­ren und über­haupt selt­same Hand­griffe aus­füh­ren, die Roh­stoffe in Form zu brin­gen, dann geht es bei die­ser »Trans­for­ma­tion« um das Pro­be­ko­chen für die nächste Aus­gabe von »Lecker Lyrik«, die am 17. April statt­fin­den wird.

Nach zwei Stun­den ist alles zur Ver­kos­tung bereit. Cous­cous, Cumin und Kar­tof­fel. Wir kos­ten die weiß-grüne Suppe, die unge­wöhn­lich ist: Nicht gewohnt, son­dern wie ein Ein­topf, aber viel leich­ter. Sehr aus­ge­wo­gen. Wei­ter­le­sen

Voltaires »Candide« – hier gibt es etwas umsonst!

Ein wirk­lich fei­nes Buch habe ich hier als Geschenk für alle, die mögen.

Als Reak­tion auf den Namens­ge­ber des Leib­niz­kek­ses ver­fasste Vol­taire diese feine Novelle. Die alte Über­set­zung ist nicht die genau­este, aber sie ist wun­der­bar und sprach­lich, wenn­gleich sie manch­mal etwas über­treibt, ein­fach nur klasse. Außer­dem bie­tet sie den Vor­zug, dass der Ver­fas­ser hin­rei­chend lange tot ist, so dass der Text urhe­ber­recht­lich »gemein­frei« ist. Daher habe ich vor eini­ger Zeit den Text neu gesetzt.

Hier gibt es den Down­load, 73 Sei­ten, von mir hand­ge­setzt mit LaTeX.

Flickraten – Links hinzugefügt.

Lange schon schätze ich Flickr, bereits deut­lich län­ger als dass ich es selbst nutze. Das ist ein Sys­tem, bei dem man seine Bil­der ein­stel­len kann und auch die ande­rer anse­hen und kom­men­tie­ren. Diese Form des Aus­tau­sches ist mir lieb gewor­den und ich gucke gerne, was andere so machen. Etli­che der Bil­der hier auf der Seite sind auch bei Flickr abge­legt und hier nur ver­linkt. Das spart Platz und Traf­fic auf dem eige­nen Server.

Einige Freunde habe ich jetzt unter »Flick­ra­ten« verlinkt.

Guckt doch mal rein. Und alle, die selbst bei Flickr mit­ma­chen, die kön­nen auch Kom­men­tare zu den Bil­dern loswerden.

biblische Hermeneutik?!

Zu einem mei­ner Arti­kel schrieb neu­lich Freund Peer:

Eine sehr geist­rei­che Auffassung.

Auch euer Bru­der im Herrn Joseph Smith hat sich ja des­halb wohl­weis­lich bei der Über­set­zung eines Seer Sto­nes bedient und aus einem ver­dun­kel­ten Hut gele­sen. Das ist, als Arche­typ, das was du als ›Gott der den Text auf­schließt‹ bezeichnest.

Ver­dun­keln, daß außer dem Text nichts vor­han­den ist.
Keine Tafeln, kein Engel, kein Gott.
Nur mensch­li­che Erfindung.

Und ich rufe: »Das sei ferne!« Gerade diese Fra­ge­stel­lun­gen, wie man eine Aus­le­gung als zutref­fend, mög­lich, unwahr­schein­lich oder unzu­tref­fend beur­tei­len kann, das ist ja ein ganz wesent­li­cher Teil des­sen, worum sich auch die Fach­ge­biete Altes und Neues Tes­ta­ment küm­mern. Wei­ter­le­sen

Womit ich photographiere – und warum: Teil 4 (Fortsetzung in loser Folge)

Seit gerau­mer Zeit nutze ich als »Nach­fol­ge­rin« der Plau­bel Makina 67 (dazu stand unten etwas) wie­der eine Roll­eif­lex 2.8GX. Mir kommt das qua­dra­ti­sche For­mat sehr ent­ge­gen, denn ich finde, dass sich vie­les sehr ele­gant in eine ebenso breite wie hohe Flä­che ein­bet­ten lässt. Vor allem aber, und das war mein Haupt­grund, die Plau­bel Makina wie­der zu ver­kau­fen, fällt es mir bedeu­tend leich­ter auf der Matt­scheibe Bil­der zu »kom­po­nie­ren« als im Durch­sicht­su­cher. Wei­ter­le­sen

Jugendkonvent: Frust oder (Gottes) Allmacht trotz meiner Ohnmacht?

