die Qual der Wahl… Wel­che Aus­rüs­tung für Städ­te-Kurz­ur­laub?

Ein Kurz-Städ­teur­laub in Kopen­ha­gen steht dem­nächst an. Der­zeit über­le­ge ich, ob ich hier pho­to­gra­phie­ren möch­te, und falls »ja«, dann womit. – Das fin­de ich durch­aus schwie­rig.

Ein Stad­tur­laub bedeu­tet ja (zumin­dest bei mir), viel zu Fuß unter­wegs zu sein. Bei mir sind das oft über 12 Stun­den am Tag, wäh­rend der alles getra­gen wer­den muss. Das spricht für eine klei­ne, leich­te Kame­ra.

Wenn ana­log, dann heißt das aber auch ein Film, kei­ne Chan­ce, die Emp­find­lich­keit »hoch­zu­dre­hen«, weil es in einen Innen­raum geht. Ent­we­der ver­schen­ke ich Fein­kör­nig­keit, die ich aber drau­ßen gern hät­te, oder ich muss drin­nen auf Bil­der ver­zich­ten, denn ein Sta­tiv möch­te ich nicht die gesam­te Zeit über mit mir her­um­tra­gen.  – Oder ich ent­schei­de gleich für digi­tal. Dann kann ich (im Rah­men) die Emp­find­lich­keit wäh­len. »die Qual der Wahl… Wel­che Aus­rüs­tung für Stä­d­­te-Kur­z­ur­­laub?« wei­ter­le­sen

über den Ver­zicht auf Bil­der von Men­schen…

Plä­doy­er für die Neu­tro­nen­bom­be

Wider Erwar­ten geht es hier nicht um die Euro­päi­sche Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung, es geht dar­um, wes­halb ich der­zeit kaum Bil­der von Men­schen auf­neh­me und wes­halb ich die­se – wenn eben doch – ana­log den Abge­bil­de­ten zukom­men las­se:

In den NATO-Nach­rüs­tungs­de­bat­ten for­der­te der Alt-Kon­ser­va­ti­ve Paul Carell (immer­hin im 3. Reich Pres­se­spre­cher des Außen­mi­nis­ters) die »Vor­ne­ver­tei­di­gungs­mög­lich­kei­ten« der Bun­des­wehr aus­zu­bau­en. Als Jour­na­list, als der er arbei­te­te, for­der­te er die Fer­ti­gung von Neu­tro­nen­waf­fen, die – so die Theo­rie – mehr Scha­den bei Mensch und Tier anrich­ten und weni­ger durch Spreng- und Brand­wir­kung scha­den. Zwar ver­ste­he ich wenig von Kern­waf­fen, aber doch so viel, um zu wis­sen, dass das rela­tiv zu ande­ren Nukle­ar­waf­fen zutrifft, aber doch nur rela­tiv klei­ne Unter­schie­de sind.

Das Bild oben könn­te so eine Stra­ßen­ca­fé-Auf­nah­me sein: Nach dem Ein­satz einer ent­spre­chen­den Neu­tro­nen­bom­be, eben ohne Mensch und Tier. Mir ist ein Pos­ter aus mei­ner Jugend im Kopf, das die­sen Auf­druck trug.

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Pal­ma – fast men­schen­leer

Pal­ma ist Balea­ren-Metro­po­le und gewöhn­lich voll. Tou­ris­ten, Geschäfts­leu­te, Hand­wer­ker, Aus­flüg­ler von den Kreuz­fahrt­schif­fen, die ein­mal Pla­ca Major angu­cken… Auf mei­nen Bil­dern hier sind keine/kaum Men­schen, weil ich die nicht im Inter­net zei­gen möch­te.

Ein Ankli­cken ver­grö­ßert die Bil­der.