In unse­rer Jugend­ar­beit ist man­ches im Schwin­den. Der­zeit gelingt es nicht gerade gut, nach der Kon­fir­ma­tion junge Leute anzu­spre­chen. Wenn aber wenige kom­men, wird es für die Lei­ten­den und für die Teil­neh­men­den, die kom­men, auch eher schwie­rig bzw. leicht frustrierend.

Das Gre­mium, das für die Lei­tung und Koor­di­na­tion die­ser Arbeit zustän­dig ist, heißt »Gemein­de­Ju­gend­Kon­vent«, kurz GJK. Dort sit­zen alle, die lei­tend in der Kin­der– und Jugend­ar­beit der Gemeinde mit­ma­chen, dazu beru­fene Mit­glie­der (Erwach­sene), der Dia­kon als haupt­amt­lich in die­sem Feld Täti­ger und der Ver­tre­ter des Kirchenvorstands.

Wenn alle kämen, dann wären wir ein gutes Dut­zend Men­schen. Ges­tern war es wie­der so weit, und viele waren nicht da. Die, die da waren, waren ent­we­der »fälsch­lich« gekom­men bzw. spä­ter. Man wollte schnel­ler durch­kom­men mit der Tages­ord­nung. Effek­ti­ves Arbei­ten finde ich gut. All­ge­mein schei­tert aber vie­les daran, dass alle, die da sind, ent­we­der sich als »völ­lig aus­ge­bucht« ver­ste­hen, und die Prio­ri­tä­ten für Stu­dium, Schule, … sämt­lich über die Gemein­de­ar­beit stel­len und auch daran, dass es — so mein Ein­druck — als Frei­zeit­be­lus­ti­gung ver­stan­den wird, was wir da machen. Man kann’s ja auch las­sen. Wei­ter­le­sen

noch einmal zu Jakob – unfrisierte Gedanken in der ökumenischen Bibelwoche...

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren fan­den in den Gemein­den der Charta Oecu­me­nica immer wie­der soge­nannte »ökume­ni­sche Bibel­wo­chen« statt. Im ver­gan­ge­nen Jahr waren wir in Ander­ten gast­ge­bende Gemeinde, als es um »ich bin Worte« im Johan­nes­evan­ge­lium ging. In die­sem Jahr ist die röm.-kath.  Pfarr­ge­meinde »Zu den Hei­li­gen Engeln« Gast­ge­be­rin und es geht um Texte aus der Jakob­s­er­zäh­lung. Mit einem Freund sprach ich über unser bei­der »nicht-ganz-glücklich-Sein« mit dem erleb­ten Abend (in unter­schied­li­chen Klein­grup­pen) und schrieb ihm, weil wir nicht ganz zu Ende kamen, eine mail, die ich (mini­mal bear­bei­tet) hier wie­der­gebe. Neben­bei: Ich bin begeis­tert davon, bib­li­sche Texte zu lesen und mit ande­ren zu beden­ken. Aber nach dem Abend stellte sich ein »metho­di­sches Unwohl­sein« ein, das ich hier zu deu­ten ver­su­che. — Dies ist ein Ver­such einer Auto-Anamnese mei­nes »Unwohl­seins« und keine grund­sätz­li­che Kri­tik an der Bibel­wo­che noch an denen, die etwas für die Grup­pen vor­be­rei­tet haben. Mir ging es auch um die Zugänge zum Ver­ste­hen, um die Frage nach einer ange­mes­se­nen Her­me­neu­tik, gerade von Chris­ten gegen­über alt­tes­ta­ment­li­chen Tex­ten… — Noch mal: Ich möchte nie­man­dem auf die Füße tre­ten, denke aber, dass es noch bes­ser gehen kann. Wei­ter­le­sen

Wieviele Zeilen haben 20 Minuten…? — Metablog

Hier schreibt Sebi über das Blog­gen an sich. Und seit ich dies selbst etwas mehr betreibe, merke ich, dass er in vie­lem sehr zutref­fend beobachtet.

Sein Text ist älter, aber gut. — Und die nächste Aus­gabe von Lecker Lyrik fin­det am 17. April 2010 statt.

Familiengottesdienst, heute: Methodisten Johanneskirche

Heute früh war für mich ein Fami­li­en­got­tes­dienst. Nicht in dem Sinne, dass Kin­der und ihre Eltern beson­ders zu ihren Rech­ten gekom­men wären, son­dern in der Hin­sicht, dass ich eine Geschwis­ter­kir­che besucht habe. Das mache ich viel zu sel­ten, weil ich ein­fach viel­fach in Ander­ten ein­ge­bun­den bin. Aber es ist gut und wei­tet den Hori­zont, wenn man mal anderswo ist. Wei­ter­le­sen

Womit ich photographiere - und warum: Teil 3 (Fortsetzung in loser Folge)

Einige Jahre lang habe ich nicht mit Klein­bild gear­bei­tet. Aber ganz ohne Klein­bild ist es auch keine Lösung. Zumal dann nicht, wenn die digi­ta­len Bil­der zwar für das Inter­net rei­chen, aber als Ver­grö­ße­rung doch der »Biss« bzw. die fei­nen Struk­tu­ren feh­len, die ich mit einem fein­kör­ni­gen oder mit­t­el­emp­find­li­chen Film errei­chen kann. Wei­ter­le­sen

Barockkirche Ilten und Friedhof mit 9 cm x 12 cm

Im ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber oder Okto­ber, ich weiß es nicht mehr genau, fuhr ich mit dem Auto eines spä­ten Nach­mit­tags bei herr­li­chem Wet­ter nach Sehnde, also auf der B65. Ich wollte bei einem gewit­ter­träch­ti­gen Him­mel das eine oder andere feine Bild noch fest­hal­ten, bevor es lang­sam aber ste­tig immer dunk­ler wurde. Bil­der sind wie Äpfel, sie müs­sen rei­fen. Und mit Zwang kann man nicht nur kein gutes Obst oder Gemüse erzeu­gen, mit Bil­dern ist es noch dras­ti­scher. Klar hilft es, das Hand­werk eini­ger­ma­ßen zu beherr­schen, aber: Dass sich im Kopf ein Bild ergibt, das erfor­dert mehr als den Wunsch, das Licht und eine Stunde Zeit. Wei­ter­le­sen

Etwas zu den Großformat-Portraits

Markus (details 2 from full frame)
Neu­lich schrieb ich hier über die Großformat-Portraits. Ich schrieb, dass ich es schätze, mit dem Por­trai­tier­ten zu inter­agie­ren, zu spre­chen, gemein­sam an den Bil­dern zu arbei­ten, und zwar so, dass ich hin­ter der Kamera mei­nen Teil tue, dass aber das Modell vor dem Objek­tiv sei­nen Teil bei­tra­gen muss. Wei­ter­le­sen

Blogroll aufgeräumt

Liebe Leute,

nach­dem einige Kol­le­gen kaum mehr blog­gen, habe ich ein­fach mal die Blo­groll auf­ge­räumt. Neu hin­zu­ge­kom­men sind DASUXULLEBT. Feine Anre­gun­gen aus der Linux-Welt, zur Poli­tik, zum Tier­schutz und zu vie­lem ande­ren mehr. Wei­ter­le­sen

Portraits in 10,16 cm x 12,7 cm (4 Zoll x 5 Zoll)

Am Sams­tag ent­stand eine Serie Por­traits mit der Groß­bild­ka­mera. Bloß eine Brenn­weite, das Roden­stock 5,6/210 mm. Und der Por­trai­tierte M. musste einige Zeit nicht nur dem Ein­stell­licht mei­ner Blitze stand­hal­ten und anschlie­ßend teils über 1000 Joule bzw. Watt­se­kun­den ertra­gen, damit ich auf ein paar Zen­ti­me­ter Schärf­en­tiefe kam, er musste vor allem zwi­schen Ein­stel­len und Aus­lö­sen, wozu ja immer gehört: Wei­ter­le­sen

neue Photos der benutzten Kameras.