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Aut­hor: Frank Webe­rA­per­tu­re: 3.5Iso: 100Copyright: www.frawemedia.deOrientation: 1
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Pho­to­gra­phie­ren und Nach­den­ken in Pal­ma

Stra­ßen­ca­fé, Notiz­heft, Nach­den­ken über Stadt­ent­wick­lung.

Zu Pho­to­gra­phie­ren ist eine inten­si­ve Art zu sehen, nicht allein mit den Augen, son­dern eben auch mit dem Ver­stand. Immer wie­der fällt mir dabei etwas auf. Hier war ich im März 2018 eini­ge Tage lang in Pal­ma auf Mal­lor­ca, lief durch die Stadt, pho­to­gra­phier­te.

Eini­ge Muse­en und Kir­chen habe ich besucht, vor allem aber habe ich über das nach­ge­dacht, was ich sah. Etwa über Gen­tri­fi­zie­rung und die Ver­mark­tung knap­per Räu­me an die, die viel zu zah­len bereit und in der Lage sind. Das sind eben oft nicht die Alt­ein­ge­ses­se­nen. Ich war aus­schließ­lich zu Fuß unter­wegs, habe immer mal wie­der eine Tas­se Kaf­fee getrun­ken und im Übri­gen das Wahr­neh­men (und Ord­nen in die Gren­zen des Bild­for­ma­tes) genos­sen. – Ein Ankli­cken des Bil­des lie­fert eine grö­ße­re Ver­si­on.

neue Sei­te »Pho­to­gra­phie«, neue Mit­tel­for­mat-Gale­rie

Oben in der Navi­ga­ti­on fin­det sich eine neue Sei­te »Pho­to­gra­phie«, auf der sowohl eini­ge Gale­ri­en als auch etwas zu den Werk­zeu­gen, Kame­ras, Fil­men, Papie­ren usw., die ich (gern) benut­ze.

Eine Gale­rie mit Mit­tel­for­mat-Auf­nah­men, also sol­chen auf 120er Roll­film habe ich eben online gestellt (es emp­fiehlt sich, eines der Bil­der anzu­kli­cken, dann gibt es eine grö­ße­re Ansicht.)

Mono­­chrom-Cast Nr. 015: wohin soll man wol­len mit sei­nen Bil­dern?

Ein Freund traf sich mit Jim Rake­te in Ber­lin. Der woll­te von ihm wis­sen, zu wel­chem Ziel und Zweck der Freund ein Pho­to­pro­jekt betrei­be, was er errei­chen wol­le.

Das ist der Aus­gangs­punkt mei­nes Nach­den­kens über fei­ne Bil­der und ob es die auch am Bild­schirm gäbe, wie die Rezep­ti­on auf Bil­der wirkt und was sie bewirkt. Wie das Ver­hält­nis von Mit­teln und Zwe­cken ist und ob die Pho­to­gra­phie »Kunst um der Kunst Wil­len« sein kön­ne.

Heu­te mal eine etwas län­ge­re Fol­ge, was dar­an liegt, dass ich das The­ma für eini­ger­ma­ßen umfang­reich hal­te.

Mono­­chrom-Cast Nr. 014: fei­ne Bil­der – mei­ne Erwar­tun­gen an mei­ne Bil­der

Fei­ne Bil­der erfor­dern, dass die Bild­au­toren sich fest­le­gen, wie das Bild denn nun gemeint ist. Das bedeu­tet: Erst wenn es gedruckt oder ver­grö­ßert ist, ist es ein Bild. Als Datei, hier bin ich nun, ich kann auch anders, das nichts.

Ich schil­de­re mei­ne Anfor­de­run­gen an fei­ne Bil­der, näm­lich eine aus­ge­präg­te Duch­zeich­nung, kei­ne unge­klär­ten Tie­fen, kei­ne aus­g­brannt wei­ßen oder rein schwar­zen Stel­len im Nega­tiv bzw. in der Datei. – Ich spre­che über die Wahl der Papie­re, die ich ein­set­ze, und sage, war­um ich die­se mag. Es geht um Bild­grö­ßen, auch rela­tiv zur Auf­nah­me­brenn­wei­te…

Mono­­chrom-Cast Nr. 013: hybrid, bloß wie? – Ob’s einen Kalen­der gibt?