Liebe Lesende,

habe ges­tern ein paar Bil­der gemacht von den Kame­ras, die ich benutze. Eben habe ich diese Bil­der in die ent­spre­chen­den Arti­kel eingefügt.

Nur für die, die es inter­es­siert. Wei­tere Arti­kel dazu und wei­tere Bil­der folgen.

zu: Horst Hamann »New York vertical«

Ein Freund schenkte mir vor Jah­ren die Taschen­aus­gabe die­ses Bild­ban­des von Horst Hamann. Das Buch (teNeues, 2000) prä­sen­tiert Hamanns Hochformat-Panoramen aus dem Big Apple. Hamann hatte zehn Jahre zuvor eine gebrauchte Lin­hof Tech­norama Panorama-Kamera (Auf­nah­me­for­mat: 6 cm x 17 cm) gekauft. Deren 90 mm Objek­tiv nimmt, in Ver­bin­dung mit dem Film­for­mat, das auf einem Roll­film 120 bloß noch vier Auf­nah­men ermög­licht, quasi das gesamte Geschichts­feld eines Men­schen auf. — Bloß: Wir sehen gewöhn­lich quer­for­ma­tig. In sei­nem Nach­wort schreibt der Bild­au­tor, dass er geraume Zeit habe üben müs­sen, das Bild wirk­lich von oben bis unten mit dem Auge zu prü­fen: So eben, also Hochformat-Panorama sehen wir gewöhn­lich nicht.

Hamanns Bil­der sind in der klei­nen Aus­gabe des Buches, das ich habe, quasi ein Kon­takt­ab­zug des 6 cm x 17 cm gro­ßen Agfa­pan (100 bzw. 400) Nega­tivs. Auf mich wirkt das World Trade Cen­ter, das auf Hamanns Bil­dern noch steht, viel befremd­li­cher als das teils etwas bemühte hoch­for­ma­tige Pan­orama. Wei­ter­le­sen

Nordstadt-Photos (einige) bei Flickr

former shop, now a flat next to Luther Church, HannoverLiebe Leute,

ich bin hoff­nungs­los im Hin­ter­tref­fen mit der Be– und Aus­ar­bei­tung mei­ner Bil­der. Hier gibt es einige Bil­der aus dem Sep­tem­ber 2008 aus der Nord­stadt. An der Luther­kir­che (und drum herum) habe ich damals viel pho­to­gra­phiert, aber die Bil­der, die ich bei Flickr zeige, sind alle an einem ein­zi­gen Vor­mit­tag entstanden.

Die Luther­kir­che ist seit der EXPO-2000 »Jugend­kir­che«, wird also beson­ders dazu ge-/benutzt, Ange­bote für Jugend­li­che durch den Stadt­kir­chen­ver­band zu bie­ten. Ich finde weni­ger die Ange­bote attrak­tiv als viel­mehr die Nord­stadt: Ein Vier­tel zwi­schen frü­he­rem Güter­bahn­hof und Uni, zwi­schen Her­ren­hau­sen und Parks einer­seits, Migra­tion und Hinterhof-Moschee ande­rer­seits. Und mit­ten­drin ent­stan­den diese Bilder.

Hier geht es zu mei­nem Flickr-AlbumWei­ter­le­sen

photographierender Weinhändler durch Film befreit

Ein Wein­händ­ler aus den USA liebt es zu pho­to­gra­phie­ren. Aber immer wie­der und zuneh­mend mehr trat ihm die Tech­nik in den Weg, zwi­schen die Idee und die Umset­zung einer Bild­idee. Und seine Kon­se­quenz zurück zum Film beschreibt er. Wer Lust hat auf einige feine Bil­der, möge hier ins Flickr-Profil gucken.

I own a wine shop in rural NY and have always loved pho­to­gra­phy (espe­cially black and white). I’ve recently re-discovered the won­ders of Leica and film and it has been a won­der­ful, ful­fil­ling expe­ri­ence. Wei­ter­le­sen

Lebensmittelhygiene in den Vereinigten Staaten von Amerika…

Hier ver­sucht man, Stö­run­gen gar nicht erst in die Lebens­mit­tel­pro­duk­tion gelan­gen zu las­sen, Insek­ten drau­ßen zu hal­ten usw. In den USA ist das Ver­fah­ren anders­rum: Man ver­sucht die Pro­dukte so gut wie erfor­der­lich (also z.B. durch Bestrah­lung usw. nicht mehr gesund­heits­schäd­lich) zu bekom­men. Lest hier, sofern Ihr schon geges­sen habt.

Bin ich froh über die deut­lich andere Hal­tung bei z.B. »Lecker Lyrik«

Elena: Monitor klärt alle auf…

Liebe Leute,

dass ich kein Freund der elek­tro­ni­schen Ent­geldtnach­weise »Elena« bin, dürfte sich her­um­ge­spro­chen haben. Wer noch nicht im Thema ist, kann hier in kur­zer Zeit etwas zuler­nen: Wie­derum ist »Zen­sur­sula« mit invol­viert, auch wenn sie mitt­ler­weile ein ande­res Minis­te­rium betreut.

Und: Von wegen Daten­au­to­no­mie, Aus­kunfts­recht über die zu einer Per­son gespei­cher­ten Daten usw.: Ein Abruf der Daten (wie ja zur Aus­kunft erfor­der­lich) wird nach der­zei­ti­gem Pla­nungs­stand erst frü­hes­tens ab 2012 mög­lich, obwohl ab 1. Januar die­ses Jah­res die Daten gesam­melt wer­den. Guckt hier (unter »Selbstauskunft«).

Finde ich nicht son­der­lich erfreu­lich, aber das sage ich ja, seit die Pläne in die Öffent­lich­keit kamen.

seit 13:30 Uhr bin ich »Onkel«…

Ja, Peer wird mich bedau­ern, andere beglück­wün­schen, jeden­falls bin ich nun seit heute Onkel eines Kna­ben. Wei­tere Details habe ich noch nicht gehört, aber diese Tat­sa­che an sich finde ich erfreu­lich: Irgend­je­mand muss ja die Ren­ten der Zukunft verdienen!

Herz­li­chen Gruß nach Braunschweig.

Womit ich photographiere — und warum: Teil 2 (Fortsetzung in loser Folge)

Ich pho­to­gra­phiere mit einer Tachihara Field View 45 aus dem Jahr 1993. Ein Photo und einen (eng­li­schen) Arti­kel gibt es bei Ken Rock­well. Die Tachihara ist eine äußerst kom­pakte Groß­bild­ka­mera mit einer außer­ge­wöhn­lich hel­len Ein­stell­scheibe. Damit sind eigent­lich die wesent­li­chen Eigen­schaf­ten auf den Punkt gebracht. Neben dem For­mat 4 x 5 Zoll (ca. 10,16 cm x 12,7 cm) setzte ich auch 9 cm x 12 cm Plan­film­hal­ter ein und ein 6 cm x 7 cm Roll­film­rück­teil zum Ein­ste­cken. Wei­ter­le­sen

Etwas Besseres als den Tod finden wir überall… (Bremer Stadtmusikanten)

Heute berich­tet die Han­no­ver­sche All­ge­meine Zei­tung, dass die Anzahl der Kir­chen­aus­tritte im ev.-luth. Stadt­kir­chen­ver­band der Anzahl der Gemein­de­glie­der einer Gemeinde pro Jahr ent­spre­che. Das klingt einer­seits beängs­ti­gend. Zuge­ge­ben. Und wer die­ses Phä­no­men allein betrach­tet, könnte sich ver­an­lasst sehen, ent­we­der den Kopf geist­lich in den Sand zu ste­cken oder aber selbst bei Zei­ten aus­tre­ten, so wie vor der Kreu­zi­gung auch die Jün­ger das Weite such­ten. »In der Welt, da habt ihr Angst…«