Pho­to­gra­phie­ren auf Film ist nicht schwie­rig, eher sogar ein­fa­cher als digi­tal. Allein: In dem Moment, in dem die Fil­me digi­ta­li­siert wer­den müs­sen oder sol­len, da wird es anspruchs­voll und mit­un­ter teu­er sowie zeit­auf­wen­dig, denn Scan­ner hat­ten ihre hohe Zeit um das Jahr 2006; das ist lan­ge her. – Vie­le gute Gerä­te sind seit­her gebraucht sehr teu­er gewor­den, neue Model­le gibt es kaum noch. – Wie also die Nega­ti­ve in den Com­pu­ter bekom­men?

Wie erstel­le ich mei­nen Jah­res­ka­len­der für 2018?

von Nut­zen und Not des Sta­tiv­ge­brauchs…

frü­her…

Sta­ti­ve waren in Zei­ten nied­ri­ger Film­emp­find­lich­kei­ten und lang­sam bedien­ba­rer Kame­ras unab­ding­bar. Wenn man mit Groß­bild pho­to­gra­phiert, dann ist zwi­schen dem Ein­rich­ten der Kame­ra (mit schwar­zem Tuch auf der Matt­schei­be) und der Auf­nah­me stets die Film­kas­set­te ein­zu­ste­cken, das Objek­tiv (d.h. der Ver­schluss) zu schlie­ßen. Anschlie­ßend wird der Schutz­schie­ber gezo­gen, belich­tet. Erst dann kann es ans nächs­te Motiv gehen.

Die­se Art der Pho­to­gra­phie war in 19. und 20. Jahr­hun­dert üblich. Die Kame­ras wur­den hand­li­cher, bei einer Spie­gel­re­flex­ka­me­ra oder einer Sucherka­me­ra braucht es sel­ten Sta­ti­ve. – Es sei denn, jemand möch­te Was­ser im Fluss (= flie­ßend) zei­gen o.ä. Dann hel­fen Neu­tral­grau-Fil­ter und lan­ge Belich­tung. Und wenn man dann meh­re­re Sekun­den lang belich­tet, dann hilft so ein Sta­tiv natür­lich.

Heu­te geht es mir um ande­re Aspek­te des Sta­tiv­ge­brauchs. Klar ist: Ein Sta­tiv mit mir her­um­zu­tra­gen, das ist läs­tig. Am liebs­ten habe ich nur eine Kame­ra bei mir, ein Objek­tiv. Dann ist das Sta­tiv ein erheb­li­cher (Mehr-)Ballast. »von Nut­zen und Not des Sta­tiv­ge­brauchs…« wei­ter­le­sen

Zur CD-Ent­ste­hung…

Hier gibt es etwas Hin­ter­grund zur CD-Pro­duk­ti­on »Wort­klän­ge. Musik & Geschich­ten« von Simo­ne und Andy Güt­te. Über die (Musik-) Auf­nah­men habe ich ja hier auf der Sei­te geschrie­ben, über alles ande­re schreibt Simo­ne Güt­te.

Ja, so ging das. Span­nend, so ein Pro­jekt. Gute Tex­te, geüb­tes Lesen, gute Musik und trai­nier­te Fin­ger sind ein Teil des Gan­zen; Auf­nah­me, Sprach- und Musik­schnitt, Laut­stär­ken-Anpas­sun­gen usw. gehö­ren eben auch dazu. Wenn dann noch ein zwan­zig-sei­ti­ges Book­let mit allen Tex­ten mit­ge­lie­fert wer­den soll, erfor­dert auch dies eini­ge Zeit.