Wenn es so ist, dass Men­schen die Kir­che for­mal ver­las­sen, weil sie ohne­hin keine Bin­dung haben, dann ist das ledig­lich eine Art Inven­tur (für beide Sei­ten): Wer inner­lich nichts mit den ande­ren Chris­ten­men­schen, der Lehre und den Bekennt­nis­sen der Kir­che anzu­fan­gen weiß, der kann ja ruhig aus­tre­ten, denn sie nutzt ihm nicht (nach eige­ner Ein­schät­zung), er ihr aber auch nicht, außer der Kir­chen­steuer, und die zu neh­men, sonst aber keine Bezie­hung zu wün­schen, das wäre kirch­li­cher­seits ver­lo­gen. Wei­ter­le­sen

gestern gesehen: Der große Diktator (von 1940)

Nach einem Tele­fo­nat mit einem Freund neu­lich habe ich ges­tern beschlos­sen, dass es an der Zeit sei, die klas­si­schen Chap­lin­filme wie­der mal zu sehen. Wenn ein Film, wie Chap­lins »Der große Dik­ta­tor« fünf Oscars erhält, dann kann er zumin­dest zu sei­ner Zeit nicht bedeu­tungs­los (gewe­sen) sein. Wei­ter­le­sen

frühere Synagoge in Kiel…

2008 urlaubte ich in Kiel. Bin viel in der Stadt her­um­ge­lau­fen, habe pho­to­gra­phiert, Kir­chen und Aus­stel­lun­gen ange­se­hen, habe viel in Cafés geses­sen und Briefe geschrie­ben, man­ches Kon­zert erlebt usw. Lei­der war so viel zu tun, dass ich man­che mei­ner Nega­tive noch immer nicht wei­ter als bis zum ent­wi­ckel­ten Film gebracht habe. — Das soll sich ändern, klar. Wei­ter­le­sen

Randbemerkungen zum Q-Bic Konzert am 19. Dez. 2009 im GiG-Saal in Linden

Nach­dem nun drei Tage Abstand sind, kann ich ja ohne das zu große Risiko emo­tio­na­ler Unaus­ge­wo­gen­heit im Affekt etwas über das Q-Bic Kon­zert vom letz­ten Sams­tag schrei­ben. Die Bot­schaft in Kurz­form lau­tet: Ich bin schwer beein­druckt. Es war eines der bes­ten Kon­zerte, die ich von Q-Bic gehört habe.

Hier gibt es erst­mal etwas zu sehen… Wei­ter­le­sen

Täter ersetzen Schild?

»Arbeit macht frei Schild« wurde in Polen gestoh­len? Nein, die Früh­nach­rich­ten im Deutsch­land­funk mel­de­ten ja, dass das gestoh­lene Schild überm KZ-Tor wie­der da ist, in meh­rere Teile zer­legt und in Nord­po­len auf­ge­fun­den. Einige Män­ner wären ver­haf­tet. Aber dies möchte ich den Lesen­den nicht vor­ent­hal­ten: Könnte doch auch sein, dass es bloß um eine Aktua­li­sie­rung im Rah­men von »for­dern und för­dern« sein? Wei­ter­le­sen

Eingeschlafen beim Scannen…

Das ist mir noch nie pas­siert. Da sitze ich und scanne, zwi­schen­durch wer­den (wäh­rend der Scan­ner 16-Bit Tiffs in schwarz weiß von mei­nen Nega­ti­ven macht) Fus­sel retu­schiert, Ton­wert­kor­rek­tu­ren vor­ge­nom­men usw. Und mit der Hand an der Maus schlief ich ein. Ein­fach so, noch nicht mal Mit­ter­nacht. Wei­ter­le­sen

ein alter Stein des Anstoßes — wiederbelebt:

Zu Weih­nach­ten vor einem Jahr schrieb ich in mei­nem Blog dies. Damals gab es einige Steine des Ansto­ßes. Lei­der sind beim Wech­sel der Domain (und damit der abso­lu­ten Adres­sen mei­ner Bei­träge) und dem Übergang von einem Blog­sys­tem zu einem ande­ren die Kom­men­tare ver­lo­ren gegangen.

Jeden­falls scheint mir wie­der — und dies­mal vor dem Fest: Dass Weih­nach­ten wird, das ist ein Grund für »Sea­so­nal Gree­tings« oder für Jahresend-Ferien. Wir sind ziem­lich dabei, das Modell der Volks­kir­che (und des Kir­chen­volks) zu ver­las­sen. Natür­lich geht es dann mit Hül­len (wie bei den Koral­len) so, dass sie noch beste­hen, wenn die Lebe­we­sen längst aus­ge­zo­gen sind. Wei­ter­le­sen

Stoßstangenaufkleber und Zukunft…

Bildschirmfoto 2009-12-15 um 00.26.45Ges­tern abends sprach ich mit Mark. Der ist in Mal­den, USA, und ist Kir­chen­vor­ste­her. Wir spra­chen über deren Bum­per Sti­cker. Die First Lutheran Church muss ein­fach Mit­glie­der gewin­nen, sonst wird die Zukunft schwie­rig. Also müs­sen sie auf sich auf­merk­sam machen, und wenn Men­schen zu ihnen kom­men, dann müs­sen sie die wirk­lich anspre­chen, mit dem Got­tes­dienst ebenso wie beim Kir­chen­kaf­fee. Wei­ter­le­sen

Mal Fefes Blog zitiert:

Hier lei­tet Fefe her, dass File­sha­rer und Con­tent­pi­ra­ten bes­ser demo­kra­tisch legi­ti­miert sind als unsere Regierung…

Ja, ich finde, dass das auf­hor­chen lässt. Wenn man die Stra­fen hoch­setzt, so auf »Kopf-ab«, dann schafft das »neue Urhe­ber­recht« gleich einen Raum ohne Volk. Das wäre doch etwas für die Mir­gra­ti­ons­for­schung und auch Wirt­schafts­geo­gra­phen hät­ten ganz neue »räum­li­che Per­spek­ti­ven«, stimmt’s Jöran?

Q-Bic spielt am 19. Dez. in GiG-Saal am Lindener Markt

Liebe Leute, werte Freun­din­nen und Freunde hand­ge­mach­ter Disco-Funk-Musik aus dem Groß­raum Hannover,

die­ses ist ein außer­or­dent­lich wich­ti­ges Ereig­nis für die Anhän­ger die­ser Musik. Die Band ist gut drauf wie meis­tens, Ste­phan Emig muss einige neue Num­mern ler­nen, was aber keine Hürde dar­stellt, denn zu spie­len ler­nen macht, wie der Name sagt, Spaß. Wei­ter­le­sen

Womit ich photographiere — und warum… — Teil I (Fortsetzung in loser Folge)

Ich finde das eigent­lich eher neben­säch­lich, aber es ist ein Thema. Immer wie­der fra­gen mich die Leute: »Frank, womit machst Du eigent­lich Deine Pho­tos?« — Also mal eine öffent­li­che Ant­wort, um die Fra­gen­den zufrie­den zu stel­len (und zukünf­tig kann ich dann ein­fach auf diese Sei­ten verweisen):

Ich pho­to­gra­phiere im Mit­tel­for­mat mit einer Has­selb­lad 500C mit vier oder fünf Maga­zi­nen für 6×6 auf 120er Roll­film. Zu die­sem Gehäuse habe ich ein 3,5/60 mm Weit­win­kel­ob­jek­tiv, ein 3,5/100 mm län­ge­res Nor­mal und ein 150 mm Tele. Als wei­te­res Gehäuse nutze ich den Hasselblad-Flexbody, den ich mit den­sel­ben Objek­ti­ven betrei­ben kann. Wei­ter­le­sen

feine Photos und gute Gespräche am Wochenende…

am Frei­tag machte ich end­lich mal wie­der feine Por­traits mit Mit­tel­for­mat und Klein­bild. Meine Stu­dio­blitze kamen zum Ein­satz, und ins­ge­samt war es ein Ver­gnü­gen, S. & M. zu por­trai­tie­ren, weil beide gute Miene zum Spiel mach­ten. Wei­ter­le­sen

4. Dezember: 21 Uhr: Kleemann live und unplugged

Liebe Leute,

nach­dem ich eini­gen Wir­bel los­ge­tre­ten habe, weil ich im fal­schen Kon­zert war, möchte ich alle, die sich selbst ein Bild machen möch­ten, gerne auf den mor­gi­gen Live-Auftritt der Deutschrock-Band hin­wei­sen. Um 21 Uhr geht es los im La Boheme, Groß-Buchholzer-Kirchweg 71. Der Ein­tritt ist frei, Ein­lass um 20 Uhr, Beginn um 21 Uhr.

Ich werde nicht hin­ge­hen, wün­sche aber allen, die es ein­rich­ten kön­nen, einen rich­tig guten Abend, beson­ders natür­lich der Band Klee­mann.

Wer Visionen hat, soll zum Psychiater gehen... (nach H. Schmidt)

wer kein Ziel vor­gibt, kann nicht ein­mal sagen, ob er/sie auf dem rich­ti­gen Weg ist. — Um es etwas wer­be­freund­li­cher mit Sebis Wor­ten zu sagen: You don’t need eyes to see, you need a vision…

Anders gesagt: Pro­phe­ten bräuchte man, wenn man ange­ben wollte, wel­che Maß­nah­men in der Kir­che heute erfor­der­lich sind, damit sie auch in Zukunft ihrer Auf­gabe als »Gemein­schaft der Hei­li­gen« nach­kom­men kann. Wei­ter­le­sen

Alice rächt sich mit »kein Anschluss unter dieser Nummer«…

Kaum geht alles, mel­den erste Freunde und die Fami­lie Zwei­fel an: Das geht ja doch nicht. Stimmt. Ein so genann­ter Por­tie­rungs­feh­ler ist auf­ge­tre­ten. Aus dem htp-Netz bin ich erreich­bar, kann auch tele­fo­nie­ren. Aber: Wer von außer­halb die­ses Net­zes anruft, bekommt von Alice noch eine Ansage zu hören, dass die Num­mer (MEINE NUMMER!) der­zeit nicht ver­ge­ben sei. So geht das ja nicht, finde ich.

HTP mel­dete Alice den Feh­ler, sagte, dass, wäre es die Tele­kom, es bloß 1–2 Stun­den dauere, dass aber Alice/Hansenet mit­un­ter Tage oder noch län­ger brau­che, um die Fehl­schal­tung zu behe­ben. Das macht Mut. HTP ver­si­cherte mir, dass sie es nicht beein­flus­sen könn­ten, lei­der. Sie könn­ten den Por­tie­rungs­feh­ler bloß an den bis­he­ri­gen Anbie­ter mel­den, und dann liege alles in des­sen Hand.

Wer also von außer­halb des HTP-Netzes ver­sucht, mich zu errei­chen, der möge doch meine alter­na­tive SIP-GATE Num­mer 0511/16589768 benut­zen. Die klingt viel­leicht nicht ganz so gut usw. Aber sie geht aus allen Net­zen. Und sie ist für Festnetz-Flatrateer/innen kostenfrei.

Schö­nen Gruß

Frank

jetzt mit htp im Netz und Telefon unterwegs

So, nach zwei Tagen vir­tu­el­ler Absti­nenz (Arti­kel im Blog waren vor­her ver­öf­fent­licht) bin ich ab heute unter den alten Num­mern usw. beim neuen Anbie­ter erreich­bar. Bin guter Dinge, der Tech­ni­ker war aus­ge­spro­chen früh da und sehr schnell. Bis­her läuft alles aus­ge­zeich­net. So, wie ich mir das vor­ge­stellt hatte.